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Jobs äußerte einst, ...

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  1. Jobs äußerte einst, ...

    Autor redmord 06.10.12 - 12:27

    dass die Standortwahl aufgrund der hohen Flexibilität zugunsten von China gefallen sei. Dass diese Flexibilität jedoch auf Kosten von anderen Faktoren wie Humanität geht, hat er mal einfach nicht erwähnt. Danach wurde er allerdings auch nicht gefragt.

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  2. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor Seasdfgas 06.10.12 - 12:45

    oh keh...
    das hunderte andere firmenchefs ähnlich argumentieren und china für die fertigung wählen, lassen wir auch einfach unter den tisch fallen?

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  3. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor Lycos 06.10.12 - 12:53

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  4. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor Lycos 06.10.12 - 12:56

    Seasdfgas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das hunderte andere firmenchefs ähnlich argumentieren und china für die
    > fertigung wählen, lassen wir auch einfach unter den tisch fallen?

    Das macht die Sache nicht besser, nein. Aber in diesem Beitrag geht es um Foxconn/Apple.

    Es gibt auch genug Beiträge über z.B. die miesen Arbeitsbedingungen bei Samsung.

    Mit Deiner Denke wird sich auf dieser Welt nie etwas ändern. Mit Deiner Argumentation könntest Du auch Kinderficker frei bekommen: "OK, sie haben einen erwischt. Aber 100 andere laufen noch frei herum. Also was solls? Lasst den einen doch auch wieder frei.".

    Hallo Notebook-Hersteller : Wir wollen eure Schminkspiegel nicht!

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  5. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor StefanKehrer 06.10.12 - 13:04

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dass die Standortwahl aufgrund der hohen Flexibilität zugunsten von China
    > gefallen sei. Dass diese Flexibilität jedoch auf Kosten von anderen
    > Faktoren wie Humanität geht, hat er mal einfach nicht erwähnt. Danach wurde
    > er allerdings auch nicht gefragt.

    Dabei fiel die Entscheidung sicher nicht zwischen China und einem Land in der westlichen Welt, sondern eher zwischen China, Taiwan und anderen asiatischen Staaten.

    Foxconn dürfte im Vergleich vermutlich einer der besseren Arbeitgeber in China sein. Die Gesamtsituation in China muss sich ändern, da bringt es wenig wenn nur bei Foxconn was passiert, und die anderen Produzenten nicht nachziehen können oder wollen.

    Apple nimmt hier auch gezielt Einfluss,und es hat sich ja auch herausgestellt, das ein Großteil der Anschuldigungen von einem übereifrigen Reporter erfunden oder stark übertrieben waren.

    Man könnte natürlich auch die ganze Produktion einstellen, wäre auch sicher für den Westen über ein paar Jahre gut verkraftbar, man müsste eben mehr Sachen reparieren. Ob die Effekte dann die wären, dass sich die Lebensqualität in China verbessert wage ich aber zu bezweifeln. Mal ganz davon abgesehen, wie durchsetzbar so eine Aktion ist.

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  6. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor H4rDC0r3 06.10.12 - 13:47

    Seh eigentlich nur eine Möglichkeit, wie mehr Geld bei den Arbeitern ankommen könnte.
    Der Auftraggeber müsste bei der Vergabe vertraglich festlegen, dass die Arbeiter
    ein Mindestgehalt bekommen und die Umsetzung müsste kontrolliert werden.

    Von Foxconn selbst aus wird das nicht passieren, die stehen ja unter
    Konkurrenzdruck bei der Vergabe des Auftrags.

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  7. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor StefanKehrer 06.10.12 - 14:18

    H4rDC0r3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seh eigentlich nur eine Möglichkeit, wie mehr Geld bei den Arbeitern
    > ankommen könnte.
    > Der Auftraggeber müsste bei der Vergabe vertraglich festlegen, dass die
    > Arbeiter
    > ein Mindestgehalt bekommen und die Umsetzung müsste kontrolliert werden.
    >
    > Von Foxconn selbst aus wird das nicht passieren, die stehen ja unter
    > Konkurrenzdruck bei der Vergabe des Auftrags.

    Das wäre sicher ein Ansatz. Den Konkurrenzdruck bei Foxconn sehe ich so nicht, die haben schon eine Vormachtstellung auf dem Markt. Was Volumen und Technik angeht. So scheint es jedenfalls, wenn man den Berichten folgt.

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  8. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor Mindbreaker 06.10.12 - 14:33

    Er hat es schon immer verstanden aus eigentlichen Standardgeräten was ganz tolles und besonderes zu machen. Typischer Verkäufer halt und jeden Tag steht auch immer ein Blöder auf.

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  9. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor Schnapsbrenner 06.10.12 - 15:52

    StefanKehrer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Foxconn dürfte im Vergleich vermutlich einer der besseren Arbeitgeber in
    > China sein. Die Gesamtsituation in China muss sich ändern, da bringt es
    > wenig wenn nur bei Foxconn was passiert, und die anderen Produzenten nicht
    > nachziehen können oder wollen.

