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Problem nicht erkannt

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  1. Problem nicht erkannt

    Autor: hyperlord 11.01.13 - 15:18

    Die Argumentation geht ja in mehrfacher Hinsicht an den Kernproblemen vorbei.

    Da ist zum einen erstmal der technische Aspekt, wie die Werbung auf die Seiten kommt.
    Die Werbung wird von den Firmen meist nicht direkt geschaltet, sondern über entsprechende Werbenetzwerke eingespeist. Auf welchen Webseiten man dann konkret landet, kann man da nur bedingt steuern. Meistens gibt es eher Vorgaben demographischer Art (Altersbereich, Geschlecht usw.) im Hinblick auf die gewünschte Zielgruppe.

    Das zweite und größere Problem ist aber die Entscheidung, was denn nun eine "Piratenwebseite" ist oder nicht. Nimmt man z.B. den Fall von Megaupload ist das offensichtlich nicht so eindeutig zu klären.
    An dieser Stelle ist mir die Sichtweise der Urheber zu einseitig. Nicht jede Webseite, auf der ggf. urheberrechtsverletzende Inhalte angeboten werden, kann man als Piratenseite bezeichnen - gerade bei File-Hosting-Angeboten ist die Grenze fließend.

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  2. Re: Problem nicht erkannt

    Autor: Born2win 11.01.13 - 15:26

    Finde das Vorgehen mehr als lächerlich, wem will man als nächstes nachstellen ?
    Dem Hersteller der Hardware die den bösen "Kopierern" die Hardware verkauft hat ?
    Den DNS Anbietern die den bösen "Kopierern" tatsächlich eine DNS zu weisen?
    Oder gleich den Stadtwerken welche die Server der "Kopierer" doch tatsächlich mit Strom versorgen ?

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  3. Re: Problem nicht erkannt

    Autor: Anonymouse 11.01.13 - 15:37

    Du brinst die Leute auf böse Ideen...

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  4. Re: Problem nicht erkannt

    Autor: NERO 11.01.13 - 15:44

    hyperlord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das zweite und größere Problem ist aber die Entscheidung, was denn nun eine
    > "Piratenwebseite" ist oder nicht. Nimmt man z.B. den Fall von Megaupload
    > ist das offensichtlich nicht so eindeutig zu klären.
    > An dieser Stelle ist mir die Sichtweise der Urheber zu einseitig. Nicht
    > jede Webseite, auf der ggf. urheberrechtsverletzende Inhalte angeboten
    > werden, kann man als Piratenseite bezeichnen - gerade bei
    > File-Hosting-Angeboten ist die Grenze fließend.

    Mir ist das auch zu wischi-waschi. So lange es explizit keine länderübergreifenden agreements / Gesetze gibt, könnte man den Spieß eigentlich umdrehen und den Akteuren Willkür vorwerfen.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

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  5. Re: Problem nicht erkannt

    Autor: Trockenobst 13.01.13 - 22:33

    hyperlord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorgaben demographischer Art (Altersbereich, Geschlecht usw.) im Hinblick
    > auf die gewünschte Zielgruppe.

    Ich finde die Übertreiben. Der Untergrund hat genug Werbekunden aus
    der Porno, Pyramidenspiel, Get-Rich-Quick, Billigmedikamenten,
    betrügerischen Datingsites etc. Die brauchen die "Marken" nicht.

    > werden, kann man als Piratenseite bezeichnen - gerade bei
    > File-Hosting-Angeboten ist die Grenze fließend.

    Eher beziehen die sich auf die Foren und Blogs, wo die Datei-Endungen
    der Links auf DVDSCR und DVDRIPs enden. Und ich will man freundlich
    behaupten, dass davon 99,99% nicht aus der koscheren Quelle stammen.

    Vor allem wenn sie gleich den IMDB Link daneben legen.Die Anzahl der
    Fan- und sonstigen Shareprojekte liegt bei der Kommerz-Datenbank unter 0.1%.

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