Wenn ich sehe, wie bei manchen die Akkus von Notebook oder Handy bereits nach einem Jahr ausgelutscht sind, möchte ich wirklich keinen fremden Akku für einen Fixbetrag kaufen/leihen/mieten.
Ok, wenn ich Glück habe, bekomme ich für meine 30 Euro-Tauschgebühr einen Akku, mit dem ich 150 km weit fahren kann. Wenn ich pech habe, schafft er nur 99 km. Reklamieren kann man jedoch auch nicht, da die Fahrleistung auch vom Fahrstil und der Zuladung abhängt.
Bist Du Vorstand in einem Deutschen KFZ-Konzern? Die haben das Konzept nämlich scheinbar auch nicht kapiert.
Der Akku gehört nicht Dir. Du kaufst nur die Energie drin und der Akku ist der Träger. So wie Benzin. Das produzierst Du doch auch nicht selbst? Sollte der Akku schlecht sein, tauschst Du ihn einfach an der nächsten "Tanke" aus.
Es kann an der Tauschstation durchaus der Ladestand eines Akkus angezeigt werden.
Wenn er dir nicht passt, nimmste halt nen anderen.
Wenn der Zustand und 80% liegt, kann man so den Akku einfach durch die Betreiber ersetzen lassen.
Tauschstation wäre also nur der Nachfolger der Tankstelle, Vorteil: Verteilsystem und Standorte existieren bereits.
Da du dafür zahlst, wieviel Ladung du dem Akku entnimmst ist es egal, ob du damit 150 oder 100km fahren kannst ... Und wenn die Akkus untere eine gewisse Kapazität fallen wird der halt gewechselt/erneuert.
Manche Mobiltelefon und Notebook-Akkus werden auch regelmäßig als 100% voll angezeigt, trotzdem halten sie kaum einen Tag (Telefon) oder eine Stunde (NB) durch.
Und dafür genau soviel zu bezahlen, wie wenn man einen neuwertigen Akku ausleiht, finde ich auch nicht ok.
Übrigens, ein Grund weswegen ich auch nur noch ungern Getränke in Glas-Pfandflaschen erwerbe. Bierflaschen sind oft so aufgerauht, daß sie auf dem Tisch nicht mehr hygienisch aussehen. Oft findet man, wenn man den Kronkorken entfernt, den Wulst abgesplittert, der fehlende Glassplitter war jedoch bereits vor dem verschließen nicht mehr da. Und Drehverschlüsse lassen sich oft nur mit Mühe öffnen, da das Gewinde der Flasche schartig und splitterig ist. Bei "neuen" Einweg-Flaschen ist dies nie der Fall.
Ok, die Qualität des Inhaltes ist in der Regel einwandfrei. Aber ich möchte mir keine blutigen Finger holen und jedem Gast eine eigene Flasche Bier zur Verfügung stellen.
Pfandsysteme haben einfach den Nachteil, daß man oft keine konstante Qualität (des Inhaltes, oder der Verpackung) erhält.
Ok, in manchen Fällen wird dies dadurch geregelt, daß eine Mindestqualität oder Mindestinhalt garantiert wird. Aber auch dies finde ich ungerecht wenn ein anderer mehrmals 10 Prozent mehr für seine Leihgebühr erhält und ich für den selben Betrag nur die garantierte Mindestmenge.
plaste ist nicht geschmacksneutral. gerade mineralwasser schmeckt mir aus plaste überhaupt nicht. die probleme mit glasflaschen treten im prinzip fast nie auf. pfandflaschen werden geprüft, bevor sie erneut benutzt werden, wenn da was abgesplittert ist, werden sie aussortiert.
bämm schrieb:
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> plaste ist nicht geschmacksneutral. gerade mineralwasser
> schmeckt mir aus plaste überhaupt nicht.
Es gibt auch GlasEINWEG-Flaschen!
> die probleme mit glasflaschen treten im prinzip
> fast nie auf. pfandflaschen werden geprüft, bevor sie erneut benutzt
> werden, wenn da was abgesplittert ist, werden sie aussortiert.
Nützt mir nichts, wenn die Flasche erst aussortiert wird, NACHDEM ich beim Kronkorkenöffnen Splitter gefunden habe oder den Drehverschluß mit einer Zange öffnen mußte.
Und warum werden vom häufigen wiederbenutzen matt und rauh gewordene Flaschen nicht aussortiert?
Übrigens, bei Wassermax und Campinggasflaschen sieht es ähnlich aus. Die eingetauschten Behälter sehen meist schlimmer aus, als die, die mal abgegeben hat.
Zumindest beim Gas kann man wenigstens eigene neue Flaschen erwerben und diese immer wieder auffüllen lassen.
iudasaio schrieb:
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> Da du dafür zahlst, wieviel Ladung du dem Akku entnimmst ist es egal, ob du
> damit 150 oder 100km fahren kannst ... Und wenn die Akkus untere eine
> gewisse Kapazität fallen wird der halt gewechselt/erneuert.
