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Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

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  1. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: Fawlty 22.12.12 - 10:04

    beaver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Glückwunsch.


    Danke ^^

    Aber dann ist ja IT auch unnötig. Jeder mit Intelligenz und Interesse kann das doch ergoogeln und lernen. Warum dann studieren? Oder bei den Massen an Mathebüchern? Kann doch jeder selbst lernen. Ist doch alles nur ein System. Einmal gegoogelt und man hats drauf, wozu dann der Aufwand ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.12 10:06 durch Fawlty.

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  2. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: Crass Spektakel 22.12.12 - 11:18

    bitte lasst mich nicht dumm sterben!!!

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  3. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: Moe479 22.12.12 - 11:58

    Richtig Lesen und Schreiben können.
    Addieren, Subtraieren, Multiplizieren, Dividieren können.
    Dazu kommt der Dreisatz und Dreisatz mit verschobenem Grundwert (Prozentrechnung).

    Das reicht fürs Geschäftliche aus, das muss erst einmal sitzen,
    aber das sitzt leider bei sehr vielen Absolventen der 10. Klasse nicht!

    Das ist auch die Grundlage auf der man jeglichen höheren rechtlichen, sprachlichen, mathematischien oder naturwissenschaftlichen Krimskrams lehren sollte.

    Ich habe selbst das Abitur, Berufsausbildung und habe dazu noch studiert, aber die praxisnahen Grundlagen habe ich eher von den Eltern, in der der Ferienarbeit, aus der Praxis selbst mitbekommen.
    Der Rest ist, die richtigen Quellen und das Lernen gelernt zu haben vorausgesetzt, sogar im Selbstudium realisierbar.

    Das fing beim ordentlichen Führen eines Haushaltsbuches für mein Taschengeld an ...

    Ich habe nichts gegen höhere Bildung, aber diese ohne wirkliche Anwendung zu vermitteln ist nur Wissenschaft zum Selbstzweck, das geht trotz Verständnis bei Nichtanwendung dermaßen schnell wieder verlohren, dass man schon sagen kann: "Wer es braucht der soll es dann, wenn er es braucht, lernen."

    Oder habt ihr schon einmal einen Handwerker, beim Aufmaß nehmen über eine gewölbte Wand, bei der Integralrechnung erwischt? Nein, der macht das Ganze einfach praktisch, und setzt aus Erfahrung Mateial und Aufwand höher an, oder legt den Zollstock einfach entlang den Wölbungen, um die tatsächlichen Längen/Flächen genähert zu bekommen.

    Die Erfahrung und der Umgang mit dem Tatsächlichen entsteht ebend nicht in der Tabellenkalulation, nicht am entfernten Reißbrett/im CAD-Programm und schon dreimal nicht im Vorlesungssahl.
    Etwas einmal selber mit den eigenen Händen hergestellt zu haben, soweit wie nur irgend möglich den Schaffensprozess von Anfang bis Ende selbst zu erleben, ist der beste Weg etwas wirklich zu begreifen. Erst dann lernt man, den wirklichen Wert von vielen Dingen, zu schätzen.

    Ich erlebe oft, wie hochstudierte Leute im täglichem Leben erbärmlich versagen, das sieht man z.B. wenn man ihnen bei - von ihnen selbst als trivial eingeschätzten - Arbeiten zusieht und dann helfen/eingreifen muss um schlimmeres zu verhindern - die berühmten zwei linken Hände. Das Packen einer Umzugskiste, der sichere Umgang mit einfachstem Werkzeug beim Möbelaufbau ... dabei sieht man schon wer selbst Lebensfähig ist, und wer immer wieder auf die Hilfe von anderen angewiesen sein wird. Die Unkenntniss, die Entfernung zum Tatsächlichen, dem Alltäglichen und die daraus enstehende Idiotie ist oft genung phenomenal, dies auch noch zu fördern halte ich für falsch, dies zu bekämpfen für richtig.

    Hier sehe ich derzeit nur zwei luschiege Praktikas in der 8. und 9. Klasse, zusammen genommen acht Wochen um einen jungen Menschen praktische Erfahrung zu geben. Das ist zwar besser als nichts, aber bei weitem nicht ausreichend, finde ich.

    Wie hat das alles einen Bezug zur Betriebswirtschaft?

    Wenn etwas nicht kenne, nicht verstehe, kann ich es nur mit sehr viel Glück richtig bewerten, richtig wertschätzen.
    Eine nicht ausreichend fundierte Aussendarstellung der eigenen Berechnungen wird, unter dem Gewicht der Erfahrung von Kundigeren, zusammenbrechen.
    Also sollte man seinen Markt auf dem man Leistungen anbietet möglichst von der Pike auf gelernt haben, von den einfachsten Teil-Arbeiten bis zu den komplexesten Aufgaben und Produkten, nur dann kann man eine wirklich fundierte Einschätzungen liefern die einem andere auch abnehmen.

    Schule->Lehre->Geselle->Meister/Studium->Chef(Bereichsleiter->Manager) ist der lange aber solide Weg, von dem alle mit hoher Sicherhet profitieren können.
    Schule->Studium->Manager der viel zu kurze mit einem, nach meiner Meinung, zu hohem Risiko für alle Beteiligten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.12 12:10 durch Moe479.

