für einen Akku Nutzungsgebühr zu verlangen ist ja wohl der größte Schmarrn. Man kann den Akku auch zu Hause über Nacht aufladen, wenn auch nicht so schnell wie an einer Schnelladestation. Wenn man zudem immer einen Wechselakku mitführt kommt man auch schon doppelt so weit.
Das ist etwas komplizierter. Es ist jetzt schon Praxis Akkus nur zu Leasen, da zahlst du also auch Monatlich eine Gebühr für den Akku und kannst dir sicher sein, dass der nicht irgendwann schlapp macht. Und genau dafür wird die Gebühr sein.
Gerade gegen das Argument der deutschen Autohersteller, dass man nicht weiß in welchem Zustand sich die Akkus befinden, ist dies sehr hilfreich. Vermutlich wird dein Akku durchgecheckt wenn du ihn umtauscht und falls er nicht mehr genug Kapazität hat wird er entsorgt. Ich VERMUTE (konnte auf der Better Place Seite noch nichts konkretes finden), dass du eine Leasinggebühr von ca. 40€-60€ im Monat hast, wie sie zur Zeit üblich ist und Zusätzlich für jeden Wechsel die Stromkosten zahlen wirst. Ob sich das lohnt muss jeder für sich ausrechnen, die Batterie ist immerhin das teuerste Element eines Elektroautos. (Kurz vor dem Fahrer ;) )
gucky schrieb:
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> dass du eine Leasinggebühr von ca. 40€-60€ im Monat hast, wie sie zur Zeit üblich ist und Zusätzlich für jeden Wechsel die Stromkosten zahlen wirst. Ob sich das lohnt muss jeder für sich ausrechnen...
Ja Nee. Lohnt nicht. Aber was solls. Ich hatte Chemie in der Schule und hab auch Wirtschaft studiert. Das könnte den Preis drücken.
Entscheidet euch mal.
Schön wäre beides, das ist aber illusorisch.
d2 schrieb:
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> Entscheidet euch mal.
>
> Schön wäre beides, das ist aber illusorisch.
Im Zweifel immer für den Umweltschutz. Leider sehen das einige als unzulässiges Verkaufsargument
gucky schrieb:
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> Das ist etwas komplizierter. Es ist jetzt schon Praxis Akkus
> nur zu Leasen, da zahlst du also auch Monatlich eine Gebühr
> für den Akku und kannst dir sicher sein, dass der nicht irgendwann
> schlapp macht. Und genau dafür wird die Gebühr sein.
Bei einem Wenigfahrer würde so ein Akku wahrscheinlich 10 Jahre halten und bei einem Vielfahrer müsste der Akku schon nach 2 Jahren entsorgt werden.
Somit würden dann bei gleicher monatlicher Grundgebühr wohl die Wenigfahrer die Vielfahrer quersubventionieren.
Wenn man stattdessen eine Tauschgebühr erhebt oder es auf die Energiekosten aufschlägt, dann kann die Kalkulation auch schieflaufen, wenn einige ihren Akku sehr häufig selber laden und andere quasi nur über die Tauschstation, da sie keinen eigenen geeigneten Parkplatz/Garage haben.
SchußnachHinten schrieb:
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> für einen Akku Nutzungsgebühr zu verlangen ist ja wohl der größte Schmarrn.
Entweder Miete oder Kauf, irgendwie wird man das bezahlen müssen.
> Man kann den Akku auch zu Hause über Nacht aufladen, wenn auch nicht so
> schnell wie an einer Schnelladestation.
Eben das ist der Punkt: Tanken dauert 10-15 Minuten, Laden 8-10 Stunden. So lange will ich nicht an einer Ladestation verbringen müssen, nur weil ich ein paar Kilometer mehr fahren möchte oder muss als eine Akkuladung hergibt.
> Wenn man zudem immer einen
> Wechselakku mitführt kommt man auch schon doppelt so weit.
Die gibt es nur leider nicht zu ALDI-Preisen, und federleicht und winzig sind die auch nicht gerade. Rechne derzeit mal mit mehreren hundert kg, Platzbedarf von vielleicht 100 Litern und rd. 25.000 Euro für den Akku eines Kleinwagen. Das legt man sich nicht mal eben auf Verdacht und den Fall der Fälle in den Kofferraum. Und von Berlin nach Bielefeld käme ich damit auch immer noch nicht.
Gruß
Tiberius
Tiberius Kirk schrieb:
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> Die gibt es nur leider nicht zu ALDI-Preisen, und federleicht und winzig sind die auch nicht gerade. Rechne derzeit mal mit mehreren hundert kg
Dann braucht man auch auch nicht von Wechselakku reden. Es geht hier aber ausdrücklich um Wechselakku. Mehrere 100kg lassen sich ja nicht einfach mal an der Tanke auswechseln. Außerdem: die Speicherkapazität bzw. die Energiedichte von Akkus wird in Zukunft sicher auch noch steigen, sodaß wir vielleicht eines Tages mit einem Akku von der Größe einer Mignonzelle Autofahren können, ...wer weiß?
Butzelmann schrieb:
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> Dann braucht man auch auch nicht von Wechselakku reden. Es geht hier aber
> ausdrücklich um Wechselakku. Mehrere 100kg lassen sich ja nicht einfach mal
> an der Tanke auswechseln.
