Man stelle sich mal vor in ein par Jahrzehnten ist die Technologie dann so gut entwickelt das dann alle Lastwagen und Taxen nur noch vollautomatisch durch die Gegend fahren. Das dürfte dann zwar den Unternehmen dienlich sein um massiv an Personalkosten zu sparen. Ein weiterer Vorteil wäre wohl das man dann Lastwagen hätte die tausende Kilometer nonstop ohne Ruhepausen durchfahren könnten was ebenfalls vroteile gegenüber manuell gesteuerten Fahrzeugen bedeuten würde.
Bleibt nur die Frage wie eine Gesellschaft in Zukunft mit der durch die Technisierung verursachten Massenarbeitslosigkeit umgehen wird ?
Denn dann wird es letztendlich ab einem bestimmten Punkt in der Menschlichen Geschichte notwendig werden Einkommensformen zu finden die nicht mehr zwangsläufig an die Erwerbsarbeit gekoppelt sind. Wie zum Beispiel das Bedingungslose Grundeinkommen.
Die Piratenpartei hat dies bereits erkannt und wird sich in Zukunft für ein BGE einsetzen. Denn das BGE ist eine konsequente Antwort auf die Digitale Revolution die nicht nur im Bereich Datenschutz sondern auch im Sozialsystem weitgehende Folgen haben wird.
Mehr dazu findet ihr Hier:
http://www.readers-edition.de/2010/10/10/piraten-fuer-ein-bedingungsloses-grundeinkommen/
Naja das 'Problem' ist so 'neu' wie die Industrialisierung... Genau das hat man sicher auch von Web/Spinn-Automaten und KFZ gesagt.
...dass man BGE Thema immer öffter in Forums verschiedene Art vorfindet. Hatte nicht gedacht dass sich doch so viele ernst mit der Thema auseinandersetzen!
Hast gut erkannt jedes Jahr immer mehr zu Produzieren bei immer weniger Beschäftigten geht nicht endlos lange...
Solche Entwicklungen fördern neue Einkommensquellen. Es muss auch Leute geben die die Technik entwickeln und warten. Die übrigen Leute beschäftigen sich mit etwas völlig anderem. Es gibt immer was zu tun!
... einer muss ja tanken :-)
Als ob man Zapfsäulen nicht auch automatisieren könnte ;)
Heute veranstaltet die AG Bedingungsloses Grundeinkommen der Piratenpartei eine Telefonkonferenz.
Wens interessiert, mehr infos gibts hier:
http://wiki.piratenpartei.de/AG_Bedingungsloses_Grundeinkommen
Passende Werbeplakate befinden sich wohl auch schon in der Produktion:
Grundeinkommen schön und gut, wenn die Maschienen eines Tages die Arbeit machen könnte das durchaus funktionieren.
Hier gibts mehr Infos:
http://wiki.piratenpartei.de/Bedingungsloses_Grundeinkommen
http://wiki.piratenpartei.de/AG_Bedingungsloses_Grundeinkommen
Freier Dokumentarfilm zum Thema:
http://opencast.de/grundeinkommen-doku-film/
Und die muss irgendwer Entwickeln, Produzieren und Warten. Die Produktion erfordert neue/umgebaute Fabriken. Viele Technologien kosten Arbeitsplätze. Aber jede erzeugt auch automatisch auf der anderen Seite neue Arbeitsplätze. Halt nur andere.
In manchen Bereichen (vor allem Handwerk), kann man mit "guter alter Handwarbeit" neuerdings auch eine Nische füllen ;)
Nein, das ist nicht automatisch der Fall. Neue Arbeitsplätze die die durch die automatisierung freigesetzten Arbeitskräfte an anderer Stelle erneut binden können entstehen nur bei dauerhaft hohem Wirtschaftswachstum.
