…, dass man sich evtl. mal vor der Entwicklung oder dem Kauf von Produkten Gedanken über den Bedarf und die Zielgruppe macht? Das Unternehmen arbeitet in meinen Augen absolut unwirtschaftlich - was nur deshalb nicht auffällt, da der Löwenanteil der Einnahmen mit Werbung in der eigenen Suchmaschinen generiert wird. Viele andere Projekte kommen und gehen und verschlingen sinnlos Geld. Als nächstes wird Chrome OS dran glauben und Google+ gebe ich auch nicht mehr lange (obwohl es eigentlich Potential hat).
..., dass wenn wir alle immer nur überlegen würden was dabei rauskommen würde wenn man es denn probieren würde anstatt es zu probieren und zu sehen was dabei rauskommt, wir nie wissen was dabei rausgekommen wäre wenn man es denn probiert hätte.
Google macht Geld mit Werbung und nutzt dieses Geld für Forschung(-sprojekte). Was ist daran so falsch?
Man merkt das Netspy keine Ahnung von der Google-Unternehmensstrategie hat. Sie kaufen Unternehmen auf, die einen interessanten Ansatz verfolgen und gezwungenermaßen sind nicht alle erfolgreich. Daher werden diese irgendwann wieder auf Eis gelegt. Vielleicht sollte er mal nicht irgendwelchen Finanzdeppen glauben, die Google schlecht reden.
Es geht nicht darum, dass Google mal ein Projekt in den Sand setzt. Nur passiert bei Google das irgendwie dauernd und bei einigen Projekten ist es dem aufmerksamen Beobachter schon vorher klar, dass das nicht lange gut gehen wird. Bestes Beispiel ist Chrome OS. Da doktort man jahrelang an einem OS rum, was eigentlich nicht viel mehr als ein HTML/JavaScript-Aufsatz für Linux ist und schafft es gerade mal auf ein paar unausgereifte Produkte. Hätte man gleich die Ressourcen in Android gesteckt, wäre man jetzt wohl schon bei Android 5, welches dann auch auf Notebooks laufen könnte. Aber nein, man entwickelt zwei unterschiedliche Produkte parallel, kommt bei Android nur schleppend voran und wird Chrome OS bald einstampfen.
So macht es Google häufiger, bindet eigene Ressourcen und entwickelt erfolgreiche Produkte teilweise nicht konsequent weiter. Mir fehlt hier eine klare Strategie und eine bessere Kontrolle. Wenn man Google+ mit viel trara einführt und schon am nächsten Tag in Blogs steht, "schönes Teil aber es fehlt noch das, das und das, damit es benutzbar wird," dann hätte Google das auch selber schon im Vorfeld erkennen können.
Vielleicht solltest du nicht gleich persönlich werden, nur weil mal jemand Kritik an einer Firma anbringt. Ich rede hier niemanden schlecht aber wenn Dave Girouard sagt "Wir werfen einen streng prüfenden Blick auf Produkte", dann sage ich nur, dass man diesen strengen Blick auch mal vor dem Kauf und während der Entwicklung werfen sollte. Dann würde nämlich manches Produkt auch länger überleben.
Sorry Netspy aber ich denke du liegst da ganz falsch mit deiner einschätzung zu Chrome OS... und allem anderen.
ChromeOS ist next generation OS (Cloud Computing)
Dass man daran seit jahren arbeitet liegt eher daran, dass die Netzgeschwindigkeit und verfügbarkeit sich ausbreiten muss. ChromeOS wird auch mal android ablösen.
Viele haben G+ kritisiert und gesagt G+ ist tot. Aber viele haben sich getäuscht, das Netzwerk wächst rasant, ist nicht so versaut wie fb und der Inhalt ist 10 mal besser als bei fb.
Von all den Firmen die Google kauft sind die meisten sehr klein und ergänzen oder erweitern die bestehenden Produkte.
Picnicist in G+ super intergriert worden und wird nicht mehr als einzelne App geführt. Das nächste Produkt wird Picasa sein denn auch dieser diens wird immer mehr in G+ intergriert.
