Umweltschutz hin oder her. Die Bunderegierung hebt ermahnend den Zeigefinger bei Heizpilzen in Cafes, aber die Autos auf deutschen Straßen werden kontinuierlich größer.
Wie wäre es mit 130 auf den Autobahnen wie in Dänemark?
Dann würden auch bestimmt 90% weniger Menschen sterben (als Bonus sozusagen)
Ein ein Liter Auto hätte dann auch eine Chance, da es klein und leicht sein müsste.
Die Leute wollen schnelle Autos zum angeben.
Schlaue Leute wissen, das sie mit einem kleinen Auto klar kämen. Die anderen haben eine Patchworkgroßfamilie und LKW/Reisebus-Führerschein.
D.h. sowas läuft über Manufakturen.
Also teuer.
Und ob honda usw. die Teile rausrücken/verkaufen, ist auch fraglich.
Man könnte tata in indien nach Karosserien usw. fragen und um sinnvolle elektro-teile (wirkungsgrad ist wichtig) aus Japan oder vielleicht Deutschland ergänzen.
Zusammenbauen muss man immer noch. Übers Geld kriegt man dann hoffentlich genug Kunden. Aber das dauert erst mal eine Weile.
Klein und Leicht ruled. Aber das wollen viele nicht hören. Und Grüne haben irgendwie auch keine Lust scheint es mir.
Siga3943324 schrieb:
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> Klein und Leicht ruled.
Genau, und ab jetzt rules "groß und schwer"!
ich hab' keine Patchworkfamilie und fahre einen Kombi... oder bin früher mit 3 Personen in einen Panda gefahren (war ein krampf). Als das 4. Familienmitglied da war musste ein Kombi her - Erleichterung pur. Außerdem mach ich nebenbei ein wenig Medientechnik (vor allem Tontechnik), mach das mal mit 'nen Kleinwagen und wenig PS... brrr...
Btw. ansonsten mach ich alles was geht mit dem Rad...(z.B.12km zur Arbeit). Das ist noch der emmisionsfreiere Weg als jedes Auto...
Ach so: zu Deinem "Schlaue Leute...": wenn man einen eingeschränkten Horizont hat sollte man nicht mit so was um sich bashen...
EgoTroubler schrieb:
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> Ach so: zu Deinem "Schlaue Leute...": wenn man einen eingeschränkten
> Horizont hat sollte man nicht mit so was um sich bashen...
Hier gehts um Pendler. Und Du pendelst schlau zur Arbeit (mit Deinem Fahrrad).
Und nicht um Gewerbe-Autos. Da braucht man häufig einen Kombi. Aber diese Pflegedienste usw. haben hingegen die kleinsten Autos wo gibt (Smarts iirc).
In Foren von jedem die 100%ige Präzision bei Formulierungen zu verlangen ist unkonstruktiv.
@heinz0r2k9: Autobahnmaut macht solche Autos extrem interessant. Weil sie mautfrei wären und hoffentlich dann auch eine geminderte KFZ-Gebühr haben, weil die Autobahnkosten auf LKW und Autobahn-Maut-Autos zu verteilen wären (Welche diese dann gerecht in die End-Kundenpreise einkalkulieren) während 1l-Autos nur auf nicht-Autobahnen fahren.
Und lieber in der Innenstadt Autobahn-fähige Autos statt kleine Leichte Autos statt automatische steuergeräte die LKW in der Innenstadt anhand EU-FunkBaken+GPS+TomComTOm+NavisionNavigonDaten und RFIDs im Boden oder Kameras (auch Dein Handy hat eine Kamera) automatisch die Geschwindigkeit einhalten.
Faktisch fährt man eh nur 30 kmH o.ä. Also könnte man durch ein Schaltgerät mehr im Auto die Speed in der Stadt auf 30 absenken und die LKW-Unfälle (und PKW-Unfälle) massiv mindern.
Aber lieber nichts ändern und Vorwände vorschieben die den Auto-Firmen in die Hände spielen.
Siga3943324 schrieb:
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> Die Leute wollen schnelle Autos zum angeben.
