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Ich würde gerne ...

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  1. Ich würde gerne ...

    Autor fsm77 13.01.10 - 10:46

    ... mal wissen, wie die Leute, die sich hier über die Abgabe aufregen, reagieren, wenn sie am Ende des Monats ihr Chef zu ihnen sagt, er zahle jetzt nur die Hälfte des Gehalts. denn das ist es letztlich.
    Hier wird von vielen erwartet, das Musiker, Filmschaffende und Autoren einen Teil ihrer Arbeit ohne Bezhalung einfahc der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Ist ja auch klar, ein Buch zu schreiben ist ja auch keine Arbeit. Musik zu machen ja schon gar nicht. Außerdem sind ja alle Künstler eh Millionäre. Das ist echt ganz schön arrogant.

  2. Vollkommen falsch

    Autor TrollKlatscheBeiHand 13.01.10 - 11:02

    Das erwartet niemand. Offensichtlich bist du lese- und verstehens-unfähig. Was die Leute hier mokieren ist die ungezügelte Selbstbedienungs-Mentalität der Verwertermafia. Die Organisationen, die das Geld einstreichen sind als Sickergruben bekannt und verschrien.

    Eine tolle Lösung wäre, wenn die Millionenbeträge an die Künstlersozialkasse gehen würden oder wenigstens Nachweispflichten und Buchsichtungen von unabhängigen Prüfstellen vorgenommen würden.

    Das alles ist nicht der Fall, es kann also getrost davon ausgegangen werden, dass hier großzügigst abgezweigt wird.

  3. Re: Ich würde gerne ...

    Autor Rangar 13.01.10 - 11:03

    ... mal wissen, wie du reagieren würdest, wenn du beim Kauf eines Autos gleich den Preis für 10 Kisten Cola zusätzlich bezahlen müsstest mit der Begründung, der Kofferraum deines Autos sei zum Transport dieser Kisten geeignet.

    Ich habe mit meinem PC in meinem ganzen Leben noch kein urheberrechtlich geschütztes Werk kopiert. Mit welcher Berechtigung brummt man mir also über den Kaufpreis des Rechners diese Abgabe auf?

  4. Re: Ich würde gerne ...

    Autor Plurey 13.01.10 - 11:07

    Dann solttest Du Artenschutz beantragen und zusammen mit den 10 anderen PC Besitzern auf dieser Erde, die das ebenfalls noch nie gemacht haben eine neue und bessere Zivilisation aufbauen

  5. Re: Ich würde gerne ...

    Autor fsm77 13.01.10 - 11:09

    Ich vermisse hier einen vernünftigen Gegenvorschlag.
    Künsterlersozialkasse und Verwertungsgesellschaften sind doch zwei unterschiedliche Dinge. In der Künstersozialkasse sind auch Menschen, deren Arbeit gar nicht kopierfähig ist. Das macht also keinen Sinn.
    Und was das Auto mit den 10 Kisten Cola angeht. Das Leben ist nicht fair und der Staat muss einen Ausgleich schaffen. Du zahlst ja auch Mehrwertsteuern, die für Ausgaben verwendet wird, von denen du auch nichts hast. Du zahlst Krankenkassenbeiträge und bist gesund. Stört dich das auch. Dann hast du das System unseres Staates nicht verstanden.

  6. Re: hinzukommt noch

    Autor firehorse 13.01.10 - 11:16

    TrollKlatscheBeiHand schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das erwartet niemand. Offensichtlich bist du lese- und verstehens-unfähig.
    > Was die Leute hier mokieren ist die ungezügelte Selbstbedienungs-Mentalität
    > der Verwertermafia. Die Organisationen, die das Geld einstreichen sind als
    > Sickergruben bekannt und verschrien.
    >
    > Eine tolle Lösung wäre, wenn die Millionenbeträge an die
    > Künstlersozialkasse gehen würden oder wenigstens Nachweispflichten und
    > Buchsichtungen von unabhängigen Prüfstellen vorgenommen würden.
    >
    > Das alles ist nicht der Fall, es kann also getrost davon ausgegangen
    > werden, dass hier großzügigst abgezweigt wird.

