Auch schon wach?
Die sind schon länger wach als du denkst.
Ist fast wie der Opel Ampera.
http://www.elektroauto-tipp.de/modules.php?name=Eautodeutsch&file=audi
Zumal ja andere Hersteller schon längst Elektroautos im Sortiment haben...
Zu deiner Information: Audi war es, der als erster einen Hybrid in Serie herausgebracht hat. Audi war es auch, der diese Sackgasse wieder verlassen und einen 3-Liter-5-Türer gebaut hat. Leider haben sie dabei übersehen, dass dank geschicktem Marketing 5 Jahre später ein Hybrid mit 50% höherem Verbrauch als "grüner" wahrgenommen wird.
Audi war auch der erste Hersteller, der leichte Aluminiumkarosserien und stufenlose Getriebe in Volumenmodellen eingesetzt hat.
Wenn man also mal Marketinggeblubber außer acht lässt und Fakten berücksichtigt, ist Audi der innovativste Automobilhersteller, insbesondere was die Umweltfreundlichkeit angeht.
wer aluminium verwendet, ist per se NICHT umweltfreundlich. erst der bauxitabbau, der regional ordentlich verseucht. dann folgt die verhüttung des erzes, wobei aluminiumverhüttung quasi das ernergieaufwendigste ist, was es bei erzverhüttung so gibt. hinterher kommt noch verarbeitung bzw. weiterverhüttung zu einer legierung dazu.
gilt jetzt für massenproduktion. wolframverhüttung ist noch hungriger, allerdings wird eben auch wesentlich weniger wolfram gebraucht. nur als beispiel.
ich bezweifle mal ganz stark, dass ein auto aus aluminium durch das reduzierte gewicht soviel energie einsparen kann, wie der mehrverbrauch bei der verhüttung gegenüber normalem eisenerz beträgt.
da müsste man schon 2mio km fahrleistung erreichen, damit es energetisch sinn machen würde. kunststoffe wären da eher eine lösung. billiger in der herstellung, gewichtsvorteile, minimale korrosion, gute weiterverarbeitbarkeit, ähnliche stabilität. aus umweltsicht wesentlich besser als alu. dafür mit, zu unrecht, miesem ruf. trotzdem die zukunft. alu war und wird nie wirklich zum automobilbau taugen, zumindest nicht aus umweltsicht. zumal die energiekosten sowieso ansteigen, also auch die herstellungskosten von aluminium (dafür braucht man unmengen strom, im gegensatz zu kohle/gas bei eisenerz).
ansonsten: wäre schön, wenn audis überhaupt fahren. habe bekannte, die sich A2, A3 bzw A4 zugelegt haben und bei allen fiel nach etwa einem jahr die elektrik aus. beim A2 war nach knappen 2 jahren eine reparatur für etwa 2500€ nötig, weil garnichts mehr funktionierte, nichtmal die zentralveriegelung. alles neuwagen, im übrigen. mein alter toyota hatte in 15 jahren noch nicht EINE panne, nie liegengeblieben oder startprobleme.
also sollten sie bei audi erstmal die verarbeitungsqualität erhöhen und bessere komponenten verbauen, bevor sie anfangen, mit elektroautos zu spielen. geht sonst nach hinten los. der momentanen auditechnik traue ich keine pannenfreie 2000km zu. wobei autos ganz allgemein anfälliger werden, wenn man immer mehr technik reinstopft. diese unsitte ist ja zur normalität erhoben worden.
die 3-l-geschichte ist auch so eine sache. den otto-motor gibts schon ziemlich lange, den diesel ebenfalls. wenn also heute immernoch motoren mit einer effizienz von unter 40% den standard markieren und besonders effiziente motoren mit 45% laufen, dann muss man feststellen, dass in der entwicklung offensichtlich fast nichts getan wurde. der sterlingmotor (im grunde ein verbrennungsmotor...) zb lief schon vor 200 jahren mit einer effizienz von annähernd 90%. nach über 100 jahren ottomotor immernoch unter 50% effizienz zu bleiben ist seeeeehr unrühmlich. vermutlich eine freundliche geste an die mineralölindustrie. der autohersteller spart entwicklungskosten und die tankstellen verkaufen fleißig sprit. beide seiten profitieren ganz ungemein. ist zwar nur eine vermutung, aber wer weiß? sobald shell und co. dann geschlossen auf akkuproduktion umgestellt haben, flutscht die mark auch mit elektroautos. da gibts dann im stundentakt neue modelle.
dazu noch eine kleine anmerkung: warum immer selbstlader bauen? wie wäre es mit einem einheitlichen akkupack für alle hersteller. wenn man 300km gefahren ist und der akku schlappmacht, fährt man an die "akkustelle" und tauscht den leeren akkupack gegen einen vollen und fährt direkt weiter. der alte wird neu geladen und später ebenfalls gegen einen leeren ausgetauscht. dazu wäre allerdings ein bindender standard nötig. bezweifle, dass die industrie in der lage ist, dieses problem allein zu lösen. da müssten gesetze her, die standards erzwingen und fixe vorgaben liefern, sonst endet es wie immer (handyladegeräte, staubsaugerbeutel, DVD-nachfolge usw...).
hybridbohrwurm schrieb:
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> ich bezweifle mal ganz stark, dass ein auto aus
> aluminium durch das reduzierte gewicht soviel
> energie einsparen kann, wie der mehrverbrauch bei
> der verhüttung gegenüber normalem eisenerz
> beträgt.
richtig, allerdings gilt das generell: ein neu gebautes auto kann niemals mehr energie einsparen, als sein bereits gebauter vorgänger mit doppelt und x-fach so hohem verbrauch umsetzt. interessiert aber niemanden...
