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Frage: Wie viel spart man noch mit der in-China-Produkition?

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  1. Frage: Wie viel spart man noch mit der in-China-Produkition?

    Autor renegade334 07.10.12 - 18:58

    kwT

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  2. Re: Frage: Wie viel spart man noch mit der in-China-Produkition?

    Autor Lord Gamma 07.10.12 - 19:34

    Die 32GB Version des iPhone 5 kostet mit Arbeitskraft, Material und allem drum und dran 200$ und wird ca. 400% teurer verkauft.

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  3. Re: Frage: Wie viel spart man noch mit der in-China-Produkition?

    Autor renegade334 07.10.12 - 23:16

    Ich wollte eigentlich nur wissen, wie viel billiger es ist, in China anstatt z. B. Deutschland anstatt USA zu produzieren.

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  4. Re: Frage: Wie viel spart man noch mit der in-China-Produkition?

    Autor redmord 08.10.12 - 02:13

    Das lässt sich schwer beziffern, da sehr individuell. Im Druck hab ich mal eine generelle Aussage gelesen. Print-Erzeugnisse, gedruckt in China, sind trotz Transport ~40 % günstiger als in Deutschland. Qualität? Keine Ahnung. In dieser Branche hat man in Deutschland größtenteils ein starkes Qualitätsbewußtsein.

    Man muss auch sicherlich das Verhältnis von Maschinen- und Humankapital sehen. Ersteres macht sicherlich nicht den riesen Unterschied, während dieser beim zweiteren außerordentlich ausfällt. Ein Facharbeiter bei Foxconn erhält ~240 ¤ monatlich und reißt wesentlich mehr Stunden.

    "Nach einer FLA-Untersuchung mit über 35.000 Foxconn-Arbeitern, die am 29. März 2012 veröffentlicht wurde, sind in 3 untersuchten Foxconnwerken die FLA-Obergrenze von 60 Arbeitsstunden pro Woche überschritten worden, genauso wie die in China maximal erlaubte 40 Stunden Arbeitswoche inkl. bis zu 36 Überstunden im Monat. 64 % der Foxconn-Arbeiter gaben an, mit dem Gehalt nicht ihre Grundbedürfnisse finanzieren zu können. Mehr als 43 % erklärten, dass sie Zwischenfälle, wie Handverletzungen oder Unfälle mit Fabrikfahrzeugen, selbst miterlebt oder beobachtet haben.

    Im September 2012 berichtete die Shanghai Daily, dass circa 200 Studenten aus der ostchinesischen Provinz Jiangsu gezwungen wurden, in der Produktion von Apples iPhone 5 mitzuwirken. In Anbetracht des näher rückenden Veröffentlichungstermins für das Gerät, verzeichnete Foxconn einen Mangel an Aushilfskräften, welcher über eine Kooperationsvereinbarung mit der Universität kompensiert werden sollte. Den Studenten wurde ein monatlicher Lohn von 1550 Yuan, umgerechnet 193 Euro, gezahlt. Sie mussten zwölf Stunden am Tag und sechs Tage die Woche arbeiten."
    -- Wikipedia

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  5. Re: Frage: Wie viel spart man noch mit der in-China-Produkition?

    Autor herrbert 08.10.12 - 10:54

    Lord Gamma: Als Software-Entwickler finde ich es in dieser Diskussion immer sehr schade, dass die Arbeit tausender Entwickler unter den Tisch gekehrt wird. Oder kaufst du Telefone ohne Software drauf?

    renegade334: Es geht nicht um die Produktionskosten. Es geht um die Möglichkeit schnell auf Schwankungen in der Auslastung zu reagieren.

    Versuche doch mal innerhalb von wenigen Monaten in Deutschland eine Produktion mit mehreren zehn- bis hunderttausend arbeitern aufzumachen. Oder versuche eine Firma zu finden bei der du mit wenigen Monaten Vorlaufzeit pro Monat 5-10 Millionen Telefone bestellen kannst. Die lachen dich aus.

    Wenn dann nach ein paar Monaten der große Ansturm vorbei ist, möchtest du deine Bestellungen natürlich stark reduzieren. Bis dann das nächste Produkt soweit ist.

    So etwas leistet unsere Wirtschaft nicht. Auch nicht die in den USA. Das hat Herr Cook auch schon vor langer Zeit mal angesagt. Laut seiner Aussage sollte die Montage eines iPhones in den USA 12$ teurer sein. Das wäre kein Problem. Es gäbe aber in den USA nicht die Möglichkeit schnell genug ausreichend Arbeitskräfte zu finden.

    Spannend wird es, wenn sich China weit genug entwickelt, dass die prekäre Situation der Menschen dort nicht mehr so stark ausgenutzt werden kann.

    Natürlich ist nicht nur Apple Nutznießer dieses Systems. Andere Hersteller freuen sich natürlich über jeden Monat ohne Rampenlicht.

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