Glaubst du das du besser alles weist als das Management von Google? Schick doch mal ne Bewerbung hin...
Netspy schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Es geht nicht darum, dass Google mal ein Projekt in den Sand setzt. Nur
> passiert bei Google das irgendwie dauernd
9 von 10 neuen Produkten (egal wo) verschwinden innerhalb von 2 Jahren wieder vom Markt - es ist also etwas ganz normales in der Wirtschaft. Bei Google fällte es Dir vielleicht auf, weil die das nicht still und leise machen und verärgerte Kunden zurücklassen, sonder das schön brav ankündigen und nach Möglichkeit Exportwerkzeuge für die Daten anbieten.
Wenn man auf manche Experten hier im Forum gehört hätte (die vorher schon wussten, dass das nix wird), dann gäbe es heute kein iPhone und kein Facebook (nur um mal 2 sehr augenscheinliche Beispiele zu nennen).
Digger ich sehe du kennst dich so richtig gut aus. Bist schlauer als alle Topberater, Wirtschaftler und Entwickler bei Google. Suchst du eine Stelle? Könntest bei STFU AG deine Bewerbung hinschicken, die werden dich sicherlich nehmen.
Du hast also blindes Vertrauen in Google?
Was hat das damit zu tun?
Anscheinend fährt Google ja ganz gut mit ihrer "unwirtschaftlichen'" Arbeit, wie du es nennst. Daher kann man google da schon eher vertrauen.
Weiß auch nicht warum es jetzt so schlecht sein soll, dass Google (oder andere Unternehmen) ruhig mal etwas mutiger an solche Projekte rangehen, anstatt immer nur auf der 100% - Gewinnschiene zu fahren.Wenn sie es sich leisten können, sollen sie doch experimentieren. Das hat sicherlich schon so manches Underdog-Projekt schon zur Massentauglichkeit gebracht. Und das sollte man eher hervorheben und nicht die Projekte, die eben doch niemanden interessiert haben, weil sie eben niemanden interessieren.
Netspy schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> dass man sich evtl. mal vor der Entwicklung oder dem Kauf von
> Produkten Gedanken über den Bedarf und die Zielgruppe macht? Das
> Unternehmen arbeitet in meinen Augen absolut unwirtschaftlich - was nur
> deshalb nicht auffällt, da der Löwenanteil der Einnahmen mit Werbung in der
> eigenen Suchmaschinen generiert wird. Viele andere Projekte kommen und
> gehen und verschlingen sinnlos Geld. Als nächstes wird Chrome OS dran
> glauben und Google+ gebe ich auch nicht mehr lange (obwohl es eigentlich
> Potential hat).
Wenn eine Firma langfristig überleben will, muss sie immer mit neuen Produkten und Dienstleistungen experimentieren, um potentielle neue Umsatzbringer zu entdecken, weil bisher erfolgreiche Geschäftsmodelle nicht automatisch in Zukunft erfolgreich sein müssen. Und weil niemand die Zukunft vorhersagen kann, nicht einmal so Schlauberger wie Du es bist, wird eben experimentiert.
MS experimentiert seit vielen Jahren, um abseits OS- und Office-Bereich neue Einnahmequellen zu finden. Viel Erfolg hat man bislang dabei nicht, was aber nicht am Experimentieren als solchem liegt, sondern an der Trägheit Microsofts.
und nicht nur die Überschrift. Es wird nicht alles beendet oder eingestampft.
Und: Google ist sehr experimentierfreudig und vielseitig. Da könnten sich so manche andere Firmen eine Scheibe abschneiden, falls man sie denn überhaupt mit Google vergleichen will und kann.
Unf noch zwei Sinnlossprüche:
Veränderung muss man annehmen und nicht ablehnen, wenn man wachsen will, sonst bleibt man klein im Denken und Handeln.
Manchmal musst du die Haare wachsen lassen, nur, um sie dann in eine Frisur einzubinden, in der sie dann nicht mehr einfach nur herunterhängen, wie sie es sonst machen.
