....dass sie damals nicht fürn paar milliarden an Google verkauft haben
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genauso wie studivz an facebook ;)
und ich glaub da gibt es noch mehr firmen ...
aber letztlich gründet niemand ein unternehmen, macht es populär und erfolgreich, um es sich in einer erfolgreichen (und damit für andere unternehmen attraktiven) zeit abkaufen zu lassen ... weil kaum ein unternehmen in die eigene schlechte zukunft sehen kann!
3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.12 19:02 durch McNoise.
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ganz ehrlich gesagt, es klingt vielleicht naiv, aber ich würde, wenn ich so ein unternehmen besitzen würde, sofort verkaufen und mich dann zur ruhe setzen, denn was bringt mir 1 milliarde mehr?
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> aber letztlich gründet niemand ein unternehmen, macht es populär und
> erfolgreich, um es sich in einer erfolgreichen (und damit für andere
> unternehmen attraktiven) zeit abkaufen zu lassen ... weil kaum ein
Genau dieses Vorgehen macht die Samwers reich. Sehr reich.
Grüße,
Alexander Merz (golem.de)
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McNoise schrieb:
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> genauso wie studivz an facebook ;)
>
> und ich glaub da gibt es noch mehr firmen ...
>
> aber letztlich gründet niemand ein unternehmen, macht es populär und
> erfolgreich, um es sich in einer erfolgreichen (und damit für andere
> unternehmen attraktiven) zeit abkaufen zu lassen ... weil kaum ein
> unternehmen in die eigene schlechte zukunft sehen kann!
naja, google KAUFT unternehmen ja nicht im klassischen sinne.
Sondern heuert die Mitarbeiter sozusagen an. Und die alten CEOs bleiben meist abteilungsleiter.
Andy Rubin ist ja z.B. immer noch Chef von Android
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Es gibt aber auch Unternehmer, die ihr Unternehmen nicht nur zum verkaufen aufbauen.
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McNoise schrieb:
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> aber letztlich gründet niemand ein unternehmen, macht es populär und
> erfolgreich, um es sich in einer erfolgreichen (und damit für andere
> unternehmen attraktiven) zeit abkaufen zu lassen ... weil kaum ein
> unternehmen in die eigene schlechte zukunft sehen kann!
Natürlich wird das gemacht. Aus dem Bauch raus geschätzt wird wohl locker jedes dritte Start-Up mit diesem Hintergedanken gegründet (wenn man mal nicht die Gründer als Referenz nimmt, sondern die Investoren, kann man sogar von fast 100% sprechen - Gründer gibt's immerhin noch ne ganze Menge, die es nicht aufs schnelle Geld, sondern auf die elegante Umsetzung einer Idee abgesehen haben).
Nennt sich "Exit-Strategie" und ist wohl das am häufigsten angewandte Verfahren, um aus einem Start-Up finanziell Gewinn rauszuziehen, und das funktioniert nur deshalb, weil es bei Start-Ups, welche die "Erfolgs-Hürde" meistern, in der Regel schnell zu einer absurd hohen Bewertung durch Kaufinteressenten kommt, die sich später nicht selten als zu hoch gegriffen rausstellt. Da ist ein früher Exit gleichzeitig Absicherung gegen ein mögliches Ende der erfolgreichen Phase und "schnelles Geld" im Sinne von viel Rendite in sehr kurzer Zeit.
Wie ein Vorposter schon geschrieben hat geht das bis zum Extrem der Samwers, die maximal aggressiv auf den Exit hinarbeiten, möglichst in Form eines Verkaufs an den "Ideengeber", der seinen Erfolg über längere Zeit aufgebaut hat und daher genug Geld besitzt, den Samwers ihre vergleichsweise billig hingerotzte Kopie nach kurzer Zeit am Markt für ein passables Sümmchen abzukaufen. Mache das ausreichend parallel und ausreichend schnell, und du fährst mehr Gewinn ein als durch den langwierigen Aufbau eines einzelnen Unternehmens, und das durch Streuung auf viele Unternehmen sogar noch mit mehr Kontinuität.
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chrispitt schrieb:
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> ganz ehrlich gesagt, es klingt vielleicht naiv, aber ich würde, wenn ich so
> ein unternehmen besitzen würde, sofort verkaufen und mich dann zur ruhe
> setzen, denn was bringt mir 1 milliarde mehr?
deshalb besitzt du ja auch kein solches Unternehmen, weil du es schon
lange vorher verkauft hättest...
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