Die Kosten der TAL werden von den Anbietern doch ganz einfach 1:1 in deren Endkundenpreise übernommen.
Eine Preissteigerung bei der TAL von ~3¤/Monat bedeutet demnach doch nur eine 1:1 Preissteigerung beim Endkundenpreis um den gleichen Betrag.
Und da es hier doch vor allem um den Ausbau von Gebieten ohne Breitband geht, kann man dort auch einfach die Endkundenpreise entsprechend höher festlegen. Niemand zwingt ein Unternehmen dazu überall die gleichen Preise zu verlangen. Und ohne Alternative Anbieter sind die Kunden bestimmt eh bereit ein paar Euro mehr zu zahlen, damit sie endlich ungedrosseltes Breitband erhalten können.
Nur in den bereits bestens versorgten Großstädten ist so eine Preiserhöhung natürlich ein Wettbewerbsnachteil, da dort bisher die preislich unregulierten Kabelnetzanbieter die Preise eh schon kaputt gemacht haben. Aber da besteht die Lösung ja einfach aus einer Preisregulierung und Netzöffnung der Kabelnetze. Wenn die TAL dann zu teuer ist, dann könnten so die Wettbewerber halt auch als Kabelreseller ihre Kunden versorgen.
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