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Atos?

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  1. Atos?

    Autor nicoledos 23.12.11 - 17:36

    Was hat Atos in dem Artikel verloren? Bei VW geht es um ein bescheuertes Abkommen zwischen Betriebsrat und Firmenleitung. Um den dummen Arbeiter vor sich selbst zu schützen, muss die Firma die Kommunikationsserver mit Zeitschaltuhr versehen. Als wenn der Arbeiter nicht eigenständig entscheiden kann, ob er sein Blackberry einschaltet bzw. die Nachrichten abruft. Zumal in einem international tätigen Unternehmen es sowieso keine Schließzeiten gibt. Muss jetzt der Mitarbeiter darauf achten, wann die Server in Deutschland laufen um seine Nachrichten nach Deutschland zu schicken? Und wenn der Arbeiter in Deutschland seine Nachrichten empfangen kann, sind dann die Server in Asien abgeschaltet?

    Die Abschaffung von e-Mails bei Atos geht dafür in die Gegenrichtung. Der Mitarbeiter kann direkt und sofort angesprochen werden, Mails vergammeln nicht erst paar Stunden auf dem Server. Dazu sind die Messenger auf nahezu allen Geräten integriert. Auch lässt sich so sicherstellen, dass dier Arbeiter auch arbeitet und der Messenger kann auch schön die aktivitäten loggen auch wenn dieser es nicht dürfte . Der Arbeitnehmer wird dort eher abhängiger.

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  2. Re: Atos?

    Autor derKlaus 23.12.11 - 18:04

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat Atos in dem Artikel verloren? Bei VW geht es um ein bescheuertes
    > Abkommen zwischen Betriebsrat und Firmenleitung. Um den dummen Arbeiter vor
    > sich selbst zu schützen, muss die Firma die Kommunikationsserver mit
    > Zeitschaltuhr versehen.
    So bescheuert finde ich es gar nicht. Klar liegt das zum einen am 'dummen' Arbeitnehmer, aber auch Unternehmen verlangen da durchaus immer mehr. Falls Du mal für ein in den USA doer UK ansässiges Untenehmen tätig bist, weißt Du in Etwa was ich meine
    > Als wenn der Arbeiter nicht eigenständig
    > entscheiden kann, ob er sein Blackberry einschaltet bzw. die Nachrichten
    > abruft. Zumal in einem international tätigen Unternehmen es sowieso keine
    > Schließzeiten gibt.
    Wenn man Angst um seinen Job hat, macht man so einiges. Und ich kenne genügend international tätige Unternehmen in Deutschland, in denen nicht 24 Stunden am Tag jemand ist. Wäre auch schwachsinn.

    > Muss jetzt der Mitarbeiter darauf achten, wann die
    > Server in Deutschland laufen um seine Nachrichten nach Deutschland zu
    > schicken? Und wenn der Arbeiter in Deutschland seine Nachrichten empfangen
    > kann, sind dann die Server in Asien abgeschaltet?
    So ein Schwachsinn. Ein BES greift auf die Groupware Server zu. Der greift also auf den Lotus Domino, Exchange oder sonstwas Server zu und bereitet die Daten für den BB auf. Die kriegt man halt dann am nächsten TAg erst auf den Blackberry übermittelt, wenn der BES seinen Dienst wieder aufnimmt.

    > Die Abschaffung von e-Mails bei Atos geht dafür in die Gegenrichtung. Der
    > Mitarbeiter kann direkt und sofort angesprochen werden, Mails vergammeln
    > nicht erst paar Stunden auf dem Server. Dazu sind die Messenger auf nahezu
    > allen Geräten integriert. Auch lässt sich so sicherstellen, dass dier
    > Arbeiter auch arbeitet und der Messenger kann auch schön die aktivitäten
    > loggen auch wenn dieser es nicht dürfte . Der Arbeitnehmer wird dort eher
    > abhängiger.
    Ich versteh Deine Argumentation nicht so ganz. Social Media ist auch in Unternehmen eine gute Sache, aber das Ganze muss auf eine gewisse Art gesteuert werden. Zum Ausspionieren ist das ganze aber auch nicht optimal geeignet, da gibts ganz andere Möglichkeiten.

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