Wollen die das unter Linux übliche und gut funktionierende System zentraler Paketverwaltung zerstören? Es nervte schon immer ungemein, wenn Browser auf neue Versionen hingewisen haben. Wer will sowas?
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fratze123 schrieb:
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> Wollen die das unter Linux übliche und gut funktionierende System zentraler
> Paketverwaltung zerstören? Es nervte schon immer ungemein, wenn Browser auf
> neue Versionen hingewisen haben. Wer will sowas?
Das Autoupdate der Spiele, die dann natürlich auch gleich für Steam selbst genutzt wird, ist eines der wesentlichen Elemente von Steam.
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LH schrieb:
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> Das Autoupdate der Spiele, die dann natürlich auch gleich für Steam selbst
> genutzt wird, ist eines der wesentlichen Elemente von Steam.
Das wesentliche Element unter den bekanntesten Linuxdistributionen ist, dass die Aktualisierung der gesamten Software, egal welche, ein Paketmanager übernimmt. Ein Klick auf die Schaltfläche "Update", schon rollen sämtliche Aktualisierungen über Kernel, Anwendersoftware und Spiele auf den eigenen Rechner... Dieses System wird von Valve gestört, da es - wie unter Windows üblich - einen eigenen Dienst zum Aktualisieren mitliefert...
Der Fairness halber muss man aber auch erwähnen: Ich bin froh, dass es Steam so macht. Denn die Alternative wäre, für jede einzelne Distribution ein passendes Repository bereitzustellen, was deutlich aufwändiger wäre als es die jetzige Methode ist. Umgekehrt können jeweils Communitymitglieder eigene Steam-Pakete bauen und zur Verfügung stellen, die Arbeit bleibt nicht bei Valve hängen... Und gerade bei Spielen dürfte es eher nicht so gute Gründe geben, das einem Paketmanager zu überlassen...
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Das ist schon immer ein wesentliches Merkmal von Steam, das für den Client und sämtliche Spiele eine (Auto)Updatefunktion integriert ist und alle Entwickler die Steam unterstützen nutzen sie.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.13 08:16 durch Neutrinoseuche.
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Einer der Grunde warum ich linux mag ist, dass eben nicht 1000 updater laufen die alle das gleiche machen. Bei steam gibt es aber tatsächlich gute gründe für einen internen updater.
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JohnD schrieb:
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> Einer der Grunde warum ich linux mag ist, dass eben nicht 1000 updater
> laufen die alle das gleiche machen. Bei steam gibt es aber tatsächlich
> gute gründe für einen internen updater.
steam läuft ja unabhängig vom system. außerdem ist steam ein shop. quasi ein alternativer paketmanager.
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eben, seh ich auch so. problematisch wäre das ganze nun, wenn jedes spiel einen eigenen update-manager mitbrächte...
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Zumal es ersteinmal so oder so nur um Ubuntu geht.
Und der Aufwand dürfte nicht höher sein, als den eigenen Updater zu pflegen. Ziel ist ja dasselbe: lauffähige Spiele. Dazu müssen die richtigen Binaries ausgeliefert und eventuelle Abhängigkeiten aufgelöst werden.
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Welche denn?
Die hätten Steam wirklich auf den Shop und ihren DRM-Kack reduzieren sollen.
Naja. Eigentlich egal. Ich habe ohnehin nicht vor, jemals Steam zu nutzen.
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Soweit ich weiß gibt es bei keiner Paketverwaltung der gängigen Distributionen die Möglichkeit, dass sich die Benutzer gegenüber dem Repository authentifizieren müssen (korrigiert mich wenn ich falsch liege).
Wie sollte es also möglich sein, dass man nur seine gekauften Spiele über die normale Paketverwaltung der Distribution installieren/aktualisieren kann?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.13 12:03 durch Werzi2001.
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Ich denke mal, die werden sich da einige Gedanken drüber gemacht haben..
Letztendlich wird aber nur der Steam-Installer über ein Repository die betriebsystemeigene Systemverwaltung aktualisiert.
Finde ich aber auch besser so, da Steam automatisch Updates pullt und Spielstände synchronisiert. Hätte anders nur Ärger gegeben.
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Moin,
Ich hatte sowohl an der Desura- als auch an der Steam- Beta teilgenommen.
Erstmal nutzen beide für die eigene Applikation und die Spiele eine eigene Downloadfunktion - statt der des OS.
Gründe dafür gibts vermutlich mehrere:
- Die Funktion muß so nur einmal entwickelt werden, statt für jede Linux- Distribution und ihren Paketmanager einzeln
- Ein Großteil des DRMs kann serverbasiert abgefangen werden - Du kannst ein Spiel nur laden wenn Du es auch gekauft hast - was einiges an Logik, Rechenleistung und Überwachungsdruck vom lokalen Client nimmt
- Updates erfolgen sofort nach Steam- Start im Hintergrund und ohne Rückfrage - ich habe den Paketmanager in Ubuntu so konfiguriert daß ich das vorher bestätige - Bei Games wäre das eher hinderlich, eine alte Version vorzuhalten während der Server schon mit der aktuellen Version eines Online- Protokolls arbeitet
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Steams Updater ist eigentlich sinnlos und nur der Windows-Version geschuldet. Technisch stellt es keine große Hürde dar, den Distributions-eigenen Update-Mechanismus zu verwenden. Es hätte genügt, ein "Valve-Repository" im Manager einzutragen.