Ich will ein schnelles Auto um flott voranzukommen. Meines fährt 190, was meiner Meinung nach schnell ist, taugt aber mit ~100 PS keinesfalls um irgendwie anzugeben.
Die hochmotorisierten und nur marginal schnelleren "Angeberfahrzeuge" machen nur einen kleinen Prozentsatz auf deutschen Straßen aus, der sicherlich nicht wegen den Kostenvorteilen eines Kleinstwagens schwinden wird.
> Schlaue Leute wissen, das sie mit einem kleinen Auto klar kämen.
Schlaue Leute wissen welches Auto für sie praktisch ist und können nicht mit deinen lächerlich-pauschalen Aussagen abgespeist werden.
Auch wenn SUVs mittlerweile recht beliebt sind, machen sie doch ebenfalls nur einen recht kleinen Prozentsatz der Fahrzeuge aus.
Das Gros stellen durchschnittliche Mittelklassefahrzeuge und praktische Kombis. Kaum jemand verwendet das Auto wirklich nur um sich innerstadts fortzubewegen, wo sich ein Elektro-Kleinstfahrzeug rechnen würde. Für diese Fahrzeuge sehe ich überhaupt keinen Markt, da Individualverkehr bei vernünftigen Preisen im öffentlichen Nahverkehr unnötig wäre.
> Die anderen haben eine Patchworkgroßfamilie und LKW/Reisebus-Führerschein.
Wer hat sowas? Niemand. Niemand besitzt privat einen 12-sitzigen Sprinter etc. Selbst Kleinbusse wie ein VW Multivan sind äußerst selten.
> D.h. sowas läuft über Manufakturen.
Manufakturen für Familienfahrzeuge? In welcher grün-orange-karrierten Fantasiewelt lebst du?
> Also teuer.
> Und ob honda usw. die Teile rausrücken/verkaufen, ist auch fraglich.
>
> Man könnte tata in indien nach Karosserien usw. fragen und um sinnvolle
> elektro-teile (wirkungsgrad ist wichtig) aus Japan oder vielleicht
> Deutschland ergänzen.
>
> Zusammenbauen muss man immer noch. Übers Geld kriegt man dann hoffentlich
> genug Kunden. Aber das dauert erst mal eine Weile.
>
> Klein und Leicht ruled. Aber das wollen viele nicht hören. Und Grüne haben
> irgendwie auch keine Lust scheint es mir.
Niemand braucht klein und leicht. Solche Fahrzeuge sind nicht einmal ausreichend für einen wöchentlichen Familieneinkauf im supermarkt (siehe Smart und Co.) und sollten zu 100% durch öffentlichen Nahverkehr ersetzt werden.
Geräumig und praktisch setzt sich durch - und hier werden die Hersteller von Elektrofahrzeugen noch einiges zu tun haben um im Straßenverkehr ernsthaft mitzuspielen.
Elektrische Kleinstwagen sind unverantwortlich, da sinnlose hohe Verkehrsbelastung, massive Umweltbelastung durch ineffiziente Batterie-Nutzung (ständiges Auf- und Entladen und somit sehr kurze Akku-Lebensdauer) und überhöhte Emissionen bei Herstellung und Energieerzeugung, da die Fahrzeuge im vergleich zu öffentlichem Nahverkehr viel zu schwer sind (selbst ein sehr leichtes Elektroauto hat im Schnitt mindestens das 6-7-fache Gewicht des Fahrers während Straßenbahnen, U-Bahnen und Co. auf geradeeinmal das 4-5-fache kommen, von sonstigen Faktoren ganz zu schweigen.
Warum das keiner macht? Verschwendete Forschung. Man muß andere Energieträger für den Antrieb eines Autos erschießen. Und zwar welche, die nicht auf Feuer basieren. Bleibt also nur elektrische Energie.
Die Zukunft fährt elektrisch, das streitet niemand mehr ab. Es liegt an uns, wann diese Zukunft beginnt. Und zwar an uns, weil wir unsere Vorstellung von einem Auto überdenken müssen. Muß das Blechgebirge seine 2,5 Tonnen Gewicht mit 250 km/h über die Piste schieben? Nein.
