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Die Begründung leuchtet mir nicht ein

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  1. Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor Keridalspidialose 29.09.11 - 12:47

    bzw. sie ist keine.

    Behauptung: Die Aufgabe ist für menschliche Schwarmintelligenz besser geeignet als für Computer

    Begründung: schließlich kommen alle 30 Minuten neue Fotos von Kepler mit rund 150.000 Sternen in die Archive der Wissenschaftler.

    ???

    Gerade beim abarbeiten großer Datenmengen hat der Computer Vorteile gegenüber dem Menschen.

    Gibt es auch eine nachvollziehbare Begründung wieso der Mensch im Schwarm besser geeignet sein soll? Die Anfallende Datenmenge ist es nicht. Die ist nur ein Fakt. Das erklärt und begründet die Eignung des Menschen in keiner Weise.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.11 12:48 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor Seasdfgas 29.09.11 - 12:51

    wenn es um die bewertung von bildern geht, funktioniert der mensch einfach sicherer würd ich annehmen

    ähnlich wie bei der digitalisierung von büchern, wo der mensch anscheinend immernoch sicherer arbeitet, wie ein computerprogramm (über verschiedene schriftarten und größen hinweg)

  3. Re: Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor Rapmaster 3000 29.09.11 - 13:01

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade beim abarbeiten großer Datenmengen hat der Computer Vorteile
    > gegenüber dem Menschen.


    Es geht ja eben nicht ums Abarbeiten, sondern ums Analysieren. Das kann ein Computer nur bedingt. Es ist eher unglücklich formuliert.

    Denke das ist eher so gemeint, dass viele Bilder von unterschiedlichen Leuten analysiert werden und wenn man generell in nem Sternen-Bereich (der ändert sich ja nunmal nicht) Übereinstimmungen hat wird das dann genauer analysiert.

  4. Re: Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor Insomnia88 29.09.11 - 13:17

    Mal davon abgesehen können Menschen Muster auch eher erkennen als Computer, was aber wohl bei dieser Problematik eher 'ne untergeordnete Rolle spielt bzw. gar keine :D

  5. Re: Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor Lokster2k 29.09.11 - 15:26

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade beim abarbeiten großer Datenmengen hat der Computer Vorteile
    > gegenüber dem Menschen.

    Er hat sicherlich Vorteile gegenüber >einem< Menschen, aber gegenüber ganz vielen Menschen?

    Aber versteh schon was du meinst, geht wirklich nicht hervor, warum Menschen besser dafür geeignet sein sollen...

    ********************************
    Consumocalypse Now

  6. Re: Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor stscon 29.09.11 - 15:34

    Könnte man das Feedback der Menschen nicht für maschinelles Lernen verwenden. Ich weiß zwar nicht wie die Bilder aussehen, aber das sind doch pro möglichen Planet nur ein paar Pixel. Meine Vorlesung "Maschinelles Lernen" ist zwar schon ne Weile her, aber wenn man einem entsprechendem Algorithmus genug positive Beispiele liefert, müsste der doch aus so nem Pixelbrei auch die möglichen Kandidaten filtern können. Und das dann mit höherer Geschwindigkeit als Menschen. Das Mustererkennenung mit komplexeren Bildern nicht so einfach ist, ist mir klar, aber die Sternenbilder können ja eigentlich, wie oben erwähnt, nicht so kompliziert sein.

  7. Re: Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor DiDiDo 29.09.11 - 15:58

    Ich habe vorhin mal auf die Seite geschaut und gemerkt das es nicht bloß paar Helle Pixel sind das ist durch auskompliziert.

    ---------------------------------------------------------------------
    In 10 Jahren werden Computer 10 x so groß, doppelt so schnell und so teuer sein das nur die 4 reichsten Könige von Europa sich einen leisten können.

  8. Re: Die Begründung leuchtet mir nicht ein

    Autor Endwickler 30.09.11 - 12:17

    Der Begriff "Schwarmintelligenz" ist sicher fehlplaziert. Dennoch ist es schon interessant, viele Menschen mit ihren durchaus unterschiedlich intelligenten Denkansätzen an das gleiche Problem zu setzen und sie Hinweise geben zu lassen.

    Die Computerspielebranche hat das Modell, die Spieler, also die Geldgeber, mit Füßen zu treten, zu benachteiligen, zu drangsalieren, zu beschimpfen, einzuschränken, zu bespucken und zu missachten. Ihre darin fleißigsten Vertreter sind EA und Ubisoft. Solange es genug Geldgeber gibt, die das gerne mit sich machen lassen, wird das vermutlich eine ganz üble Zukunft für die Spieler geben.

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