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Smart TVs..

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  1. Smart TVs..

    Autor: nicbor87 04.07.13 - 08:21

    SmartTVs werden erst brauchbar, wenn Apple kommt und der unfähigen Konkurrenz zeigt wie's geht. Wie schon bei Tablets, Smartphones, MP3-Playern und Desktops.

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  2. Re: Smart TVs..

    Autor: Donnergurgler 04.07.13 - 08:46

    troll dich

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  3. Re: Smart TVs..

    Autor: Beaminister 04.07.13 - 09:51

    ...und zwar zügig!

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  4. Re: Smart TVs..

    Autor: megaseppl 04.07.13 - 10:10

    Recht hat er. Das Unvermögen der etablierten TV-Hersteller in diesem Bereich scheint schier grenzenlos zu sein. Zumindest bei den Fernsehern die ich kenne (Samsung, Sony, Panasonic, LG, meist im Bereich <=1000 Euro):
    Konzeptionell in den 80ern stehen geblieben, gepaart mit einer "Smart"-GUI die von jedem Billigstsmartphone für 90 Euro um Längen geschlagen wird, nervige Bedienung mit Rucklern, Wartezeiten ohne Ende, fehlendes UI-Feedback, uneinheitliche, konkurrierende UIs innerhalb eines Geräts.
    Das geht wirklich auf keine Kuhhaut was da für ein Scheiß abgeliefert wird. Man hat das Gefühl dass die Entwickler in den Unternehmen die sich als unfähig erwiesen haben in die Fernsehsparte zwangsversetzt werden.

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  5. Re: Smart TVs..

    Autor: Beaminister 04.07.13 - 12:24

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Recht hat er. Das Unvermögen der etablierten TV-Hersteller in diesem
    > Bereich scheint schier grenzenlos zu sein. Zumindest bei den Fernsehern die
    > ich kenne (Samsung, Sony, Panasonic, LG, meist im Bereich <=1000 Euro):
    > Konzeptionell in den 80ern stehen geblieben, gepaart mit einer "Smart"-GUI
    > die von jedem Billigstsmartphone für 90 Euro um Längen geschlagen wird,
    > nervige Bedienung mit Rucklern, Wartezeiten ohne Ende, fehlendes
    > UI-Feedback, uneinheitliche, konkurrierende UIs innerhalb eines Geräts.
    > Das geht wirklich auf keine Kuhhaut was da für ein Scheiß abgeliefert wird.
    > Man hat das Gefühl dass die Entwickler in den Unternehmen die sich als
    > unfähig erwiesen haben in die Fernsehsparte zwangsversetzt werden.

    Hat da etwa jemand noch einen Röhren-Fernseher bis *endlich* Apple um die Ecke kommt?

    Die ganze "smart"-TV Geschichte hat sich doch noch gar nicht richtig etabliert....
    (hat da zufällig jemand *konkrete* Zahlen parat? Und ich meine nicht wie viele einen smart-TV besitzen, sondern diesen auch entsprechend nutzen...)
    und solange das nicht der Fall ist, lieber die Gelder von Forschung und Entwicklung in die Bildqualität stecken.....
    Oder würdest du als Erfinder von Kühlschränken fürs Auto das Ding weiter und weiter entwickeln, obwohl es kaum einer nutzt?

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  6. Re: Smart TVs..

    Autor: Endwickler 04.07.13 - 13:14

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Recht hat er. Das Unvermögen der etablierten TV-Hersteller in diesem
    > Bereich scheint schier grenzenlos zu sein. Zumindest bei den Fernsehern die
    > ich kenne (Samsung, Sony, Panasonic, LG, meist im Bereich <=1000 Euro):

    Apple ist ja bekannt dafür, dass sie Billigprodukte herstellen und somit in direkten wettbewerb zu den niedrigpreisigen Anbietern treten. Oder der Vergleich ist doch etwas aus der Bahn geraten und man sollte nicht die Billiggeräte mit irgend einer Zukunftsvorstellung von Apple vergleichen.

