to company :)
oder von mir aus auch BSD, wenn's sein muss ;-)
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Genau, gleich nachdem sie den Desktop erobert haben :-)
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MS macht es ihnen jedenfalls sehr einfach mit Windows 8.
Und wenn der 76 Jährige Vater meines Freundes es noch lernen kann mit Linux umzugehen, kann ich es auch.
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Mal angenommen, Oracle würde auf die Idee kommen, ein "zertifiziertes" Linux herauszubringen, dann müsste sich MS war anziehen.
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Es geht nicht darum "zu lernen mit Linux umzugehen", dass ist heute nicht weiter schwer.
Es geht darum effektiv mit Linux zu arbeiten und da muss ich nach nun knapp 2 Jahren Linux-Desktop (Ubuntu, privat Mint) ein schlechtes Fazit ziehen.
Man hält sich viel zu oft mit Dingen auf, die eigentlich selbstversändlich sein sollten, Konfigurationen, inkonsistente Bedienung, geänderte Abläufe nach Updates, usw.
Die Entwickler von Linux stecken ja wirklich viel arbeit rein, aber leider nicht sehr zielgerichtet. Krampfhaft wird immer versucht "hippe" Funktionen von anderen Systemen zu implementieren oder eigene Wege zu gehen bei Dingen, die es schon x-fach erprobt gab und damit mach man es nicht besser.
Man verliert dabei aber das große Ganze aus dem Auge und verstrickt sich in "Tekki-Nerd-Dingen", die das Arbeiten nicht besser machen.
Natürlich gibts den großen Vorteil: man kann so ziemlich alles nach seinem Geschmack anpassen. Aber es ist nicht einfach, es ist sogar umständlich, irreführend, zeitraubend und einfach nur nervig für jemanden, der eigentlich nur mit dem System bzw. mit Programmen arbeiten will (ich sag nur inkonsistene conf-Dateien, da hat ja jede Anwendung ihren eigenen "Standard").
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Nein, denn die User wöllten dann immer noch die Software für Lau haben und deshalb gäbe es kaum gute Software und deshalb würde niemand Linux kaufen, egal ob zertifiziert oder nicht. Das Image der Kostenlosigkeit müsste Linux mal langsam loswerden, wenn das mal was werden soll. Anders sehen Softwarebuden keinen Anreiz, Mainstream-Software für Linux zu verkaufen. Linux MUSS auf den Desktop, bevor es in Unternehmen will, denn Benutzeraktzeptanz ist definitiv ein Kriterium für die Auswahl von Software in Unternehmen und die erreicht man am besten, wenn die Benutzer das System schon kennen. Gott, bei diesem Kreis wird einem ja glatt schwindelig :-)
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dabbes schrieb:
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> Es geht darum effektiv mit Linux zu arbeiten und da muss ich nach nun knapp
> 2 Jahren Linux-Desktop (Ubuntu, privat Mint) ein schlechtes Fazit ziehen.
> Man hält sich viel zu oft mit Dingen auf, die eigentlich selbstversändlich
> sein sollten, Konfigurationen, inkonsistente Bedienung, geänderte Abläufe
> nach Updates, usw.
Da gebe ich dir Recht; ich würde aber in einer Businessumgebung auch kein Ubuntu installieren, sondern eher SuSe oder Red Hat. Die gebündelte Software wird da definitiv überprüft und was man da bekommt funktioniert für gewöhnlich auch ohne Probleme, schliesslich gründet deren ganzes Geschäftsmodell darauf, Support anzubieten. Daher lohnt es sich für die, ihre Softwarebundles möglichst fehlerfrei zu gestalten.
Man würde weiterhin in einer Businessumgebung nicht immer die allerneuesten Featureupdates installieren; lediglich Sicherheitsupdates werden installiert, und die machen für gewöhnlich nichts kaputt.
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azeu schrieb:
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> Mal angenommen, Oracle würde auf die Idee kommen, ein "zertifiziertes"
> Linux herauszubringen, dann müsste sich MS war anziehen.
Sie könnten es Oracle Linux nennen. Und der Einfachkeit halber könnten Sie es bei Redhat abschauen und nachbauen. Und dann würden Sie es unter einer Seite wie beispielsweise
http://www.oracle.com/us/technologies/linux/index.html
beschreiben.
Und Geld könnten die dafür verlangen ...
Wach auf Neo ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 11:20 durch Michinator.