    Das würde schonmal massiv was bringen, wenn nur bei Foxconn was passiert und die Firmen trotzdem nicht abspringen...Große Änderungen müssen mit einzelnen Beispielen anfangen und FOxconn wäre ein riesiges Beispiel, das bei uns auch mal Aufmerksamkeit erwecken könnte und einige Trottel davon abhalten sich alle 1-2 Jahre ein neues Handy zu kaufen.

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  10. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor StefanKehrer 06.10.12 - 17:26

    Schnapsbrenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > StefanKehrer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Foxconn dürfte im Vergleich vermutlich einer der besseren Arbeitgeber in
    > > China sein. Die Gesamtsituation in China muss sich ändern, da bringt es
    > > wenig wenn nur bei Foxconn was passiert, und die anderen Produzenten
    > nicht
    > > nachziehen können oder wollen.
    >
    > Das würde schonmal massiv was bringen, wenn nur bei Foxconn was passiert
    > und die Firmen trotzdem nicht abspringen...Große Änderungen müssen mit
    > einzelnen Beispielen anfangen und FOxconn wäre ein riesiges Beispiel, das
    > bei uns auch mal Aufmerksamkeit erwecken könnte und einige Trottel davon
    > abhalten sich alle 1-2 Jahre ein neues Handy zu kaufen.

    Wenn sich bei Foxconn was ändert, heißt das noch lange nicht, dass die anderen Firmen da mithalten können. Weder technisch, noch vom Volumen, noch von der Finanzkraft.
    Dann wird Foxconn am Ende komplett zum Monopolist, und das kann auch keiner wollen.

    Die Rahmenbedingungen in China sind einfach nicht die selben wie hier in Europa. Der Staat und die Auftraggeber können Vorgaben machen, müssen aber auch dafür sorgen das diese eingehalten werden können. Da das System aber darauf basiert, das möglichst billig produziert wird, beißt sich hier die Katze in den Schwanz.

    Das System an sich ist sowieso schon problematisch genug. Es basiert hier wie dort darauf, dass in immer mehr und schneller konsumiert wird. Nachhaltigkeit ist kein Konzept das so funktionieren wird. Man sollte sich viel mehr überlegen, wie man das System so umbaut, das es auch nachhaltig funktioniert.

    Natürlich kann man die Fehler der Industrialisierung auch in China wunderbar wiederholen, aber irgendwann ist dann der Punkt erreicht wo es auch dort nicht mehr funktioniert.

    Das System funktioniert übrigens nur weiterhin,wenn die Leute sich alle 2 Jahre ein neues Handy usw usf kaufen, und dass ist das eigentliche Problem.

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  11. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor redmord 07.10.12 - 00:54

    StefanKehrer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Gesamtsituation in China muss sich ändern, da bringt es
    > wenig wenn nur bei Foxconn was passiert, und die anderen Produzenten nicht
    > nachziehen können oder wollen.

    Absolut. Wir müssen uns mehr für starke Rechte in anderen Ländern einsetzen.

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  12. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor redmord 07.10.12 - 01:12

    Ich fände es wichtig Unternehmen für ihre Umwelt-, Menschen- und Arbeitsrechtsvergehen im eigenen Land anklagen zu können. Es gibt unzählige Firmen, bei denen Externalisierung zur Geschäftstrategie gehört und damit kalkuliert Kasse machen. Ob das nun bedeutet, dass man die eigens verursachten Umweltschäden einer Volksgemeinschaft überlässt oder man Arbeitnehmer bewußt verheizt oder krank macht, spielt eigentlich keine Rolle.

    Die Nummer ist eigentlich immer die Selbe. Es wird Abhängigkeit als Arbeitgeber, träge Justiz und/oder Korruption bis aufs äußerste ausgenutzt. Ganz gleich ob in Südamerika, Afrika oder Asien. Ob Shell, Coca Cola, H&M, Adidas oder Apple/Foxconn. An den Finanzmärkten fürchtet man die Tage, an denen in den Growing Markets auf Umweltschutz und Arbeiterrechte gepocht wird.

    Jeremy Rifkin, amerikanier Ökonom, sagte in einem Interview einst: "Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so human geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven."

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  13. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor TW1920 07.10.12 - 07:10

    Apple könnte sehr wohl was ändern - würden sie nicht jedes mal den Preis noch mehr drücken, würde die Sache wohl anders aussehen - aber für Apple sind ja 50% Gewinn vom Verkaufspreis noch nicht genug...

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  14. Re: Jobs äußerte einst, ...

    Autor hiasB 08.10.12 - 14:31

    Lycos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Deiner Denke wird sich auf dieser Welt nie etwas ändern. Mit Deiner
    > Argumentation könntest Du auch Kinderficker frei bekommen: "OK, sie haben
    > einen erwischt. Aber 100 andere laufen noch frei herum. Also was solls?
    > Lasst den einen doch auch wieder frei.".
    Das wäre vielen egal, da sie nicht davon betroffen sind. Aber wehe die Lieferzeit des iPhone 5 wird um 3 Wochen länger ...

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