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WIE blöd muss man sein...?

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  1. WIE blöd muss man sein...?

    Autor CodeMagnus 19.04.12 - 09:21

    Sorry, aber das kann ja wohl nicht wahr sein. Merken die in Redmond eigentlich noch was? Windows 8 ist auf dem besten Wege dahin, ein Mega-Flop zu werden und die gehen jetzt nicht mal den "viralen" Weg, sondern verschließen Windows2Go gegenüber ehrlich zahlenden Kunden (sogar Windows 8 Pro-Kunden!) ? Wofür haben die denn Angst? Aufgrund der Login-Sperre mit Microsoft-Live-Account ist doch eh jeder User eindeutig verifizierbar (ja, ich weiß, man kann es umgehen,... aber man hätte es ja als Bedingung für Windows2Go machen können.).

    Die können froh sein, wenn es überhaupt jemand haben will... DOS/Windows hat sich damals nur deshalb so gut etabliert (vor der OEM-Bundling-Gängelungs-Ära), weil die Leute es KOPIERT haben.

    *kopfschüttel*

    Ein Gutes hat es ja: Ich werde im Herbst gar nicht den Browser öffnen müssen, um den Launch von Windows 8 mitzukriegen,... denn der Aufprall aus Ballmers Höhenflug auf den Boden der (Flop-)Realität wird von Redmond bis hier her zu hören sein.

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  2. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor syntax error 19.04.12 - 09:47

    CodeMagnus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber das kann ja wohl nicht wahr sein. Merken die in Redmond
    > eigentlich noch was? Windows 8 ist auf dem besten Wege dahin, ein Mega-Flop
    > zu werden

    Warum? Weil die Funktionen, die 99% der Normalnutzer eh wurscht sind nur für Enterprise-Kunden anbieten?

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  3. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Himmerlarschundzwirn 19.04.12 - 09:50

    Weil auch nicht jedes Unternehmen Enterprise-Lizenzen einsetzt, sondern durchaus auch Pro-Versionen? Und die würden aber vielleicht auch gerne diese Features nutzen, ohne sich auf Jahre MS ans Knie zu tackern, jetzt wo dessen Zukunft immer ungewisser wird?

    Es geht nicht um "Normal-User", es geht um PROfessionelle Nutzer!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 09:50 durch Himmerlarschundzwirn.

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  4. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Mingfu 19.04.12 - 09:59

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil auch nicht jedes Unternehmen Enterprise-Lizenzen einsetzt, sondern
    > durchaus auch Pro-Versionen? Und die würden aber vielleicht auch gerne
    > diese Features nutzen, ohne sich auf Jahre MS ans Knie zu tackern, jetzt wo
    > dessen Zukunft immer ungewisser wird?

    Sollen sie doch mal lieber konsequent sein und auf MS komplett verzichten, statt über den vermeintlichen Feature-Unterschied zwischen Pro und Enterprise zu jammern. Unter Linux ist ein Desktop-to-Go auf einem USB-Stick nur ein alter Hut, der müdes Gähnen hervorruft.

    Das Problem ist doch, dass in Unternehmen immer noch Dummheit und Kurzsichtigkeit regiert. Statt dass man nämlich schaut, wie man zumindest perspektivisch von Closed-Source-Software wegkommt, die meist auch nur unter Windows läuft und bei der jeder Windows-Versionswechsel ein großes Abenteuer ist, lassen sich viele Unternehmen selbst bei Maßanfertigungen noch Closed-Source-Windows-Mist andrehen. Dabei ist der Großteil der Unternehmensarbeitsplätze ohnehin nur 08/15 Windows + Office + Solitär - München hat es vorgemacht, dass man das einfach auf Linux migrieren könnte und damit am Ende deutlich flexibler dasteht.

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  5. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Himmerlarschundzwirn 19.04.12 - 10:06

    Und du schulst (weil dir das so einen Spaß macht) die ganzen MA, die neu ins Unternehmen kommen, erstmal eine Woche in Linux und LibreOffice? Achso, für AutoCAD hast du doch sicherlich auch einen suuuuper Ersatz, der sogar noch viel besser als das Original ist. Die Schulung machst du auch? Dann noch ein ERP-System. Nicht, dass ich da gegen einen Wechsel wäre, aber gibt's sowas? Also Open-Source? Dokumentenmanagementsystem? Sollte aber natürlich zertifiziert sein (das ist das Gegenteil von zusammengefrickelt). Desktop-Linux ist was für Briefchenschreiber und Internetsurfer. Wann lernt ihr das endlich?