Wenn die Zukunft elektrisch fährt, muß man auch das System des Stromnetzes überdenken. Smart Grid heißt das Zauberwort. Und weil wir gerade so schön unsere großen Gehirne benutzen, wäre es nicht schlecht, auch darüber nachzudenken, aus welchen Energieträgern wir den Strom für die Autos gewinnen. Ein E-Auto ist sinnfrei, wenn es von REWs Kohlestrom oder Vattenvalls Atomstrom angetrieben wird.
Ich denke, es gibt noch viel zu tun. Vor allem in Deutschland mit den vier Monopolisten auf dem Strommarkt.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Hm, nett, Golem ist wohl gerade damit beschäftigt sinnvolle Beiträge zu löschen, z.B. meinen auf auf die deutsche Unfallstatistik verwiesen wurde (kein Trollpost etc., auch nicht auf Trollwiese, komplett gelöscht...).
Weil Golem es lustig findet Beiträge einfach verschwinden zu lassen und weil es zum Glück eine Browserhistory gibt...
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Experte schrieb:
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> Umweltschutz hin oder her. Die Bunderegierung hebt ermahnend den
> Zeigefinger bei Heizpilzen in Cafes, aber die Autos auf deutschen Straßen
> werden kontinuierlich größer.
>
> Wie wäre es mit 130 auf den Autobahnen wie in Dänemark?
> Dann würden auch bestimmt 90% weniger Menschen sterben (als Bonus
> sozusagen)
Und wieder einmal jemand der meint mit falschen Zahlen und Lügen Leute beeinflussen zu können.
Von allen Unfällen mit Personenschaden passieren nur 6% auf Autobahnen.
Fast 70% kommen innerorts zu Stande wo weiß Gott niemand schneller als 130 fährt. Hier fallen auch mit Abstand die meisten Verkehrstoten an. Danach kommen Unfälle außerorts wo Tempolimit 100 herrscht (Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2009).
Deine Aussage hat also schlichtweg keinerlei Wahrheitsgehalt.
> Ein ein Liter Auto hätte dann auch eine Chance, da es klein und leicht sein
> müsste.
Seit es Autos gibt werden diese schneller, größer und schwerer - und trotz massiv ansteigendem Verkehrsaufkommen sinkt die Wahrscheinlichkeit im Straßenverkehr umzukommen.
Fast 8% der Verkehrstoten sind Fahrer von LKW und Co., und dementsprechend höher ist Anzahl der durch LKW-Unfälle getöteten PKW-Fahrer (die Wahrscheinlichkeit, dass der Fahrer des LKW umkommt ist sehr viel geringer als die eines beteiligten PKW-Fahrers und dessen Mitfahrern).
Je kleiner und leichter die Autos werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Insassen auf der Autobahn umkommen, Unabhängig von jeglichen Geschwindigkeits-Limits.
Das leichte 1-Liter-Auto dürfte sich recht schnell den Spitznamen "fahrender Sarg" zulegen.
Es ist zumindest nicht Abzusehen, dass der LKW-Verkehr nennenswert abnimmt - vor allem nicht wenn Sprit mangels Nachfrage (wegen sparsamerer PKW) billiger wird.
Von einer Chance für solche Fahrzeuge auf Autobahnen ist also nicht zu sprechen.
Ja, das lag aber an der Beleidigung und nicht am Inhalt.
In ein ein Liter Auto würde doch keiner reinpassen. Die meisten Leute haben weit mehr als 50 Liter Volumen!
Christian Berger schrieb:
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> In ein ein Liter Auto würde doch keiner reinpassen. Die meisten Leute haben
> weit mehr als 50 Liter Volumen!
Wasserköpfe?
Hi Heinz,
wenn ich deine Beiträge lese muss ich annehmen du kommst aus einer Stadt und da mag das Alles stimmen aber hier auf dem Land ist das so ne Sache mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Nen Bahnhof gibt es erst garnicht also fält alles auf Schienen aus. Da bleibt der Bus und der Mag bei voll besetztem Bus mit dem 4-5 Fachen des Gewichtes effizenter sein. Aber wenn in dem Bus 4 Leute sitzen dann Fahr ich wahrscheinlich mit nem Kombi noch umweltverträglicher. Auserdem Fahren Busse auf dem Land nicht in dem von dir gewohnten 20 Minuten Takt.