> da müsste man schon 2mio km fahrleistung
> erreichen, damit es energetisch sinn machen würde.
das ist doch eine beliebige zahl
> kunststoffe wären da eher eine lösung. billiger in
> der herstellung, gewichtsvorteile, minimale
> korrosion, gute weiterverarbeitbarkeit, ähnliche
> stabilität.
ähnliche stabilität? ich glaube nicht. abgesehen davon dass es aus dem gleichen material hergestellt wird, das man krampfhaft versucht einzusparen ;)
> also sollten sie bei audi erstmal die
> verarbeitungsqualität erhöhen und bessere
> komponenten verbauen
hm? zufällig montagsautos angetroffen? die qualität stimmt jedenfalls imho
> wie wäre es mit einem
> einheitlichen akkupack für alle hersteller.
ist doch schon längst geplant, gab schon x news dazu ;)
Zu Yota schrieb:
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> Auch schon wach?
Audi wird die Technik vermutlich zur Großserienreife und damit massenmarkttauglich entwickeln wollen. Das Problem ist immer noch die Energiespeicherung, die aktuell verfügbare Speichertechnologie ist (verglichen mit good old gasoline) immer noch zu teuer und zu unausgereift. Otto Normalverbraucher wird nicht bereit sein, nach ein paar Hundert Ladezyklen die Akkus für mehrere Zehntausend Euro auszutauschen. Aber genau die Bedürfnisse dieser Kundschaft müssen die etablierten Hersteller erfüllen.
Ein Tesla erfüllt hervorragend die Bedürfnisse von gutbetuchten Hollywoodstars, die sich gerne mit einem Öko-Image schmücken wollen und denen ein paar zehntausend Dollar mehr oder weniger für den Akkutausch egal sind. Teslas sind nicht ernstzunehmende Spielzeugautos, die von einer grandiosen Marketingmaschine vermarktet werden. Es ist keine beeindruckende technische Leistung, ein Auto mit ein paar Hundert Laptopakkus vollzupacken. Es gibt genug Hobbyschrauber in Deutschland, die diese Übung schon vor ein paar Jahren absolviert haben.
Wenn das alles so einfach wäre, hätten's die etablierten Hersteller doch längst umgesetzt...
Bei manchen Sachen hast du recht -- gerade was die Zuverlässigkeit von Audis angeht. Die Reperaturen sind immer reichlich und teuer, auch deshalb weil immer ganze Baugruppen getauscht werden, wenn nur mal eine Dichtung defekt ist ...
MAnche Sachen sind einfach unfair, denn Dieselverbaruch mit Benzinverbrauch gleichzusetzen geht eigentlich nicht, da Diesel einen höheren Energiegehalt hat (weswegen des 3l-Auto auch 5l Benzin verbrauchen darf ...). Z.B. kann man sich da dann am CO2 Ausstoß halten, und da ist der Prius z.B. wiedr ganz nah dran, der Golf aber ganz weit weg.
Und teilweise verdammt Falsch: Bei deinem Vergleich von Otto-, Diesel- und Sterlingmotor beziehen sich deine Effizienzangaben auf verschiedene Sichtweisen.
Der Dieselmotor ist schon (fast) so effizient, wie es theoretisch überhaupt möglich ist, udn da der Sterlingmotor (wie auch der Ottomotor) dasselbe Prinzip bemühen, geht da nicht mehr. Sprich, der Sterlingmotor ist, und wird auch nie deutlich effizienter als der Dieselmotor sein können. Ganz einfach, weil es nicht möglich ist.
(-> Thermodynamik)
ich denke, ich hätte doch noch wirkungsgrad und energieeffizienz bemühen sollen, so ist es wohl zu unverständlich oder verwirrend.
ganz einfaches beispiel: mit einem liter treibstoff (zb 15000kJ energiegehalt) und einem motor mit 50 kw käme ich bei sterlingbauweise wesentlich weiter als bei diesel oder otto. die leistung wäre in allen fällen die gleiche, aber der sterling kommt bei gleicher leistung mit wesentlich weniger energie aus, weil er sie effizienter in kinetische energie umwandeln kann als ein diesel oder otto. das fällt also eher in die kategorie wirkungsgrad, "effizienz" ist da in der tat etwas unpassend.
gibt auch schon dampfturbinen, die einen höheren wirkungsgrad erreichen als diesel oder otto. wenn also uralte technik wie dampfkraft besser bei der umwandlung von potentieller energie in kinetische energie funktioniert als ein "moderner" dieselmotor, dann stimmt was nicht. entweder ist das konzept des dieselmotors ganz einfach eingeschränkt und nicht zeitgemäß oder die hersteller haben bei der entwicklung ordentlich geld gespart. ich denke, es dürfte eher letzteres sein. soweit ich weiß, war die letzte "innovation" im bereich dieselmotoren ein diesel-boxer von subaru. wenn das jetzt der große wurf sein soll, wäre das wirklich enttäuschend.
