1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Valve: Steam für Linux ist fertig

"interner Updater" - was soll der Unsinn?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor fratze123 15.02.13 - 07:58

    Wollen die das unter Linux übliche und gut funktionierende System zentraler Paketverwaltung zerstören? Es nervte schon immer ungemein, wenn Browser auf neue Versionen hingewisen haben. Wer will sowas?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor LH 15.02.13 - 08:06

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wollen die das unter Linux übliche und gut funktionierende System zentraler
    > Paketverwaltung zerstören? Es nervte schon immer ungemein, wenn Browser auf
    > neue Versionen hingewisen haben. Wer will sowas?

    Das Autoupdate der Spiele, die dann natürlich auch gleich für Steam selbst genutzt wird, ist eines der wesentlichen Elemente von Steam.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor Astorek 15.02.13 - 08:16

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Autoupdate der Spiele, die dann natürlich auch gleich für Steam selbst
    > genutzt wird, ist eines der wesentlichen Elemente von Steam.

    Das wesentliche Element unter den bekanntesten Linuxdistributionen ist, dass die Aktualisierung der gesamten Software, egal welche, ein Paketmanager übernimmt. Ein Klick auf die Schaltfläche "Update", schon rollen sämtliche Aktualisierungen über Kernel, Anwendersoftware und Spiele auf den eigenen Rechner... Dieses System wird von Valve gestört, da es - wie unter Windows üblich - einen eigenen Dienst zum Aktualisieren mitliefert...

    Der Fairness halber muss man aber auch erwähnen: Ich bin froh, dass es Steam so macht. Denn die Alternative wäre, für jede einzelne Distribution ein passendes Repository bereitzustellen, was deutlich aufwändiger wäre als es die jetzige Methode ist. Umgekehrt können jeweils Communitymitglieder eigene Steam-Pakete bauen und zur Verfügung stellen, die Arbeit bleibt nicht bei Valve hängen... Und gerade bei Spielen dürfte es eher nicht so gute Gründe geben, das einem Paketmanager zu überlassen...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor Neutrinoseuche 15.02.13 - 08:16

    Das ist schon immer ein wesentliches Merkmal von Steam, das für den Client und sämtliche Spiele eine (Auto)Updatefunktion integriert ist und alle Entwickler die Steam unterstützen nutzen sie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.13 08:16 durch Neutrinoseuche.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor JohnD 15.02.13 - 08:26

    Einer der Grunde warum ich linux mag ist, dass eben nicht 1000 updater laufen die alle das gleiche machen. Bei steam gibt es aber tatsächlich gute gründe für einen internen updater.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor ubuntu_user 15.02.13 - 08:35

    JohnD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einer der Grunde warum ich linux mag ist, dass eben nicht 1000 updater
    > laufen die alle das gleiche machen. Bei steam gibt es aber tatsächlich
    > gute gründe für einen internen updater.

    steam läuft ja unabhängig vom system. außerdem ist steam ein shop. quasi ein alternativer paketmanager.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor 7hyrael 15.02.13 - 08:51

    eben, seh ich auch so. problematisch wäre das ganze nun, wenn jedes spiel einen eigenen update-manager mitbrächte...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Soviele relevante Distris gibt es nicht.

    Autor fratze123 15.02.13 - 11:38

    Zumal es ersteinmal so oder so nur um Ubuntu geht.
    Und der Aufwand dürfte nicht höher sein, als den eigenen Updater zu pflegen. Ziel ist ja dasselbe: lauffähige Spiele. Dazu müssen die richtigen Binaries ausgeliefert und eventuelle Abhängigkeiten aufgelöst werden.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. "Bei steam gibt es aber tatsächlich gute gründe für einen internen updater"

    Autor fratze123 15.02.13 - 11:48

    Welche denn?

    Die hätten Steam wirklich auf den Shop und ihren DRM-Kack reduzieren sollen.
    Naja. Eigentlich egal. Ich habe ohnehin nicht vor, jemals Steam zu nutzen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: "Bei steam gibt es aber tatsächlich gute gründe für einen internen updater"

    Autor Werzi2001 15.02.13 - 11:59

    Soweit ich weiß gibt es bei keiner Paketverwaltung der gängigen Distributionen die Möglichkeit, dass sich die Benutzer gegenüber dem Repository authentifizieren müssen (korrigiert mich wenn ich falsch liege).

