... irgendwann muss der Markt für Konsolen doch mal gesättigt sein oder?
(Jetzt mal von Software und Peripherie abgesehen)
Wie könne die Hersteller da immer wachsenden Umsatz erwarten?
plsexplain schrieb:
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> ... irgendwann muss der Markt für Konsolen doch
> mal gesättigt sein oder?
> (Jetzt mal von Software und Peripherie abgesehen)
>
> Wie könne die Hersteller da immer wachsenden
> Umsatz erwarten?
Indem sie lang erwartete Titel eben nur exklusiv auf Konsolen raus bringen und hoffen daß die Leute so dermaßen bescheuert sind sich extra wegen z.B. in meinem Fall Alan Wake eine Konsole kaufen, obwohl sie einen PC haben der deutlich leistungsfähiger ist.
Klar, deswegen gebe ich mal eben 300€ für ein Spiel aus, welches mal in dessen Anfangszeit für den PC entwickelt wurde.

Also ich persönlich liebe mit folgender Konstellation ganz gut: XBox 360 zum Spielen, Netbook mit externem Monitor zum INet und Kontoverwaltung etc. Kostengünstig und vollkommen ausreichend. Spiele PC wäre teurer und am Tv spielen macht vom Sofa aus mehr Laune. Meine Spiele kaufe ich im Ausland und so wird das sogar legal preisgünstig.
(An die mitlesende Spieleindustrie: WARUM kostet das gleiche Spiel trotz Merwersteuerkorrektur in England die Hälfte ? Und warum kaufen viele nun dort ? Beispiele: zavvi.co.uk, "Star Ocean" 22 Euro. Mediamarkt 59 Euro.
Wie kann man Raubkopien vermeiden ? Billiger werden. Das 50 Euro Windows wird ja auch gekauft (wenn man es kriegt). Würden nicht viel mehr Leute kaufen statt zu brennen...aber MS war ja vom Ansturm überrascht. Später zu 119 Euro wird wieder über die vielen bösen Raubkopierer geschimpft.
Ausserdem: Kann es sein, das man langsam vielleicht doch die Rezession spürt ? Ich bin nun im siebten Monat in Kurzarbeit. Als Doppelverdiener kein Problem, aber es soll Familien geben, da sieht es weniger rosig aus. Enlassungen, nur ein Gehalt. Könnte man zumindest im Hinterkopf haben wenn diese Zahlen liest.
sry aber wer keinen job hat der braucht auch keine konsolen. konsolen sind luxusgüter. da sollte man lieber mehr geld in die ausbildung seiner kinder investieren. zumal es ja demnächst kein kindergeld mehr ab dem zweiten kind geben wird.
Gerade leute die keinen Job haben brauchen Konsolen oder ähnliches.
Wie hat Volker Pispers es gesagt (frei nach ihm)
"Die eine Hälfte der Deutschen geht an viel zu viel Arbeit kaputt, burnout und so weiter und die andere Hälfte der Deutschen geht kaputt weil sie überhaupt keine Arbeit mehr hat."
Ich finde das Daddeln auf dem Sofa ätzend, weil ich nicht wüsste wo ich vernünftig Maus und Tastatur lassen soll.
Anom schrieb:
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> Gerade leute die keinen Job haben brauchen
> Konsolen oder ähnliches.
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> Wie hat Volker Pispers es gesagt (frei nach ihm)
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> "Die eine Hälfte der Deutschen geht an viel zu
> viel Arbeit kaputt, burnout und so weiter und die
> andere Hälfte der Deutschen geht kaputt weil sie
> überhaupt keine Arbeit mehr hat."
Das ist leider wahr. Wer arbeiten will und gut kann wir immer mehr geknechtet und unter Druck gesetzt. Die anderen werden als ungenügend aussortiert.
Bei uns sind es theoretisch 38 1/2 Stunden Arbeitszeit. In dieser Zeit ist die geforderte Arbeit einfach nicht zu schaffen. Also steckt man um 17 Uhr aus und arbeitet 2-3 Stunden weiter. Wenn nicht reicht kommt man auch am Wochenende. Ansonsten hat man ruck zuck zuerst eine Abmahnung und dann seine Papiere. Gerade alleinerziehende Menschen sind auf ihr Einkommen angewiesen und machen alles um ihren Job zu behalten.
Franziskana schrieb:
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> Anom schrieb:
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> > Gerade leute die keinen Job haben
> brauchen
> Konsolen oder ähnliches.