    > Konzeptionell in den 80ern stehen geblieben, gepaart mit einer "Smart"-GUI
    > die von jedem Billigstsmartphone für 90 Euro um Längen geschlagen wird,
    > nervige Bedienung mit Rucklern, Wartezeiten ohne Ende, fehlendes
    > UI-Feedback, uneinheitliche, konkurrierende UIs innerhalb eines Geräts.
    > Das geht wirklich auf keine Kuhhaut was da für ein Scheiß abgeliefert wird.
    > Man hat das Gefühl dass die Entwickler in den Unternehmen die sich als
    > unfähig erwiesen haben in die Fernsehsparte zwangsversetzt werden.

    Ich schaue meistens ein bewegtes Bild an und wenn ich mal etwas umstellen muss, dann kann es tatsächlich vorkommen, dass ich die Bedienung dort selbst nach Jahren mit diesem Fernseher immer noch nicht als intuitiv empfinde. Zum einen kann nicht jeder Hersteller abwarten, welche Fehler, falls sie diese überhaupt als solche erkennen, die anderen machen und zum Anderen ist es leider so, dass eine GUI manchmal von ideenlosen, unkreativen und willenlosen Technikern vorimplementiert und nie auf ein anständiges Niveau abgeändert wird so lange sie irgendwie funktioniert. An diesem Punkt kann man vielleicht wirklich von Apple etwas besseres erwarten.

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  7. Re: Smart TVs..

    Autor: megaseppl 04.07.13 - 13:16

    Ich habe einen Samsung der aktuellen Serie. Aber Danke der Nachfrage. ;-)
    Die "Smart"-Funktionen habe ich aber extern erweitert... einfach weil es darüber zu dumm ist (PlayStation und AppleTV).

