Illegale Scans gabs schon vor 10 Jahren. Auch von Zeitschriften.
Wenn ich KulturMinister wäre:
- EBooks dürfen dasselbe kosten wie das Hardcover
- Wenn das Taschenbuch raus ist, müssen sie dasselbe kosten wie das Taschenbuch.
- Eine BILLIGERE E-Ausgabe muss im gleichen Zeitabstand wie HardCover<->Taschenbuch herauskommen (oder früher) und muss!!! denselben prozentualen Abstand haben wie das Taschenbuch vs. Hardcover. Auf 1 Euro aufgerundet.
D.h. wenn das TaschenBuch nach 6 Monaten heraus kommt und 60% vom Hardcover kostet. MUSS das Ebook nach 6 Monaten (nach dem Taschenbuch) herauskommen und höchstens 60% vom Taschenbuch kosten.
Das EBook darf auch früher herauskommen und dann genau so viel kosten, wie das Hardcover oder Taschenbuch je nachdem, welches schon herausgekommen ist.
Hardcover -> Taschenbuch -> Ebook. Und Ebook keine Überteuerung und keinen höheren Zeitabstand!
Hier geht es nur um Leute die kaufen wollen.
"Hardcover kauft man zum verschenken, Taschenbücher zum selber lesen" Faustregel Buchhandel.
Und die Leute warten/lauern ja auf das Taschenbuch. D.h. die kannibalisieren sich schon seit eh und je selber. Konsumentenrente abschöpfen nennt man das im Marketing-Grundvorlesung.
Und dem Börsenverein des Buchhandels gehört gnadenlos klargemacht, das wenn das Taschenbuch weniger kostet als das Hardcover, auch das EBook weniger kosten muss als das Taschenbuch!!! Eine Preisbindung zwischen HC-Ebook und TaschenBuch-EBook ist ja wohl Unfug und nur zeitlich klar begrenzt in Ordnung.
Und die 0-Auflage (LeseExemplare) wird bei Raubkopier-Geheule gerne vergessen. Jede Buchhandlung und alle Zeitungsredaktionen(?) kriegen je ein Buch kostenlos.
Und die Verlage sparen Druckkosten, Lagerhaltung, 30-50% Händler-Rabatt!!!!!!!! Transportkosten usw.
Die Eigenkapital-Rendite explodiert, weil ja gar kein gebundenes Kapital mehr existiert. Ausser der Anzahlung oder Einmal-Abfindung an den Autor (in Kanada sind Einmal-Abfindungen für Musiker ja verboten haben wir diese Woche ja gelernt!) und Korrekteur/Übersetzer/Lektor-Kosten.
Bei Zeitschriften bin ich nicht sicher. Die Grosso/Bahnhofsbuchhandlungen zahlen die Zeitschriften evtl. früh. Die ständige Überbelieferung mit Exemplaren führt dazu u.U. zu einer Art unverzinsten "Dauerkredit" der ZeitschriftenGrosso/Bahnhofshändler an die Zeitschriftenverlage.
Aber dort fallen die Domino-Steine auch. 4-5 Euro für ein Monatsabo (wo Apple noch 30% abbekommt!!!) ist ok auch wenn ich Welt/Bild nicht kaufen würde.
ADAC/ADFC/...-Vereinszeitschriften und Spezialzeitschriften hingegen sparen sich druckkosten und werden schnell wechseln wenn die Kunden das wollen. In 2 Jahren gibts Papier nur gegen Aufpreis.
schon wieder high?
Siga_muss_sterben schrieb:
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> schon wieder high?
Ich habe gerade GENAU DAS auch gedacht ;)
Eine einfache Formel wäre doch eigentlich:
E-Book-Kosten = Taschenbuchkosten - Druckkosten - Logistik
Denn würde ein E-Book genau so viel kosten wie das Taschenbuch, so würde ich das Taschenbuch kaufen. Genau so würde ich das Hardcover kaufen, wenn es so viel wie das Taschenbuch kosten würde.
Und wenn wir schon dabei sind sollte mal die Aufteilung des Gewinns zwischen Verlag und Auto begradigt werden.
Sobald Ebooks sich durchgesetzt haben wird es eh eng für die Verlage, denn nichts hält die Autoren mehr davon ab ihre Bücher selbst über das Internet zu vertreiben, ohne teuren Verlag als Zwischenmann.
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