CO2-ausstoß sehe ich nicht als wichtiges kriterium. porsche hat mal nen 911er mit filteranlangen vollgestopft. der hatte danach immernoch mehr als 400PS (mit entsprechendem verbrauch) aber einen CO2-ausstoß von annähernd null. dafür war so ziemlich jeder freie platz mit filtertechnik vollgestopft. da dies aber nun schon über 10 jahre her ist, gehe ich mal davon aus, dass die filter in wesentlich kleineren dimensionen zu haben sind als damals. demensprechend wäre ein nullaustoß von CO2 technisch kein problem. da fehlt es nicht an technik sondern an gesetzen. wenn man die nutzung gesetzlich vorschreiben würde, kämen zwar sämtliche autofirmen und ihre lobbyisten nach berlin gepilgert und würden zetern und schimpfen. trotzdem wäre es nötig und technisch durchaus möglich.
das deprimierende, gerade in deutschland, ist die unvernünftige "subventionierung" der autoindustrie. das rücknahmegesetz für altwagen wurde ja auf druck der autolobby aus deutschland EU-weit blockiert. PSA oder Fiat hatten zu diesem zeitpunkt schon rücknahmelogistik aufgebaut, VW und co aber, wie so oft, geschlafen. dann gings ans eingemachte und sie sind sturm gegen das gesetz gelaufen, bis schröder es blockiert hat. die franzosen und italiener sind heute noch stinksauer deswegen.
Nun, ich bin zwar kein Thermodynamiker, dennoch:
Da alle genannten Verfahren thermodynamische sind, wird die theoretische Obergrenze der Wirkungsgrades durch den Carnot-Prozess beschrieben (man möge mich korregieren).
Achja, gerdae mal wieder nachgelesen: Der Stirling-Motor ist wohl auch nicht so gut: max ca. 50% des Carnot-Prozesses maximal Möglichen (laut wikipedia), und diesel ist wohl bei 40-60% (finde gerade keinen beleg dafür). Benziner bei 25-40% (wenn meine Erinnerung mich nicht trügt).
Achja, die vielgelobten Dampfmaschinen waren wohl bei 12% bis, letzte ausgereitzte modelle bei 25%, vielleicht gar 30% -- mitnichten toll. Aber mich mag hier meine Erinnerung trügen.
Der Diselmotor war, als er erfunden wurde, schon der effizienteste Motor, und übertrumpfte angeblich alle damals vorhandenen Wärmekraftmaschinen, incl. dem Stirling-Motor.
Turbinen sind wohl das beste verfügbare, mit >60% ... (die unbestechliche Physik ...)
Und, solange die zu vergleichenden Autos kein CO2 ausfällen (wie das im großen stil funktionieren soll, ist mir etwas unklar, denn der arme Porsche hat dann sicher 20t gewogen, und mußte alle 20km seine CO2-Speicher wechseln ...) ist es sehrwohl eine gute und valide Möglichkeit, den CO2-Ausstoß zu vergleichn, um die Effizienz abzuschätzen. Die l/km-Vergleich zwischen Benzin und Diesel sind jedoch überhaupt nicht geeignet, daß Diesel einen höheren Energiegehalt hat, als Benzin (ca. 12%?).
Und: Potentielle energie bezeichnet doch normalerweiese die Lageenrgie, und nicht die möglciherweise (potentiell) ausbeutbare, oder irre ich mich da?
Zum Thema Batterien
Ein sogenannter ZYKLUS wird nur erreicht wenn der AKKU
GANZ leergefahren wird und dann wieder GANZ vollgeladen wird.
Dies wird von dem BMS (BaterieManagementSystem) bei den bisher
(in Kleinsereie) verfuegbaren E-Autos vermieden.
Da bei nur 70-80% 'Benutzung' des Li-Akkus kein sogn. ZYKLUS
erreicht wird ist auch kein 'schnelles Altern' zu befuerchten.
Ich fahre in meinem CLIO electrique (BJ 1996 !!!) sein nun
einem Jahr mit LiPo Akku (~9000KM) und bisher ist noch keine
Kapazitaetsminderung eingetreten.
Der Akku wiegt 62,5kg (der alte NiCa wog knapp 350kg) mit beidem
kommt man gut 80KM weit.
Wenn nun DURCH MASSENFERTIGUNG die AKKUS guenstiger wuerden -
waere auch eine REICHWEITE von mehreren hundert KM kein
(finanzielles) Problem.
Elektrische Gruesse
von einem der wenigen E-Autofahrer
Aber die 22Mio Foerdergelder fuer Audi finde ich schon etwas daneben ...
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