    Wenn ich ein Ingenieur von Kühlschränken wäre, würde ich mich durchaus fragen warum der Kunde das Eisfach nicht nutzt - wenn deren Öffnung auf der Rückseite angebracht ist. ;-)
    Glück für die Kühlschrankhersteller ist nur dass alle Hersteller die Öffnung nach hinten verbauen! ;)
    Vergleich hinkt natürlich (Kühlschrankentwickler scheinen kompetenter zu sein ;-) ), ist aber passend.
    Das sind schon so Dinge wie ein rein zahlenbasiertes System zur Speicherung von Sendern: Das war wunderbar als man maximal 10, vielleicht noch 20 Sender hatte und in wenigen Tagen deren Senderplätze auswendig konnte. Heute hat man hunderte Sender... eine wirklich vernünftige Bedienung ohne Zappen ist aber noch immer nicht möglich. Warum gibt es keine mehrdimensionale Kategoriesierung, Ordnerstruktur, Filter? Suchfunktion nach Content, Schauspielern etc.? Das klappt doch auch in DVB-Anwendungen für den Rechner seit Jahren! (z.B. eyeTV). Beispiel: Ich möchte immer alles mit Julia Roberts aufnehmen oder ich möchte jede Folge von HIMYM aufnehmen - aber natürlich keine Wiederholungen (geht bei einigen TVs, aber nur selten).
    Warum nicht Live-Thumbnail-Darstellungen nebst Logo zur Sender-Übersicht (darf ja gerne online abgerufen werden, nicht vom Receiver)?
    Warum nicht endlich direkte Verknüpfungen von Diensten wie IMDB oder der Wikipedia kontextbasiert zum laufenden Programm?
    Warum ist das visuelle Feedback so schlecht so dass beispielsweise 10 Sekunden lang gar nix passiert nach dem Öffnen einer Smart-App - und man gar nicht weiß ob man das Öffnen überhaupt initiiert hat?
    Warum werden CPUs verbaut die selbst von jedem 60 Euro-Smartphone bei weitem übertroffen werden?
    Warum muss ich viele Stunden damit verbringen ein in Deutschland gekauftes Gerät in den Bildeinstellungen soweit zu optimieren dass a: die Farben, Kontraste und Schärfe passen und b. die Einstellungen auch bei PAL gut aussieht? (Das ganze, weil es so viel Spaß macht, auch noch für jeden Signaleingang separat).
    Warum erkennen viele Fernseher auch heute noch nicht bei einem digitalen Fernseh-Signal ob das Bild in 4:3 oder 16:9 gesendet wird? (!!!)
    Warum sind die Oberflächen (für EPG, Smart-Funktionen, Einstellungsmenüs, Medien-Player) vieler aktueller SmartTVs auf dem selben Gerät grundverschieden, untereinander nicht verknüpft, verwirrenderweise auch noch partiell redundant?
    Warum muss ich einen Export der Sender vom TV auf USB-Stick erstellen, am Rechner mit einer zusätzlichen Software bearbeiten, dann wieder zurück auf dem Fernseher - nur um die 300 Sender zu sortieren, ggf. zu löschen und zu benennen - nur weil ich dafür NICHT 16 Stunden mit der Fernbedienung investieren will?
    Warum können die Remote-Apps fürs Smartphone großteils nicht Funktionen bieten die auf einem echten Bildschirm (wie es ein Smartphone nunmal hat) Sinn machen (z.B. Auswahl, Suche, Filtern des Programminhalts) - stattdessen baut man eine 1:1-Software-Version einer ergonomisch onehin schon beschissenen Hardware-Fernbedienung und verbindet so auf maximal beschissene Art und Weise die Nachteile beider Systeme?
    Warum sind die Fernbedienung noch so aufgebaut wie vor 20 Jahren? Selbst wenn man 150 Euro für eine "Touch-Fernbedienung" verschwendet bekommt man praktisch den gleichen Dreck wie für 15 Euro - aber ohne Haptik - dafür leuchtend.
    Das ganze Konzept der Bedienung, Konfiguration ist total überholt. Und ich verstehe nicht warum Firmen, die in anderen Bereichen ziemlich fit im UI-Design sind (z.B. Sony) nach wie vor so einen Flickwerk-Murks bei der Software der TVs produzieren.

    Mir geht es hier nicht um Apple. Aber, zumindest in der Vergangenheit konnten sie in einigen Märkten endlich das implementieren was sich ein großer Teil der Kunden eigentlich so schon ewig wünscht. Und in 2-3 Jahren hat sich der Markt daran orientiert und Herstellerübergreifend implementiert.
    (Einen Apple-Fernseher würde ich mir vermutlich eh nicht kaufen... da ein TV für mich zu geringe Priorität hat und ich daher nicht mehr als 1K ausgeben wollen würde).

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  8. Re: Smart TVs..

    Autor: megaseppl 04.07.13 - 13:26

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > megaseppl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Recht hat er. Das Unvermögen der etablierten TV-Hersteller in diesem
    > > Bereich scheint schier grenzenlos zu sein. Zumindest bei den Fernsehern
    > die
    > > ich kenne (Samsung, Sony, Panasonic, LG, meist im Bereich <=1000 Euro):
    >
    > Apple ist ja bekannt dafür, dass sie Billigprodukte herstellen und somit in
    > direkten wettbewerb zu den niedrigpreisigen Anbietern treten. Oder der
    > Vergleich ist doch etwas aus der Bahn geraten und man sollte nicht die
    > Billiggeräte mit irgend einer Zukunftsvorstellung von Apple vergleichen.