Ja, man leiht einen Akku mit 100 Prozent ladezustand und bezahlt z.B. 30 Euro. Dann ist es aber ein Unterschied, ob dieser bereits nach 100 KM leer ist während der letzte bei identischem Fahrprofil 150 km reichte. Und dann nützt mir die Aussage wenig, daß Akkus die unter eine bestimmte Kapazität fallen, aussortiert werden.
Und nutzungs- bzw. altersbedingt gibt es leider Unterschiede im Zustand der Akkus. Meine Frau benutzt das gleiche Handymodell wie ich. Trotzdem hält ihr Akku mittlerweile im Standby ca. 1/2-1 Tag weniger, als mein Handy/Akku. Und zwar wenn beide voll aufgeladen sind. Wir hatten die Akkus mal getauscht, Ergebnis: es liegt an den Akkus.
Wo ist das Problem, es ist doch jetzt schon soviel Technik im Auto, so das man den Kilometerstand bzw. die erbrachte Leistung der Akku ermitteln kann. Die Akku kann doch diese Daten speichern und somit die eigene Verlustleistung ermitteln.
Ich finde die ganze Diskussion sehr begrenzt.
Mich würde es shr interessieren, wie eine Tankstelle 10.000 Akkus auf Halde hält...
Wie wäre es damit du mietest eine garantierte Mindestkapazität. Über eine intellegente Elektronik wird die Anzahl Betriebsstunden und die Restkapazität bei Rückgabe ermittelt. Akkus die diese dir vertraglich garantierten Mindestanforderungne nicht erfüllen werden automatisch aussortiert. Die Tauschstation meldet über eine automatisceh Inventarisierung permanent den Vorrat anguten und auszutauschenden Akkus an dxen Betreiber. Dieser kann nach Bedarf siene Tauschstationen anfahren und die defekten gegen neue tauschen.
Du kaufst ein Fahrzeug ohne Akku!!! Für den Akku gibt es einen separaten Verrag mit dme Betreiber einer Tauschstationskette.
Alles kein problem, wenn man sich von dem Gedanken löst das der Akku beim Kauf dabei ist.
mal anders schrieb:
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> Wo ist das Problem, es ist doch jetzt schon soviel Technik im Auto, so das
> man den Kilometerstand bzw. die erbrachte Leistung der Akku ermitteln kann.
> Die Akku kann doch diese Daten speichern und somit die eigene
> Verlustleistung ermitteln.
>
Könnte er nicht nur, sondern kann er auch. Anhand dessen kann man dann auch die Kosten für den neuen Berechnen. Der ergibt sich nämlich einfach anhand der gefahrenen Kilometer des letzten Akkus ;)
Somit ist die ganze Disskusion hinfällig.
> Mich würde es shr interessieren, wie eine Tankstelle 10.000 Akkus auf Halde
> hält...
>
Auf die gleiche weise wie sie jetzt auch den ganzen Spritt lagern. Unter der Tankstelle, wo jetzt der Tank ist. Bzw. die Tanks für die einzelnen Treibstoffsorten. Im Grund wird jede Tankstelle auf ihren Tanks gebaut.
Es wird aber, aufgrund der kürzeren Laufzeit, mehr Akkus benötigt und sie lassen sich sicherlich nicht genauso gut Lagern wie ein Flussigtank, wo ich letzlich nur ein "Loch" benötige um die zum Auto zu transportieren.
Ich denke, das wird dann so eine Art Backup-Roboter, der durch ein lager rennt und die Akkus autuscht und neu läd. Das bedeutet aber auch, das die Technik sowie der Platz deutlich größer sein muss.
Gedanklich versuche ich das gerade auf meine kleine freie Tanke mit 30x30m Metern unter zu bringen... :)
RS schrieb:
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> Alles kein problem, wenn man sich von dem Gedanken löst das der Akku beim
> Kauf dabei ist.
Jap das löst sogar ein weiteres abschreckendes problem. Der Akku ist mit das teuerste beim Elektro auto. Muss man keinen kaufen wirds billiger und man muss auch nie einen neuen kaufen da man das beim akku tauch sowieso mitbezahlt.
quacksalber, scharlatan, tunichtgut... mir fallen 1000 namen für dich ein... es geht dem natürlich voran, dass du deinen akku abgibst und einen anderen dafür kriegst. damit die nummer funktioniert muss es natürlich einen ladestandart geben der eine gleichbleibende leistung garantiert. und nach x lade/entladezyklen muss der akku turnusmässig komplett gegen einen neuen getauscht werden. anders geht's nicht.
Radfahrer schrieb:
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> Bist Du Vorstand in einem Deutschen KFZ-Konzern? Die haben das Konzept
> nämlich scheinbar auch nicht kapiert.
Vielleicht hast Du auch einfach das angesprochene Problem nicht verstanden?
> Der Akku gehört nicht Dir. Du kaufst nur die Energie drin und der Akku ist
> der Träger. So wie Benzin. Das produzierst Du doch auch nicht selbst?
