Wenn Inhalte, z.B. bei Spiegel Online, kostenpflichtig werden, wird automatisch auch deren Reichweite abnehmen, denn nach der Musikindustrie werden auch die Print-Verlage merken, daß nicht jeder der kostenlos teilnimmt, auch gewillt ist dafür zu bezahlen.
Mal abgesehen davon, war das bei SPON früher nicht schon so, daß ältere Artikel irgendwann kostenpflichtig wurden? Das hat sich aber wohl nicht bewährt, war auch ziemlich nervig, da Links auf Artikel z.B. in Blogs nicht praktikabel waren. Haben die Macher wohl auch irgendwann gemerkt, daß das Web anders funktioniert :-P
Das Web mag anders funktionieren, aber die Wirtschaft nicht.
Verlage müssen auch weiterhin Gewinn machen, um ihre Angestellten und Shareholder bezahlen zu können.
Nachdem aber seit Jahren die Umsätze aus dem Printgeschäft nach unten gehen muss man irgendwoher neue Geldquellen erschließen, sonst machst Du als Verlag bald den Laden zu.
Bannerwerbung spült jetzt aber auch nicht die dicken Summen in die Taschen der Verlage, ergo kann es nur auf Bezahlcontent rauslaufen, so lang man nicht auf andere Modelle wie Lead Generierung setzt.
Das Problem iss, alle Leute tönen immer groß, dass die Qualität der Informationen doch überall so schlecht sei und ja eh alles nur von den Agenturen kommt, aber keiner überlegt sich, dass nicht nur die Verlagseigenen Redakteure, sondern auch die Agenturen bezahlt werden müssen und die großen Agenturpakete von UPI, dps oder Reuters die Verlage zig-tausend Euro im Monat kosten.
Wie weit diese Kostenlos-Denke führen kann sieht man auch schon in der IT-Presse ... überall werden Stellen und Budgets gestrichen und gute Blätter gehen kaputt. Siehe zum Beispiel Computerzeitung, LANline und Co: http://www.medienhandbuch.de/news/konradin-mediengruppe-gibt-computerzeitung-auf-25199.html
Mal sehen ob unsere tollen kostenlosen Blogger an die Qualität von LANline & Co rankommen mit ihren Berichten ... ach die machen sowas ja gar nicht .. dumm ...
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 65 | letzter Beitrag 01:41 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.