In einer mit begrentzten Resourcen arbeitenden ékonomie ist dies nicht dauerhaft möglich. Darüber hab ich schonmal in einem anderen Forum geschrieben ich kopier das nochmal hier rein:
Ich denke das die Einführung eines Grundeinkommens bzw eines ähnlichen Modells nur eine Frage der Zeit ist. Der Aberglaube an die Vollbeschäftigung wird sich in Zukunft zunehmend als unhaltbar erweisen. denn die Kapitalistische Wirtschaftsweise zeichnet sich durch ihren Rationalisierungszwang aus der die einzelnen Unternehmen dazu zwingt ihre Produktionskapazitäten ständig weiter auszubauen aber gleichzeitig Kosten zu sparen um im harten Konkurenzkampf bestehen zu können. Für einen Unternehmer lassen sich die Kosten aber vor allem indem die Produktivität erhöht wird, also das weniger Mitarbeiter in der Lage sind mehr zu leisten.
Am besten lässt sich dies erreichen indem stets in neue Technologien investiert wird um die teure Menschliche Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen. Seit der Erfindung der Dampfmaschine wurde die Technologie immer weiter entwickelt und nicht zuletzt durch die Robotik/automatisierung enorme Steigerung der Produktivität erreicht. Das dieser Prozess nicht schon viel früher zu hoher Arbeitslosigkeit geführt hat haben wir nur der Tatsache zu verdanken das parallel zum Ansteigen der Produktivität auch immer der Konsum angestiegen ist. Also das die durch die Rationalisierung freigesetzten Arbeitskräfte an anderer Stelle wieder benötigt wurden um neue bzw noch mehr Güter für den Konsummarkt zu produzieren.
Diese Wechselbeziehung zwischen Rationalisierung und steigendem Konsum funktioniert auch sehr gut solange es ein allgemeines Wirtschaftswachstum gibt das dafür sorgt das die Menschen immer mehr Geld in der Tasche haben das verkonsumiert werden kann.
Leider ist es aber so das eine Wirtschaft nicht unendlich exponential wachsen kann da es einfach nicht genügend natürliche Rohstoffe gibt bzw da die Leute auch gar nicht die Zeit haben unendliche viele Güter zu konsumieren. Wenn das Wachstumsmaximum erreicht ist dann funktioniert dieses System nicht mehr da mehr Arbeitskräfte freigesetzt werden als von den durch das geringe bzw nicht vorhandene Wachstum neu entstehenden Arbeitsplätzen gebunden werden könnten.
Die folge ist das die Arbeitslosigkeit steigt und somit auch die Kaufkraft sinkt, gesunkene Kaufkraft erfordert von den Unternehmern das sie ihre Produkte und Dienstleistungen billiger anbieten müssen um Kunden zu finden. Billiger geht aber nur durch ein verstärkte Rationalisierung, der Rationalisierungszwang wird also noch verstärkt.
Das ist genau der Punkt an dem sich die modernen Industriestaaten zur Zeit befinden, egal ob Deutschland, Japan oder die USA. Die Arbeitslsoigkeit nimmt immer weiter zu wärend die Regierungen versuchen durch massive Subventionen und Konjunkturprogramme die durch Staatsverschuldung finanziert werden das Wirtschaftswachstum anzukurbeln um so Arbeitsplätze zu schaffen. Allerdings reicht dies nicht mehr aus um dem Wegfall von Arbeitsplätzen entgegenwirken zu können, es führt also kein Weg daran vorbei das Einkommen zumindest teilweise von der immer knapper werdenden Arbeit zu entkoppeln um so jedem Menschen auch bei nicht Verfügbarkeit von freien Arbeitsplätzen ein Leben in Würde garantieren zu können. Der Ruf nach mehr Zwang und Repressionen gegen Arbeitslose ist somit den Ökonomischen Prozessen entgegengesetzt und unhaltbar.
