frage ich mich immer, wenn ich dazu etwas überlege, wie das möglich ist.
Einerseits breitet sich das Universum immer schneller aus, anderseits wie ist es möglich, dass das Licht uns jetzt einholt, wo doch der Urknall an einem Ort entstand, der nicht die statische grösse unseres Universums hatte.
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Das mit dem Urknall und der Ausdehnung ist ja auch nur eine Theorie, basierend auf der Annahme, dass sich aus der kosmologischen Rotverschiebung die Entfernung von Sternen/Galaxien/usw. herleiten lässt.
Darüberhinaus kann das Licht theoretisch so gut wie alles einholen, da vermutet wird, dass es nichts gibt, das die Geschwindigkeit von Licht übertreffen könnte. ;)
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Naja, die Annahme ist eher so: Die Metrik ändert sich ("Die Raumzeit dehnt sich aus"). Das ändert aber nichts an der Geschwindigkeit (Weg durch Zeit), da sich die Vorfaktoren vor Weg und Zeit immer rauskürzen (die ja identisch sind, wegen Raumzeit als zusammenhängendes Dingens). Es ändert aber sehr wohl was an der Wellenlänge des Lichtes, da diese nicht von der Zeit, aber vom Raum abhängt (oder andersum eben die Frequenz, die nur von der Zeit aber nicht vom Raum abhängt).
Deswegen hat die kosmische Hintergrundstrahlung heute ein viel längere Wellenlänge als "damals", aber die "Hintergundphotonen" fliegen trotzdem noch mit Lichtgeschwindigkeit, die seit jeher gleich ist.
Interessant ist eher, wo dabei die Energie E=hc/lambda hingeht, wenn lambda sich ändert. ;) Keine Ahnung. ;) Irgendeiner eine Ahnung, wie das gelöst wird in der gängigen Theorie?
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Das ist eine Ergänzung dessen, was ich geschrieben habe und keine Widerlegung. ;)
Wie gesagt ist das alles nur eine Theorie basierend auf Hubbles Erkenntnissen über die Rotverschiebung. Daher kommt ja auch die Idee, dass auch das Restrauschen sich "zurückrechnen" lässt auf die ursprüngliche Wellenlänge, weshalb man auch von einem Urknall ausgeht.
Muss nicht so sein, Hubble selber war von diesen Ideen, mit denen dann Einstein und letztlich auch Hawking arbeiteten, nicht überzeugt und es kann genauso gut sein, dass sich die moderne Physik irrt und es nicht einmal schwarze Löcher, geschweige denn dunkle Materie und Super Wimps gibt.
Sehr, sehr interessantes Themengebiet und da kommt in den nächsten Jahren bestimmt noch sehr viel, da sich die Technik schnell verbessert, wodurch Nachforschungen beschleunigt werden können.
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ZeroSama schrieb:
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> Das mit dem Urknall und der Ausdehnung ist ja auch nur eine Theorie,
> basierend auf der Annahme, dass sich aus der kosmologischen Rotverschiebung
> die Entfernung von Sternen/Galaxien/usw. herleiten lässt.
>
> Darüberhinaus kann das Licht theoretisch so gut wie alles einholen, da
> vermutet wird, dass es nichts gibt, das die Geschwindigkeit von Licht
> übertreffen könnte. ;)
Alles gut und Recht. Aber es erklärt meine Frage nicht.
Dass sich das Universum ausdehnt und das immer schneller, das ist bewiesen, nicht
nur mit der Rotverschiebung. Also wie kann das Licht etwas einholen, was vor 14.8Milliarden passierte und uns nicht schon längst überholt hat, wo doch das Universum kleiner war. (Vorausgesetzt, dass der Urknall nicht an einem kleinen Punkt anfing.)
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Ich verstehe deine Frage, einzige möglichkeit wäre dass sich das Universum schneller ausdehnte als sich das Licht ausbreitete. Daher hat das Licht der ersten Galaxien uns noch nicht erreicht, bzw ist es Nachts nicht hell wie am Tag, weil eben dieses Licht noch unterwegs ist. Nach der Singularität dehnte sich das Universum schneller als das Licht, da Raum nicht an irgendwelche gesetzte selbst gebunden ist. Nur das was drin ist kann sich nicht schneller als das Licht bewegen.
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