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Mal Butter bei die Fische...

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  1. Mal Butter bei die Fische...

    Autor Lenin 07.10.09 - 13:16

    ...ausgehend von der in eBook-Readern befindlichen Technik sind diese Geräte einfach mal hoffnungslos überteuert. Woran liegts? Schiere Gier, oder horrende Lizenzkosten für die eInk-Displays?

  2. Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor AcidBurnOverride 07.10.09 - 13:21

    Die Infrastruktur (eBook-Shop) will ja auch bezahlt werden.

  3. Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor cyd 07.10.09 - 13:23

    im falle von amazon ist die eigentlich infrastruktur aber bereits vorhanden und nur kleinere änderungen am shop nötig! Zieht also nicht.
    ob eInk so viel kohlen haben will??? Eigentlich ist die Technik wirklich billig geworden und es besteht kein grund Geräte teuer zu verkaufen.

  4. Konsumentenrente abschöpfen Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor Siga9876 07.10.09 - 13:41

    Konsumentenrente abschöpfen nennt man das. Siehe vermutlich wikipedia.
    Die Entwicklung muss aus refinanziert werden.
    keiner nimmt freiwillig weniger wenn er mehr kriegen könnte.
    usw.

    Das waren bisher Monopolpreise. 100 Euro sind in der Nähe.

    Schlimmer ist die Ebook-Abzocke. Ein Taschenbuch kostet die hälfte oder weniger vom Hardcover. Also wieso soll das Ebook dann so viel oder mehr kosten als das Taschenbuch.
    Abzocker.

    Wahre Märkte verhindern sowas.
    Bei Amazonmarketplace gibts für echte Bücher oft 1Cent+3 Euro. Echte Bücher kauft man also überwiegend nur noch über eurobook/eurobuch/... (metasuchmaschine) für ein paar Pfifferlinge.
    Wenn es nicht grade was brandneues ist (Schlank im Schlaf, Die Tore der Welt oder sowas neuer Gordon Brown Bestseller usw.)

  5. Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor Finanzier 07.10.09 - 15:47

    Konsumentenrente abschöpfen ist das eine. Es gibt aber noch einen anderen Grund: Die Geldgeber, welche die Entwicklung der Hardware vorfinanziert haben, wollen natürlich ihre vorab vereinbarte Profitrate für das eingesetzte Kapital erhalten. Damit von dem Kuchen (auch) noch etwas für den Hersteller übrig bleibt (auch dieser wird eine bestimmte Profitrate in der Produktkalkulation eingerechnet haben), versucht dieser so lange wie möglich den Monopolpreis zu halten. Das das Gerät nun auch in EU erscheint, fällt bei der Produktkalkulation wohl bereits als "Zweitvermarktung" an, um möglicherweise Lagerbestände abzubauen.

    Kommen wir zum eBook-Markt, insbesondere in D: Der Markt blockiert sich aufgrund des hohen Anschaffungspreises für die Hardware und der vergleichsweise hohen Kosten für eBooks selbst. Hinzu kommt, das anders als bei Handys der Nutzen von eBooks bei großen Teilen der Konsumenten als zu gering angesehen wird. Daher wird das, bei gleicher Marktkonstellation, wohl nichts mit einer weiten Verbreitung von eBooks.

  6. Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor Lach 07.10.09 - 17:33

    Lach!!

    Um ein Würstl zu braten braucht man keinen Waldbrand.

  7. Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor Drudi 07.10.09 - 19:10

    Die DRM Technik und die Lizenskosten dafür sind die waren Kostentreiber.

  8. Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor csler 07.10.09 - 19:37

    Also ich bin total fasziniert von dem Ding, also zumindest von dem was ich bisher gesehen und gelesen habe. Ja wenn da nur nicht der Preis wäre...

    Wieviel wäre das Ding denn maxmimal wert, natürlich mit Gewinn (dann ist es auch realistisch), eurer Meinung nach?
    Habe keine Erfahrung im Bereich Produktion, Kosten und Gewinn.

  9. Re: Mal Butter bei die Fische...

    Autor Drudi 07.10.09 - 23:02

    Ich find das Display schon schick. Mir ist das Gerät aber nicht soviel wert. Eine iPhone App für 95 Cent macht aus dem Telefon brauchbaren E-Book Reader. Von der ganzen DRM Dongelung reden wir mal nicht. Ich lese viel, habe viele Bücher und werde mir so ein Gerät zu den Kosten nicht hollen.

    Liebe Industrie: Hände weg von DRM. Hat schon mit MP3's nicht funktioniert.


    Drudi

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