Warum Golem hier die Entwicklung von Tötungsmaschinen mit "Schmusekatze und Knuddelbär" in die "Oh wie süüüüß"-Ecke rücken muss, ist mir unklar. Wer jetzt mit "ist doch nur für den friedlichen Rettungseinsatz gedacht" kommt, hält das (US-(!)) Militär wohl für einen Wohlfahrtsverein. Natürlich zeigt man da kein Kampfmodell, aber solche sind natürlich ebenso in Entwicklung und profitieren von der Beweglichkeit.
Könnte mir vorstellen, dass der erste Praxistest wieder im Gaza-Streifen durchgeführt wird, wie schon bei den DIME-Granaten?
Vielleicht ist der Text ja in der Tradition von Berthold Brecht entstanden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verfremdungseffekt
"Der Verfremdungseffekt besteht im Kern darin, dem Betrachter vertraute Dinge in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und so die Widersprüche der Realität sichtbar zu machen."
MartinP schrieb:
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> "Der Verfremdungseffekt besteht im Kern darin, dem Betrachter vertraute
> Dinge in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und so die Widersprüche der
> Realität sichtbar zu machen."
das mag ja sein, dass das so sein soll .. aber wenn es dieses ziel nicht erreicht, nützt das ganze reichlich wenig
abgesehen davon, weiß ich nicht welche widersprüchliche Realität du meinst.. dass die kuschelbären harmlos sind oder Kampfroboter gefährlich O_o
Alleine der Ausdruck "Kuschelbär" ist ein Wiederspruch in sich ;) Oder willst du mit einem Grizzlybär kuscheln? Also ich nicht ^^
Roboter im Kampfgebiet ist im Grundsatz keine falsche Idee. Eine Maschiene kann man reparieren oder auf den Müll werfen. Einen Menschen nicht.
Es gibt dabei nur eine Gefahr. Die Grausamkeit des Krieges aus den Augen zu verlieren.
Tingelchen schrieb:
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> Roboter im Kampfgebiet ist im Grundsatz keine falsche Idee. Eine Maschiene
> kann man reparieren oder auf den Müll werfen. Einen Menschen nicht.
Die Maschinen sind dafür da, Menschen "auf den Müll" zu werfen. Oder glaubst du ernsthaft an Märchendarstellungen, laut denen Maschinen gegen Maschinen kämpfen?
> Es gibt dabei nur eine Gefahr. Die Grausamkeit des Krieges aus den Augen zu
> verlieren.
Das ist längst Realität, Krieg gibt es nicht mehr, nur noch die Jagd nach Terroristen.
Aber er ist doch wirklich so süß.
Tingelchen schrieb:
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> Roboter im Kampfgebiet ist im Grundsatz keine falsche Idee.
Lass "Roboter im" und "k" weg dann stimmt deine Aussage wieder:
Kampfgebiet ist im Grundsatz eine falsche Idee
Bis er mit einer MG bestückt vor Dir steht und er nicht auf deiner Seite ist :-D
> Lass "Roboter im" und "k" weg dann stimmt deine Aussage wieder
Mein Vorschlag
Lass "Roboter im" weg und Ersetze "K" durch "M" dann stimmt deine Aussage wieder
"Mampfgebiet ist keine falsche Idee"
Man sollte mal wieder eine Grillparty machen...
Hmm,
auch bei Brecht-Stücken sind die Bösen häufig harmlos maskiert: "... und das Messer sieht man nicht ..."
Ich halte es schon für eine (vielleicht ungewollt) in diese Richtung gehenden Aussage, wenn man technisch völlig unnötig dem Roboter einen Kuscheltier-ähnlichen Kopf gibt.
Ich glaube aber nicht, daß da ein Entwickler eine subtile Rebellion in das Projekt hineinbringen wollte, sondern eher daß jemand gedacht hat, daß man durch dieses Äußere die Akzeptanz für das Projekt erhöhen könnte.
Malt mal nicht gleich den Teufel an die Wand!!
Eigentlich sollte es ein Braunton werden, versehentlich sind aber Tarnfarben daraus geworden.
die antwort auf dieses mysterium gibts doch schon im artikel:
"Das Äußere ist seinem ursprünglichen Einsatzzweck geschuldet: Der Bärenroboter ist im Auftrag des US Army Medical Research and Material Command (USAMRMC) für die Rettung von Verletzen auf dem Schlachtfeld oder in Katastropheneinsätzen wie etwa eingestürzten Gebäuden entwickelt worden. Der Verletzte soll jedoch nicht vom Aussehen seines robotischen Retters erschreckt werden, erklärt Vecna."
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Da hätte ich ihm ein Rettungssanitäteroutfit verpasst :) mit einem schönen großen roten Kreuz drauf!
ja. oder vielleicht ein paar großer weicher silikonbrüste zum dran anschmiegen. im momentanen zustand stelle mir einen trip in diesen greifern reichlich unbequem vor. und wenn ich dann auch noch die beine zerschossen bekommen hätte oder so, dann wäre ein wenig komfort doch wohl nicht zuviel verlangt...
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