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  6. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor cabbage 19.04.12 - 10:11

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du schulst (weil dir das so einen Spaß macht) die ganzen MA, die neu
    > ins Unternehmen kommen, erstmal eine Woche in Linux und LibreOffice? Achso,
    > für AutoCAD hast du doch sicherlich auch einen suuuuper Ersatz, der sogar
    > noch viel besser als das Original ist. Die Schulung machst du auch? Dann
    > noch ein ERP-System. Nicht, dass ich da gegen einen Wechsel wäre, aber
    > gibt's sowas? Also Open-Source? Dokumentenmanagementsystem? Sollte aber
    > natürlich zertifiziert sein (das ist das Gegenteil von zusammengefrickelt).
    > Desktop-Linux ist was für Briefchenschreiber und Internetsurfer. Wann lernt
    > ihr das endlich?

    Das sehe ich genau so. Als Server OS ist es top, aber auf einem Arbeitsplatz-Rechner hat es nichts zu suchen.

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  7. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Himmerlarschundzwirn 19.04.12 - 10:16

    Vor allem sind Behörden überhaupt kein Beispiel, wenn es um den Unternehmenseinsatz geht. Die nutzen Office-Anwendungen in ihren Grundfunktionalitäten und ansonsten ist da alles Eigenentwicklung. In Unternehmen kommen oft Branchenlösungen zur Anwendung, für die es einfach keinen Ersatz gibt und dessen Neuentwicklung sich ein Mittelstandsunternehmen niemals leisten könnte. Und so ein Umstieg kostet weit mehr. Wenn man als Behörde über Jahre hinweg ein halbwegs planbares Budget hat, ist sowas einfach wesentlich leichter. Aber die Frickelmissionare meinen halt, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen, dabei sehen sie oft nicht weiter, als sie spucken können.

    (Damit meine ich niemand konkreten, das fällt mir häufiger auf)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 10:17 durch Himmerlarschundzwirn.

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  8. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor azeu 19.04.12 - 10:16

    > Das sehe ich genau so. Als Server OS ist es top, aber auf einem Arbeitsplatz-Rechner hat es nichts zu suchen.

    Hängt stark vom Arbeitsplatz ab. Eine Sekretärin z.B. könnte durchaus ihre Arbeit auf einem Linux-Desktop machen.

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  9. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Himmerlarschundzwirn 19.04.12 - 10:18

    Sicherlich, aber dann bräuchte man eine Firma, die nur Sekretärinnen beschäftigt. Oder man fährt eben keine homogene IT, aber den Stress mag ich mir nicht geben, um 50 Euro / Jahr für die Windows-Lizenz der Sekretärin zu sparen :-)

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  10. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Wechselgänger 19.04.12 - 10:19

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil auch nicht jedes Unternehmen Enterprise-Lizenzen einsetzt, sondern
    > durchaus auch Pro-Versionen? Und die würden aber vielleicht auch gerne
    > diese Features nutzen, ohne sich auf Jahre MS ans Knie zu tackern, jetzt wo
    > dessen Zukunft immer ungewisser wird?

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du schulst (weil dir das so einen Spaß macht) die ganzen MA, die neu
    > ins Unternehmen kommen, erstmal eine Woche in Linux und LibreOffice?

    Merkst du eigentlich, daß du dir selber widersprichst?
    Wegen der Kosten für Schulung etc. sind auch Firmen, die die Pro-Version nutzen, bereits auf Jahre hinaus an Windows gebunden.

    Wenn dann Bedarf nach Windows2Go besteht, sollte der Umstieg auf Windows 8 Enterprise sinnvoll sein, vor allem, da die Preise für Volumenlizenzen vermutlich günstiger sind als für die Pro-Version.

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  11. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Himmerlarschundzwirn 19.04.12 - 10:21

    Es ist schon ein Unterschied, ob ich mich an Windows "binde", weil ich meinen Betrieb eben darauf ausgelegt habe, oder ob ich mich per Vertrag an Microsoft binde.

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  12. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor cbennet 19.04.12 - 10:22