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> Wie hat Volker Pispers es gesagt (frei nach
> ihm)
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> "Die eine Hälfte der Deutschen
> geht an viel zu
> viel Arbeit kaputt, burnout
> und so weiter und die
> andere Hälfte der
> Deutschen geht kaputt weil sie
> überhaupt
> keine Arbeit mehr hat."
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> Das ist leider wahr. Wer arbeiten will und gut
> kann wir immer mehr geknechtet und unter Druck
> gesetzt. Die anderen werden als ungenügend
> aussortiert.
> Bei uns sind es theoretisch 38 1/2 Stunden
> Arbeitszeit. In dieser Zeit ist die geforderte
> Arbeit einfach nicht zu schaffen. Also steckt man
> um 17 Uhr aus und arbeitet 2-3 Stunden weiter.
> Wenn nicht reicht kommt man auch am Wochenende.
> Ansonsten hat man ruck zuck zuerst eine Abmahnung
> und dann seine Papiere. Gerade alleinerziehende
> Menschen sind auf ihr Einkommen angewiesen und
> machen alles um ihren Job zu behalten.
So läuft das mit dem Kapitalismus. Bei uns wurden 50% der Stellen gekürzt, die Arbeit blieb aber die gleiche. (Wie sonst will man weiterhin 25% Rendite und die hohen Managergehälter erreichen (grr).) Für uns heisst das jede Menge unbezahlte Überstunden und ein sehr giftiges Betriebsklima. Mit Leuten die auf den Job angewiesen sind können die doch fast alles machen.
> Das ist leider wahr. Wer arbeiten will und gut
> kann wir immer mehr geknechtet und unter Druck
> gesetzt. Die anderen werden als ungenügend
> aussortiert.
> Bei uns sind es theoretisch 38 1/2 Stunden
> Arbeitszeit. In dieser Zeit ist die geforderte
> Arbeit einfach nicht zu schaffen. Also steckt man
> um 17 Uhr aus und arbeitet 2-3 Stunden weiter.
> Wenn nicht reicht kommt man auch am Wochenende.
> Ansonsten hat man ruck zuck zuerst eine Abmahnung
> und dann seine Papiere. Gerade alleinerziehende
> Menschen sind auf ihr Einkommen angewiesen und
> machen alles um ihren Job zu behalten.
Zeig mir doch mal eine Firma wo das nicht so ist. So wird es den Führungskräften doch beigebracht um die Gewinne weiter zu steigern. Bei uns hat der Druck massiv zugenommen während die hohen Herren neue Dienstwagen bekommen haben.
Mio mein Mio schrieb:
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> Für uns heisst das jede Menge unbezahlte
> Überstunden und ein sehr giftiges Betriebsklima.
> Mit Leuten die auf den Job angewiesen sind können
> die doch fast alles machen.
Nein, wenn sich aber alle mal einig wären und nur das arbeiten würden für das sie auch bezahlt würden sähe das ganze doch gleich anderes aus. Entweder bezahlen sie die Leute für ihre Arbeit, oder sie verlieren massiv Kunden weil sie nicht bedient werden.
Ich hab in meinem letzten Job auch öfters Überstunden (Rekord waren 76h) gemacht, aber das als Dauerzustand und ohne entsprechende Kompensation hätte ich mir niemals bieten lassen.
Wer anständige Arbeit möchte soll auch entsprechend dafür bezahlen, wer Peanuts bezahlt bekommt dafür nur Affen!

Johnny Cache schrieb:
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> Mio mein Mio schrieb:
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> > Für uns heisst das jede Menge unbezahlte
>
> Überstunden und ein sehr giftiges
> Betriebsklima.
> Mit Leuten die auf den Job
> angewiesen sind können
> die doch fast alles
> machen.
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> Nein, wenn sich aber alle mal einig wären und nur
> das arbeiten würden für das sie auch bezahlt
> würden sähe das ganze doch gleich anderes aus.
> Entweder bezahlen sie die Leute für ihre Arbeit,
> oder sie verlieren massiv Kunden weil sie nicht
> bedient werden.
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> Ich hab in meinem letzten Job auch öfters
> Überstunden (Rekord waren 76h) gemacht, aber das
> als Dauerzustand und ohne entsprechende
> Kompensation hätte ich mir niemals bieten lassen.
> Wer anständige Arbeit möchte soll auch
> entsprechend dafür bezahlen, wer Peanuts bezahlt
> bekommt dafür nur Affen!
Das hängt vom eigenen Charakter und der eigenen Situation ab ob man so etwas machen kann. Wenn du ein gesuchter Spezialist bist kannst du dir so etwas viel eher erlauben als jemand für dessen Job 1000 andere parat stehen.
