... zw. NAS und SAN...
ok: auch nie mit befasst! :>
ich fasse mal meine naive sicht der dinge zusammen:
ein SAN ist ne halbwegs intelligente kiste, die via standard-LAN-verkabelung an entsprechend switche angebunden wird und über diverse protokolle (bsp.: iSCSI) servern/workstations im lokalen lan speicher zur verfügung stellt...
jut...
performance is jedoch leider wegen der aktuell maximalen 1gbit/s => theoret. 125mb/s - also: tatsächlich: ~110mb/s etwas begrenzt...
das teil macht also nur sinn, wenn man quasi alles über das SAN abwickelt oder?
sprich:
- server booten per PXE über ein und das gleiche SAN
- clients: dito
aight?!
könnte man doch theoret. auch über ein NAS machen - oder nicht?!
NEIN!
NAS = Network Attached Storage
Entspricht ungefähr deiner obigen beschreibung.
SAN = Storage Area Network
Anbindung nur über FibreChannel mit bis zu 8Gbit/s pro Kanal. Halbwegs Intelligent ist untertrieben.
Server hat keine Platten mehr und ist nur über das SAN an Festplatten angebunden. Clients gehen ganz normal über das LAN an den Server ran.
Die Storage Systeme selber kümmern sich um Datendeduplizierung, Sicherung, Desastertoleranz, Spiegelung, usw. Der Server wird entlastet und kann sich auf seine Aufgaben konzentrieren.
Ein SAN wird in der Regel über spezielle Fibrechannel-Karten angebunden und ersetzt quasi Festplatten der Server. Diese Anbindung läuft nicht über LAN und ist auch dementsprechend schneller...
Ein NAS hingegen hostet Netzlaufwerke wie NFS, CIFS ect... Klar können NAS Systeme teilweise auch mehr, ersetzen aber kein SAN.
Ergänzung: bei dem einen kriegst du blockdevices die du selber als filesystem mounten musst, bei dem anderen ordner mit files drin mounten.
Dlna und pxe sind kein konkreter teil davon sondern bieten sich oft mit an, für htpc bzw von irgendwo muss man ja booten.
Das verwirrt und lenkt von der eigentlichen aufgabe ( platten-images bzw ordner mit diversen protokollen bzw verkabelungen zur verfügung stellen ) ab.
Für zu hause in bezahlbar und tauglich fehlt halt noch.
NAS: Network Atached Storage
meist eine Netzwerkfreigabe, klann SMB sein, aknn aber auch andere netzwerkfreigabe sein. ist meist direkt in deinem Netzwerk verfügbar. von haus aus können da mehrere User gleichzeitig darauf zugreifen.
Vorteil ist oft, das man Verzeichnisse oder Daten Usern, oder Gruppen freigeben kann. (also komplexe Berechtigungen setzen, und man kann diese auch überwachen
SAN: Storage Attached Network
ist meist nicht direkt im Netzwerk integriert. Sondern es gibt ein eigenes "Netzwerk für die Storages... (Festplatten)
iSCSI ist da noch eher eine schlechte komplexere, und langsamere Wahl, hat aber den Vorteil, das es auf Standart Netzwerk basiert. (Kabellänge)
Besser ist da Fibre Channel, oder SAS, diese sind schneller.
(ja es gibt SAS Switche)
hier werden keine Verzeichnisse frei gegeben, sondern ganze Partitionen. Von denen dann die Server z.B. auch Booten können.
Vorteil, unabhängig vom Hausnetz - und meist schneller.
Aber es ist sehr teuer
Berichtigt mich, wenn ich falsch liege
Mit entsprechenden 10G Switchen und in einem separierten Netzwerk hat iSCSI nicht mehr unbedingt das Nachsehen gegenüber FibreChannel. Der Fehler den aber viele machen ist das man iSCSI oft über die gleichen Switche betreibt wie das normale LAN.
Leider sind die 10G Switches noch viel zu teuer, die 10G NICs dagegen gehen schon.
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