Ein angehender deutscher Geologe hat in der Atacama Wüste nahe San Pedro Proben genommen. Dort ist das Lithium dermaßen angereichert Quadraktkilometer groß, viele Meter tief zu finden. Solche "angereicherten Vorkommen" fänden sich überall auf der Erde in Salzwüsten, meinte er. Mit Google Earth kann man auch sehen, wo abgebaut wird...
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Das Problem ist die Erschließung und der Investitionswille. Siehe "Seltene Erden"...
Hauptsächlich.
Wenn wir nachhaltig mit Akkutechnologie das Energiespeicherproblem der erneuerbaren energien lösen wollen, brauchen wir auch unmengen von dem Zeug ;)
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"ein angehender Geologe"...super quelle :D
Ich kenne nur die Berechnungen des geologischen Bundesamtes (BGR.de) welche die leicht erschließbaren Lithiumquelle als relativ gering eingeschätzt haben. Das im Meerwasser viel Lithium zu finden ist, dürfte klar sein, nur die Konzentration ist gering.
Natrium hat den riesigen Vorteil, dass es heute ein Abfallprodukt der Chlorchemie ist (NaCl) und deshalb logischerweise einfach und billig zu bekommen wäre.
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Melkor schrieb:
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> Natrium hat den riesigen Vorteil, dass es heute ein Abfallprodukt der
> Chlorchemie ist (NaCl) und deshalb logischerweise einfach und billig zu
> bekommen wäre.
Was soll das heißen?
Und wo ist Natrium ein Abfallprodukt?
Erstmal gibt es gigantische reine NaCl Lagerstätten, soviel zur Verfügbarkeit.
Dann ist Natrium kein Abfallprodukt.
Bei der "Chlorchemie" (Chlorherstellung ist vermutlich gemeint) wird Chlor und Natriumhydroxid gewonnen, beides sind keine Abfallprodukte sonder Hauptprodukte.
Natrium wird durch Schmelzflusselektrolyse aus NaCl hergestellt - dabei ist Chlor ein eher uninteressantes Nebenprodukt im vergleich zum vergleichsweise wertvolleren Natrium. Das dabei gewonnene Chlor spielt mengenmäßig in der Industrie keine Rolle.
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