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Erfahrungsbericht eines Windows Users

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  1. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: 412.- 15.02.13 - 17:04

    Gormenghast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Unter Windows sieht das Bild da schon ganz anders aus: wer nicht Herr der
    > Registry ist bzw. sein System nicht ständig aufräumt, der hat nach
    > spätestens 6 Monaten keine Freude mehr an seinem PC.
    >

    Du bist wohl ein Komiker. Das war höchstens und wenn überhaupt mal bei XP so, aber auch Windows lernt dazu. Probiere es, wenn du mir nicht glaubst

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  2. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: Unwichtig 15.02.13 - 17:30

    evilgoto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Erfahrung mit Ubuntu:
    >
    > 1. Ubuntu.iso auf den USB-Stick gemacht
    > 2. Neben Windows installiert
    > 3. Updates installiert
    > 4. Irgendeine kryptische Fehlermeldung erschien nach dem nächsten Neustart
    > 5. GRUB 2 musste neu installiert werden - zum Glück kann man der
    > Ubuntuusers-Wiki entnehmen, wie das funktioniert
    > 6. Über die Systemsteuerungen fglrx installiert

    Hier geht die Geschichte immer genau gleich weiter :)
    Wann lernt Ihr endlich, dass eine AMD-Graka zwar unter Linux funktionieren kann, aber nicht muss?
    ALLE Leute die irgendwelche schlechte Erfahrungen mit Linux und Graphik gemacht haben, hatten eine AMD-Karte.

    Nimm ne nVidia (oder die neuen Intel-Chipsatz sind auch super) und sei gluecklich.

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  3. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: k@rsten 15.02.13 - 17:48

    Naja das stimmt auch nicht ganz, eigentlich liegt es daran, dass wenn man ein Betriebssystem im nachhinein installiert, man dies auch können muss. Ich öffne ja auch nicht den Motor meines Mercedes und hau da rum und beschwer mich nachher das es nicht mehr funktioniert und behaupte dann das ein Mercedes kein richtiges Auto wäre ^^

    Ich habe schon auf rund ein dutzend Rechnern Ubunut installiert und das lief eigentlich immer out of the box. Unter Windows 7 habe ich meist das Problem, dass z.B. das Touchpad des Laptops nicht erkannt wird, da muss man dann manuell auf Treibersuche gehen. Wenn man glück hat findet man welche, wenn man Pech hat gibt es keine, wie z.B. für mein Acer. Windows 8 macht auf dem Gerät noch größere Probleme, es friert häufig für einige Minuten ein, dafür gibt es leider noch keine Lösung. Ähnliche Probleme haben auch andere Nutzer, wer es nicht glauben will http://www.windows-8-forum.net/windows-8-allgemeines/1419-windows-8-pro-freeze-willkuerlich-2.html ... aber deswegen würde ich nicht behaupten das Windows ein schlechtes Betriebssystem ist, nur weil es nicht ganz so out of the box daher kommt wie Ubuntu.

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  4. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: k@rsten 15.02.13 - 17:58

    AntonZietz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Aus Neugierde die aktuelle Ubuntu.iso geladen und gebrannt
    > 2. HDD aus dem PC ausmontiert und eine neue reingesteckt und Ubuntu
    > installiert
    > 3. Ubuntu angeschaut und rungeklickt... Alles sebsterklärend.
    > 4. Mit dem Webbrowser auf Steam gesurft, installieren angeklickt und
    > gewartet.
    > 5. Steam geöffnet und auf Bibliothek gelickt und World auf Goo ausgewählt.
    > 6. gedaddelt...
    > 7. LibreOffice getestet...
    >
    > Alles lief wie erwartet. Ab Punkt 3. hat mein 8 Jähriger Sohn übernommen,
    > ich habe ihm nur den Login für Steam auf einen Zettel geschrieben. Ja, er
    > kannte Steam von Windows und ist auch sonst mit Computern vertraut. Ja, ich
    > habe eine recht volle Steam Bibliothek, bei mir sind 18 Steamversionen div.
    > Games dabei.
    >
    > Danke Valve, Sohn benutzt ab jetzt Linux und kein Windows mehr.

