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Böse Zeitarbeitsfirma und tolles Amazon

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  1. Böse Zeitarbeitsfirma und tolles Amazon

    Autor: ichbert 17.02.13 - 21:52

    Den Konzernen wird es ja richtig leicht gemacht. Sie haben keinerlei Konsequenzen zu befürchten, weder Image noch Finanztechnisch. Die großen Unternehmen können natürlich nie was dafür, weder für den Kostengünstigen Strom noch für die Steuergeschenke und schon garnicht für die Behandlung ihrer Mitarbeiter. Schlecker ist ja auch nur Pleite gegangen weil diese lästigen Arbeitskräfte "zuviel" verdient haben und nicht für weniger in ZA Firmen arbeiten wollten...

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  2. Re: Böse Zeitarbeitsfirma und tolles Amazon

    Autor: deadeye 18.02.13 - 00:09

    Wenn ein Unternehmen, egal welcher Art, über ein anderes Dienstleistungsunternehmen Arbeitskräfte mietet, dann ist es nicht die Aufgabe des Unternehmen dafür zu sorgen, dass die Arbeitskräfte durch das Dienstleistungsunternehmen fair behandelt werden. Die ZA-Firmen sollten staatlich besser kontrolliert werden. Das will ja niemand, irgendwo müssen die billigen Arbeitskräfte doch herkommen.

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  3. Re: Böse Zeitarbeitsfirma und tolles Amazon

    Autor: SaSi 18.02.13 - 01:30

    deadeye schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Unternehmen, egal welcher Art, über ein anderes
    > Dienstleistungsunternehmen Arbeitskräfte mietet, dann ist es nicht die
    > Aufgabe des Unternehmen dafür zu sorgen, dass die Arbeitskräfte durch das
    > Dienstleistungsunternehmen fair behandelt werden. Die ZA-Firmen sollten
    > staatlich besser kontrolliert werden. Das will ja niemand, irgendwo müssen
    > die billigen Arbeitskräfte doch herkommen.

    Doch, ist es! Es gibt bei der Dienstleisterwahl einen Verhaltenscodex, der dem Dienstleister entweder als Vertragsbestandteil übergeben wird, oder nach welchem ein Dienstleister auch nur Ausgesucht werden darf (kannte ich selbst aus meinem Sicherheitsdienstleisterdarsein - zumindest bei großen Unternehmen). Auch wenn das Unternehmen für einen Lieferanten nicht Hauptverantwortlich gemacht werden wird, kann es aufgrund des Mitwissens oder sogar Förderns ohne auf Unterlassung beim Dienstleister tätig geworden zu sein, in Regress gezogen werden.

    Der Sicherheitsbeauftragte von Amazon darf wahrscheinlich gehen - Frage wer noch mit Ihm alles..., insbesondere wird der Code of Conduct eigentlich bei amerikanischen Unternehmen groß geschrieben...

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  4. Re: Böse Zeitarbeitsfirma und tolles Amazon

    Autor: Nekornata 18.02.13 - 01:53

    Auch sollte jedes Unternehmen sich selber ausrechnen können, das wenn die "Miete" für Arbeiter billiger ist, als für Festangestellte, das die Zeitarbeitsfirma wohl kaum selber mehr an die Arbeiter auszahlen wird, als sie von Amazon zB. bekommen.

    An und für sich, ist Zeitarbeit auch nur eine Geldverbrennerei, wenn die Löhne fair wären. Das ganze System funktioniert ja nur durch stark gedrückte Löhne (da die Zeitarbeitsfirma ja auch noch Geld für die Verwaltung usw. braucht).

    Der originale Gedanke hinter Zeitarbeit ist ja nicht negativ: Firmen bekommen extra Arbeitskräfte, wenn die mal für ein paar Tage wirklich welche brauchen (und nicht länger, für längere Fälle kann man auch befristete Verträge selber machen).
    Wobei es dann aber sogar nur fair wäre, das ein Zeitarbeiter sogar mehr bekommt als ein Festangestellter (da sehr unsichere Arbeitsverhältnisse). Soll übrigens mal in Frankreich so gewesen sein (laut Kollegen, die von der Montage dort kamen).

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  5. Re: Böse Zeitarbeitsfirma und tolles Amazon

    Autor: Charles Marlow 18.02.13 - 07:41

    Da kommen bestimmt wieder die üblichen Lemuren daher und behaupten, ein Unternehmen wäre ja nur der Gewinnmaximierung verpflichtet.

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  6. Warum sollten Unternehmen zu irgendwas verpflichtet sein?

    Autor: fratze123 18.02.13 - 11:21

    Die müssen sich nur an Gesetze halten und fertig. Für beschissene Gesetze sind ganz andere Dumpfbacken verantwortlich.

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  7. Re: Warum sollten Unternehmen zu irgendwas verpflichtet sein?

    Autor: throgh 18.02.13 - 12:09

    Schön, dass immer "Andere" verantwortlich sind oder sein sollen, nicht wahr? Dein Punkt ist verständlich, keine Frage ... die Politik ist auch gefordert. Jedoch ist bitteschön auch der Kunde in der Verantwortung. Ich fasse mich hier auch die eigene Nase: Lange genug bei Amazon bestellt und die Problematik ausgeblendet, aus Nichtwissen oder schlichter Ignoranz. Allerdings sollte man irgendwann von dieser Einstellung abspringen, ansonsten verbleibt nur noch der Tatbestand, dass man irgendwann selbst Eine der Dumpfbacken wird oder eben der Gelackmeierte auf der ausgebeuteten Seite. Und das kann es doch nicht sein! Das ist diese "Nicht meine Baustelle"-Einstellung, andere haben das ja zu verantworten.

