Mag sein dass er gut ausgebildete Informatiker haben möchte.
Das Problem ist jedoch dass man die ganzen Studenten-Fuzzis in keinster Weise an richtige Systeme ranlassen kann.
Die haben zwar massenweise Theorie drauf, verstehen aber in keinster Weise wie ein Computer wirklich funktioniert, wie man sicher/kundenorientiert programmiert oder Dokumentatationen richtig pflegt.
Finde es eine Frechheit, dass diese dann später im Schnitt mehr verdienen als der normale Azubi der als FISI/FIAN ausgebildet worden ist. Aber hey... man sieht wiedermal wie höhere Tiere keine Ahnung haben... .
Armes Deutschland :\.
:D
Von Theorie haben die auch keine Ahnung. Die geben IT-Buzzworte von sich. Achte hier mal bei theoretischen Diskussionen.
Oder die Leere bei Java-EE-Meldungen. Das geht dann fliessend zu Deinen Argumenten über.
für mich der typische neiderpost. es hat fürs studium nicht mehr gereicht und jetzt wird erstmal pauschal geurteilt unmd geheult, wieso die pöhsen akademiker denn soviel mehr verdienen. nicht deutschland, das ist arm!
Komandar schrieb:
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> Mag sein dass er gut ausgebildete Informatiker haben möchte.
> Das Problem ist jedoch dass man die ganzen Studenten-Fuzzis in keinster
> Weise an richtige Systeme ranlassen kann.
Muss man ja auch nicht. Was Du meinst, sind Sysadmins. Das müssen keine diplomierte oder Bachelor-Informatiker sein.
> Die haben zwar massenweise Theorie drauf, verstehen aber in keinster Weise
> wie ein Computer wirklich funktioniert,
Doch, gerade das müssen Informatiker wissen.
> wie man sicher/kundenorientiert programmiert
Stimmt. Das ist Erfahrungssache, die in der Uni quasi nicht behandelt wird.
> oder Dokumentatationen richtig pflegt.
Dazu muss man auch kein Informatiker sein.
Du hast keine Ahnung von was du redest, ein Studium ist zu 90% dazu da um sich die Eigenschaft des Selbsterlernen von höherem Wissens anzueignen. Es geht da weniger um den Stoff. Z.B Mathematik: Das wird nur dazu missbraucht um das wie-löse-ich-dieses-komplexe-Problem zu modellieren. Wir uns schließlich jahrelang durchs Studium GEARBEITET also gibts auch mehr Lohn. Mein Studium hat unterm Strich ungefähr 8000 Euro gekostet, das musst du erst mal wieder reinholen du Nuss. In dinem Post merkt man deutlich den Neidfaktor, wärst wohl selbst gern mal Chef hast es aber wahrscheinlich nicht über Realschule hinaus geschafft ;-)
Hab an der SAE in Köln studiert. Also nix mit Neid :).
Fakt ist, dass die Studenten die ich bisher von öffentlichen Unis gesehen haben praktisch/fachlich (das, was man später wirklich im Arbeitsleben benötigt) in keinster Weise Ahnung haben.
Privat-Unis, da gebe ich dir Recht, sind davon ausgeschlossen.
> Wir uns schließlich jahrelang durchs Studium GEARBEITET also gibts auch mehr Lohn.
Und was haben die Azubis? Aufm Arsch gehockt die ganze Zeit oder wie?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.09 19:18 durch Komandar.
Gut "angepasste" Informatiker sind vermutlich gemeint.
Folgendes Posting ist auch noch zu empfehlen:
"Deutschland hat genug Informatiker" Autor: /mecki78
Und an se: Ja. Ich bin sicher voll zu dumm. Sieht man an den Theorie-Postings.
Komandar schrieb:
> Fakt ist, dass die Studenten die ich bisher von öffentlichen Unis gesehen
> haben praktisch/fachlich (das, was man später wirklich im Arbeitsleben
> benötigt) in keinster Weise Ahnung haben.