In der Tat fragt die Applikation nämlich beim Steamclient nach, ob sie gestartet werden darf. Dieser erkundigt sich dann beim Server und erteilt ggf. die Freigabe.
Für Valve gestaltet es sich aber deutlich einfacher, den Steamclient einfach 1:1 zu übernehmen, damit die Codebasis wartbarer bleibt. Würde man den Updater in der Linuxversion entsorgen, so würde der existierende Code vermutlich neu geschrieben werden müssen, was sich Valve definitiv für dieses Experiment ersparen wollte.
Ein weiterer Vorteil des geschlossenen Systems ist es, dass man den Anwender mit Werbung zuschütten kann, da dieser überwiegend seinen Steamlauncher startet, wenn er spielen will. So können dann auch die tollen Community-Funktionen in den Vordergrund gerückt werden, was widerum Kundenbindung schafft.
Für Valve hat der systemeigene Updater also nur Vorteile, der Anwender erkennt seine Nachteile normalerweise nicht - wie man auch hier an den Posts unschwer erkennen kann. Insbesondere die von Windows wechselnden User - Paketverwaltung nicht gewöhnt - sind hier unerfahren.
PS: Autoupdates für Spiele zu aktivieren und für Anwendungen zu deaktivieren halte ich für nicht wirklich weise. Mir erschließt sich die Logik dahinter in keinster Weise.
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Gormenghast schrieb:
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> Steams Updater ist eigentlich sinnlos und nur der Windows-Version
> geschuldet. Technisch stellt es keine große Hürde dar, den
> Distributions-eigenen Update-Mechanismus zu verwenden. Es hätte genügt, ein
> "Valve-Repository" im Manager einzutragen.
>
Schwachsinn. Ich glaube du hast "Steam" nicht verstanden und vor allem nicht die großen Unterschiede eines Paketverwalters und einer Vertriebsplattform.
> In der Tat fragt die Applikation nämlich beim Steamclient nach, ob sie
> gestartet werden darf. Dieser erkundigt sich dann beim Server und erteilt
> ggf. die Freigabe.
>
> Für Valve gestaltet es sich aber deutlich einfacher, den Steamclient
> einfach 1:1 zu übernehmen, damit die Codebasis wartbarer bleibt. Würde man
> den Updater in der Linuxversion entsorgen, so würde der existierende Code
> vermutlich neu geschrieben werden müssen, was sich Valve definitiv für
> dieses Experiment ersparen wollte.
>
???
> Ein weiterer Vorteil des geschlossenen Systems ist es, dass man den
> Anwender mit Werbung zuschütten kann, da dieser überwiegend seinen
> Steamlauncher startet, wenn er spielen will. So können dann auch die tollen
> Community-Funktionen in den Vordergrund gerückt werden, was widerum
> Kundenbindung schafft.
>
> Für Valve hat der systemeigene Updater also nur Vorteile, der Anwender
> erkennt seine Nachteile normalerweise nicht - wie man auch hier an den
> Posts unschwer erkennen kann. Insbesondere die von Windows wechselnden User
> - Paketverwaltung nicht gewöhnt - sind hier unerfahren.
>
Ich glaube es reicht schon, dass man durch Steam günstig an Spiele kommt. Unter anderem hilfreich im Kampf gegen Raubkopien.
> PS: Autoupdates für Spiele zu aktivieren und für Anwendungen zu
> deaktivieren halte ich für nicht wirklich weise. Mir erschließt sich die
> Logik dahinter in keinster Weise.
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fratze123 schrieb:
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> Naja. Eigentlich egal. Ich habe ohnehin nicht vor, jemals Steam zu nutzen.
Ach deswegen beschwerst du dich auch :) Gut dass du das erwähnt hast. Denn das Steam die Updates übernimmt ist nämlich nicht sinnfrei, die Updates kommen schließlich von den Steam Servern selber. Oder sollen die bei Valve die Updatesachen auf einmal an die freiwilligen Helfer und Server bei Linux weitergeben, nur damit es dem Auge zu Liebe im Paketmanager abläuft? Das würden die Server bei den vielen Daten täglich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mal schaffen. Zudem wäre das mit dem Paketmanager nur ein Mehrfachaufwand. Bei Steam veröffentlichen die Entwickler ihre Spielupdates, und schon lädt Steam es runter. Das finde ich durchaus positiv (wenn es mal keine anderen Probleme gibt, aber das wäre wieder ein anderes Thema).
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