    Hierbei mittelfristig irrelevant.
    Apple verändert den Markt, ist sehr häufig ein Wegbereiter. Dinge die Apple erfolgreich massentauglich implementiert (!= erfindet) werden alsbald als Innovation von den meisten Herstellern kopiert.
    Und bei einem Fernseher muss es für mich kein Apple sein. Bei TVs und Autos bin ich knauserig. ;)

    > Ich schaue meistens ein bewegtes Bild an und wenn ich mal etwas umstellen
    > muss, dann kann es tatsächlich vorkommen, dass ich die Bedienung dort
    > selbst nach Jahren mit diesem Fernseher immer noch nicht als intuitiv
    > empfinde. Zum einen kann nicht jeder Hersteller abwarten, welche Fehler,
    > falls sie diese überhaupt als solche erkennen, die anderen machen und zum
    > Anderen ist es leider so, dass eine GUI manchmal von ideenlosen,
    > unkreativen und willenlosen Technikern vorimplementiert und nie auf ein
    > anständiges Niveau abgeändert wird so lange sie irgendwie funktioniert. An
    > diesem Punkt kann man vielleicht wirklich von Apple etwas besseres
    > erwarten.
    Man sollte eigentlich von allen Herstellern etwas besseres erwarten können... auch im unteren Preissegment.
    Und ehrlich gesagt verstehe ich es auch nicht... jeder Smart-TV-Test hat seit Jahren als Fazit dass die Smart-Funktionen nicht ausgereift sind... jede Studie zu dem Thema kommt zu dem Schluss dass die Funktionen kaum genutzt werden.
    Da müsste man doch eigentlich bei den Herstellern ganz schnell am runden Tisch sitzen und sich fragen: Was müssen wir machen damit unsere Fernseher richtig geil werden und wir viel mehr davon verkaufen können?

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  9. Re: Smart TVs..

    Autor: 0xDEADC0DE 04.07.13 - 13:28

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum erkennen viele Fernseher auch heute noch nicht bei einem digitalen
    > Fernseh-Signal ob das Bild in 4:3 oder 16:9 gesendet wird? (!!!)

    Weil es dazwischen noch Formate gibt und der Stream mit einem falschen Format-Flag auch noch versehen sein kann.

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  10. Re: Smart TVs..

    Autor: 0xDEADC0DE 04.07.13 - 13:40

    nicbor87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SmartTVs werden erst brauchbar, wenn Apple kommt und der unfähigen
    > Konkurrenz zeigt wie's geht. Wie schon bei Tablets, Smartphones,
    > MP3-Playern und Desktops.

    MP3-Player und Smartphones haben ohne Apple schon länger funktioniert und waren am Markt etabliert. Nur die Zielgruppe hat sich geändert, früher hatten nur Computernerds Smartphones. Das hat sich mittlerweile geändert und wäre sicher auch ohne Apple passiert, wenn auch ein wenig später. Bei Desktops hatte Apple noch nie die Nase vorn und Tablets gibt es noch nicht lange genug, wer das grad vorne dran ist, spielt auch kaum eine Rolle.

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  11. Re: Smart TVs..

    Autor: Endwickler 04.07.13 - 13:48

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da müsste man doch eigentlich bei den Herstellern ganz schnell am runden
    > Tisch sitzen und sich fragen: Was müssen wir machen damit unsere Fernseher
    > richtig geil werden und wir viel mehr davon verkaufen können?

    Das sind Fragen, die sich kein mir bekannter konventioneller Hersteller einfach mal so stellt. So eine Frage kommt nur dann auf, wenn ein Kunde ganz gezielt so eine Bedienung fordert, konkrete Vorstellungen hat und eine nicht ganz unbeträchtliche Menge bestellen will. Als Kunde meine ich hier nicht den Endkunden. Dass eine richtig geile Bedienung vielleicht ein Verkaufsargument sein kann, wird fallengelassen, sowie man irgend etwas hat, das irgendwie funktioniert.

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  12. Re: Smart TVs..