Ausserdem kommt es darauf an ob du auf den Job angewiesen bist. Jemand der den Job dringend braucht (z.B. Alleinerziehende wurden schon angesprochen, oder auch Leute die sich frisch ein Haus gebaut haben und deswegen verschuldet sind) ist viel eher unter Druck zu setzen als jemand der unabhängig ist.
Ich als Familienvater mit Hypothek bin sehr leicht erpressbar und kann den Chefs leider wenig entgegen setzen. Wenn der Job weg ist dann ist es unser Häuschen bald auch und mit 45 Jahren ist es momentan seh schwer etwas neues zu finden.
Das ist weil alle das Wirtschaftsbuch aus Amerika das vor X Jahren raus kam nur zur hälfte gelesen haben,
man kann reduzieren man kann einspaaren man kann kürzen, aber wenn man merkt die Produktion stockt, das System hackt muss man Investieren...
den Punkt wo sie aufhören müssen
den haben Deutsche Manager nicht gefunden
und Investiert wird schon garnicht...
Ergo die Wirtschaft geht den Bach runter ...
seh ich überall so
erst gehen die die man nicht haben will
dann gehen die die man nicht braucht
dann gehen die die entbehrlich sind
dann die die die Arbeit tun
und wenn kein Geld mehr da ist die Manager...
> Das hängt vom eigenen Charakter und der eigenen
> Situation ab ob man so etwas machen kann. Wenn du
> ein gesuchter Spezialist bist kannst du dir so
> etwas viel eher erlauben als jemand für dessen Job
> 1000 andere parat stehen.
> Ausserdem kommt es darauf an ob du auf den Job
> angewiesen bist. Jemand der den Job dringend
> braucht (z.B. Alleinerziehende wurden schon
> angesprochen, oder auch Leute die sich frisch ein
> Haus gebaut haben und deswegen verschuldet sind)
> ist viel eher unter Druck zu setzen als jemand der
> unabhängig ist.
> Ich als Familienvater mit Hypothek bin sehr leicht
> erpressbar und kann den Chefs leider wenig
> entgegen setzen. Wenn der Job weg ist dann ist es
> unser Häuschen bald auch und mit 45 Jahren ist es
> momentan seh schwer etwas neues zu finden.
Das wissen die Chefs auch. Bei uns wird das sogar diekt in Personalgesprächen angesprochen. Unter 4 Augen wurde mir mit Rausschmiss und schlechtem Arbeitszeugnis gedroht falls ich nicht bereit wäre die Situation zu akzeptieren. Die wissen ganz genau dass ich durch meine Scheidung und den Unterhalt der Kinder finanziell sehr unter Druck bin und nutzen das schamlos aus. Der Arbeitnehmer selber hat meist kein Druckmittel mit dem er seine Interessen durchsetzen kann.
Ich bin jetzt nicht direkt betroffen aber wenn ich sehe wie die unsere Zeitarbeiter ausnutzen dann mache ich mir schon Gedanken. Richtig übel ist das, vor allem wenn man weiss wie wenig die Zeitarbeiter dafür bekommen.
Zeitarbeiter kann man richtig unter Druck setzen, billiger sind si eauch noch. Da wundert es nicht warum immer mehr Festangestellte durch Zeitarbeiter ersetzt werden.
..., nur dass die Manager dann noch ihre ausgehandelte Abfindung kassieren und dann beim nächsten Unternehmen wieder unterkommen.
Es gibt nur eine Lösung in der freien Marktwirtschaft.
Kündigen!! Egal wie erpressbar man ist! Wenn man nicht irgendwann mal anfängt, wird sich nie was ändern. Ein Haus ist doch nicht wichtig! Auch wenn man Kinder hat! Man kriegt als Arbeitsloser mit Kinder eh zuschüsse vom Staat.(noch nebenbei: Hartz IV ist eh ne Sauerei, dadurch wurde ja der aktuelle Zustand erst möglich! ) Nur so kann sich was ändern! Für einen Hungerlohn arbeiten, gibt den Managern ja nur recht!
Genauso auch dem Staat. Der Millionen Zuschüsse an Firmen gibt, welche vorjammern, sie würden gerne die vielen Arbeitsplätze der Mitarbeiter erhalten. Lachhaft, die wollen doch nur, daß ihre eigenen Gehälter nicht den Bach runter gehen. Sind die Zuschüsse da, wird trotzdem massiv ausgestellt bzw. die Gehälter gedrückt!
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