Übrigens der ökonom und Soziologe Jeremy Rifkin hat dies in seinem Buch "Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft: Neue Konzepte für das 21. Jahrhundert" sehr detailliert ausgearbeitet. Hier mal der Link für alle die es interessiert:
http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FDas-Ende-Arbeit-ihre-Zukunft%2Fdp%2F3596169712%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1273430061%26sr%3D8-1&site-redirect=de&tag=hubpages0e4-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=6742
Nur eine echter, demokratischer Kommunismus hilft weiter. Alle Intelligenz wird darin gebündelt und Korruption durch demokratische Kontrolle verhindert. Die Sowjets haben die besten Flieger + Panzer gebaut und waren die Ersten im Weltraum. Dafür waren aber die Militärs verantwortlich und das Volk musste sich bescheiden. Wenn jedoch das Volk verantwortlich ist, wird jedes Jahr abgestimmt, in welche Bereiche die Forschungskraft gesteckt werden soll. Waschmaschinen die 30 Jahre halten, Autos mit vollautomatischer Führung, Bahn-Autohybride, d.h. Kabinenroller, die für lange Strecken einfach die Schienen benutzen und 350+ km/h fahren, beste Rechner und Notebooks ohne Marketinggags und das alles bei drastisch reduziertem Rohstoffverbrauch, weil alles solide gebaut wurde und ewig hält... Im Kapitalismus behindern sich alle gegenseitig, Patente versperren den Weg, die meisten Rohstoffe werden in wenigen Generationen aufgebraucht sein. Nur in einem demokratischen Kommunismus kommt die Vernunft zum tragen und ermöglicht der Menschheit das Überleben..
Nicht zu vergessen Fahrlehrer braucht man die noch bei automatisierten Autos? Braucht man noch einen Führerschein? Die Polizisten haben niemanden mehr der zu schnell fährt und können keinen mehr Blitzen. Falsch Parker gibt es dann bestimmt auch keine mehr (man steigt aus und schickt das Auto weg sich einen Parkplatz suchen und wenn man es wieder braucht, dann ruft man es per Handy)
Oh die Städte und Länder werden alle pleite gehen.
also _das_ poster ist ja ziemlich hart - jeder der will soll auf seinem segelboot durch die karibik schippern anstatt zu arbeiten, während der staat das alles bezahlt? klar, RTL-zuschauer und hartz'ler springen sicher ohne nachzudenken auf sowas an, aber ist das wirklich die zielgruppe, die sich die PP wünscht?
freut mich schrieb:
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> ...dass man BGE Thema immer öffter in Forums verschiedene Art vorfindet.
> Hatte nicht gedacht dass sich doch so viele ernst mit der Thema
> auseinandersetzen!
> Hast gut erkannt jedes Jahr immer mehr zu Produzieren bei immer weniger
> Beschäftigten geht nicht endlos lange...
Wenn man die aktuellen ENtwicklungen beobachtet udn die Einflußnahme der Lobbys aus den Finanzbranchen udn Industriebranchen, dann ist das BGE wohl wirklich die einzig vernünftieg Lösung. Als ich zum erstenmal davon gehört habe, war ich auch skeptisch. War damals ne Talkshow mit dem DM Drogeriemarkt Chef.
Im Grudne wird das BGE erst notwendig, seitdem in D ein amssiver Druck aus dem neoliebralen BEreich kam, der unser Sozialsystem zerfetzt hat und gleichzeitig den Arbeitsdarwinismus gefördert hat.
sdfsdfsdf schrieb:
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> Solche Entwicklungen fördern neue Einkommensquellen. Es muss auch Leute
> geben die die Technik entwickeln und warten. Die übrigen Leute beschäftigen
> sich mit etwas völlig anderem. Es gibt immer was zu tun!
Dem stimme ich zu - Es wird sicher kurz- oder mittelfristig ein Problem sein, aber letztlich gibt es wirklich für jeden etwas zu tun.
fdsa schrieb:
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> Naja das 'Problem' ist so 'neu' wie die Industrialisierung... Genau das hat
> man sicher auch von Web/Spinn-Automaten und KFZ gesagt.
Was soll uns das sagen? DAs problem wird seitdem nru notdürftig behandelt. Inzwischen weiß kaum noch jemand weietr udn es werden destruktvi Jobs gescahffen und als Lösung propageirt. Siehe CC Jobs, CallInShow u.s.w. u.s.w.