    Autor: megaseppl 04.07.13 - 13:58

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > megaseppl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum erkennen viele Fernseher auch heute noch nicht bei einem digitalen
    > > Fernseh-Signal ob das Bild in 4:3 oder 16:9 gesendet wird? (!!!)
    >
    > Weil es dazwischen noch Formate gibt und der Stream mit einem falschen
    > Format-Flag auch noch versehen sein kann.

    Warum kann es mein Rechner und mein iPad beim selben Signal perfekt - aber der TV nicht?

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  13. Re: Smart TVs..

    Autor: megaseppl 04.07.13 - 14:10

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > megaseppl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da müsste man doch eigentlich bei den Herstellern ganz schnell am runden
    > > Tisch sitzen und sich fragen: Was müssen wir machen damit unsere
    > Fernseher
    > > richtig geil werden und wir viel mehr davon verkaufen können?
    >
    > Das sind Fragen, die sich kein mir bekannter konventioneller Hersteller
    > einfach mal so stellt.

    Und genau damit kommen wir zum Kern des Problems. Die Anforderungen entwickeln sich schnellers als dass die etablierten Hersteller in der Lage sind mitzuwachsen. Gleichzeitig beschweren sie sich über sinkende Margen und einen hohen Preisdruck und dass keiner mehr Geld für einen TV ausgeben möchte. Statt durch echten Mehrwert höhere Verkaufszahlen zu erzielen ist das tatsächliche Konzept seit Jahren: Verringerung der Produktionskosten/Investitionsaufkommen und sehr wahrscheinlich geplante Obsoleszenz um zumindest das Grundrauschen der Neuanschaffungen auf einem gewissen Niveau zu halten.
    Es gibt große Hersteller die unkonventiell sind, die Dinge machen noch bevor der Kunde danach fragt. Und das sind Apple und Google. Beide könnten den Markt in wenigen Jahren umkrempeln und tatsächlich mehr oder weniger (r)evolutionieren. Und mehr noch als bei Apple wundert es mich bei Google warum sie nicht schon längst mit Android als Basis eine Plattform für gute SmartTVs schaffen und vermarkten.

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  14. Re: Smart TVs..

    Autor: megaseppl 04.07.13 - 14:35

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nicbor87 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > SmartTVs werden erst brauchbar, wenn Apple kommt und der unfähigen
    > > Konkurrenz zeigt wie's geht. Wie schon bei Tablets, Smartphones,
    > > MP3-Playern und Desktops.
    >
    > MP3-Player und Smartphones haben ohne Apple schon länger funktioniert und
    > waren am Markt etabliert. Nur die Zielgruppe hat sich geändert, früher
    > hatten nur Computernerds Smartphones.
    Apple _hat_ die Zielgruppe geändert. Sowohl natürlich durch Marketing, wie auch durch Technik und der gesamten Infrastruktur.
    So war es mit allen mir bekannten MP3-Playern vor dem iPod extrem nervig durch lange Playlisten zu scrollen, es fehlte eine exponentielle Beschleunigung wie beim Scrollrad. Auch brauchte man Zusatztools zum Rippen von MP3 (die auch fast nie für den Mac mitgeliefert wurden), es fehlten vernünftige Synchronisationsprogramme - geschweige denn die einfache Möglichkeit direkt Musik ohne Datentäger online zu kaufen. Das ganze hätte ich meiner Mutter, meinen Schwestern nicht in die Hand drücken können.
    Apple hat dies erkannt und eine komplette Lösung geschaffen. Zusätzlich kam natürlich das Image des iPods - welches damals weitaus wichtiger war als die zu der Zeit noch recht spärliche Werbung.

    Und bei den Smartphones: Natürlich waren andere vorher auf dem Markt. Deren Zielgruppe waren aber Business-Kunden (Blackberry, Nokia und die CE-Geräte) und nur ganz am Rande der normale Endkunde. Das war ja auch zu PDA-Zeiten (inkl. Apple) nicht anders.

