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Die GEMA-Bremse...

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  1. Die GEMA-Bremse...

    Autor: Sander Cohen 16.03.13 - 15:47

    hätten wir die nicht, würde es wohl in Deutschland auch weit besser aussehen!

  2. Re: Die GEMA-Bremse...

    Autor: Sharra 16.03.13 - 16:52

    Hätten wir die GEMA nicht, würden unsere Politiker mit einem Musikschutzrecht daherkommen, und die Freiheit wieder im Keim ersticken.

  3. Re: Die GEMA-Bremse...

    Autor: lalale 16.03.13 - 17:03

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätten wir die GEMA nicht, würden unsere Politiker mit einem
    > Musikschutzrecht daherkommen, und die Freiheit wieder im Keim ersticken.


    wenn das die verwaltung der eigentumsrechte in den händen des staates wäre statt in den händen eines privaten vereins der durch einen kleinen teill seiner mitglieder (in deren interesse) kontrolliert wird, könnte man wenigstens auf politischer ebene zu diesem thema etwas bewirken...
    bzw.: wenn nicht menschen für die entscheidungen verantwortlich wären die von diesen entscheidungen direkt profitieren würde bei manchen vielleicht auch öfter mal der gesunde menschenverstand entscheiden statt der dollar/euro-zeichen in den augen

  4. Re: Die GEMA-Bremse...

    Autor: Sharra 16.03.13 - 17:07

    Die Verwaltung liegt zwar in den Händen einer Privatgesellschaft, aber dennoch wird sie zu 100% von der Politik unterstüzt. Man könnte jetzt schon politisch dagegen vorgehen, aber das ist in den entsprechenden Kreisen gar nicht gewollt.

  5. Re: Die GEMA ist nicht das Problem

    Autor: Kasabian 16.03.13 - 17:09

    Das Problem sind all jene die meinen das Recht auf ihrer Seite zu wissen oder dieses entsprechend hindrehen. Angeführt von theoretischen Bürokraten, wie den Juristen.

    Weniger Juristen, weniger Kosten für die Allgemeinheit. Weil was produzieren diese außer ihren geistigen Absonderungen?

    Regeln ja. aber bitte klar, eindeutig und verständlich für alle Menschen. Ansonsten ist das Recht eine Sackgasse.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.13 17:10 durch Kasabian.

  6. Re: Die GEMA ist nicht das Problem

    Autor: tingelchen 16.03.13 - 18:29

    Doch die GEMA ist das Problem. Es ist vor allem das Problem, das es hier keine Konkurrenz gibt. So das die GEMA machen kann was sie will. Was wiederum die GEMA selbst zum Problem macht. Da sie Mondpreise für Nichtstun verlangen kann.

  7. Re: Die GEMA ist nicht das Problem

    Autor: DASPRiD 16.03.13 - 18:43

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch die GEMA ist das Problem. Es ist vor allem das Problem, das es hier
    > keine Konkurrenz gibt. So das die GEMA machen kann was sie will. Was
    > wiederum die GEMA selbst zum Problem macht. Da sie Mondpreise für Nichtstun
    > verlangen kann.

    Wird Zeit, dass mal jemand einen Konkurenten aufmacht ;)

  8. Re: Die GEMA ist nicht das Problem

    Autor: wasdeeh 16.03.13 - 20:13

    Damit alleine ists ja nicht getan. Da müssen erst mal die gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, die eine sinnvolle Konkurrenz derzeit unmöglich machen. (Gema-Vermutung & Co.)

  9. Re: Die GEMA ist nicht das Problem

    Autor: Gorul 16.03.13 - 20:46

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Regeln ja. aber bitte klar, eindeutig und verständlich für alle Menschen.
    > Ansonsten ist das Recht eine Sackgasse.

    Eindeutig ja das sollte es mal werden, besonders im Bereich Internet gibt es einfach zu viele Grauzonen.
    Aber verständlich ist es doch echt. Es ist zwar nicht so schön zu lesen, wie ein Roman, aber das sollte man von einem Gesetzbuch auch nicht verlangen. Besonders das BGB das nimmt man in der Schule bereits in der 8? Klasse dran und damals bei mir hat des niemanden Schwierigkeiten bereitet (nur manche Schüler waren zu faul).

  10. Re: Die GEMA-Bremse...

    Autor: Trockenobst 17.03.13 - 06:55

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dennoch wird sie zu 100% von der Politik unterstüzt. Man könnte jetzt schon
    > politisch dagegen vorgehen, aber das ist in den entsprechenden Kreisen gar
    > nicht gewollt.

    Die wenigen Politiker die man dazu hört sagen ja immer, dass die GEMA keine Zwangsmitgliedschaft ist und deswegen sehen sie kein Problem.

    Wenn 50.000 Musiker bei der "Gesellschaft für tolle CC-Musik GmbH" sind, wird man sich als zukünftiger "revolutionärer Musikanbieter" nicht nur mit der GEMA um Geld streiten sondern auch noch mit der "Gesellschaft für tolle CC-Musik".

    Man sollte hier nicht so tun, als wenn die andere Gesellschaft sich mit einem Anruf "Ja, wir zahlen nix und das habt ihr zu schlucken" einfach so abspeisen lässt. Genau deswegen haben ja diese weltvergessenen Künstler diese Buden beauftragt ihre Interessen zu wahren. Die Pappnasen die wegen der GEMA jammern dass sie nicht an der Geldmaschine Youtube stecken wissen ganz genau dass ihr Label das machen könnte - auch ohne GEMA. Aber diese Wahrheiten lässt man lieber unter den Tisch fallen.

    Somit versteht der Wald+Wiesenpolitiker auch nicht, was hier eine sinnvolle Änderung wäre. Die GEMA macht nur ihren Job.

  11. Re: Die GEMA ist nicht das Problem

    Autor: Trockenobst 17.03.13 - 06:59

    wasdeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit alleine ists ja nicht getan. Da müssen erst mal die gesetzlichen
    > Rahmenbedingungen angepasst werden, die eine sinnvolle Konkurrenz derzeit
    > unmöglich machen. (Gema-Vermutung & Co.)

    Wenn man sich die USA anschaut, mit 3-7 Firmen die Geld eintreiben bei Discos und Clubs, braucht es gar keine GEMA-Vermutung. Bei fehlerhafter Meldung der Listen ("Sorry, haben wir halt mal eben um 3 Uhr nachts die Top 20 Pop gespielt, ist halt mal so passiert") werden dort schnell mal 3xfache Strafzahlungen fällig.

    Und da passiert es oft dass Clubbesitzer denken sie hätten schon Zahlungen an 5 Einsammler geleistet, aber leider leider, waren da zwei Lieder dabei die waren von den anderen zwei die sie vergessen haben.

    Kein Mensch der so einen Laden betreibt interessiert die GEMA-Vermutung. Der wird brav seine Listen schicken wie er es immer betrieben hat, weil er keine Strafzahlungen leisten will wenn ein fieser studentischer Spion sein iPhone mitlaufen lässt und den Stream hochläd. Für jeden gefundenen Song 20¤ Fangprämie, dass lohnt sich richtig im Nachleben spazieren zu gehen.

  12. Re: Die GEMA ist nicht das Problem

    Autor: Drizzt 19.03.13 - 11:33

    Das BGB nimmt man sicherlich nicht in der 8. Klasse dran...
    Das hat man zum ersten mal im Studium inder Hand, wenn überhaupt (bürgerliches Recht, wahlpflicht fach)

    Und wenn du meinst der tolle GEMA-Schlüssel sei verständlich, dann hast du irgendwie eine andere Definition davon.

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