Hatta unter Gentoo schon das RC Package installiert und obwohl Samba 3.6.0 sowohl für x86 als auch für x64 Architekturen noch maskiert ist läuft bisher alles rund.
Auch SMB2 läuft bisher wirklich rund. Insbesondere bei VPN-Verbindungen (bei mir ca. 100kB/s upstream) läuft SMB2 deutlich runder als SMB/NT1. Besonders Directory-Browsing ist über langsame VPN Verbindungen massiv schneller und profitiert offensichtlich sehr vom Pipelining. Auch die Probleme mit Roaming-Profiles bei SMB2 sind in der Version 3.6.0 verschwunden.
Im Artikel werden aber ein paar Optionen erwähnt die nicht unbedingt gesetzt werden müssen:
"max protocol = SMB2": Sehr zu empfehlen, besonders bei VPN-Verbindungen.
"client ntlmv2 auth = yes": Gemäss Man-Page ist der Default-Wert bereits "yes".
"client use spnego principal = no": Gemäss Man-Page ist der Defaut-Wert bereits "no".
Die Option für den EPMAPPER ist zumindest in der gentoo Man-Page gar nicht vorhanden.
Ich bin eigentlich dagegen Optionen die eh auf dem Default-Wert gelassen werden explizit nochmals zu definieren. In der nächsten Version werden solche Optionen manchmal umgeschaltet weil sie keinen Sinn mehr machen oder Probleme damit auftauchen. Mit den Standard-Werten fährt man häufig am besten.
Mein Dank gebührt den Entwicklern. Samba 4 lässt zwar noch auf sich warten aber Samba 3 ist durchaus praktikabel einsetzbar und für unzählige NAS-Geräte unverzichtbar.
Wo finde ich denn Samba 3.6? Ich hab bisher nur 3.5x im Portagetree.
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.08.11 19:56 durch knusperkopf.
knusperkopf schrieb:
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> Wo finde ich denn Samba 3.6? Ich hab bisher nur 3.5x im Portagetree.
Sieh' mal unter http://packages.gentoo.org/package/net-fs/samba nach.
Samba 3.6.0 ist dort durchaus verfügbar. Ist aber sowohl für amd64 als auch für x86 maskiert und wird daher noch nicht automatisch auf den Systemen installiert.
Um es zu installieren sind ein paar Klimmzüge notwendig. Also als erstes muss net-fs/samba demaskiert werden:
Angenommen du verwendest die AMD64 Architektur:
# echo "net-fs/samba ~amd64" >> /etc/portage/package.keywords
Danach lässt sich zumindest schon mal Samba 3.5.11 installieren.
Samba 3.6.0 bleibt immer noch gesperrt weil es eine "Hard Mask" bekommen hat. Um diese aufzuheben muss das Package in package.unmask eingetragen werden:
# echo "=net-fs/samba-3.6.0" >> /etc/portage/package.unmask
ACHTUNG: Hart maskierte Packages sind in der Regel experimentell und man sollte diese nicht für Produktivsysteme einsetzen. Samba 3.6.0 läuft bei mir wirklich super (mit LDAP backend) aber das muss nicht heissen, dass es bei dir auch so ist.
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