"Er sehe den Job bei Google als Chance zu zeigen, dass Apple mit seinem geschlossenen Ansatz falsch liegt."
Er solle mal die Chance nutzen, zu zeigen was für den Benutzer wichtig ist. Dann wird er nämlich feststellen, dass Apple mit dem Ansatz gar nicht so falsch liegt.
Microsofts Erfolgt ein Betriebssystem an unbedarfte Hardwarehersteller zu lizenzieren, ist nicht dadurch begründet, dass das "offene Konzept" so toll ist, sondern weil sie mit der Naivität IBMs Glück hatten. Nun hat sich aber eben durch die Verbreitung dieses Konzeptes bewiesen, dass dieses Konzept sich überholt hat. Auf den Smartphonemarkt setzten sich "geschlossene Systeme" durch, bzw. sind am gefragtesten. Umfragen zur Benutzerzufriedenstellung belegen das.
Wo setzen sich geschlossene Systeme durch?
- Symbian ist mittlerweile Open Source
- Android ist am Start
- Mameo ist mit dem N900 von Nokia am Start
- WebOs von Palm ist Open Source
>Er solle mal die Chance nutzen, zu zeigen was für den Benutzer wichtig ist. Dann wird er nämlich feststellen, dass Apple mit dem Ansatz gar nicht so falsch liegt.
Streiche Benutzer, setze Schafe....
geschlossene Systeme haben nur in der Anfangszeit eine Chance, wenn das ganze noch neu ist und die Benutzer unerfahren, das "freie" Angebot klein...
Da mag es attraktiv sein auf ein gutes, einfaches Gesamtangebot zu setzen. Je alltäglicher Smartphones werden und je mehr und bessere freie alternativen es gibt umso schwerer wird es für den geschlossenen Ansatz werden...
Geschlossene Systeme setzen sich durch? Eher umgekehrt ist der Fall.
Internet Explorer - 2002-2004 ein Marktanteil von >90%. 2010 durchbricht Firefox in Deutschland die 50% Marke
Office - OpenOffice hat inzwischen auch einen Marktanteil von 20%
Handys - bis vor wenigen Jahren gab es kein einziges offenes Handy. Und heute?
Proprietären Systemen geht es wie den Dinosauriern. Sie sterben aus und übrig bleiben ein paar kleine, unbedeutende Echsen.
Ritter von NI schrieb:
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> Geschlossene Systeme setzen sich durch? Eher umgekehrt ist der Fall.
> Internet Explorer - 2002-2004 ein Marktanteil von >90%. 2010 durchbricht
> Firefox in Deutschland die 50% Marke
>
> Office - OpenOffice hat inzwischen auch einen Marktanteil von 20%
Du hast jetzt Softwaretitel genannt. Welchen Bezug hat das jetzt zu meinem Topic?
> Handys - bis vor wenigen Jahren gab es kein einziges offenes Handy.
Ähem? Hatte Microsoft nicht lange Zeit ihr Windows /CE/Mobile lizenziert? Würde Symbian nicht schon lange Zeit an andere lizenziert? Also wo gab es kein offenes System seit Jahren?
> Und
> heute?
Wie ich bereits sagte: Umfragen zur Benutzerzufriedenstellung belegen das.
D.h. Die geschlossenen Systeme sind in diesen Umfragen unangefochten ganz oben (iPhone, Blackberry). Also was ist denn an meiner Aussage falsch?
> Proprietären Systemen geht es wie den Dinosauriern. Sie sterben aus und
> übrig bleiben ein paar kleine, unbedeutende Echsen.
Das ist Wunschdenken.
redwolf_ schrieb:
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> Wo setzen sich geschlossene Systeme durch?
>
> - Symbian ist mittlerweile Open Source
> - Android ist am Start
> - Mameo ist mit dem N900 von Nokia am Start
> - WebOs von Palm ist Open Source
Ist eins dieser Systeme in den aktuellen Umfragen zur Benutzerzufriedenstellung auf Platz eins?
iWürg schrieb:
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> Ähem? Hatte Microsoft nicht lange Zeit ihr Windows /CE/Mobile lizenziert?
> Würde Symbian nicht schon lange Zeit an andere lizenziert? Also wo gab es
> kein offenes System seit Jahren?
Lizenzen != Offene Systeme
> Das ist Wunschdenken.
Abwarten
HD user schrieb:
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> Streiche Benutzer, setze Schafe....
Genau! Einfach mal den allgemeinen Benutzer für Dumm erklären und schon ist das Weltbild wieder zurecht gerückt.