    Wie sollte es also möglich sein, dass man nur seine gekauften Spiele über die normale Paketverwaltung der Distribution installieren/aktualisieren kann?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.13 12:03 durch Werzi2001.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor blubberlutsch 15.02.13 - 12:29

    Ich denke mal, die werden sich da einige Gedanken drüber gemacht haben..
    Letztendlich wird aber nur der Steam-Installer über ein Repository die betriebsystemeigene Systemverwaltung aktualisiert.
    Finde ich aber auch besser so, da Steam automatisch Updates pullt und Spielstände synchronisiert. Hätte anders nur Ärger gegeben.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Desura arbeitet ähnlich

    Autor Herr Lich 15.02.13 - 14:56

    Moin,

    Ich hatte sowohl an der Desura- als auch an der Steam- Beta teilgenommen.
    Erstmal nutzen beide für die eigene Applikation und die Spiele eine eigene Downloadfunktion - statt der des OS.

    Gründe dafür gibts vermutlich mehrere:
    - Die Funktion muß so nur einmal entwickelt werden, statt für jede Linux- Distribution und ihren Paketmanager einzeln
    - Ein Großteil des DRMs kann serverbasiert abgefangen werden - Du kannst ein Spiel nur laden wenn Du es auch gekauft hast - was einiges an Logik, Rechenleistung und Überwachungsdruck vom lokalen Client nimmt
    - Updates erfolgen sofort nach Steam- Start im Hintergrund und ohne Rückfrage - ich habe den Paketmanager in Ubuntu so konfiguriert daß ich das vorher bestätige - Bei Games wäre das eher hinderlich, eine alte Version vorzuhalten während der Server schon mit der aktuellen Version eines Online- Protokolls arbeitet

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Desura arbeitet ähnlich

    Autor Gormenghast 15.02.13 - 16:22

    Steams Updater ist eigentlich sinnlos und nur der Windows-Version geschuldet. Technisch stellt es keine große Hürde dar, den Distributions-eigenen Update-Mechanismus zu verwenden. Es hätte genügt, ein "Valve-Repository" im Manager einzutragen.

    In der Tat fragt die Applikation nämlich beim Steamclient nach, ob sie gestartet werden darf. Dieser erkundigt sich dann beim Server und erteilt ggf. die Freigabe.

    Für Valve gestaltet es sich aber deutlich einfacher, den Steamclient einfach 1:1 zu übernehmen, damit die Codebasis wartbarer bleibt. Würde man den Updater in der Linuxversion entsorgen, so würde der existierende Code vermutlich neu geschrieben werden müssen, was sich Valve definitiv für dieses Experiment ersparen wollte.

    Ein weiterer Vorteil des geschlossenen Systems ist es, dass man den Anwender mit Werbung zuschütten kann, da dieser überwiegend seinen Steamlauncher startet, wenn er spielen will. So können dann auch die tollen Community-Funktionen in den Vordergrund gerückt werden, was widerum Kundenbindung schafft.

    Für Valve hat der systemeigene Updater also nur Vorteile, der Anwender erkennt seine Nachteile normalerweise nicht - wie man auch hier an den Posts unschwer erkennen kann. Insbesondere die von Windows wechselnden User - Paketverwaltung nicht gewöhnt - sind hier unerfahren.

    PS: Autoupdates für Spiele zu aktivieren und für Anwendungen zu deaktivieren halte ich für nicht wirklich weise. Mir erschließt sich die Logik dahinter in keinster Weise.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Desura arbeitet ähnlich

