patentphilosoph schrieb:
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> oder was meint ihr, wie kann man solchen firmen die lebensgrundlage
> entziehen?
Ich würde es so gestalten, dass Patentklagen nur gegen (direkte) Konkurrenten zulässig sind.
Damit hätten Firmen wir dieses WiLAN keine Grundlage mehr, Investitionen werden geschützt aber können trotzdem (vor allem für andere Branchen) Innovationstreibend wirken.
Wenn sich also ein Handyhersteller Bluetooth patentiert hat, dann kann er nur andere Handyhersteller verklagen. Denn auch nur von diesen ist sein eigenes Geschäft gefährdet.
Wenn jemand Bluetooth dann für Controller in Spielkonsolen einsetzt, dann sollte dagegen nicht klagbar sein. Dem Handyhersteller entsteht ja dadurch eh kein Schaden.
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Software-Patentklagen gibt es in Europa (hoffentlich) nicht. Trotzdem floriert die europäische Software-Industrie.
Ich habe daher nicht den Eindruck, dass unser Wirtschaftssystem ohne Patente implodieren würde.
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Vion schrieb:
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> Software-Patentklagen gibt es in Europa (hoffentlich) nicht. Trotzdem
> floriert die europäische Software-Industrie.
> Ich habe daher nicht den Eindruck, dass unser Wirtschaftssystem ohne
> Patente implodieren würde.
Ohne Software-Patente würde es nciht implodieren oder generell ohne?
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Im ursprünglichen Patentgesetzt war die Schutzfrist drei Jahre. Das ist auch völlig ausreichend, um Investitionen zu schützen. Gerade in unserer heutigen schnellebigen Zeit.
Korrupte Politiker haben sich in der Folgezeit bestechen lassen und die Schutzfrist für die Verbietungsrechte (das sind Patent letztendlich) immer wieder verlängert.
Lasst uns doch diese Schutzfrist einfach wieder auf das ursprüngliche Maß zurücksetzten, auch rückwirkend für die bestehenden Patente. Und in 20 Jahren schauen wir noch einmal darauf, ob sich die kurzen Schutzfristen bewährt haben.
Ich denke, das wird schon der Fall sein.
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> Entwicklungshemmer? ich glaube du hast den Sinn hinter Patenten nicht
> verstanden. Patente sollen Entwicklungen FÖRDERN, und das tun sie auch zum
> großen Teil.
Wie man an diesem Artikel sieht. :-)
> Eine Frage zur Verdeutlichung:
> Würdest du 10 Mio. Euro in die Entwicklung eines Computerchips stecken wenn
> du weisst das, wenn du ihn entwickelt hast, 100 Firmen ankommen und das
> Ding in Massen produzieren, vielleicht noch billiger als du? Da schauste in
> die Röhre und deine 10 Mio. hätteste lieber einfach aus dem Fenster
> geschmissen, da hätteste mehr Spass dran gehabt.
>
> Einfach vorher mal ein bisschen nachdenken.
Denk du doch mal vorher nach. Wie lange dauert das, bis diese 100 Firmen den Chip analysiert haben und tatsächlich auch funktionierend nachbauen können? Wenn die mir immer 12 bis 24 Monate hinterherhinken, ist mir Wumpe, was die nachbauen, denn bis dahin habe ich schon längst meine neue, bessere Generation Chips fertig.
Patente kosten die Gesellschaft einen Haufen Geld: Durch Patenttrolle, Patent-Anwälte und dadurch, dass Erfindungen nicht genutzt werden können, weil sie patentiert wurden.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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Deine Ausführungen sind der letzte Müll, du hast keine Ahnung was in der Industrie so vor sich geht. Ein Beispiel: um ein Medikament zu entwickeln braucht man ca. 10 Jahre und etwa 100 Mio bis 1 Mrd.€ (was ernstes, keine 08/15 Salbe), um die Struktur aufzuklären,es Kopieren und einen Syntheseweg zu finden brauche ich meinen Organik- und CRT/TVT Prof. und ein paar Wochen Zeit. Ergebnis: ohne Patente würde keine Sau neue Medikamente geschweige denn irgend etwas anderes entwickeln.
Im übrigen unterschätzt du die Fähigkeiten der Kopierer, mehr als ein paar Monate brauchen die nicht um etwas nachzumachen.
Im ich empfehle dir dich erst mal Kundig zu machen bevor du solchen Müll schreibst.
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>> oder was meint ihr, wie kann man solchen firmen die
>> lebensgrundlage entziehen?
>Ich würde es so gestalten, dass Patentklagen nur gegen (direkte)
>Konkurrenten zulässig sind.
Das funktioniert so vielleicht noch nicht ganz. Gerade (innovative) Startups brauchen (Venture-)Kapitalgeber, und diese wiederum brauchen Sicherheiten.
Es müsste eine Regelung geben, dass solche Immaterialgüterrechte:
- primär nur von der Firma eingeklagt werden dürfen, die sie originär erworben hat (d.h. die Erfinder)
- im Falle der Pleite können sie entweder weiterverkauft oder einem Treuhänder übertragen werden (der Käufer darf sie erstmal ohne weiteres nicht einklagen, der Treuhänder nur kostendeckend zur Bedienung der Gläubiger und nicht mit Gewinnerzielungsabsicht)
- dass, insofern an eine andere Firma verkauft wird, die selbst in dem gleichen Bereich Innovationen entwickelt, sie an die Stelle des ursprünglichen Erfinders treten darf
- Klagen für letztere nur gegen direkte Konkurrenten erlaubt sind
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Ausgerechnet die Pharma-Branche ist ja wohl das beste Beispiel. Da werden billigere Medikamente mit gleicher Wirkung durch Patente blockiert. Wen interessieren schon Tausende toter Neger irgendwo, solange man in Deutschland das Gesundheitswesen aussaugen kann.
Selbst wenn gar keine neuen Medikamente mehr entwickelt würden, was ich übrigens stark bezweifle, wäre die Situation immer noch besser als jetzt.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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GodsBoss schrieb:
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> Ausgerechnet die Pharma-Branche ist ja wohl das beste Beispiel. Da werden
> billigere Medikamente mit gleicher Wirkung durch Patente blockiert. Wen
> interessieren schon Tausende toter Neger irgendwo, solange man in
> Deutschland das Gesundheitswesen aussaugen kann.
>
> Selbst wenn gar keine neuen Medikamente mehr entwickelt würden, was ich
> übrigens stark bezweifle, wäre die Situation immer noch besser als jetzt.
eben, es interessiert keinen also belästige uns nicht mit deinem gequirlten müll. selten soviel abfall in ein paar zeilen gelesen.
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