> geschlossene Systeme haben nur in der Anfangszeit eine Chance, wenn das
> ganze noch neu ist und die Benutzer unerfahren, das "freie" Angebot
> klein...
Umgekehrt ist das der Fall. Offene Systeme, die von begeisterten Nerds sehr schnell und gerne aufgenommen werden führen zunähst zu einer "offenen Beta" bzw. Machbarkeiststudie. Viele Anbieter versuchen aber diese Machbarkeitsstudien auch unverändert für die breiten Massen zu veröffentlichen, was daran scheitert, dass an deren Unzugänglichkeit zurückzuführen ist. Somit hat das Gerät zwar vermeindliche Funktionen, die dem Benutzer nützlich sein könnten, aber durch seine Offenheit büßt es an Gerbauchstauglichkeit dem allgemeinen Benutzer gegenüber ein.
> Da mag es attraktiv sein auf ein gutes, einfaches Gesamtangebot zu setzen.
Das ist für die breite Masse auch notwendig.
> Je alltäglicher Smartphones werden und je mehr und bessere freie
> alternativen es gibt umso schwerer wird es für den geschlossenen Ansatz
> werden...
Eben umgekehrt. Um so alltäglicher der Gebrauch sein wird, um so solider muss das Gerät auch sein und das schließ eine totale Offenheit eben aus.
Ritter von NI schrieb:
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> Lizenzen != Offene Systeme
Linux Kernel != offenes System
Du redest dich hier um Kopf und Kragen. Klar ist der normale Linux Kernel nicht 100% offen. Das liegt aber nicht an Linux sondern daran, dass die Hersteller hier nicht mitspielen.
Das Closed Source nicht das geringste mit Sicherheit und Solidität zu tun hat beweist der Internet Explorer eindrucksvoll. Obwohl der Firefox inzwischen einen bedeutenden Marktanteil hat überschlagen sich hier keine Meldungen über Sicherheitsprobleme. Und der derzeit schnellste Browser ist auch Open Source.
Klar gibt es auch Lücken in Open Source. Keine Software ist perfekt. Aber das Open Source grundsätzlich schlechter ist ist schon lange nur noch ein Mythos.
Ritter von NI schrieb:
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> Du redest dich hier um Kopf und Kragen. Klar ist der normale Linux Kernel
> nicht 100% offen. Das liegt aber nicht an Linux sondern daran, dass die
> Hersteller hier nicht mitspielen.
Darwin ist auch (nicht 100%) Open Source bietet aber die Grundlage eines iPhone OS. Ich rede von offener Plattform nicht von Open Source. Mit offener Plattform ist zu verstehen, dass diese an andere Gerätehersteller lizenziert wird und nicht von nur einem Gerätehersteller einbehalten wird.
> Das Closed Source nicht das geringste mit Sicherheit und Solidität zu tun
> hat beweist der Internet Explorer eindrucksvoll. Obwohl der Firefox
> inzwischen einen bedeutenden Marktanteil hat überschlagen sich hier keine
> Meldungen über Sicherheitsprobleme.
Ich rede was zur Benutzerzufriedenstellung und es wird mir mit "Sicherheit und Solidität" von Open Source Software ausgewichen. Warum? - Ich habe hier nix zu Open Source gesagt.
> Und der derzeit schnellste Browser ist
> auch Open Source.
Safari ist Open Source? Oder ist Google Chrome mal wider 1 ms schneller geworden? :-)
> Klar gibt es auch Lücken in Open Source. Keine Software ist perfekt. Aber
> das Open Source grundsätzlich schlechter ist ist schon lange nur noch ein
> Mythos.
Wir sind beim Thema "Benutzerzufriedenstellung", nicht bei "Open Source ist besser, egal was das Thema ist.".
Seit wann ist Opera Open Source ?
na Du hast ja Ahnung... alberne Diskussion hier... *kopfschüttel und geh weg*
EgoTroubler schrieb:
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> na Du hast ja Ahnung...
Ah... ein "Experte"?
> alberne Diskussion hier...
Sehr überzeugende Argumente - von einem "Experten"?
> *kopfschüttel und geh weg*
Nach dem Schütteln nicht vergessen, die Scheuklappen wieder zurecht zu machen.
HD user schrieb:
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> geschlossene Systeme haben nur in der Anfangszeit eine Chance, wenn das
> ganze noch neu ist und die Benutzer unerfahren, das "freie" Angebot
> klein...
Der PC Markt beweist seit Jahrzehnten das Gegenteil ... leider
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
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