    > Das hat sich mittlerweile geändert
    > und wäre sicher auch ohne Apple passiert, wenn auch ein wenig später.
    Ja, das schon - aber wie man bei den SmartTVs gut sieht haben etablierte Hersteller ihr sehr großes Potential bewiesen sich auf dem bereits "Geleisteten" jahrelang auszurufen.

    > Bei
    > Desktops hatte Apple noch nie die Nase vorn
    Nicht von den Stückzahlen - von der Funktionalität für Heimanwender (und kleine Netzwerke) in sehr vielen Bereichen (!=allen) schon. Und das seit Anbeginn bis heute. (Darüber kann ich seitenweise schreiben - was ich Euch und mir heute ausnahmsweise aber mal erspare) ;-)
    Und wie insbesondere MS, aber auch kleinere Systeme wie Ubuntu immer schrittweise nachziehen, ist ziemlich offensichtlich. (Aber absolut in Ordnung... schließlich nutze ICH viele Systeme. ;-) )

    > und Tablets gibt es noch nicht
    > lange genug, wer das grad vorne dran ist, spielt auch kaum eine Rolle.
    Und die würde es ohne Apple in der Form (!= Formfaktor ;-) ) auch mit ziemlicher Sicherheit bis heute nicht geben... das Thema war tot. Selbst als das iPad vorgestellt wurde war einhellige Meinung in Presse, Foren und selbst bei mir (als heute begeisterten iPad-Nutzer): Wofür eigentlich? Das änderte sich erst als die Leute das Teil in den Händen hielten und benutzten. Ohne Apple wäre vielleicht irgendein Stück Hardware wie das WeTab irgendwann gekommen - und dann zurecht wieder in der Versenkung verschwunden.

    Ich betrachte das ganze übrigens eigentlich ziemlich wertfrei. Wäre Apple mit dem iPad z.B. nicht gekommen, hätte sich der PC in den letzten Jahren vermutlich besser weiterentwickelt, wir wären von der unsäglichen "Metro"- pardon "Modern-UI" verschont geblieben, hätten mehr gute PC-Spiele zur Auswahl - und ich hätte weniger Geld für Gadgets ausgegeben. ;-)

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  15. Re: Smart TVs..

    Autor: 0xDEADC0DE 04.07.13 - 17:26

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum kann es mein Rechner und mein iPad beim selben Signal perfekt - aber
    > der TV nicht?

    Gute Frage... die ich leider nicht beantworten kann.

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  16. Re: Smart TVs..

    Autor: 0xDEADC0DE 04.07.13 - 17:37

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple _hat_ die Zielgruppe geändert. Sowohl natürlich durch Marketing, wie
    > auch durch Technik und der gesamten Infrastruktur.

    Durch Technik sicher nicht, aber durch die Komposition dergleichen. ;)

    > So war es mit allen mir bekannten MP3-Playern vor dem iPod extrem nervig
    > durch lange Playlisten zu scrollen, es fehlte eine exponentielle
    > Beschleunigung wie beim Scrollrad.

    Nun ja... wer Musik richtig strukturiert ablegt, hat das Problem nicht. Mein Sony-Player hat es nicht und ich habs auch nie vermisst.

    > Auch brauchte man Zusatztools zum Rippen
    > von MP3 (die auch fast nie für den Mac mitgeliefert wurden), es fehlten
    > vernünftige Synchronisationsprogramme - geschweige denn die einfache
    > Möglichkeit direkt Musik ohne Datentäger online zu kaufen.

    Zum Rippen gab es schon 1997 ausgereifte Tools, mehr oder weniger einfach zu bedienen. Auch eine Synchonisation habe ich nie vermisst. Musik mit DRM zu kaufen, lag mir aber schon immer fern, MP3s gab es zu dem Zeitpunkt nicht zu kaufen, das kam erst viel später.