Ein Informatik-Studium ist nicht dasselbe wie "Wir lernen jetzt, wie man ein Windows-Netzwerk einrichtet". Ein Studium ist eigentlich auch nicht unbedingt eine Berufsausbildung. Das verwechseln einige.
Siga432974247 schrieb:
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> Gut "angepasste" Informatiker sind vermutlich gemeint.
Ich kenne auch einige gut "angepisste" Informatiker.
Wer mal an der Uni war, weiß, was ich meine. ;)
Komandar schrieb:
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> Und was haben die Azubis? Aufm Arsch gehockt die ganze Zeit oder wie?
Kaffee gekocht, aber das willst doch jetzt nicht als Argument vorbringen oder? xD
Bsjtf schrieb:
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> Komandar schrieb:
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> > Mag sein dass er gut ausgebildete Informatiker haben möchte.
> > Das Problem ist jedoch dass man die ganzen Studenten-Fuzzis in keinster
> > Weise an richtige Systeme ranlassen kann.
>
> Muss man ja auch nicht. Was Du meinst, sind Sysadmins. Das müssen keine
> diplomierte oder Bachelor-Informatiker sein.
Stimmt das müssen keine Akademiker sein, aber guck mal in die Stellenanzeigen der Firmen. Tatsächlich lernt man sowas nicht direkt im Studium.
Blizzard will sogar für schnöden Kundensupport BA-Informatiker haben @_@
Da kann ich die Frustration von Fachinformatikern schon verstehen.
> > Die haben zwar massenweise Theorie drauf, verstehen aber in keinster
> Weise
> > wie ein Computer wirklich funktioniert,
>
> Doch, gerade das müssen Informatiker wissen.
Es kommt immer darauf an was für ein Informatiker das ist und worauf er sich spezialisiert hat. Einem Wirtschafts-Informatiker würde ich eher rudimentäre Kenntnisse in dem Bereich zutrauen, von einem Angewandten-Informatiker würde ich die Fähigkeit erwarten komplexere Schaltwerke selbst entwerfen zu können.
> > wie man sicher/kundenorientiert programmiert
>
> Stimmt. Das ist Erfahrungssache, die in der Uni quasi nicht behandelt
> wird.
sicher und kundenorientiert schließen sich fast gegenseitig aus.
Der Kunde möchte höchstmöglichen Komfort, das steht aber im Gegensatz zur Sicherheit. Man kann nicht beides haben und muss sich mit einer guten Balance abgeben. Hier muss man sich im Zweifelsfall an die Vorgabe des Kunden halten und diesen in Punkto Sicherheit etwas lenken und beraten.
> > oder Dokumentatationen richtig pflegt.
>
> Dazu muss man auch kein Informatiker sein.
Wer soll die Dokumentation machen wenn nicht der Entwickler des Systems? Die Dokumentation gehört zum Entwicklungsprozess, ein Produkt ohne anständige Dokumentation ist nicht vollständig.
Siga wäre mit seinen kommunistischen Tendenzen und seinem exzessiven Haschischkonsum wohl sicher ein geeigneter Kanditat für ein Studium gewesen. Allerdings wohl eher in Sozialpädagogik auf Lehramt über 30 Semester.
Btw ich bin einer dieser Erstsemester. Und ich sage nur eins: Es gibt zu wenig studenten, weil die meisten das nicht bezahlen können! Nicht jeder hat eben mami und pappi die mal eben 1500€ im Jahr abdrücken können/wollen.
jo, schau mal heute supernanny 20:15. da sagt die mutter vor der tochter in die kamera: ohne sie wärs für alle viel leichter. das arme kind wird schonmal kein informatik studieren...