Anonymouse schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Was hat das damit zu tun?
War nur eine Frage, die sich aufdrängte.
> Anscheinend fährt Google ja ganz gut mit ihrer "unwirtschaftlichen'"
> Arbeit, wie du es nennst. Daher kann man google da schon eher vertrauen.
Weil Google Milliarden mit Werbung verdient, vertraust du denen, wenn sie reihenweise Softwareprojekte in den Sand setzen?
> Weiß auch nicht warum es jetzt so schlecht sein soll, dass Google (oder
> andere Unternehmen) ruhig mal etwas mutiger an solche Projekte rangehen,
> anstatt immer nur auf der 100% - Gewinnschiene zu fahren.
Darum geht es nicht. Genau das finde ich auch gut an Google und mir geht es bei Weitem nicht darum, Googles Mut bei neuen Ideen mies zu machen. Jedoch fehlt mir eine übergeordnete Instanz, die für eine einheitlichere Linie sorgt und auch mehr auf Praxistauglichkeit achtet. Mir kommt es so vor, als ob dort jedes Entwicklungsbüro erst mal machen und veröffentlichen kann was es will und sich erst danach Gedanken gemacht wird, ob das Produkt überhaupt zu Google passt und weitergeführt werden soll.
> Wenn sie es sich
> leisten können, sollen sie doch experimentieren. Das hat sicherlich schon
> so manches Underdog-Projekt schon zur Massentauglichkeit gebracht. Und das
> sollte man eher hervorheben und nicht die Projekte, die eben doch niemanden
> interessiert haben, weil sie eben niemanden interessieren.
Ist ja auch gut so. Trotzdem sollte mehr Kontrolle vorhanden sein. Schließlich verärgert und verunsichert man ja mit dem jetzigen Verhalten auch die Kunden. Warum sollten bspw. Firmen momentan viel in Google+ stecken, wenn man doch weiß, dass auch so ein groß angekündigtes Projekt ganz schnell wieder eingestampft werden kann (siehe Google Wave)?
Endwickler schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> und nicht nur die Überschrift. Es wird nicht alles beendet oder
> eingestampft.
Das habe ich auch nirgendwo behauptet, wie du beim Lesen meines Artikels feststellen wirst.
> Und: Google ist sehr experimentierfreudig und vielseitig. Da könnten sich
> so manche andere Firmen eine Scheibe abschneiden, falls man sie denn
> überhaupt mit Google vergleichen will und kann.
Man kann kaum eine Firma mit Google vergleichen, da es kaum jemand so große Entwicklungsbüros hat, ohne mit der Software (mal von der Suchmaschine abgesehen) Geld zu verdienen.
> Unf noch zwei Sinnlossprüche:
Sind die aus Glückskeksen? :)
Netspy schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Man kann kaum eine Firma mit Google vergleichen, da es kaum jemand so große
> Entwicklungsbüros hat, ohne mit der Software (mal von der Suchmaschine
> abgesehen) Geld zu verdienen.
Das ist nun mal ihr Geschäftsmodell. Auch mit der Suchmaschine verdienen sie keine Geld. Sie verdienen Geld mit Werbung und alle anderen Seiten und Dienste sind dafür da Leute an sich zu binden und so mehr Werbung schalten zu können.
Es ist eben der Riesenvorteil von Google, dass sie bei einem neuen Feature keine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen müssen.
Im übrigen, was Du an anderer Stellen forderst, dass alles ein wenig koordinierter abläuft, ist ja genau das was derzeit gemacht wird, alle Dienste werden nun wenn möglich integriert oder vernetzt. Grosser Dreh- und Angelpunkt dessen ist G+. Ob die Leute dann am Ende G+ nutzen wie FB ist dabei ziemlich egal.
gollumm schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Es ist eben der Riesenvorteil von Google, dass sie bei einem neuen Feature
> keine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen müssen.
Das ist doch mein Reden. Kaum ein anderes Unternehmen könnte bei Softwareprojekten so unwirtschaftlich arbeiten wie Google.