    Freut mich, dass es dir so gut gefällt. Du hast dir auch mal die Mühe gemacht, selbst eigene Erfahrungen zu sammeln, statt nur irgendwelches Zeugs nachzuplappern, wie die meisten hier ;)

    Bei mir lief es beim ersten Ausprobieren von Ubuntu genauso. Installation lief von selbst und nach ner halben Stunde war das System bereits eingerichtet, geupdatet und bereit zum loslegen. Im Gegensatz zu meiner vorherigen Windows Installation lief unter Ubuntu vom Touchpad bis zur TV Karte alles gleich out of the box. Ein tolles Erlebnis und zum Installieren von Programmen öffnet man das Software Center, statt erst mal in Google zu suchen.

    Wünsche dir weiterhin viel Spaß mit Ubuntu!

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  5. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: IrgendeinNutzer 15.02.13 - 18:12

    Unwichtig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ALLE Leute die irgendwelche schlechte Erfahrungen mit Linux und Graphik
    > gemacht haben, hatten eine AMD-Karte.
    >
    > Nimm ne nVidia (oder die neuen Intel-Chipsatz sind auch super) und sei
    > gluecklich.


    Wenn ich Linux gescheit einsetzen will, muss ich also vorher extra die Grafikkarte wechseln, nur damit die Betriebssystem-Entwickler nichts bessern müssen? Ähm, okaaay?

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  6. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: evilgoto 15.02.13 - 18:25

    Unwichtig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier geht die Geschichte immer genau gleich weiter :)
    > Wann lernt Ihr endlich, dass eine AMD-Graka zwar unter Linux funktionieren
    > kann, aber nicht muss?
    > ALLE Leute die irgendwelche schlechte Erfahrungen mit Linux und Graphik
    > gemacht haben, hatten eine AMD-Karte.
    >
    > Nimm ne nVidia (oder die neuen Intel-Chipsatz sind auch super) und sei
    > gluecklich.
    D.h. ich müsste mir eine neue Grafikkarte kaufen, wenn ich Linux nutzen möchte? Und das obwohl ich ein durchschnittliches Modell von AMD besitze - also kein Nischenprodukt oder ähnliches?
    Wenn man Linux mit solchen Grafikkarten nicht nutzen kann, ist es wirklich komisch, dass es sich im Desktop-Bereich noch immer nicht durchsetzen konnte ...

    Man stelle sich vor, Windows spucke bei vielen "normalen" Grafikkarten nur noch Fehlermeldungen aus. Da würde ein Großteil der die "hardcore-"Linux-Nutzer sicher große Töne spucken.

    k@rsten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja das stimmt auch nicht ganz, eigentlich liegt es daran, dass wenn man ein
    > Betriebssystem im nachhinein installiert, man dies auch können muss. Ich öffne ja
    > auch nicht den Motor meines Mercedes und hau da rum und beschwer mich nachher > das es nicht mehr funktioniert und behaupte dann das ein Mercedes kein richtiges
    > Auto wäre ^^
    Das stimmt natürlich. Im Vergleich zu Windows finde ich die Installation einer Linux-Distribution allerdings wesentlich fehleranfälliger.

    Ich hatte mit Windows noch nie derartige Probleme. Es stimmt natürlich, dass dort eher noch Treiber nachinstalliert werden müssen; abgesehen davon, dass man den Treiber natürlich erst suchen muss, geht die eigentliche Installation dann aber schnell und i.d.R. fehlerfrei vonstatten (zumindest nach meiner Erfahrung).

    Wenn ein Treiber unter Linux nachinstalliert werden muss, ist das - wieder: nach meiner Erfahrung - wesentlich aufwendiger (Manuell Konfigurationsdateien bearbeiten; Treiber erst noch kompilieren, wozu etliche Libs installiert werden müssen; Fehler nach der Installation; Dateien manuell herumkopieren).