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  4. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: Fawlty 22.12.12 - 12:19

    Stimmt. Aber es ging mir auch nicht um den Aspekt, das Theorie wichtiger sein soll, sondern dass eben gesagt wurde, dass es nur auf die BWL zutrifft und das ist schlicht falsch.
    90% der Aussagen, die hier getroffen werden können ohne weiteres auf jeglichen anderen Bereich zutreffen. Aber es gibt eben Leute, die benötigen einen Privatkrieg und Leute, die einfach schuld sind zum glücklich sein.
    Denn was sind schon eigene Fähigkeiten wert, wenn man andere nicht gering schätzen darf. Und wenn das nicht reicht, dann sind sie eben noch unhöflich, ach was, arrogant auch noch, dann haben wir doch alles zusammen, um jemanden nicht zu mögen. Im Notfall hat der Cousin meines Onkels sowieso schonmal mit jemanden gearbeitet, auf den das zutrifft, weshalb das ein eindeutiger Beweis ist.

    Aber um mal ontopic zu bleiben: Auch die Sachen treffen auf Wikipedia nicht zu, weshalb die Threadaussage einfach unsinnig/falsch ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.12 12:22 durch Fawlty.

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  5. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: t_e_e_k 22.12.12 - 13:20

    Fawlty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schau
    > mal wieviel Apple alleine in R&D stecken muss. Und dann noch die
    > Auktionärsrenditen.

    in den letzen 10 Jahren = 0 ¤ / 0$

    die haben dieses jahr zum ersten mal wieder was ausgeschüttet. und dabei einen haufen von fast 100mrd $ angehäuft.

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  6. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: maerchen 22.12.12 - 13:26

    BWL ist zunächst einmal nur das Fach, das sich darauf konzentriert, einen Betrieb bzw. ein Unternehmen zu führen. Das bedeutet zunächst nicht "Gewinnmaximierung", sondern die Ziele des Unternehmens zu erfüllen. Diese sind zugegeben häufig Gewinnmaximierung, aber nicht immer und sie werden vor allem auch nicht vom BWLer vorgegeben, sondern vom Unternehmen selbst bzw. dessen "Besitzern".

    Ist das Ziel hingegen wie bei Wikipedia "Betrieb aufrecht erhalten, um das effiziente Akkumulieren und Verteilen von Wissen" zu gewährleisten, arbeitet der BWLer halt darauf hin.

    Bringt ja nichts, wenn das ein Depp macht, der nicht rechnen kann und Wikipedia abgeschaltet werden muss, weil denen das Geld ausgegangen ist. Das Spendenvolumen muss ja nicht immer nur nach oben gehen. Selbst die Kirche und die Gewerkschaften mussten schon Leute entlassen, teilweise, weil sich der "Markt" geändert hat, teilweise aber schlicht auch, weil ihnen das nötige Knowhow gefehlt hat, sich rechtzeitig darauf einzustellen.

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  7. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: 476f6c656d 22.12.12 - 13:43

    Mich bitte auch nicht! Ich hatte zwar in meinem Studium zwei BWL-Vorlesungen, aber ich habe dort nichts weiter als Fremdwörter für Vorgehen gelernt, die jeder mit einem gesunden Menschenverstand auch ohne BWL-Kentnisse sich hätte herleiten können.

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  8. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: Dopeusk18 22.12.12 - 13:47

    Das Prinzip eines BWLers ist im Unternehmen immer gleich

    20% entlassen + Löhne Kürzen + mehr Werbung = aus deren Sicht die Zukunft eines Unternehmens

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  9. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: der_wahre_hannes 22.12.12 - 14:41

    Wieso versuchst du ... zu erklären, was Intelligenz ist?

    Solche Threads kommen immer und immer wieder und immer und immer wieder sind sie voll von absolut dämlichen Voruteilen von Leuten, die auch nicht den leisesten Hauch einer Ahnung davon haben, was "Betriebswirtschaft" und was die "Lehre" eben jeder Betriebswirtschaft überhaupt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.12 15:56 durch gs (Golem.de).

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  10. Re: Das Erfolgsrezept: Wenig BWL'er!

    Autor: Fawlty 22.12.12 - 16:33

    t_e_e_k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fawlty schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schau
    > > mal wieviel Apple alleine in R&D stecken muss. Und dann noch die
    > > Auktionärsrenditen.
    >
    > in den letzen 10 Jahren = 0 ¤ / 0$
    >
    > die haben dieses jahr zum ersten mal wieder was ausgeschüttet. und dabei
    > einen haufen von fast 100mrd $ angehäuft.

    Die haben nichts geforscht? O.o Mann, mann, das ist echt schlimm.
    Das waren Beispiele, du Granate. Da gibt es noch mehr Ausgaben und Kosten, die Wikipedia nicht hat. Und Unternehmerlohn wurde mit Sicherheit in Millionenhöhe gezahlt.

    @476f6c656d: Ganze zwei! Na dann hast du ja einen hochdetailierten Einblick!

    @der_wahre_hannes: Ich merks ;)

    @Dopeusk18: Nö. Aber durchaus gute Maßnahmen, um kurzfristig das Unternehmen überleben zu lassen, um langfristige Änderungen zu ermöglichen oder aber sogar Zeit zu kaufen, um über sicherere Methoden zu entscheiden. Aber bei Firmen und in Foren ist es wie beim Fußball, die besten Spieler sitzen über vor dem Fernseher.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.12 16:40 durch Fawlty.

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