Das ist doch das geniale an der freien Marktwirtschaft (und das meine ich ernst): Jeder hat neben anderen auch die Freiheit zu raffen, wenn ihn das nun zufriedenstellt. Aber am Schluss (=RIP) fließt es so oder so doch wieder zurück. ;-) Es dauert halt nur etwas.
Frei nach einem "Börsenguru" der 2000er Jahre: Das Geld ist ja nie weg, es ist eben nur woanders.
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was solln das für ein börsenguru gewesen sein?? klar kann "geld" weg sein, besonders dann, wenn es 1. nie da war (in form von materie, geldschein, geldstück sondern nur virtuell in computern existiert), oder 2. durch mangel an existierendem gegenwert (wir erschaffen geld weil es bedarf gibt, dafür wird aber die währung entwertet), oder 3. durch entwertung von gegenwerten.
lösche die daten, und schon ist das geld WEG.
ausserdem, wenn eine aktie bewertet wird, entspricht das keinem absoluten wert, sondern einem angenommenen wert. das gilt sowohl für dienstleistungen als auch für materialien.
daher: wenn morgen keiner mehr gold braucht oder will (was echt mal witzig wäre wenn das passiert), ist der wert WEG - ergo ist DAS "geld" auch WEG.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.12 14:59 durch narf.
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Das siehst Du falsch. Für den Wert, den z.B. das Gold heute hat, zahle ich mit meinem Geld, z.B. 25.000 Euro. Wenn nun der Wert dieses Goldes auf 0 sinken würde, wären die 25.000 Euro, die ich mal dafür bezahlt habe nicht weg, sondern der Verkäufer hat sie. Also nicht "weg" (von oben gesehen), sondern nur "woanders". Klar jetzt?
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Man fragt aber zu Recht, wieviel diese 25.000 Euro dann noch wert sind. Man redet hier ja nicht vom Geld, sonderm vom Geldwert.
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Der, der mir das Gold gestern verkauft hat (bevor es wertlos wurde, um im Beispiel zu bleiben), hat ja nun 25.000 Euro (die er vorher nicht hatte, stattdessen das Gold) und kann sich jetzt ein Auto im Wert von 25.000 Euro davon kaufen.
Ich sprach in meinem Beitrag vom Geld, nicht vom Geldwert. Also redet "man" hier doch vom Geld und eben nicht vom Geldwert.
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