Doch, und nur da. Die Rede ist ja nicht von einer herkömmlichen Tanke, wo der Kunde selbst Hand anlegt und zapft, sondern von einer vollautomatischen Wechselmaschine. Das soll dann aussehen wie eine Waschbox, in die man hinein fährt, und von unten wird der Akku dann mit einer Hebeanlage ausgetauscht. Dazu ist notwendig, dass der Akku bei allen Fahrzeugen auf dieselbe Weise an derselben Stelle montiert wird. Das ist es ja gerade, wogegen sich die deutschen Fahrzeugbauer wenden.
> Außerdem: die Speicherkapazität bzw. die
> Energiedichte von Akkus wird in Zukunft sicher auch noch steigen, sodaß wir
> vielleicht eines Tages mit einem Akku von der Größe einer Mignonzelle
> Autofahren können, ...wer weiß?
Die Hoffnung stirbt zuletzt... ;-)
Gruß
Tiberius
Paule schrieb:
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> gucky schrieb:
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> Bei einem Wenigfahrer würde so ein Akku wahrscheinlich 10 Jahre halten und bei einem Vielfahrer müsste der Akku schon nach 2 Jahren entsorgt werden.
Wie kommst du auf so einen Quark? LiIon-Technik ist nicht in erster Linie von den Ladezyklen abhaengig, sondern unterliegt einer nutzungsunabhaengigen Alterung
> Somit würden dann bei gleicher monatlicher Grundgebühr wohl die Wenigfahrer die Vielfahrer quersubventionieren.
Und als Wenigfahrer der aufs Geld achtet investierst du sicherlich in einen Akku der guenstigstensfalls 10k Euro (ohne Auto) kostet realistischer eher jenseits 15k und nach 10 Jahren im Eimer ist... oder kaufst du vielleicht doch eher einen Verbrenner und verfaehrst in 10 Jahren die 10.000 Euro?
Mit einem Akku fuer 150km/Ladung musst du fuer 1000 Vollzyklen (die fuer aktuelle Akkus kein Problem mehr darstellen) 150.000 km fahren, sofern du jeden (Arbeits-)Tag den Akku leerfaehrst brauchst du 4 Jahre um auf die 1000 Zyklen zu kommen.
Oder anders gesagt, ohne Wechselakkysystem schaffst es kaum unter 10 Jahre den Akku "plattzufahren" und mit Wechselakkusystem faehrst du staendig wechselnde Akkus, d.h. du schaffst es ueberhaupt nicht mehr Akkus "plattzufahren".
Anstatt hier auf die Vielfahrer zu geiern, solltest du dir mal ueberlegen, dass die Vielfahrer den Preis des Systems druecken werden, weil sich nur fuer Wenigfahrer kein Wechselsystem lohnt.
Somit wuerden die Vielfahrer den Automumifizierern sowohl das E-Auto als auch die Kilometerkosten subventionieren und ein cleveres System wuerde dies den Vielfahreren durch Rabatte honorieren.
> Wenn man stattdessen eine Tauschgebühr erhebt oder es auf die Energiekosten aufschlägt, dann kann die Kalkulation auch schieflaufen, wenn einige ihren Akku sehr häufig selber laden und andere quasi nur über die Tauschstation, da sie keinen eigenen geeigneten Parkplatz/Garage haben.
Ist auch garnicht moeglich, das so zu Regeln, dass am Ende was sinnvolles rauskommt? Unmoeglich auch, dass im Akku genug Intelligenz steckt, dass die "Heimladung" beim naechsten Tausch mitabgerechnet wird?
Vollkommen undenkbar, dass es evtl. eine Grundgebuehr mit "Freikilometern" geben wird?
Mal ehrlich, einfach ueberall nur Probleme sehen ist einfach und zwar einfach billig. Tatsache ist, ein Akku ist teuer und will bezahlt werden, bei festverbautem Akku bezahlst du fuer dein Alltags-E-Mobil das doppelte im Vergleich zu einem aehnlichen Verbrenner. Danach kannst du zwar theoretisch "billig" an der Steckdose tanken, hilft aber wenig wenn du dann immer wenns um "Strecke" geht einen Mietwagen brauchst und obendrein dein E-Mobil mit einem Kredit finanzieren musst.
Was du an Zinzen und Leihwagen zahlst koenntest da genausogut in Monatsgebuehren fuer ein Wechselakkusystem investieren, nur dass das dann bequemer waere als immer auf den Ladestand zu schielen und vorher wissen zu muessen obs doch der Leihwagen sein muss.
Doch der ware Brueller an der Geschichte ist, mit den festverbauten Akku bleibt das E-Mobil ein teures Nischenprodukt, mit dem Wechselakku kann bereits heute der Massenmarkt erschlossen werden (incl. Scaleneffekten und damit gerade bei den Akkus drastisch sinkenden Kosten), d.h. zumindest die naechsten 20 Jahre wird das Wechselakkusystem fuer den Einzelnen gleichteuer oder eher noch billiger als der festverbaute Akku.
Aber halt, sofort das denken einstellen, sonst koennen VAG, Daimler und Bosch dich nicht mehr so dick abzocken.
snafu
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