    Autor icarus 15.02.13 - 16:58

    Gormenghast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Steams Updater ist eigentlich sinnlos und nur der Windows-Version
    > geschuldet. Technisch stellt es keine große Hürde dar, den
    > Distributions-eigenen Update-Mechanismus zu verwenden. Es hätte genügt, ein
    > "Valve-Repository" im Manager einzutragen.
    >
    Schwachsinn. Ich glaube du hast "Steam" nicht verstanden und vor allem nicht die großen Unterschiede eines Paketverwalters und einer Vertriebsplattform.
    > In der Tat fragt die Applikation nämlich beim Steamclient nach, ob sie
    > gestartet werden darf. Dieser erkundigt sich dann beim Server und erteilt
    > ggf. die Freigabe.
    >
    > Für Valve gestaltet es sich aber deutlich einfacher, den Steamclient
    > einfach 1:1 zu übernehmen, damit die Codebasis wartbarer bleibt. Würde man
    > den Updater in der Linuxversion entsorgen, so würde der existierende Code
    > vermutlich neu geschrieben werden müssen, was sich Valve definitiv für
    > dieses Experiment ersparen wollte.
    >
    ???
    > Ein weiterer Vorteil des geschlossenen Systems ist es, dass man den
    > Anwender mit Werbung zuschütten kann, da dieser überwiegend seinen
    > Steamlauncher startet, wenn er spielen will. So können dann auch die tollen
    > Community-Funktionen in den Vordergrund gerückt werden, was widerum
    > Kundenbindung schafft.
    >
    > Für Valve hat der systemeigene Updater also nur Vorteile, der Anwender
    > erkennt seine Nachteile normalerweise nicht - wie man auch hier an den
    > Posts unschwer erkennen kann. Insbesondere die von Windows wechselnden User
    > - Paketverwaltung nicht gewöhnt - sind hier unerfahren.
    >
    Ich glaube es reicht schon, dass man durch Steam günstig an Spiele kommt. Unter anderem hilfreich im Kampf gegen Raubkopien.
    > PS: Autoupdates für Spiele zu aktivieren und für Anwendungen zu
    > deaktivieren halte ich für nicht wirklich weise. Mir erschließt sich die
    > Logik dahinter in keinster Weise.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: "interner Updater" - was soll der Unsinn?

    Autor IrgendeinNutzer 15.02.13 - 18:18

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja. Eigentlich egal. Ich habe ohnehin nicht vor, jemals Steam zu nutzen.


    Ach deswegen beschwerst du dich auch :) Gut dass du das erwähnt hast. Denn das Steam die Updates übernimmt ist nämlich nicht sinnfrei, die Updates kommen schließlich von den Steam Servern selber. Oder sollen die bei Valve die Updatesachen auf einmal an die freiwilligen Helfer und Server bei Linux weitergeben, nur damit es dem Auge zu Liebe im Paketmanager abläuft? Das würden die Server bei den vielen Daten täglich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mal schaffen. Zudem wäre das mit dem Paketmanager nur ein Mehrfachaufwand. Bei Steam veröffentlichen die Entwickler ihre Spielupdates, und schon lädt Steam es runter. Das finde ich durchaus positiv (wenn es mal keine anderen Probleme gibt, aber das wäre wieder ein anderes Thema).

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Suchmaschinen Deutsche IT-Branche hofft auf Ende von Googles Vorherrschaft
  2. Quartalsbericht Google steigert Umsatz um 22 Prozent
  3. Project Zero Google baut Internet-Sicherheitsteam auf

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

  1. Quartalsbericht: Apple mit Gewinnzuwachs, iPad-Verkauf erneut rückläufig
    Quartalsbericht
    Apple mit Gewinnzuwachs, iPad-Verkauf erneut rückläufig

    Apple kann mehr iPhones verkaufen und damit den Rückgang beim iPad ausgleichen. Der Gewinn wuchs auf 7,75 Milliarden US-Dollar.

  2. Quartalsbericht: Microsoft macht 700 Millionen US-Dollar Verlust mit Nokia
    Quartalsbericht
    Microsoft macht 700 Millionen US-Dollar Verlust mit Nokia

    Microsofts Gewinn ist um mehr als sieben Prozent auf 4,61 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Mit der Nokia-Handysparte wurde ein hoher Verlust erwirtschaftet.

  3. Mayday: Kindle-Besitzer können auf Knopfdruck Hilfe rufen
    Mayday
    Kindle-Besitzer können auf Knopfdruck Hilfe rufen

    Der Mayday-Knopf bei Amazons Tablets des Typs Kindle Fire HDX ist bislang in Deutschland im Gegensatz zu den USA nicht nutzbar gewesen, doch das ändert sich jetzt. Ab sofort können Nutzer damit den Kundendienst vom Gerät aus um Hilfe rufen - dazu muss nur ein Update eingespielt werden.


  1. 22:53

  2. 22:35

  3. 19:36

  4. 18:25

  5. 18:09

  6. 17:34

  7. 16:31

  8. 16:05