    Das nicht alle, und schon gar nicht die kleinen Künstler, diese Organisationen angehören, anschliessen wollen oder es sich leisten könnten!!!

  7. Re: Ich würde gerne ...

    Autor Kuchenkäse 13.01.10 - 12:04

    fsm77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... mal wissen, wie die Leute, die sich hier über die Abgabe aufregen,
    > reagieren, wenn sie am Ende des Monats ihr Chef zu ihnen sagt, er zahle
    > jetzt nur die Hälfte des Gehalts. denn das ist es letztlich.
    > Hier wird von vielen erwartet, das Musiker, Filmschaffende und Autoren
    > einen Teil ihrer Arbeit ohne Bezhalung einfahc der Allgemeinheit zur
    > Verfügung stellen. Ist ja auch klar, ein Buch zu schreiben ist ja auch
    > keine Arbeit. Musik zu machen ja schon gar nicht. Außerdem sind ja alle
    > Künstler eh Millionäre. Das ist echt ganz schön arrogant.

    Dein Vergleich hinkt. Der Unterschied ist, mein 'Chef' bezahlt mich für die Arbeit die ich leiste, welche _benötigt_ wird. Wird die Arbeit die ich leiste nicht mehr tue werde ich entlassen.

    Mit der Abgabe jedoch ist es so,.. sie wird mit aufgezwungen, für etwas das ich nicht nutze nicht mag und zu 100% als pure idiotie bezeichne.

  8. Re: Ich würde gerne ...

    Autor fsm77 13.01.10 - 19:52

    Ich mache meien Arbeit auch, bin aber nicht angestellt, sondern auf den Verkauf meines Werkes angewiesen. Konkret: Ich schreibe also ein Sachbuch oder einen Roman und das wird über einen Verlag gedruckt und vertrieben und ist im Buchhandel zu kaufen. Von dem Verkaufpreis bekomme ich übrigens nicht mal 10 %. Und dann kommt jemand auf die Idee und scannt dieses Buch und stellt es ins Netz. Jetzt kann ich den natürlich anzeigen, aber wenn derjenige beispielweise im Ausland situt, habe ich keine Chance. Und was einmal im Netz ist, ist bekanntlich kaum mehr zu tilgen. Da das Buch jetzt online ist, sinken die Absatzzahlen und damit meine Einnahmen. Meine Arbeit wird also nicht mehr bezahlt. Der Ausgleich dafür (und fürs Kopieren von Büchern, die z.B. in Bibliotheken zu leihen sind) soll die VG Wort schaffen. Dafür ist die Urheberrechtspauschale da.
    Also, nach deiner Meinung, habe ich einfach pech gehabt und sollte mir einen anderen Job suchen.
    Mir ist schon klar, dass die Abgabe auch Leute trifft, die keine Kopien machen, aber nochmal. Der Staat hat mit dem Urheberrecht und den Verwertungsgesellschaften ein System einführt, für einen Ausgleich zu sorgen, weil man eben nicht alle Privatkopien verfolgen kann. Die Alternative würde dann nämlich lauten, bestänige Kontrolle aller Computer, aller Kopierer etc.
    Die Alternative lautet auf Dauer nämlich: weniger Bücher, weniger Musik, weniger Filme. Sicherlich nicht bei den großen Hollywood Blockbustern oder den Bücher-Bestsellern, aber zum Beispiel bei Spezialliteratur etc.
    Im übrigen wird hier immer so getan, als wenn die Mitglieder der Verwertungsgesellschaften sich dumm und dusselig verdienen. Das mag für einen Dieter Bohlen gelten, aber für die vielen Autoren von Wissenschaftlichen Werken oder Sachbüchern gilt das sicherlich nicht. Von daher kann man sicherlich darüber streiten, wie die Gelder verteilt werden.

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