Jemand der Software entwickelt muss nicht bis ins kleinste Detail wissen, wie ein Computer auf Hardwarebene aufgebaut ist. Gerade deshalb gibt es Abstraktionsebenen derer sich ein Informatiker bedienen kann und sollte. Andernfalls könnte man sich auch gar nicht auf Kerngebiete spezialisieren.
Wir haben studierte und ausgebildete Informatiker und die Erfahrung hat hier gezeigt, dass die ausgebildeten Informatiker definitiv mehr Praxiswissen haben - was übrigens in jedem Fachbereich den Unterschied zwischen Studium (vorwiegend theoretisch) und Ausbildung (vorwiegend Praxis) ausmacht. Bei komplexen Problem, wo die Lösung erst gefunden werden muss, wirken die ausgebildeten Informatiker aber meist Ideenlos.
Ich vertrete daher die Ansicht, dass studierte Informatiker primär Lösungen finden und definieren und ausgebildete Informatiker diese letztlich in Quellcode umsetzen.
@Komandar
Studierte haben hinterher immer so gut wie keine Praxis, dafür aber das Wissen erlernt, diese Lücken schnell und effizient zu schließen. Ausgebildete Informatiker kennen sich in den geschulten Gebieten meist ganz gut aus, tun sich bei neuen Sachen aber deutlich schwerer.
irgendwersonst schrieb:
> Blizzard will sogar für schnöden Kundensupport BA-Informatiker haben @_@
Kann ich kaum glauben, aber wenn das so ist könnten diese Spielkramverticker mich mal am A lecken.
Das ändert trotzdem nichts dran, dass die Firmen Referenzen sehen wollen. Die meisten interessiert nicht mal der Abschluss.
Mein Diplom wollte nie irgendjemand sehen. Es kam nur auf meine letzten Arbeitsplätze an und was ich die letzten Jahre gemacht habe. Alle die, aus meinem Studium, die keine referenzen hatten aber einen weit besseren abschluss, sind nun alle Arbeitslos.
Ich habe aus Spaß viele Bewerbungsgespräche geführt, einfach mal so als Übung. Weit über 50 und kann nur sagen, dass denen der Abschluss in der Regel totl egal ist, solange du zeigen kannst, dass du das was du versprichst auch einhalten kannst. Referenzen sind da das Wichtigste.
Ein Fachinformatiker ist im strengen Sinne des Wortes eigentlich gar kein Informatiker, er ist eine IT-Fachkraft.
Er hat nichts mit der Wissenschaft Informatik zu tun, sondern ist ein reiner Praktiker, der für sein relativ enges Berufsfeld ausgebildet worden ist.
Er kann das, was er gelernt hat, u.U. sehr gut, ihm fehlen aber die Grundlagen, um sich schnell und ohne Anleitung neue Themenfelder zu erschließen.
Brauche ich auf einer Stelle genau so jemanden, dann stelle ich einen Fachinformatiker ein. Brauche ich mehr Flexibilität, stelle ich einen Informatiker ein. Und das kostet eben mehr.
Die Übergang Fachinformatiker -> BA-Informatiker ist IMHO eh fließend, da man eh nur Berufsschule ind Berufsakademie umbenannt hat, um einen neuen Abschluß zu kreieren.
krankussy schrieb:
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> Du hast keine Ahnung von was du redest, ein Studium ist zu 90% dazu da um
> sich die Eigenschaft des Selbsterlernen von höherem Wissens anzueignen. Es
> geht da weniger um den Stoff. Z.B Mathematik: Das wird nur dazu missbraucht
> um das wie-löse-ich-dieses-komplexe-Problem zu modellieren.
cool, dann hätte ja ein BWL studium gereicht um Informatiker zu werden! Lernen hätte man ja dann gelernt!
Unplugged schrieb:
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> Ich vertrete daher die Ansicht, dass studierte Informatiker primär Lösungen
> finden und definieren und ausgebildete Informatiker diese letztlich in
> Quellcode umsetzen.
Das finde ich mal gut.
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