Der Wind in großen Höhen ist nicht stärker sondern hat nur eine höhere Geschwindigkeit durch die geringere Luftdichte. Die Energie ist die Gleiche, bzw weniger, da keine Gegebenheiten wie Berge/Täler ausgenutzt werden können.
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BigB1 schrieb:
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> Der Wind in großen Höhen ist nicht stärker sondern hat nur eine höhere
> Geschwindigkeit durch die geringere Luftdichte. Die Energie ist die
> Gleiche, bzw weniger, da keine Gegebenheiten wie Berge/Täler ausgenutzt
> werden können.
Schon einmal etwas von Höhenvariabilität gehört? Zudem schwebt das Ding ja auch nicht in der Strato- oder Mesosphäre...
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Fragt sich wer der Idiot ist...
Die Dichte mit zunehmender Höhe logarithmisch ab. Und bei einer Höhe von ca. 300 Metern hast du kaum Unterschiede im Luftdruck. Und selbst wenn, würde das durch den Fakt kompensiert, dass in dieser Höhe keine Verwirbelungen durch eventuelle Wechselwirkungen mit Boden, Wasser, Gebirgen etc. vorhanden sind.
Erst denken, dann die Erfinder als Idioten darstellen ;)
EDIT: Ab ca. 1km Höhe hast du nennenswerte Luftdruckunterschiede, wo diese Konzept wahrscheinlich nicht gut funktionieren würde.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.12 21:30 durch Mbit0815.
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ab gewissen höhen gibt es gleichbleibende winde. ob man nun sagt gleichbleibend stark oder gleichbleibend schnell ist Besserwisserei.
Das entscheidende Problem bei bodengebunden Windkraftanlage sind ungleichmäßige Winde und vor allem Verwirbelungen. Je näher man dem Boden kommt desto verwirbelter und "untauglicher" ist der Wind. Deswegen werden konventionelle Windkraftanlagen auf immer höhere Türme oder Gittermasten gestellt um a) die höhere Windgeschwindigkeiten mit zunehmender Höhe auszunutzen und b) nicht mehr so sehr im "verwirbelten Bereich" zu arbeiten.
Außerdem ist die Vorhersagbarkeit der Winde mit zunehmender Höhe genauer und somit der erwartete Ertag.
die Leistunf von dem Ballon würde mivh aber interssieren. "zwei mal so viel wie konventionelle anlagen" ist nicht wirklich eine Aussage. Der Größe nach reden wir hier vermutlich eher von kWh
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.12 09:34 durch papa.
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Jo, warum lesen diese Deppen denn bloß nicht im Golemforum, hier steht doch alles was die Menschheit wissen muss!!!
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Wie sieht es eigentlich mit dem Helium aus? Wie teuer ist der Unterhalt, wie oft muss Helium nachgefüllt werden. Wie viel Energie muss dafür aufgewendet werden (Herstellung/"Verbrauch"). Und wie viel Helium haben wir eigentlich verfügbar?
Ist vermutlich nichtmal der Knackpunkt bei dem Projekt, interessiert mich aber ;)
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Die Verfügbarkeit und Kosten von Helium dürften weniger das Problem sein. Jeder Jahrmarkt verwendet das Zeug für die tollen bunten Ballons gleich Flaschenweise. Und da verflüchtigt sich das Zeug durch die dünne Hülle und die schlecht schließenden Verschlüsse recht schnell.
In einem dichten Ring aus entsprechendem Material dürfte das Teil ziemlich lange oben bleiben.
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Und warum überhaupt Helium?
In einem nicht bemannten Luftschiff sollte doch auch Wasserstoff statthaft sein.
Und da könnte sich das Windkraftwerk selber den Gas-Verlust durch Elektrolyse ersetzen.
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Je nachdem was du aber an Verlusten hast, musst du Wasserstoff in ausreichender Menge lagern, was ein Sicherheitsrisiko ist.
Helium ist im Gegensatz zu Wasserstoff ein Edelgas, das nur sehr träge reagiert, und daher weitaus sicherer zu handhaben ist.
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Auf der anderen Seite könnte man auch mit dem gelagerten durch Elektrolyse mit Windstrom gewonnenen Wasserstoff einen Verbrennungsmotor in Flautenzeiten betreiben...
Ich glaube aber, daß die Sicherung des Fesselballons gegen Blitzschlag bei einer Wasserstoffüllung ein großes Problem ist. Auch wenn es nur Sachschaden wäre, der entsteht...
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