    > Ja, das schon - aber wie man bei den SmartTVs gut sieht haben etablierte
    > Hersteller ihr sehr großes Potential bewiesen sich auf dem bereits
    > "Geleisteten" jahrelang auszurufen.

    Du meinst wohl auszuruhen... nun ja, Samsung hat es mehrfach versucht und geht wohl jetzt einen Schritt in die richtige Richtung. ;)

    > Nicht von den Stückzahlen - von der Funktionalität für Heimanwender (und
    > kleine Netzwerke) in sehr vielen Bereichen (!=allen) schon. Und das seit
    > Anbeginn bis heute. (Darüber kann ich seitenweise schreiben - was ich Euch
    > und mir heute ausnahmsweise aber mal erspare) ;-)
    > Und wie insbesondere MS, aber auch kleinere Systeme wie Ubuntu immer
    > schrittweise nachziehen, ist ziemlich offensichtlich. (Aber absolut in
    > Ordnung... schließlich nutze ICH viele Systeme. ;-) )

    Ich war früher Mac-Techniker, bei Privatpersonen standen die Dinger selten. In der grafischen Industrie dagegen gab es fast nur Macs, außer den Rips, die eher selten waren...

    > Ohne Apple wäre vielleicht irgendein Stück Hardware wie das
    > WeTab irgendwann gekommen - und dann zurecht wieder in der Versenkung
    > verschwunden.

    Die Technik war auch erst vor kurzem soweit, in SciFi-Filmen hat man so was dünnes und schönes ja schon früher gesehen. ;)

    > Ich betrachte das ganze übrigens eigentlich ziemlich wertfrei. Wäre Apple
    > mit dem iPad z.B. nicht gekommen, hätte sich der PC in den letzten Jahren
    > vermutlich besser weiterentwickelt, wir wären von der unsäglichen "Metro"-
    > pardon "Modern-UI" verschont geblieben, hätten mehr gute PC-Spiele zur
    > Auswahl - und ich hätte weniger Geld für Gadgets ausgegeben. ;-)

    Nein, das iPad ist nicht der Untergang des PCs. Zocker werden weiterhin auf PC setzen, oder eher auf Konsolen, die von Zockern mittlerweile als vollwertige Alternativen akzeptiert worden sind. Zu NES-Zeiten war das noch nicht so, erst ab PS1 bzw XBOX (die ja eigentlich auch nur ein PC ist ;)).

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  17. Re: Smart TVs..

    Autor: megaseppl 04.07.13 - 18:15

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > So war es mit allen mir bekannten MP3-Playern vor dem iPod extrem nervig
    > > durch lange Playlisten zu scrollen, es fehlte eine exponentielle
    > > Beschleunigung wie beim Scrollrad.
    >
    > Nun ja... wer Musik richtig strukturiert ablegt, hat das Problem nicht.
    > Mein Sony-Player hat es nicht und ich habs auch nie vermisst.

    Auch hier half ja iTunes bzw. der iPod - indem es den ganzen Kram auf die ID3-Tags verlagerte und nicht auf eine Ordnerstruktur.
    Ich hatte trotzdem meine Listen mit Lieblingsliedern (ein Lied kann ja auch in verschiedenen Listen und Kategorien sein) mit vielen hundert Titeln.

    > Zum Rippen gab es schon 1997 ausgereifte Tools, mehr oder weniger einfach
    > zu bedienen. Auch eine Synchonisation habe ich nie vermisst. Musik mit DRM
    > zu kaufen, lag mir aber schon immer fern, MP3s gab es zu dem Zeitpunkt
    > nicht zu kaufen, das kam erst viel später.
    Ja, es gab ausgereifte Technik zum Rippen - dies waren aber meist nicht die gleichen Programme wie die zum Abspielen. Man brauchte Zusatzsoftware.
    WinAmp, MacAmp, WMP, selbst SoundJam (auf dem iTunes basiert): Keine Rip-Möglichkeit. Die Codecs waren ja auch nicht kostenlos, vor allem nicht mit mehr als 128kbit. iTunes hat dies integriert, direkt in den Player und in die Synchronisierungssoftware. Was damals ein Segen war, wird heute wieder zum Boomerang... iTunes ist zu einer eierlegenden Wollmilchsau geworden mit einem Funktionsumfang und einer Komplexität die eigentlich in fünf Anwendungen aufgeteilt gehört.
    Zu Beginn war das aber sehr gut und absolut der richtige Schritt.