Inzwischen scheint es normal zus ein Jobs zu haben, die nichtm,al einen Grudnbedarf decken udn aus Sozialsystemen bezahlt werden müssen.
Nach der industriellen Revolution ließ sich noch einiegs druch den Mehrbedarf ausgleichen. Inzwischen leben wir in einer Überflußgesellschaft.
Der Finanzbereich ist auch ziemlich symtomatisch.
Ind en Banken braucht man heute nichtmal ,ehr 10 % der MA für den normalen Bankverkehr, als es vor 30 jahren gebraucht hat. Die Folge war: ALle gehen in den instransparenten Investementebreich udnd ie Folge haben wir ja noch heuet zu spüren in rieseigen Schulden.
raineristkeienr schrieb:
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> fdsa schrieb:
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> > Naja das 'Problem' ist so 'neu' wie die Industrialisierung... Genau das
> hat
> > man sicher auch von Web/Spinn-Automaten und KFZ gesagt.
>
> Was soll uns das sagen? DAs problem wird seitdem nru notdürftig behandelt.
> Inzwischen weiß kaum noch jemand weietr udn es werden destruktvi Jobs
> gescahffen und als Lösung propageirt. Siehe CC Jobs, CallInShow u.s.w.
> u.s.w.
>
> Inzwischen scheint es normal zus ein Jobs zu haben, die nichtm,al einen
> Grudnbedarf decken udn aus Sozialsystemen bezahlt werden müssen.
>
> Nach der industriellen Revolution ließ sich noch einiegs druch den
> Mehrbedarf ausgleichen. Inzwischen leben wir in einer
> Überflußgesellschaft.
>
> Der Finanzbereich ist auch ziemlich symtomatisch.
>
> Ind en Banken braucht man heute nichtmal ,ehr 10 % der MA für den normalen
> Bankverkehr, als es vor 30 jahren gebraucht hat. Die Folge war: ALle gehen
> in den instransparenten Investementebreich udnd ie Folge haben wir ja
> noch heuet zu spüren in rieseigen Schulden.
Deine Meinung in Ehren, aber deine Rechtschreibung ist eine Zumutung für alle Leser!
Piraten schrieb:
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> Passende Werbeplakate befinden sich wohl auch schon in der Produktion:
>
> wiki.piratenpartei.de
>
> Grundeinkommen schön und gut, wenn die Maschienen eines Tages die Arbeit
> machen könnte das durchaus funktionieren.
>
> Hier gibts mehr Infos:
>
> wiki.piratenpartei.de
> wiki.piratenpartei.de
>
> Freier Dokumentarfilm zum Thema:
>
> opencast.de
Sie tune s doch shcon. Jedenfalls in vielen EBreichen. Es gab dazu mal einen schönen Film "We feed the world". Am Ende zeigt der Nestle Chef ein Video und das ganz stolz:
EIen moderne Fabrik in japan, keien Menschen mehr, nur noch die LKW Fajhrer, sonst niemand:)
Hi,
Naja wenn alles von Roboter vollautomatisch gemacht wird, dann ist das ja Paradies auf Erden.
Mann muss die nur mit Energie versorgen und warten.
Das geht in Zukunft bestimmt durch Hocheffektive Photovoltaik-Anlagen oder Kernfusions-Reaktorer.
Die Wartung könnten dann auch andere Roboter übernehmen, usw...
Wenn die Maschinen die ganze Arbeit machen, und dann alles sozusagen kostenlos zur verfügung steht, braucht man ja kein Geld mehr.
Sondern nur einen staatlichen Apparat der die Verteilung übernimmt, und die aktuelle Nachfrage den Maschinen mitteilt.
aha...
u wer bekommt denn die ersten,besten,schnellsten rechner u wer muss erstmal nen jahr warten? oder werden erstmal zig milliarden auf vorrat produziert und dann auf einen schlag an ALLE verteilt?
wo ist die motivation mehr zu arbeiten als "notwendig"? bzw überhaupt zu arbeiten?
ganz ohne "kapitalismus" stelle ich mir etwas schwer vor...
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