> Sollte der Akku schlecht sein, tauschst Du ihn einfach an der nächsten
> "Tanke" aus.
Wenn ich nun vorhabe, 60km weit aufs Land zu fahren, komme ich mit einem Akku, der für 150km Energie enthält, sicher hin und wieder zurück. Ist das Mistding aber nun ausgelutscht, bleibe ich auf der Rückfahrt mitten in der Pampa liegen. Und ich garantiere Dir, dass es dann Sonntag nachts bei strömendem Regen passiert...
Das Perfide daran ist: wenn eine Zelle eines Akkus kaputt ist, merkt man das oft daran, dass vorzeitig der Akku plötzlich keinen Saft mehr hat -nix mit langsam abfallender Leistung. Wenn ich aber meinen Akku kenne, weiß ich: der hält nur noch 100km, da muss ich umdisponieren.
Gruß
Tiberius
Tiberius Kirk schrieb:
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> Vielleicht hast Du auch einfach das angesprochene Problem nicht verstanden?
Er hat die Argumentation richtig verstanden und vollkommen richtig erkannt, dass es sich um ein Scheinargument handelt!
Ob Scheinargument aus boeswilliger Absicht, aus Unwissenheit oder (wir wollens nicht hoffen) Dummheit, ist dabei zweitrangig.
> > Der Akku gehört nicht Dir. Du kaufst nur die Energie drin und der Akku ist der Träger.
Soweit richtig, aber dann folgen die flaschen Argumente.
> > Sollte der Akku schlecht sein, tauschst Du ihn einfach an der nächsten "Tanke" aus.
Und dieses Antwort ist falsch.
Der Akku wird nicht "schlecht sein", denn die Wechselstation verkauft Energie und wenn im Akku nur 5kWh statt den verkauften 20kWh stecken waere das schlicht Betrug!
> Wenn ich nun vorhabe, 60km weit aufs Land zu fahren, komme ich mit einem Akku, der für 150km Energie enthält, sicher hin und wieder zurück. Ist das Mistding aber nun ausgelutscht, bleibe ich auf der Rückfahrt mitten in der Pampa liegen. Und ich garantiere Dir, dass es dann Sonntag nachts bei strömendem Regen passiert...
> Das Perfide daran ist: wenn eine Zelle eines Akkus kaputt ist, merkt man das oft daran, dass vorzeitig der Akku plötzlich keinen Saft mehr hat -nix mit langsam abfallender Leistung. Wenn ich aber meinen Akku kenne, weiß ich: der hält nur noch 100km, da muss ich umdisponieren.
Siehe oben, du hast es immernoch nicht verstanden, dich braucht der Akku genausowenig zu kuemmern wie die Frage ob die Raffenerie die dein Mineraloel destiliert/crackt richtig funktioniert!
Die Qualitaetskontrolle uebernimmt und garantiert Wechseltation, der Akku ist "Mehrwegverpackung" fuer das Produkt das sie dir verkaufen: Energie ("Energie!" Gerade einem "Kirk" sollte dieses Konzept doch ein Grinsen ins Gesicht zaubern.)
Die Wechselakkus werden regelmaessig unter professioneller Ueberwachung beladen, selbst die "Heimladung" kann der Akku selbst ueberwachen und ein Protokoll speichern, das dann ebenfalls in der Welchselstation kontrolliert wird. Die Wechselstation wird ueber den Akku wesentlich besser Bescheid wissen als jeder Notebook-Besitzer ueber seine Akkus, schon allein weil bei einem Gegenwert von ueber 10.000 Euro ein umfassendes Akkumangement im Sinne der Investitionssicherung unumgaenglich ist, aber auch finanziell nicht mehr ins Gewicht faellt.
Im Gegensatz zu "deinem" ausgelutschten Akku wird es im Wechselsystem von klaren Materialfehlern abgesehen keine ausgelutschten Akkus geben, du kaufst 30kWh Strom (incl. Akkunutzungsgebuehr) und du bekommst 30kWh Strom, ansonsten waere das (siehe oben) Betrug.
Ob gealterte Akkus ausgemuster werden, verkauft auf einem Gebrauchtmarkt (z.b. stationaere PV-Speicher) oder ob diese mit technisch begrenzter Kapazitaet (25, 20, 15kWh) im Umlauf bleiben, durch einen Rabatt attraktiv gehalten, ist dabei ein technisches Detail, das fuer den Endkunden keine Rolle spielt.
Falls doch mal ein Akku spontan ausfaellt so waere das ganz einfach Pech, ebenso wie ein gerissener Riemen, Wasserverlust in der Kuehlung, eine kaputte Zylinderkopfdichtung, eine defekte Zuendung. (Falls es dir nich aufgefallen ist, alles Teile die es nur in einem Verbrenner gibt.)
Das nennt sich Restrisiko und ist nunmal ein fester Bestandteil unseres Lebens.
snafu
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