    > Ich habe schon auf rund ein dutzend Rechnern Ubunut installiert und das lief
    > eigentlich immer out of the box.
    Windows 8 lief bei mir auch immer out of the box. Ubuntu dagegen noch nie. Offenbar ist das stark vom System abhängig.

    > Unter Windows sieht das Bild da schon ganz anders aus: wer nicht Herr der
    > Registry ist bzw. sein System nicht ständig aufräumt, der hat nach
    > spätestens 6 Monaten keine Freude mehr an seinem PC.
    Windows 7 lieft bei mir über zwei Jahre hinweg vollkommen fehlerfrei und mit (gefühlter) konstanten Geschwindigkeit. Ich kenne diese Sage auch nur von XP und Vista - du solltest Windows 7 oder Windows 8 dringend ausprobieren, um dir eine aktualisierte Meinung bilden zu können.

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  7. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: pampashase 15.02.13 - 18:30

    Und täglich grüße das Murmeltier ... für den Einzelnen ist immer das, was er nicht benutzt/benutzen will/nicht im Stande dazu ist, es zu benutzen, das Übel.

    "Out-of-the-box" hat man auf beiden Seiten des öfteren Einschränkungen, solange man nicht eine der optimal auf ein Betriebssystem zugeschnittenen Hardware-Konfigurationen verwendet, oder gleich das Gesamtpaket bei Apple kauft.

    Interessehalber wollte ich nach geraumer Zeit mal wieder eine Linux-Distribution auf meinem Desktop testen, wobei die Wahl auf den "Standard" Ubuntu gefallen ist. Mit der Live-CD hat alles besten ausgeschaut, doch nach der Installation kam die Ernüchterung, dass sich für mich - in meinem persönlichen Linux-Wissens-Universum - doch nicht alles verbessert hat. Dual-Monitor-Betrieb war trotz der nachträglichen Installation der Nvidia-Treiber eine nervenaufreibende Bastelei (obwohl im Betrieb von der Live-CD einwandfrei funktionsfähig), die Creative Labs Soundkarte einer neueren Generation gar nicht lauffähig (mit dem Google-Ergebnis, dass diese mit der in 2-3 Monaten kommenden Kernel-Version rudimentär unterstützt wird).

    Es ist klar, dass dies keine grundsätzliche Schwäche von Linux, bzw. der verwendeten Distribution ist, sondern ebenso die Hardware-Herstellern daran Teil haben, doch war es für mich das KO-Kriterium. Trotz allem sehe ich es als valide und auch grundsätzlich solide Option für denjenigen an, der seine Aufgaben damit am besten und zur vollsten Zufriedenheit lösen kann.

    Für mich bleibt es erstmal bei Windows (7) auf dem Desktop, welches sogar "out-of-the-box" brav seine Dienste verrichten kann (was eventuell an der leicht angegrauten Hardware liegt), jedoch für die volle Unterstützung mancher Hardware ebenso ein paar Treiber-Installationen benötigt. Bluescreens habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen, solange die verwendete Hardware keine Defekte aufweist. Parallel schnurrt das Notebook unter OSX, der Server brav mit Debian.

    Am Ende muss man immer Kompromiss-Bereit sein, die beste Lösung für sich selbst finden und die ollen Kamellen von Bluescreens, Gängelei und Konsolen-Terror einfach mal begraben. Das erleichtert vieles ungemein!

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  8. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: George99 15.02.13 - 18:30

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Komm wir essen Opa.
    > Ich musste lange rätseln, wieso das dein Treiber ist, den sie runterladen
    > müssen. :-)

    Da warst du nicht der einzige. War schon drauf und dran, ihn zu fragen, was er denn für einen tollen Treiber geschrieben hat... :D

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  9. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: teleborian 15.02.13 - 18:44

    Sieh dir mal den neuen Hänsel und Gretel Hollywood Film an.

