Ok, ich bin Vegetarier, allerdings keiner von der militanten Sorte. Es soll doch jeder essen was er will, missionieren bringt nix.
Aber Fleisch aus dem Drucker? o.O Ich weiß ja nicht. Das kommt mir wie Analogkäse vor, also das ekelhafte Zeug aus Pflanzenfett, Aromastoffen und weitere leckere Zutaten aus der Küche der Chemiekonzerne.
Allerdings wäre Fleisch vom Tier nicht das Problem, wenn davon pro Person weniger gegessen werden würde. Als ich noch Fleisch und Wurst gegessen habe, waren das etwa 150 Gramm pro Woche (!). Der durchschnittliche Bundesbürger verdrückt diese Menge pro Tag (!).
Und das ist das Problem. Die Massen an Viechern furzen wie Maschinengewehre Methan in die Luft. Und das schiebt den Treibhauseffekt viel heftiger als CO2 an. Von den Problemen der Massentierhaltung (Antibiotika, Seuchen, üble Lebensbedingungen der Tiere, etc.) mal ganz abgesehen.
Wenn also Fleisch wieder als das gesehen wird, was es ist, nämlich Luxus, bräuchten wir weder Massentierhaltung, noch Fleisch aus dem Drucker.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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Replay schrieb:
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> Ok, ich bin Vegetarier, allerdings keiner von der militanten Sorte. Es soll
> doch jeder essen was er will, missionieren bringt nix.
OK, dann ignorier ich den missionarischen Teil unten mal. ;)
> Aber Fleisch aus dem Drucker? o.O Ich weiß ja nicht. Das kommt mir wie
> Analogkäse vor, also das ekelhafte Zeug aus Pflanzenfett, Aromastoffen und
> weitere leckere Zutaten aus der Küche der Chemiekonzerne.
Und, was ist an Analogkäse nun so schlimm? Außer vielleicht der den Ärger geradezu heraufbeschwörenden Namenswahl. Margarine heißt ja auch nicht Analogbutter. Hätte man das Zeug Blurbs genannt, würde man es essen oder eben nicht, weil es einem nicht schmeckt oder zu "künstlich" ist.
Fleisch aus dem Drucker? Klingt hygienisch und moralisch einwandfrei und resourcenschonender herstellbar. Wenn's auch noch schmeckt: Warum nicht? Und es wird sicher niemand gezwungen, es zu essen, wenn er nicht will.
> Wenn also Fleisch wieder als das gesehen wird, was es ist, nämlich Luxus,
> bräuchten wir weder Massentierhaltung, noch Fleisch aus dem Drucker.
Du meinst "was es war". Momentan ist Fleisch kein Luxus, gedruckt wird es das langfristig vielleicht noch weniger, dafür ökologisch sinnvoller.
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Wenn das ganze Marktreif ist, freue ich mich schon auf das Regal im Mediamarkt...
Für meinen Drucker bitte noch zwei mal Rind und eine Schweinepatrone!
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Replay schrieb:
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> Wenn also Fleisch wieder als das gesehen wird, was es ist, nämlich Luxus,
> bräuchten wir weder Massentierhaltung, noch Fleisch aus dem Drucker.
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mag schrieb:
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> Replay schrieb:
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> > Ok, ich bin Vegetarier, allerdings keiner von der militanten Sorte. Es
> soll
> > doch jeder essen was er will, missionieren bringt nix.
>
> OK, dann ignorier ich den missionarischen Teil unten mal. ;)
Du meinst die Sache mit der Massentierhaltung? Das ist doch kein Geheimnis. Als ich noch Fleisch gegessen habe, habe ich es ausschließlich als Bio-Zeug gekauft. Und das seit 1985, ab 2003 vom benachbarten Bio-Hof bis zur Umstellung auf eine vegetarische Mampfe. Ich wollte seit 1985 weder Massentierhaltung, noch wollte ich Chemie in meinen Lebensmitteln.
Wenn jemand Fleisch essen möchte, dann wäre es natürlich sinnvoll, wenn es erstens als Ökoprodukt daherkäme und zweitens der Fleisch- und Wurstkonsum auf ein vernünftiges Maß reduziert werden würde. Dann macht auch der höhere Preis des Bio-Zeugs nichts aus.
Es ist wie immer: Die Dosis macht's.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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mag schrieb:
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> OK, dann ignorier ich den missionarischen Teil unten mal. ;)
Traurige Welt, wenn Fakten aussprechen schon als missionieren gesehen wird. Aber sie zerstören oft das eigene Weltbild, klar, dass man sein eigenes dann verteidigen will, aber missionieren ist das meiner Meinung nach noch lange nicht.
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