    > Ich war früher Mac-Techniker, bei Privatpersonen standen die Dinger selten.
    > In der grafischen Industrie dagegen gab es fast nur Macs, außer den Rips,
    > die eher selten waren...
    Ich meinte damit auch nicht die Verbreitung bzw. den Standort der Macs, sondern die Stärken. Bei Windows ist es anders herum: Windows hat Stärken in größeren Netzen, ist aber privat sehr verbreitet (naja UND auch in größeren Netzwerken natürlich) ;).
    In den 90ern (als der Mac in Agenturen und Druckereien sehr präsent war) waren auch die Netzwerke noch relativ übersichtlich... Meist beschränkte es sich auf ein paar Netzwerkshares, Drucker und Rips. Kaum zentrale Verwaltung á la AD oder gar Server based Computing á la Citrix. Ich habe damals selbst in der größten Agentur Deutschlands gearbeitet mit sehr vielen Macs. Das war Kraut und Rüben. Aber es funktionierte irgendwie. ;)

    > > Ohne Apple wäre vielleicht irgendein Stück Hardware wie das
    > > WeTab irgendwann gekommen - und dann zurecht wieder in der Versenkung
    > > verschwunden.
    >
    > Die Technik war auch erst vor kurzem soweit, in SciFi-Filmen hat man so was
    > dünnes und schönes ja schon früher gesehen. ;)

    Klar, selbst von Apple. Die haben die Vorlage sogar schon sehr weit in den 80ern gebracht: Der Knowledge Navigator: http://www.youtube.com/watch?v=QRH8eimU_20
    Trotzdem hat es nach dem MS-Disaster keiner mehr an das Thema gewagt - und wenn, dann sind die Lösungen sehr schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Wie denn auch ohne passendes OS?

    Interessant übrigens, nebenbei, dass SIRI - was ja ursprünglich ein Fremdprodukt war - entstanden ist weil der Gründer der ehemaligen Firma sich von dem oben verlinkten Video aus den 80ern inspirieren ließ. Das war sein Ziel... und am Ende landete es tatsächlich auf dem Apple iPad.

    > Nein, das iPad ist nicht der Untergang des PCs. Zocker werden weiterhin auf
    > PC setzen, oder eher auf Konsolen, die von Zockern mittlerweile als
    > vollwertige Alternativen akzeptiert worden sind. Zu NES-Zeiten war das noch
    > nicht so, erst ab PS1 bzw XBOX (die ja eigentlich auch nur ein PC ist ;)).

    Nee, nicht der Untergang. Es wird immer genug PC-Nutzer geben. Aber die Evolution wird dadurch natürlich verlangsamt. Intel konzentriert sich im Verhältnis stärker auf niedrigen Energieverbrauch, die Spiele-Hersteller setzen hohe Ressourcen in die Mobilversionen ihrer Spiele, die Prioritäten und die Märkte verlagern sich.
    Insgesamt aber auch nicht allzu schlimm... so kann man heute auch noch gut einen Rechner 5 Jahre lang nutzen ohne irgendwelche Software-Probleme zu haben... vor 10 Jahren sah das auch anders aus. :)

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    Großbritannien
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    Auf den Britischen Inseln verkaufen sich Schallplatten aus Vinyl so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das liegt aber nicht vorwiegend am neuen Album von Pink Floyd, die Platte einer sehr viel jüngeren Band ist die bisher meistverkaufte des Jahres.


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