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  10. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: Unwichtig 16.02.13 - 09:58

    IrgendeinNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich Linux gescheit einsetzen will, muss ich also vorher extra die
    > Grafikkarte wechseln, nur damit die Betriebssystem-Entwickler nichts
    > bessern müssen? Ähm, okaaay?

    Nein. Die Linux-Entwickler von AMD sind schlicht und einfach UNFAEHIG. Da kann Linux nichts fuer :)
    Deshalb rate ich in meinem Bekanntenkreis immer zu nVidia-Karten. Und schaue an: Niemand hat ein Problem - in keinem Betriebssystem.

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  11. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: amitielle 16.02.13 - 13:20

    Und das heißt jetzt, dass ich wenn ich Ubuntu nutzen will, mir nochmal eine vergleichsweise teure NVidia Grafikkarte zulegen soll? Unter Windows hatte ich noch nie Probleme mit AMD. Und nur für Ubuntu leg ich mir nicht noch 'ne Nvidia zu, hab zwar noch ne ganz alte Voodoo3, aber da kann ich dann keine zwei Bildschirme anschließen.

    Und wenn ich das grad von einem Vorposter richtig gelesen hab, hat der auch mit ner NVidia Karte Probleme mit zwei / mehreren Bildschirmen gehabt. Und seit ich hier daheim generell mit 2 oder sogar 3 Bildschirmen arbeite, will ich garnicht mehr zu einem einzelnen Bildschirm wechseln, das ist definitiv ein KO Kriterium meinerseits dafür auf Ubuntu zu wechseln. Dann lieber in einer VM nutzen, dann kann ich den zweiten Bildschirm von Windows aus noch sinnvoll belegen.

    Und das AMD totaler Mist sein soll mit Linux stimmt so nicht ganz. Wenn ich nur einen einzelnen Bildschirm verwende funktioniert das ganze direkt ohne Probleme -fast- out-of-the-box. Je nach Grafikkarte ist der Cursor unsichtbar und man muss dann die proprietären Treiber installieren um ihn wieder zu sehen, was ich jetzt nich tragisch fand.

    Ich hoffe jedenfalls wirklich darauf, dass sich das mit mehreren Bildschirmen und AMD unter Ubuntu bessert, dann käm ein Wechsel von Windows7 und Ubuntu VM zu Ubuntu und evtl Windows VM wohl ein gutes Stück näher.

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  12. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: non_sense 16.02.13 - 15:40

    amitielle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn ich das grad von einem Vorposter richtig gelesen hab, hat der auch
    > mit ner NVidia Karte Probleme mit zwei / mehreren Bildschirmen gehabt.

    Ja, allgemein gibt es unter Linux Probleme mit den Grafikkarten-Treiber. Sowohl bei nvidia, als auch bei AMD. Die Treiber nehmen sich da nicht viel. Beide sind beschissen. Auf beiden Seiten beklagt man sich über große Probleme. Zwischen Linus Torvalds und nvidia gibt es ja auch ein Streit und behindern sich gegenseitig.

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  13. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: throgh 16.02.13 - 19:14

    blackout23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin im Steam for Linux Hub recht aktiv. Es ist erstaunlich zu sehen,
    > wie alle Windows-User ( nachvollziehbarerweise) meinen, Treiber und Software
    > von irgendwelchen Webseiten herunterladen zu müssen und dann *.run
    > installer ausführen.


    Ich habe das nachfolgend einmal korrigiert, da ich wie meine Vorposter zuvor etliche Minuten gerätselt habe, was du jetzt sagen möchtest! :-)
    Nebenher: Ich musste einmal wieder über den Passus "Zeichensetzung rettet Leben" herzhaft lachen.

    Aber dazu gefragt: Was ist der "Steam for Linux"-Hub? Meinst du das hier: http://steamcommunity.com/linux? Und warum sollte man die entsprechenden Installer ausführen?

