Laut http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,649579,00.html ist die Verwendung von Lithium wohl kaum in den Massen möglich wie für zig Millionen Autoakkus notwendig. Scheint mir keine Nachhaltige Strategie zu sein.
Was ist denn aus den Supercaps http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_double-layer_capacitor geworden? Die werden laut Wikipedia hauptsächlich auf Kohlenstoffbasis hergestellt und davon gibts ja wohl genug... :)
Immerhin hast du deine Quelle verlinkt, das muss man dir zu Gute halten.
alle namen vergeben schrieb:
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> Laut http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,649579,00.html ist die Verwendung von Lithium wohl kaum in den Massen möglich wie für zig Millionen Autoakkus notwendig.
Glaubst du alles unbesehen und aus einer Quelle? einmal kurz in die Kommentare gucken bringt folgendes Zutage: http://solveclimate.com/blog/20090902/500-000-electric-cars-would-take-10-world-lithium-only
Wer zu faul zum lesen ist, oder es nicht so mit dem Englischen hat, mal kurz die wichtigsten Daten zusammengefasst.
Spiegel: Weltweit werden derzeit pro Jahr 93.000 Tonnen Lithium gefördert
solveclimate.com: 24kWh battery pack ... contain 4 kilograms of lithium.
Mal fix rechnen: Das bedeutet in 1kWh Lithium-Akkus stecken (noch grosszuegig um ca. 15% aufgerundet) nichtmal 200g Lithium. In einem 50kWh-Akku (wie ihn auf mind. 10 Jahre hinaus nur Sportwagen wie Tesla Roadster verwenden werden) stecken somit 10kg.
Mit 10% der Jahresproduktion an Lithium (9.300 Tonnen) koennte man also ab sofort jedes Jahr 930.000 E-Mobile bauen! Das waeren bereits 60% der Neuzulassungen in Europa! Der "vorsichtig optimistische" Plan ist, dass es 2015 ca. 500.000 E-Mobile insgesamt geben soll.
> Scheint mir keine Nachhaltige Strategie zu sein.
Scheint mir kein nachhaltig recherchierter Artikel zu sein.
> Was ist denn aus den Supercaps en.wikipedia.org geworden? Die werden laut
> Wikipedia hauptsächlich auf Kohlenstoffbasis hergestellt und davon gibts ja
> wohl genug... :)
Kondensatoren haben andere Probleme, zum einen sind diese nochmal teurer als LiIon-Technik, zum anderen ist die Energiedichte massiv schlechter, d.h. man benoetigt sowohl deutlich mehr Volumen, als auch Masse pro kWh-Kapazitaet.
Mit Supercaps koennte man evtl. einen 1kWh Speicher realisieren, der bei Rekuperation geladen wird und beim beschleunigen bevorzugt entladen, um die Spitzenlast vom Akku zu nehmen, diesen nicht staendig zu laden und entladen und somit die Lebendauer zu erhoehen.
snafu,
Suomynona
Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. Selbst Optimisten gehen davon aus, daß ein Auto etwa 20 kWh pro 100km benötigt. Geh mal von einer Reichweite von 400 km aus (was jedes Auto abgesehen von reinen Stadtautos haben müßte!). Dann kommen wir auf 80 kWh.
Ein weiterer Fakt: derzeit kostet eine kWh Li Batterie noch über 1000 Euro. Hoppla. Wenn man der Industrie glaubt, läßt sich das bei Massenfertigung auf unter 500 Euro drücken. Nochmals hoppla. Für 100 km Reichweite gelangen wir damit auf 10000 Euro nur für die Batterie (und das für ein Stadtauto!!!)
Noch was: ein Elektroauto produziert mal schlappe 162 g CO2 pro 100 km. Wenn man die Li-Produktion einbezieht. Die ist nämlich ziemlich energieintensiv. Das wird nur meistens verschwiegen. Link: http://www.zeit.de/2009/39/T-Elektroauto
Es gibt vielversprechende Batterieformen, aber Li gehört mit Sicherheit nicht dazu.
Schöne Grüße, Rose.
PS: der Prius benötigt in der Pruduktion derart viel Energie (Aluminium ist Hochenergie-Metall, das weiß jeder Ingenieur!), daß man auf 100.000km im Vergleich auch einen Hummer fahren könnte und dann verschrotten, dann hätte man die gleiche Energie...
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