Wenn ich 15 Minuten zur nächsten Bushaltestelle gelaufen bin, dann kommt da alle 2 Stunden ein Bus. Während der Woche versteht sich. Am Wochenende Fahren da 3 Einer Morgens einer Mittags und einer Abends. Da ist der Bus keine Alternative.
Ich würde gerne auf ein Elektro Auto umsteigen aber die Akkulaufzeiten sind im moment noch zu gering.
Ich hatte auch über den Loremo nachgedacht sollte er irgendwann verkauft werden aber die haben Ihre Liter angabe auch schon nach oben angehoben auf 2l/100km glaub ich.
Aber im moment bleibt keine Alternative zu einem Kleinwagen.
Tempo 130 bringt weder mehr Sicherheit (siehe Ausführungen von Heinz), noch eröffnet es sonderlich große Einsparpotentiale beim CO2-Ausstoß.
Aber abgesehen davon: Müssen es denn immer so plumpe Pauschallösungen sein? Intelligente Verkehrsleitsysteme sind da doch die elegantere Lösung, die das Tempo der aktuellen Verkehrsituation anpassen.
Wenn ich mit Kind und Kegel über Nacht 800km zu meinen Eltern fahre, möchte ich nicht mit 130 kmh dahin schleichen.
heinz0r2k9 schrieb:
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> Ich will ein schnelles Auto um flott voranzukommen. Meines fährt 190, was
> meiner Meinung nach schnell ist, taugt aber mit ~100 PS keinesfalls um
> irgendwie anzugeben.
> Die hochmotorisierten und nur marginal schnelleren "Angeberfahrzeuge"
> machen nur einen kleinen Prozentsatz auf deutschen Straßen aus, der
> sicherlich nicht wegen den Kostenvorteilen eines Kleinstwagens schwinden
> wird.
Wo willst Du denn schnell fahren? Auf unseren chronisch überlasteten Autobahnen wo das Durchscnittstempo gerade mal 70 - 80 KM/h ist? Wenn Du mal an einem Tag unter der Woche Zeit hast versuch doch mal mit Tempo 100 nach hause zu fahren. Am nächsten Tag versuchst Du immer das maximale zu fahren. Schreib beide Zeiten auf und vergleiche. Das Ergebnis würde mich mal interessieren.
>
> > Schlaue Leute wissen, das sie mit einem kleinen Auto klar kämen.
>
> Schlaue Leute wissen welches Auto für sie praktisch ist und können nicht
> mit deinen lächerlich-pauschalen Aussagen abgespeist werden.
> Auch wenn SUVs mittlerweile recht beliebt sind, machen sie doch ebenfalls
> nur einen recht kleinen Prozentsatz der Fahrzeuge aus.
> Das Gros stellen durchschnittliche Mittelklassefahrzeuge und praktische
> Kombis. Kaum jemand verwendet das Auto wirklich nur um sich innerstadts
> fortzubewegen, wo sich ein Elektro-Kleinstfahrzeug rechnen würde. Für diese
> Fahrzeuge sehe ich überhaupt keinen Markt, da Individualverkehr bei
> vernünftigen Preisen im öffentlichen Nahverkehr unnötig wäre.
Also ich sehe täglich irgendwelche Schickimicki Tussen im SUV zum Supermarkt fahren. Rate mal was die reinpacken. Eine kleine Tüte mit den Lebensmitteln für einen Tag. Das nenne ich ökonomisch!!!
> Wer hat sowas? Niemand. Niemand besitzt privat einen 12-sitzigen Sprinter
> etc. Selbst Kleinbusse wie ein VW Multivan sind äußerst selten.
Niemand ist ebenfalls pauschal. Nur weil Du sowas nicht hast, heißt das nicht dass niemand einen hat.
> Manufakturen für Familienfahrzeuge? In welcher grün-orange-karrierten
> Fantasiewelt lebst du?
Das würde mich auch interessieren.
