Google zeigt ja nur per Link auf ein illegales Angebot. Das Angebot selbst stammt nicht von Google.
Wenn ich in einem Blog nach bestem Wissen und Gewissen auf andere Seiten verlinke, dann will ich auch nicht für deren Straftaten verantwortlich werden. Genauso dürfen die legalen Inhalte dieser Domain nicht betroffen sein. So funktioniert das Internet nicht.
Im realen Leben schrauben wir auch nicht die Straßenschilder ab, wenn jemand in der Straße ein Verbrecher ist ...
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Wenn ich micht nicht irre, dann ist man aber eben doch dafür Verantwortlich, was man so in seinem Blog verlinkt, oder?
Ich erinnere mich auch, dass Golem selbst mal stress wegen einer Verlinkung auf irgendein böses Programm hatte.
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Eben, jeder ist dafür verantwortlich, wohin er etwas verlinkt, das ist ja das Problem u.a. vieler Forenbetreiber. Wenn einer nen Link postet zu einem legalen Inhalt, meinetwegen den Glücksbärchis, und Morgen weist derselbe Link plötzlich auf eine Kinderpornoseite, ist der Forenbetreiber (!) dran und letztlich auch der Poster. Leider kann man den Poster in der Regel nur schwer oder garnicht ermitteln, den Forenbetreiber durchs Impressum sofort.
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Genau deswegen habe ich kein eigenes Forum mehr :)
Kannst aber im Härefall einfach die IP Adresse des Users raus rücken und damit hat sichs, wird eben der Vater für die Taten seiner Kinder eingebuchtet :) - Fragt ja niemand nach dem W, hauptsache jemand muss bluten.
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die sollen doch froh sein, wenn sie wissen welche Seiten über illegale Filme diskutieren, dann können sie noch besser "forschen" ... Depperts
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Ja, da gab es Aerger und den hatte vor allem der heise Verlag, der aber gar keine Lust auf den Unsinn hatte und bis zum BGH gegangen ist- der dann das Linkverbot letztinstanzlich aufgehoben hat.
Allerdings nur im Rahmen redaktioneller Berichterstattung.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Heise-vs-Musikindustrie-Bundesgerichtshof-verwirft-Link-Verbot-1108479.html
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Leider ja! Aber das beweist wiederum sehr deutlich, dass sich die "Lobby"-Vertreter keineswegs mit dem Medium "Internet" beschäftigen sondern stets mit dem monetären Faktor nur einseitig auseinander setzen. Seien wir doch ehrlich: Die "KOPIE" ist so alt wie die Menschheit selbst. Nur versuchen schlichtweg gerade einige Vertreter der Masse zu untersagen sich fortzubilden, da man das Wörtchen "Raubkopie" schon exorbitant nutzt für jede Tat und damit Verunsicherung stiftet. Durch dieses nebulöse Verhalten in Kombination mit Gesetzen und ellenlangen Formulierungen wie auch Vorschriften wird eine Mentalität erschaffen, in welcher nur eine eigens bemächtigt-ausgesuchte Klientel irgendetwas veröffentlichen will und darf. Sprechen wir noch "Urheberrecht" oder der Schutz von eben Jenem? Oder sprechen wir schon eher über Reglementierung der Kundschaft, was sie zu sagen, denken, leben und kaufen hat? Mal sehen wie weit sie das Spielchen noch treiben. Was ist wenn am Schluss niemand mehr die Produkte kaufen will? Oder anders: Die Produkte sich gar nicht mehr verkaufen? Ist dann auch wieder der "Raubkopierer" schuldig, selbst wenn es keine Kopie gibt?
2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.12 15:52 durch throgh.
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Maxiklin schrieb:
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> Eben, jeder ist dafür verantwortlich, wohin er etwas verlinkt, das ist ja
> das Problem u.a. vieler Forenbetreiber.
Dafür gibt es ja das Impressum samt Haftungsausschluss. Oft wird das Thema stark übertrieben, um sich nicht mit der Komplexität auseinandersetzen zu müssen (was oft wohl auch Sinn macht). Es ist ähnlich wie beim Thema: Beweisführung bezüglich Fehlverhaltens eines Mitarbeiters. Da behaupten auch viele man darf nicht oder der Betriebsrat stimmt nicht zu - stimmt allerdings oft nicht. Wenn man die Spielregeln gut kennt und sich daran hält, ist das bei berechtigtem Verdacht alles kein Problem.
Ob sich der Aufwand für ein Forum allerdings rentiert? Lieber keine Fremdlinks zulassen - ist einfacher. Bei Google hingegen wäre das absurd ;-)
Daher bleibt meine ursprüngliche Frage bezüglich der genauen rechtlichen Regelung. Ich vermute so klar ist die Haftung eben nicht, sonst würde Google massenhaft Klagen ausgesetzt sein. Das Entfernen aus dem Index ist eher ein Entgegenkommen als eine Pflicht, vermute ich. Google selbst hat da ja auch nichts verbrochen ...
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