WAP ist "gescheitert".
Sites werden IE6 "optimiert" (lock-inned passt wohl besser als Bezeichnung) und nicht mehr geändert.
Stattdessen spriessen für alle möglichen Sites Apps als Clients aus dem Boden. Weil man keine Lust hat, Sites im Browser angenehm und flexibel per multi-CSS für "viele"/"alle" möglichen Browser lesbar zu machen.
Kranke Welt wo man sogar extra Software programmiert, um ja nicht auf dem Webserver "anständigere" Frontends anzubieten wo alle/viele Browser etwas von hätten und nicht nur iOS oder ein paar Prozent passender Android-Handies mit der richtigen Android-Version.
Sogar folgendes ist noch "ehrhafter" weil es zumindest Geld-Interessen dient, während das vorhin beschriebene einfach nur faulen PHP-Proggern und CSS-Feinden hilft:
Steve Jobs will auf keinen Fall Epub-Zeitschriften.
Also "zwingt" er alle, Apps als Frontend und eingebautem in-app-Kauf-Punkt zu programmieren.
Damit es nicht zu mühselig ist, sind diese Frontends in Wirklichkeit oft fast nur PDF-Anzeige-Programme mit In-Store-Kauf-Möglichkeit für das nächste Exemplar der Zeitschrift. Wahrscheinlich gibt es fertige Templates dafür, wo man nur das Verlags-Logo und ein paar Texte und die AGB und die Position von Buttons oder sowas leicht auswechseln muss um sich von den anderen Zeitschriften-"Apps" zu "unterscheiden".
Das dient "wenigstens" der Monopolisierung und damit ja keine Android-Zeitschriften auf gleicher Basis erscheinen, weil man ja schon "so viel Geld" für iOS-Apps-Progger ausgegeben hat, und billige Android-"Ärmlingen" seine 1-Euro-Zeitung oder 2..4-Euro-Zeitschrift (Print-Preise) nicht verkaufen will.
iOS-Kunden haben Geld, Android-Market errreicht nur einen Bruchteil (vielleicht nur etwas mehr als 5% wie wir seit heute wissen) aller Android-Käufer und hat wohl auch noch voll die Bugs. Das macht wenigstens Sinn, erstmal nur auf iOS zu setzen wo Versprechungen/Anspruch/Erwartungen wenigstens überwiegend erfüllt werden.
Wer Tippfehler findet, kann sie behalten... .
Sorry, aber in den wengisten Fällen ist es möglich ein Angebot zu bauen, dass sowohl auf dem kleinen Bildschirm eines Mobiltelefons und auf eine 22-30 Zöller funktioniert.
Daher eben zwei verschiedene Versionen. Mobil braucht man meist auch nicht alle speziellen Features.
Ich sehe da kein grosses Problem.
Flexibles Design bei Websites ist löblich, funktioniert in der Praxis aber nur in einem begrenzten Rahmen.
Auf Mobiltelefonen bevorzuge ich eine andere Seite mit anderen Inhalten, einfach weil ich da Informationen auch anders konsumiere.
Flexible Layouts können funktionieren, in den meisten Fällen tun sie es aber nicht. Das liegt manchmal an der unfähigkeit der Entwickler, meist aber an den unterschiedlichen Notwendigkeiten.
Also hör auf zu winseln. Und eine Sache ist es, das ganze darzustellen, das andere ist dass es auch wirklich nutzbar ist. Usability ist auf Mobiltelefonen noch ein grösseres Thema als am normalen Bildschirm.
Ich habe nichts gegen zwei Versionen der Webseite.
m.gmx.de m.web.de sind auch am Desktop meist schneller, wenn auch funktional leicht eingeschränkt.
Aber eine App für 100 Mio iPhones aber dann (Piwik aus der News nicht, aber halt die meisten anderen Apps von Unternehmen) keine App für 100 Zillionen Android-Handies.
D.h. die Androids müssen die 1024x786-Optimierte Flash-Site ansehen, während mobil und an Pads "nur" die iOS-Geräte über die App das Unternehmen nutzen können.
Wenn Touchscreens am Desktop bzw. Win7-Tabletts gängiger werden, werden viele z.B. die DeutscheBank-App usw. gerne als Java-Applet oder Flash per Touch bedienen wollen, statt auf der overbloated Website herumzuirren.
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