Nimanden geht es an, wo ich wann bin und ob die festplatte wackelt. Das kann ja auch _andere_ Gründe haben....
Datenschützer schrieb:
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> Nimanden geht es an, wo ich wann bin und ob die festplatte wackelt. Das
> kann ja auch _andere_ Gründe haben....
So lange die Daten anonymisiert erfasst werden, sehe ich dem ganzen wohlwollend und unterstützend entgegen. Wenn sehr viele PC-User mitmachen, wird durch statistische Verfahren ja ein stark lokalisiertes Beben vernachlässigbar (wer hat den PC aber schon im Schlafzimmer?).
Die Meßgenauigkeit kann aber sicherlich nicht super toll sein...
Gruß,
Blubsi
eben die Masse macht den unterschied, nehmen wir an dass Datenschützer spielt mit sich selbst an seinem Schreibtisch dass die Festplatte wackelt aber im Büros neben an gibts auch "Seismoplatten" und die sind ruhig so dass bedeutet dass kein Erdbeben in Gange.
Außerdem werden die Daten gar nicht bei Hinz und Kunz gesammelt, sondern lediglich von entsprechenden Mitarbeitern. Was deine Platte da registriert interessiert eh niemanden.
Die Meßgenauigkeit ist übrigens besser als man denkt, die Systeme die da zum Einsatz kommen (Übrigens NICHT in den Festplatten integriert, sondern bei den meisten teureren Notebooks irgendwo auf dem Mainboard versteckt. Bei Netbooks und Desktop-PCs i.d.R. überhaupt nicht vorhanden.) sind so genau, dass der Laptop sogar anhand der Vibrationen bestimmen könnte, mit welcher Automarke du fährst.
Sicher, an einen voll entwickelten Seismographen der auch Erschütterungen mit einer Amplitude im Micrometerbereich registriert kann so ein System nicht mit halten, eine solche Genauigkeit wird über die hohe Anzahl an weit verstreuten Messpunkten aber auch gar nicht nötig. Die hohe Auflösung konventioneller, teurer Seismographen wird benötigt um das Epizentrum mit möglichst wenig Messstationen triangulieren zu können, bei einer flächendeckenden Messung entfällt dieser Aufwand.
xeq schrieb:
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> eben die Masse macht den unterschied, nehmen wir an dass Datenschützer
> spielt mit sich selbst an seinem Schreibtisch dass die Festplatte wackelt
> aber im Büros neben an gibts auch "Seismoplatten" und die sind ruhig so
> dass bedeutet dass kein Erdbeben in Gange.
oder es handelt sich um einen büro-gangbang....
z.B. könnte gerade ein großer LKW an dem Haus vorbeifahren in dem ich wohne oder ein Zug! An Hauptstraßen und Bahngleisen rappelts oft gewaltig... sowas verfälscht nur die Statistik!!
Beben ist nicht gleich Beben, das kann man durchaus analysieren und raus filtern. Und wenn genug mit machen, wird es eh noch leichter.
Und ich würde mitmachen. Hier geht es schließlich um Menschenleben, das hat wohl mehr Priorität als irgendwelche harmlosen Daten. Zum erfassen brauchen die auch nicht mehr als die Daten + Standort, meine persönlichen Daten bringt denen eh nichts.
Der Sensor ignoriert z.Bsp. einen LKW oder vorbeifahrenden Zug. Erstens haben beide ein völlig anderes Frequenzspektrum, erzeugen keine horizontalen Schwingung etc. und zweitens werden nur Daten gemeldet, wenn das Beben größer als 3.0 ist.
Weiter werden die Daten nicht von irgendwelchen Mitarbeitern gesammelt, sondern von Usern die mit der Plattform BOINC am verteilten Rechnen teilnehmen.
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