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh

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  14. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: posix 17.02.13 - 06:24

    evilgoto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > D.h. ich müsste mir eine neue Grafikkarte kaufen, wenn ich Linux nutzen
    > möchte? Und das obwohl ich ein durchschnittliches Modell von AMD besitze -
    > also kein Nischenprodukt oder ähnliches?
    > Wenn man Linux mit solchen Grafikkarten nicht nutzen kann, ist es wirklich
    > komisch, dass es sich im Desktop-Bereich noch immer nicht durchsetzen
    > konnte ...

    > Man stelle sich vor, Windows spucke bei vielen "normalen" Grafikkarten nur
    > noch Fehlermeldungen aus. Da würde ein Großteil der die
    > "hardcore-"Linux-Nutzer sicher große Töne spucken.

    Nach wie vor ein reines AMD/Nvidia Problem. Die sind die Hersteller dieser Hardware, und nur jene können mittels Treiber dafür sorgen dass eine komplexe Hardware wie eine Grafikkarte anständig läuft im jeweiligen System. Hat Linux dort keine sonderliche Priorität dann werden auch die Treiber entsprechend minderwertig sein bzw. existieren erst garnicht.

    > > Registry ist bzw. sein System nicht ständig aufräumt, der hat nach
    > > spätestens 6 Monaten keine Freude mehr an seinem PC.
    > Windows 7 lieft bei mir über zwei Jahre hinweg vollkommen fehlerfrei und
    > mit (gefühlter) konstanten Geschwindigkeit. Ich kenne diese Sage auch nur
    > von XP und Vista - du solltest Windows 7 oder Windows 8 dringend
    > ausprobieren, um dir eine aktualisierte Meinung bilden zu können.

    Nun aus Erfahrung kann auch ein Windows 7 System stetig langsamer werden.
    Seit Windows existiert werden stets Unmengen an Altlasten mitgeführt, Windows 7 sieht zwar neu aus ist aber im Kern nach wie vor ein Mischling aus vielen Teilen. Auch Windows 8 ist da mit inbegriffen...
    Windows im allgemeinen wenn man richtig damit arbeitet, wird aufgrund des Systemaufbaus mit der Zeit gemütlicher kann man sagen. Selbst gab es von Microsoft vor Jahren einmal dazu eine Stellungnahme, dass es nach einer individuellen Zeitspanne notwendig sei Windows neu aufzusetzen.
    Sollte Windows einmal nicht die Ursache sein, dann muss man zwangsläufig den Fehler an der Hardware suchen, und da bleibt nur die Festplatte übrig.
    Läuft sie nicht korrekt bzw. fehlerhaft, dann ist ein Betriebsystem zwangsläufig langsam.
    Unter Windows ist es auch üblich systemseitig fehlerhafte Festplatten, stückweise im Übertragungsmodus herabzustufen. Heisst Ultra-DMA-Modus-6/7 bei voller Leistung, dann 5,4,3,2,1,0 und schlussendlich PIO-Modus bei mehrfachen Festplatten Aussetzern. Der PIO-Modus ist extrem langsam und beeinträchtigt eine Vielzahl von Funktionen: Sound: Musikwiedergabe stockend z.B., Videospiele brauchen ewig zum laden und laufen nicht mehr flüssig oder nur noch mit Aussetzern, das System insgesamt wird äusserst träge usw.
    Auch mit neuem Treiber lässt sich das nicht beheben, entweder:

    -Der primären IDE/SATA Kanal/Treiber löschen, wird beim Neustart neu installiert und dann steht der Ultra-DMA-Modus wieder zur Verfügung. Fragt sich nur wie lange?
    -Oder gleich eine neue Festplatte kaufen, was die bessere Wahl wäre.

    Unwichtig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier geht die Geschichte immer genau gleich weiter :)
    > Wann lernt Ihr endlich, dass eine AMD-Graka zwar unter Linux funktionieren
    > kann, aber nicht muss?
    > ALLE Leute die irgendwelche schlechte Erfahrungen mit Linux und Graphik
    > gemacht haben, hatten eine AMD-Karte.
    >
    > Nimm ne nVidia (oder die neuen Intel-Chipsatz sind auch super) und sei
    > gluecklich.

