Auch wenn E-Books durch Reader immer interessanter werden. Bevor ich ein E-Book dem papiergebundenen vorziehen würde, müsste es günstiger sein. Schließlich spart der Verlag Material- und Druckkosten und evtl. sogar noch im Vertrieb durch einen direkteren Absatz im Internet. Zusatzinhalte interessieren kaum, ähnlich wie die auf DVDs. Sie sind nett, aber man kauft den Film, nicht die Zusätze.
An die Verlage und Verantwortlichen: Nur günstiger, und auch wirklich nur dann, haben E-Books m.E. eine Chance gegenüber den papiergebundenen Auflagen.
Tja, die Verlage machen natürlich den selben Fehler wie die Musikindustrie. Wo lernen die sowas ?
Die Irren wollen für die DRM-ebook-Ausgabe das gleiche oder sogar mehr Geld als für die gebundene Version !
Angeblich wegen der "Buchpreisbindung". Frage mich nur, an welchen Preis man sich damit binden will.
Beispiel:
ebook: Roger Willemsen, Der Knacks, epub (DRM), 18,99€ bei txtr.com
Gebundene Ausgabe: 18,90 € (Amazon)
Paperback: 9,95 € (Amazon)
War das erste Buch, das ich in den drei Versionen fand.
An welche Preisbindung hält man sich denn da ?
Es kommt, wie erwartet: das "Literarische Quartett" wird wohl bald "Germany's next Top Author" suchen (gähn), die Verlage schreien nach staatlichen Verkaufsgarantien (was anderes will die Musikindustrie auch nicht) weil ja soviel raubkopiert wird und der Bohlen wird dank zweier lachhafter Biographien zum Literaturpapst und beerbt Reich-Ranicki.
Mit Dan Brown als unehelichem Sohn von Heinz Konsalik und Johannes Mario Simmel sind wir sowieso schon auf dem richtigen Weg :-)
Duke.
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