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dabbes schrieb:
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> Es geht darum effektiv mit Linux zu arbeiten und da muss ich nach nun knapp
> 2 Jahren Linux-Desktop (Ubuntu, privat Mint) ein schlechtes Fazit ziehen.
> Man hält sich viel zu oft mit Dingen auf, die eigentlich selbstversändlich
> sein sollten, Konfigurationen, inkonsistente Bedienung, geänderte Abläufe
> nach Updates, usw.
Das stimmt so schon. Aber wenn ich mir anschaue, wie Microsoft in Windows Vista oder jetzt in 7 (und noch schlimmer wird es ja für 8 angedroht) auch zunehmend die Bedienung vermurkst, da kann ich diesbezüglich keinen großen Vorteil von Windows auf dem Desktop mehr erkennen. Mit irgendwelchen Konfigurationsanpassungen schlägt man sich auch bei jeder neuen Windows-Version gewaltig herum, weil Microsoft sich ein neues Versteck für die benötigte Funktion hat einfallen lassen.
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Nein, denn die User wöllten dann immer noch die Software für Lau haben und
> deshalb gäbe es kaum gute Software und deshalb würde niemand Linux kaufen,
> egal ob zertifiziert oder nicht. Das Image der Kostenlosigkeit müsste Linux
> mal langsam loswerden, wenn das mal was werden soll. Anders sehen
> Softwarebuden keinen Anreiz, Mainstream-Software für Linux zu verkaufen.
Man kann auch mit Linux-Software Geld verdienen - man verdient es nur anders. Statt dass man ein Massenprodukt teuerstmöglich versucht an den Mann oder die Frau zu bringen, verschenkt man es - es würde ansonsten doch ohnehin nur kopiert. Man erspart sich da jede Menge Ärger, denn das große Geld würde man mit Massenprodukten so doch gar nicht machen. Aber gerade im Firmenumfeld nützt einem das Massenprodukt ja nur begrenzt. Was man braucht, sind firmenspezifische Schnittstellen und Anpassungen, um mit anderer eingesetzter Software kompatibel zu sein oder Schulungen der Mitarbeiter oder... Und genau diese Leistungen rechnet der Softwareanbieter dann bedarfsgerecht ab - das kostet dann durchaus Geld (nicht anders als unter Windows auch).
Linux mit kostenlos gleichzusetzten, ist doch schon seit Jahren völlig überholt. Es ist als Basis kostenlos - aber wenn man als Firma nicht alles selbst zusammenfrickeln will oder kann, wird man auch bei Linux Geld in die Hand nehmen müssen. Aber auf Grund der Quelloffenheit des Umfeldes sind diese Investitionen meist deutlich langfristiger angelegt. Denn selbst wenn der Hersteller pleite geht oder unannehmbare Bedingungen plötzlich stellt, kann man so wesentlich flexibler reagieren und steht nicht unbedingt vor einer Friss-oder-stirb-Entscheidung.
> Linux MUSS auf den Desktop, bevor es in Unternehmen will, denn
> Benutzeraktzeptanz ist definitiv ein Kriterium für die Auswahl von Software
> in Unternehmen und die erreicht man am besten, wenn die Benutzer das System
> schon kennen. Gott, bei diesem Kreis wird einem ja glatt schwindelig :-)
Wird bei dem Chaos der momentanen Benutzeroberflächen immer unwichtiger, ob der Benutzer das System in dieser Form schon kennt oder nicht. Selbst Windows wird von Mal zu Mal immer chaotischer zu bedienen - Windows 8 soll ja den neuen Höhepunkt darstellen. Und die Benutzer werden doch von sich aus da immer flexibler. Es ist doch schon jetzt Standard, dass man privat ein Android-Smartphone hat, danach sein iPad verwendet und schließlich auf dem Windows-Desktop was nachschaut. Ob da nun noch eine Linux-Oberfläche dazu kommt oder nicht, spielt doch gar keine Rolle mehr. Dieser vermeintliche Windows-Bonus wird mit jedem Jahr immer geringer.
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Gott, Du hast ja so Recht :)
http://cdn.iwastesomuchtime.com/October-18-2011-20-12-49-DoubleFacePalm.jpg
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RH und Suse benutzt aber auch alle die selben Programme womit es wieder genau die selben Probleme gibt.
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Aber da gibt es einen Plan hinter. Und dennoch ist die Bedienung weitgehend durchgängig. KDE und Gnome fangen doch schon an eigenen Anwendungen zu schreiben die von den Funktionen her ein Witz sind anstelle sich mit etablierten Anwendungen auseinander zu setzen und zu integrieren.
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