> Im übrigen, was Du an anderer Stellen forderst, dass alles ein wenig
> koordinierter abläuft, ist ja genau das was derzeit gemacht wird, alle
> Dienste werden nun wenn möglich integriert oder vernetzt. Grosser Dreh- und
> Angelpunkt dessen ist G+. Ob die Leute dann am Ende G+ nutzen wie FB ist
> dabei ziemlich egal.
Na ja, Urchin hat jetzt erst mal nichts mit Google+ zu tun. Davon abgesehen kritisiere ich aber die fehlenden langfristigen Perspektiven bei Google und damit auch die Verunsicherung der Kunden und Entwickler. Ich denke zwar nicht, dass Google+ bald eingestellt wird, investiere aber als Entwickler noch nicht viel darin, da mich eine Einstellung des Dienstes grundsätzlich auch nicht wundern würde.
Mir fehlt einfach die klare (Aus)Richtung für die Zukunft. Apple hat zwar bspw. MobileMe auch gegen die Wand gesetzt und versucht es mit der iCloud jetzt noch mal auf Neue, trotzdem sieht man da insgesamt eine wesentlich klarere Linie und kann abschätzen, wohin es in der Zukunft gehen soll. Das kann ich von Google nicht sagen.
Netspy schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> gollumm schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> Na ja, Urchin hat jetzt erst mal nichts mit Google+ zu tun.
Naja, dass Urchin über kurz oder lang eingestellt wird hat mich nicht überrascht. Das Teil ging ja ganz gut in Google Analytics auf und da es da ja jetzt eine Pro Version gibt, wird man eben Urchin einstellen. Es hat vermutlich einfach nicht viel Geld abgeworfen aber einiges an Ressourcen verschlungen, Urchin neben Analytics aktuell zu halten, den Vertrieb und Support zu organisieren, etc. Da ist der SAS-Ansatz mit einer Pro-Version sicher der bessere.
Viele der Produkte die eingestellt werden verschwinden ja nicht komplett oder waren total unnütz, sondern sie sind in anderen Produkten integriert oder Techniken und Patente wurde für andere Produkte genutzt.
Ich denke die Zahl an eingestellten Produkte wirkt auf uns nur so gross. Wenn man bedenkt, dass Google eines der grössten Unternehmen der Welt ist, dann ist die Anzahl gar nicht mehr so gross. Ich möchte nicht wissen, was bei anderen Software-Unternehmen so eingestellt wird.
Ist dir klar das sich die Chrome Netbooks wie geschnitten Brot verkaufen, großer Stratege?
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Linux-auf-dem-Desktop-1410478.html
berritorre schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ...
> Viele der Produkte die eingestellt werden verschwinden ja nicht komplett
> oder waren total unnütz, sondern sie sind in anderen Produkten integriert
> oder Techniken und Patente wurde für andere Produkte genutzt.
>
> Ich denke die Zahl an eingestellten Produkte wirkt auf uns nur so gross.
> Wenn man bedenkt, dass Google eines der grössten Unternehmen der Welt ist,
> dann ist die Anzahl gar nicht mehr so gross. Ich möchte nicht wissen, was
> bei anderen Software-Unternehmen so eingestellt wird.
Andere Unternehmen würden bestimmt auch mehr einstampfen, abbrechen oder mit anderen Produkten zusammenführen, wenn sie denn diese Produktstreuung und das dazu notwendige Kapital hätten.
Bei der Messtechnikfirma, die ich momentan berate, werden bei Projekten, wenn sie einen gewissen Entwicklungspunkt überschritten, die Augen geschlossen und es wird gehofft, dass sie noch zu einem guten Ende kommen, also Gewinn bringen. Da will man dann nicht mehr abbrechen, weil das der einzelne Leiter nicht nach oben kommunizieren will.
Netspy schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Sind die aus Glückskeksen? :)
Wenn man solche Sprüche in Kekse backt, sollten das eher Unglückskekse werden. :-)
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 65 | letzter Beitrag 01:41 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.