    Zumal die meisten open source programme umständlich und kompliziert sind. ich habe einige 3d-programme und audioprogramme getestet. mann, man merkt, dass da keiner mit usability-plan beteiligt war. dazu kommt noch, dass draussen keiner was mit den daten anfangen kann. die welt spricht adobe, logic, protools, reason, 3dmax, maya usw. einzelplatz als insellösung ohne mit anderen zusammen zu arbeiten und mit viel einarbeitungsaufwand – o.k. aber nicht als wirklich professionelle anwendungen.
    nix gegen linux, aber ich kann den opensource-schrott echt nicht mehr lesen. das ist ganz gegen die realität.
    und bei ms muss ich echt bemerken, dass die voll hol sind. beispiel: es gibt ein osx und ein osx für server. punkt. damit ist alles vorhanden was ein user braucht. installiert wird was benötigt wird und das eine oder andere extra gibt es umsonst zum nachinstallieren (xcode). installation auf usb – no problem. was ms da macht ist sein eigenes grab schaufeln. was ist, wenn ich eine einfache lizenz habe, später ein tablet mit win8, dass ich professionell zum arbeiten nutze und das system merkt – oh du brauchst jetzt doch die pro oder enterprise version für unkompliziertes zusammenarbeiten und datenaustausch. tja, wer nachdenkt wartet wohl dann doch oder wechselt mal wieder gar nicht erst und bäng haben wir den nächsten kandidaten, der wie xp jahrzentelang überlebt – vista.
    sieht eigentlich vielversprechend aus, aber bitte doch einfach für den user machen.

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  13. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor JTR 19.04.12 - 10:22

    Und was willst du mit einem Server OS auf einem Dekstop Rechner? CAD usw. da sieht es in vielen Bereichen sehr mau aus, was das Angebot für Produktivumgebungen anbelangt. Linux ist ein gutes OS für Server und für Leute die mit der Software auskommen die ab Haus in der Distribution dabei ist. Aber bei produktiven Workstation die mehr als nur ein bischen Office und Web brauchen, kommst du einfach nicht weiter.

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  14. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor azeu 19.04.12 - 10:23

    > Aber die Frickler meinen halt, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen, dabei sehen sie oft nicht weiter, als sie spucken können.

    Du selbst scheinst aber auch nicht in der Lage zu sein, weiter zu sehen als Du spucken kannst, sonst würdest Du die ganzen namhaften globalen Player wie IBM, Red Hat etc. nicht als Frickler-Buden abstempeln. Google's Android basiert zum Teil auf Linux.

    Auch aus diesem Grund hat MS sein Bein in den Unternehmen, weil es halt immer noch so viele Menschen gibt, die so denken wie Du, leider.

    Oder möchtest Du mir ernsthaft erzählen, dass eine 5-Mann-Bude unbedingt teuere MS-Software benötigt um den Arbeitsalltag zu bewältigen?

    Es gibt durchaus Firmen die mit Linux tatsächlich besser dran wären. Natürlich nicht alle, das ist klar. Aber Linux pauschal als Frickler-OS abstempeln - obwohl in Closed-Source mehr gefrickelt wird - ist einfach nur ziemlich kurzsichtig.

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  15. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor 2called-chaos 19.04.12 - 10:25

    Nur mal so grundsätzlich (ich finde jeder soll das System verwenden was er möchte, linux und os x können zwar schon seit langem von usb gebootet werden dafür gibt es diverse Schrottware nur für win).

    Ich kenne sowohl Windows als auch Linuxadmins. Das bei Linux mehr "gefrickelt" wird als bei Windows halte ich aber für ein Gerücht. Ob sich da jetzt jemand durch irgendwelche verkorksten Interfaces wühlt oder irgendwelche config dateien sucht unterscheidet sich in der Praxis meist nur durch die Methode....

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  16. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Himmerlarschundzwirn 19.04.12 - 10:27

    Deswegen hatte ich meinen Beitrag extra noch korrigiert und aus "Frickler" "Frickelmissionare" gemacht und damit meine ich eben die, die aller Welt erzählen müssen, wie blöd man ist, wenn man nicht überall sofort Linux installiert, ohne überhaupt die Anforderungen erkennen. Die halten Linux für sowas wie den byte-gewordenen Weltfrieden oder so und das nervt mich. Dass Systeme wie Linux und BSD in Firmen, in die sie reinpassen, benutzt werden könnten, sehe ich doch genauso.

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  17. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Tantalus 19.04.12 - 10:28

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und so ein Umstieg kostet
    > weit mehr. Wenn man als Behörde über Jahre hinweg ein halbwegs planbares
    > Budget hat, ist sowas einfach wesentlich leichter.

    Nach der Logik dürfte aber kaum ein Unternehmen mehr langfristig in neue Geräte/Maschinen/Software investieren. Denn auch eine Umstellung, wie sie in einer Windows-Umgebung immer wieder notwendig wird, ist nicht ohne.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

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  18. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Himmerlarschundzwirn 19.04.12 - 10:31

    Neue Maschinen und Software sind aber schlicht notwendig, um arbeitsfähig zu bleiben. Ein Komplettaustausch der IT (Exchange-Server, AD-Server, sämtliche gekaufte Software und und und...) ist NICHT notwendig, um arbeitsfähig zu bleiben.