    Freiheit geht vor: Linux-Anwender und Diaspora-Süchtig!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.13 12:10 durch throgh.

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  8. Re: Warum sollten Unternehmen zu irgendwas verpflichtet sein?

    Autor: helgebruhn 18.02.13 - 13:22

    Fratze123 hat vollkommen Recht, NUR (!) die Politik ist dafür verantwortlich und sonst überhaupt keiner. Die Zeitarbeitsproblematik ist seit Jahren von allen Seiten scharf kritisiert worden, nur leider interessiert das von der Leyen & Co. einen Dreck.

    Es ist seit Jahren, vor allem in größeren Firmen, gängige Praxis, massiv Zeitarbeiter einzusetzen, weil sie billig und vor allem von heute auf Morgen rausgeschmissen werden können, im Gegensatz zu regulät beschäftigten. Hire and Fire wie in den USA ist da angesagt. Ursprünglich wurde die Zeitarbeit ja eingeführt, um es Arbeitnehmern zu erleichtern, über diesen Weg einen festen Arbeitsvertrag zu bekommen aber warum sollten Firmen das tun ? Die sind nicht bei der Wohlfart. Genausowenig wird auch nur ein einziger Arbeitsplatz gefordert, wenn die Firma X weniger oder garkeine Steuern mehr zahlen braucht, warum denn auch ? Werden die Aufträge erledigt paßt alles, wenns nicht reicht neue Leute (Zeitarbeiter) eingestellt, egal wie die Rahmenbedingungen aussehen.

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  9. Re: Warum sollten Unternehmen zu irgendwas verpflichtet sein?

    Autor: throgh 18.02.13 - 14:48

    Ersetze das "NUR" durch ein "MUSS" in Kombination mit der Verantwortung der Menschen an sich - also der Bürger - und ich wäre bei deiner Argumentation. Wenn wir uns NUR auf die Politik, dann schreien wir auch noch in 20 Jahren nach Hilfe ohne wirklich Gehör zu finden!

    Freiheit geht vor: Linux-Anwender und Diaspora-Süchtig!

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  10. Re: Warum sollten Unternehmen zu irgendwas verpflichtet sein?

    Autor: helgebruhn 18.02.13 - 15:17

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ersetze das "NUR" durch ein "MUSS" in Kombination mit der Verantwortung der
    > Menschen an sich - also der Bürger - und ich wäre bei deiner Argumentation.
    > Wenn wir uns NUR auf die Politik, dann schreien wir auch noch in 20 Jahren
    > nach Hilfe ohne wirklich Gehör zu finden!

    Da hast du vollkommen Recht. leider erleben wir ja immer wieder auch die Nachteile einer Parteiendemokratie. Wir wählen Partei X, weil sie für das stehen, was wir gut finden, dann kommt sie an die Regierung und was passiert ? Wenn nicht gleich das Gegenteil von dem, wofür man sie mal gewählt hatte, dann macht sie zumindest völlig andere DInge, oft mit dem Argument (wenn überhaupt), wann wußte vorher ja noch nicht, wie schlecht es mit den Finanzen ausschaut :D

    Und wenn mal Parteien ins Rampenlicht rücken, die vom normalen Weg abweichen, wie die Piraten, zerfleischen die sich selbst oder machen sich unwählbar und es bleibt alles beim Alten. Da wir ja schon alle Konstellationen durch hatten in den letzten Jahrzehnten, Rot/grün, schwarz/gelb, rot/schwarz, rot/gelb etc. und KEINE etwas bewirkt hat, das aktuelle Thema betreffend, wüßte ich ad hoc nicht, wie wir da was ändern könnten.

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  11. Re: Warum sollten Unternehmen zu irgendwas verpflichtet sein?

    Autor: throgh 18.02.13 - 15:23

    Da geht es mir ebenso! Die Piraten hatten auch ohne Konzept erst einmal etwas Frisches. Auch der demokratische Zustrom war in den ersten Monaten toll. Nur diese ... Befindlichkeiten via Twitter oder anderen Medien zu beobachten und zwar aus erster Hand ist ... etwas fragwürdig? Ebenso wie sich einige Piraten einer sehr zweifelhaften Gesinnung mit Ruhm bekleckern wollen und ihre Meinung via Blog der Welt entgegen werfen: Dort werden dann interne Beiträge von Kollegen zerpflückt gleich einem öffentlichen Pranger. Ich möchte Parteien wählen, die zwar menschlich sind und Fehler machen, aber aus den Fehlern lernen und sich auf Augenhöhe mit den Wählern befinden. Das haben die Piraten zuletzt verloren!

    Also bleibt mir aktuell:

    A) Nicht wählen und meine Stimme komplett rauswerfen
    B) Irgendwen zu wählen, der nicht extrem ist (Tierpartei?) und dann weiterhin die Stimme entwerten
    C) Selbst als parteilos laufen und dann?
    D) Etwas "Anderes"

    Dilemma, aber der Idealist in mir wird einen Weg finden ... A) steht dabei nicht zur Debatte! :-)

    Freiheit geht vor: Linux-Anwender und Diaspora-Süchtig!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.13 15:24 durch throgh.

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