> Niemand braucht klein und leicht. Solche Fahrzeuge sind nicht einmal
> ausreichend für einen wöchentlichen Familieneinkauf im supermarkt (siehe
> Smart und Co.) und sollten zu 100% durch öffentlichen Nahverkehr ersetzt
> werden.
> Geräumig und praktisch setzt sich durch - und hier werden die Hersteller
> von Elektrofahrzeugen noch einiges zu tun haben um im Straßenverkehr
> ernsthaft mitzuspielen.
Aha. Du schleppst also den Wocheneinkauf zur Bushaltestelle und fährst dann gemütlich mit dem Bus nachhause? Bei mir geht das nicht. Mein Supermarkt ist 3km weit weg. Und es fährt nur ein Bus hin der nicht in meiner Nähe irgendwo halten würde. Super Sache sowas. Als Single mag das noch gehen, aber wenn Du mal 2 Personen versorgen willst ist das ne ganz andere Dimension.
Klein und leicht? Na Klar! Das muss noch lange nicht bedeuten, dass damit komplett auf einen vernünftigen Kofferraum verzichtet wird. Smart und Co. sind Extrembeispiele. Polo ist die richtige Größe und auch den kann man leicht machen.
> Elektrische Kleinstwagen sind unverantwortlich, da sinnlose hohe
> Verkehrsbelastung, massive Umweltbelastung durch ineffiziente
> Batterie-Nutzung (ständiges Auf- und Entladen und somit sehr kurze
> Akku-Lebensdauer) und überhöhte Emissionen bei Herstellung und
> Energieerzeugung, da die Fahrzeuge im vergleich zu öffentlichem Nahverkehr
> viel zu schwer sind (selbst ein sehr leichtes Elektroauto hat im Schnitt
> mindestens das 6-7-fache Gewicht des Fahrers während Straßenbahnen,
> U-Bahnen und Co. auf geradeeinmal das 4-5-fache kommen, von sonstigen
> Faktoren ganz zu schweigen.
Schon mal was von Brennstoffzellen gehört? Soweit ich weiß, lässt sich Wasserstoff auch ohne emissionen erzeugen. Du denkst viel zu Engstirnig. Normale Autokarosserien sind aus dickem Blech das jede Menge Gewicht mit sich bringt. Das stimmt in sofern. Aber wer sagt denn bitte, dass man immer nur Blech nehmen muss??? Straßenbahnen: Kannst Du mit denen vor deine Haustür fahren wenn du mal wirklich was sperriges oder schweres transportieren musst?
Du wirfst Siga vor, er würde in einer Traumwelt leben. Ich behaupte jetzt einfach mal selbiges vom Dir. Du gehst von theoretischen optimalen Szenarien aus die es nunmal in der Wirklichkeit nicht gibt. Nicht überall fahren Straßenbahnen. Nicht überall fahren Busse überall da hin wo Leute wohnen. Den öffentlichen Verkehr kann man leider auch nicht beliebig ausbauen da dies die Kosten enorm anheben würde. Außerdem bedenkst Du nicht, dass alles Emissionen produziert. Klar auch Elektroautos indirekt. Die kann man aber besser reduzieren.
Ein bekannter Mann namens Churchill hat mal gesagt: "Ich glaube nur den Statistiken die ich selbst gefälscht habe."
So halte ich es auch. Mit Statistiken kann man nicht die Realität erfassen. Sie sind lediglich ein Indikator. Außerdem kann man sich Statistiken so verbiegen wie man will um das Wunschergebnis zu erhalten. Mindermengen werden entweder als statistisch nicht relevant erklärt, womit sie aus der Statistik heraus fallen, oder sie werden einfach zu einer anderen Gruppe gezählt.
Hat damals nicht das Arbeitsamt auch so etwas gemacht?
Mein Tipp an dich lautet: Schau mal über den Tellerrand. Lass die Statistiken beiseite und reise mal ein bisschen durch Deutschland und mach deine eigenen Beobachtungen. Mit reisen meine ich nicht die Touristenziele, sondern Gegenden wo es den Leute auch mal schlecht geht. Mach die Augen auf und lern was davon!
Wenn Du mit Kind und Kegel 800 km fährst würde ich Dir allerderings empfehlen, max 130 zu fahren und mehrere Pausen zu machen ...
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