Früher gab es im Monatstakt neue Geschwindigkeitsrekorde (man denke nur an 2000/2001 als zum ersten Mal die 1 GHZ Marke geknackt wurde). Rechner waren nach 6 Monaten völlig überholt und neue Bereiche wurden eröffnet, die absolutes Neuland waren (von Photoshop bis Videobearbeitung oder gar Filme gucken am PC!!!) und die es vorher noch nicht gab. Das hat sich eben geändert.
Jeder dürfte mittlerweile zu Hause schon längst einen PC haben, der für seine Bedürfnisse (zu 90% surfen und Word, daneben Schneiden des Urlaubsfilms, Fotobearbeitung und Steuererklärung) aureichen sollte. Sogar mein Gaming-PC ist schon fast zwei Jahre alt und macht noch Laune. Es tut sich einfach viel zu wenig!
Wenn keine Leistungs-Innovation, dann keine neuen Tätigkeitsfelder, dann keine neuen Rechner.
Raum nach oben gäbe es zuhauf: Von der ersten einigermaßen guten Alltags-KI bis hin zu automatischen Übersetzungen, die plötzlich verständlich werden. Wenn ich etwas in Maya rendern möchte brauche ich auch auf dem besten heutigen Home-PC mehrere Stunden bis Tage. Für all dies benötigt man wesentlich mehr Horsepower als heute üblich.
Aber die Power muß es noch erfunden werden. Solange hab ich, was ich brauche und bereits 2008 gekauft...!
Rübezahlzz schrieb:
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> Aber die Power muß es noch erfunden werden.
Nanana, es gibt ja immer noch die Workstations, jene Monster, für die du mal eben schlappe 20.000 Euro hinlegen darfst. Die Dinger sind laut wie eine Serverfarm, auf denen laufen angepasste Betriebssysteme und haben (vorallem was Parallelisierung angeht) Geschwindigkeiten drauf, dass einem als Heimanwender schwindlig wird. Eine aktuelle Workstation übersetzt dir den kompletten Linuxkernel inkl. aller Module in nichtmal 30 Sekunden, während die jetzige Generation an Heim-PCs immerhin noch ca. 30 Minuten brauchen dürften... Vorallem fürs Rendern von HD-Videos werden solche Monster eingesetzt; bis ein Heimrechner z.B. alle Szenen aus Toy Story 3 fertiggerendert hat, wäre die Technik schon längst von zwei Generationen überholt worden...
0o9i8u7z schrieb:
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> Rübezahlzz schrieb:
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> > Aber die Power muß es noch erfunden werden.
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> Nanana, es gibt ja immer noch die Workstations, jene Monster, für die du
> mal eben schlappe 20.000 Euro hinlegen darfst. Die Dinger sind laut wie
> eine Serverfarm, auf denen laufen angepasste Betriebssysteme und haben
> (vorallem was Parallelisierung angeht) Geschwindigkeiten drauf, dass einem
> als Heimanwender schwindlig wird. Eine aktuelle Workstation übersetzt dir
> den kompletten Linuxkernel inkl. aller Module in nichtmal 30 Sekunden,
> während die jetzige Generation an Heim-PCs immerhin noch ca. 30 Minuten
> brauchen dürften... Vorallem fürs Rendern von HD-Videos werden solche
> Monster eingesetzt; bis ein Heimrechner z.B. alle Szenen aus Toy Story 3
> fertiggerendert hat, wäre die Technik schon längst von zwei Generationen
> überholt worden...
Recht hast Du mit Workstations. Ich meinte aber die Nachfrage nach Heimcomputern im Bereich von 1000-2000 Euro (Komplettset) und deren Power. Wobei ich einschränkend hinzufügen muß, daß eine gute KI vermutlich das 10-Fache der Leistung einer Workstation benötigt...:)
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