...dann kann Viacom jedenfalls darauf kein Recht geltend machen, die Verbreitung zu untersagen. Schließlich steht das schon in den Youtube-Nutzungsbestimmungen.
Wenn Google/Youtube eben dieses belegen kann, steht Viacom als der letzte Depp da, und hat damit sämtliche Glaubwürdigkeit in diesem (und auch in ähnlichen Fällen) verloren.
Dummheit gehört eben bestraft.
Tja, nur weise so was erst mal nach. Das könnte schwierig bis unmöglich werden.
In diesem Fall sogar möglich:
Viacom lädt über Tarnaccounts Zeug hoch und fordert Youtube auf zu löschen.
Youtube sagt den Anwälten "Nix gibts, das wart ihr doch selbst".
Anwälte von Viacom lassen die Fälle fallen weil es ihnen zu heiss wird.
Das ist quasi ein Schuldeingeständnis.
Das könnte man als Beweis zulassen, da jeder der berechtigt die Löschung der Videos verlangt hätte auf diesen Vorwurf reagiert hätte, statt den Schwanz einzuziehen.
In dem Fall wäre es vermutlich sogar noch leichter, Viacom das hochladen nachzuweisen:
> So soll Viacom Werbeagenturen damit beauftragt haben, Viacom-Videos erst so
> zu bearbeiten, dass sie wie illegale Kopien aussehen und sie dann unter
> Tarn-Accounts bei Youtube hochzuladen.
So wie ich das lese, wurden die Videos nicht von Viacom selbst, sondern von Werbeagenturen im Auftrag von Viacom hochgeladen. Man braucht also nur jemanden aus den beteiligten Werbeagenturen dazu zu bringen, gegen Viacom auszusagen, oder evtl. gar Beweise (Mails, Schriftstücke) vorzulegen, die diesen Deal belegen. Dann steckt Viacom aber wirklich bis zum Hals in der Kacke.
Gruß
Tantalus
Tantalus schrieb:
> So wie ich das lese, wurden die Videos nicht von Viacom selbst, sondern von
> Werbeagenturen im Auftrag von Viacom hochgeladen. Man braucht also nur
> jemanden aus den beteiligten Werbeagenturen dazu zu bringen, gegen Viacom
> auszusagen, oder evtl. gar Beweise (Mails, Schriftstücke) vorzulegen, die
> diesen Deal belegen. Dann steckt Viacom aber wirklich bis zum Hals in der
> Kacke.
Wo sie (und ein Großteil der übrigen Verwertungsindustrie) auch hingehören, imho.
Gruß und schönes Wochenende!
Ach, das mit der Glaubwürdigkeit ist doch arg relativ. Wie im Artikel steht wedelt Viacom doch gerade mit E-Mails der YouTube Führung rum, von denen der Suchmaschinenprimus erklärte das sie nicht mehr auffindbar seien...
Also selbst wenn sowas Viacom wirklich nachgewiesen würde, die Anwälte würden das schon irgendwie zurecht biegen das es gar nicht so schlimm aussieht. Da wusste dann halt die linke Hand nicht was die Rechte tut, und überwiegende Anteil stammt ja eben doch von anderen...
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