    Eben haufenweise unfähige Leute die natürlich nicht in der Lage sind offiziell einsehbare Supportlisten zu googlen, wo jeder Hardware Chipsatz gelistet ist der von Linux unterstützt wird. Man hat sogar lange vorher die Möglichkeit zu sehen ob es funktionieren wird oder nicht.
    Aber nein man lädt einfach herunter, installiert und heult wie scheisse Linux doch ist *rolleyes*.

    In Sachen Grafiktreibern ist es noch einfacher: AMD hat sich nie groß um Linux geschert, daher ist auch die Qualität dieser Treiber mehr als unterirdisch. Nvidia macht hier zwar nen deutlich besseren Job, jedoch sind beide sehr auf das wesentliche fixiert, das es schlicht einfach nur läuft. Heisst das diverse extra Features der Chipsätze entweder nur halbherzig oder garnicht umgesetzt wurden, wie z.B. Multiscreen Support und dergleichen.
    Heisst ebenso das Linux rein garnichts für Fehler dieser Art kann, wenn bereits beim Hersteller selbst nur wenig darin investiert wird an Arbeit.

    IrgendeinNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich Linux gescheit einsetzen will, muss ich also vorher extra die
    > Grafikkarte wechseln, nur damit die Betriebssystem-Entwickler nichts
    > bessern müssen? Ähm, okaaay?

    Keine Ahnung von der Materie weder bei Linux noch Windows.
    Ein Betriebsystem bietet nur zahlreiche Schnittstellen die Hardware Hersteller nutzen können um ihre eigene Hardware (sprich Grafikkarte), mittels Treiber nutzbar machen zu können. Das Betriebsystem an sich hat nichts damit zutun und ist erstrecht nicht verantwortlich wenn entsprechende Hardware mal nicht funktioniert.
    Es liegt stehts an AMD/Nvidia die Treiber entsprechend der Funktionalität des vorliegenden Betriebssystems anzupassen.
    Zwar ist kein Betriebssystem fehlerfrei, doch sind erfahrungsgemäß die Mehrheit solcher Fehler in den Treibern zu suchen.
    Funktioniert eine Grafik-Hardware unter Windows nicht kann man auch nicht zu Microsoft kommen, und sich beschweren. Die werden sich lediglich mit AMD/Nvidia in Verbindung setzen damit die ihre Fehler gezielter beheben können bzw. man findet gemeinsam eine Lösung/Anpassung beidseitig um bessere Funktionalität zu gewährleisten.
    Sowas gibt es bei Linux nur in mühseeliger Kleinstarbeit, ohne Supportkräfte wie beim Windows Sektor.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.13 06:33 durch posix.

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  15. Re: Erfahrungsbericht eines Windows Users

    Autor: Endwickler 18.02.13 - 08:20

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blackout23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin im Steam for Linux Hub recht aktiv. Es ist erstaunlich zu sehen,
    > > wie alle Windows-User ( nachvollziehbarerweise) meinen, Treiber und
    > Software
    > > von irgendwelchen Webseiten herunterladen zu müssen und dann *.run
    > > installer ausführen.
    >
    > Ich habe das nachfolgend einmal korrigiert, da ich wie meine Vorposter
    > zuvor etliche Minuten gerätselt habe, was du jetzt sagen möchtest! :-)
    > Nebenher: Ich musste einmal wieder über den Passus "Zeichensetzung rettet
    > Leben" herzhaft lachen.
    >
    > Aber dazu gefragt: Was ist der "Steam for Linux"-Hub? Meinst du das hier:
    > steamcommunity.com Und warum sollte man die entsprechenden Installer
    > ausführen?

    Hier taucht die Bezeichnung "steam for linux hub" mehrmals auf, zeigt jedoch jedes mal auf eine andere Internetadresse:
    http://blogs.valvesoftware.com/linux/

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