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  19. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor Mingfu 19.04.12 - 10:33

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem sind Behörden überhaupt kein Beispiel, wenn es um den
    > Unternehmenseinsatz geht. Die nutzen Office-Anwendungen in ihren
    > Grundfunktionalitäten und ansonsten ist da alles Eigenentwicklung. In
    > Unternehmen kommen oft Branchenlösungen zur Anwendung, für die es einfach
    > keinen Ersatz gibt und dessen Neuentwicklung sich ein Mittelstandsunternehmen
    > niemals leisten könnte.

    Es gibt sicher eine ganze Menge Spezialanwendungen, die man nicht mal eben unter Linux oder was weiß ich migrieren kann - unbestritten. Es gibt aber eine ganze Menge Unternehmenseinsatzszenarien, die auch nur 08/15 sind. Und der Trend, dass man viele Anwendungen nur noch als Browsermaske hat, tut sein übriges (das gilt nicht für alles - CAD sicher nicht - aber doch für einiges). Und auch Schulungen usw. halten sich arg in Grenzen - KDE weicht nun auch nicht meilenweit von Windows in der Bedienung ab.

    > Und so ein Umstieg kostet weit mehr. Wenn man als Behörde über Jahre hinweg
    > ein halbwegs planbares Budget hat, ist sowas einfach wesentlich leichter.

    Damit kommen wir doch der Sache schon ziemlich nah. Es wird in vielen Unternehmen zu wenig vorausschauend geplant. Es werden zu häufig Entscheidungen getroffen, die über den morgigen Tag keinen Bestand haben - und das liegt nicht daran, dass man flexibel auf den Markt regieren müsste (das wird natürlich dann immer gern gesagt, denn welches Unternehmen will schon als unflexibel gelten), sondern weil eine Unfähigkeit zur vernünftigen Planung besteht, die Zeithorizonte von mehreren Jahren hat.

    > Aber die Frickelmissionare meinen halt, sie hätten die Weisheit mit Löffeln
    > gefressen, dabei sehen sie oft nicht weiter, als sie spucken können.

    Wem hier die Weitsicht fehlt, das lassen wir mal dahingestellt. Ich behaupte, dass es in vielen Unternehmen bei der Neubeschaffung an Weitsicht fehlt.

    Dann sollen sie nur weiter jammern, dass MS in Zukunft immer mehr vermeintlich wichtige Features nur in Zusammenhang mit Knebelverträgen ausliefert. Da kann man dann schön zuschauen und lachen, wie auf Grund von Kurzsichtigkeit der vergangenen Jahre jede Menge Geld verpulvert wird.

    MS weiß schon, dass sie die mobile Welt komplett verschlafen haben - dort machen Apple und Google das Rennen. Was ihnen bleibt, das sind Windows-Firmenkunden (mit OEM-Versionen für Privatanwender lässt sich das große Geld nicht machen) - die werden sie ausnehmen und das zu recht. Wer so blöd ist, dann immer noch auf MS in riesigem Umfang angewiesen zu sein, hat es nicht anders verdient.

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  20. Re: WIE blöd muss man sein...?

    Autor dabbes 19.04.12 - 10:37

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber die Frickler meinen halt, sie hätten die Weisheit mit Löffeln
    > gefressen, dabei sehen sie oft nicht weiter, als sie spucken können.
    >
    > Du selbst scheinst aber auch nicht in der Lage zu sein, weiter zu sehen als
    > Du spucken kannst, sonst würdest Du die ganzen namhaften globalen Player
    > wie IBM, Red Hat etc. nicht als Frickler-Buden abstempeln. Google's Android
    > basiert zum Teil auf Linux.

    Hallo, klar sind IBM, Red Hat und google Frickler Buden, willst du etwa was anderes behaupten ?


    > Auch aus diesem Grund hat MS sein Bein in den Unternehmen, weil es halt
    > immer noch so viele Menschen gibt, die so denken wie Du, leider.
    >
    > Oder möchtest Du mir ernsthaft erzählen, dass eine 5-Mann-Bude unbedingt
    > teuere MS-Software benötigt um den Arbeitsalltag zu bewältigen?

    Also wenn ich 5 Mann bezahlen muss, wie viel % macht da eine Microsoft Ausstattung pro Jahr aus ? Peanuts !


    > Es gibt durchaus Firmen die mit Linux tatsächlich besser dran wären.
    > Natürlich nicht alle, das ist klar. Aber Linux pauschal als Frickler-OS
    > abstempeln - obwohl in Closed-Source mehr gefrickelt wird - ist einfach nur
    > ziemlich kurzsichtig.

    Linux ist Frickler Software, die anderen natürlich auch.
    Das muss man nicht schönreden, dass brauch tman aber auch nicht zu leugnen.

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