da ist ja sogar ein Kernkraftwerk billiger. Bei 700-800T USD für ein System das 100KW/h erzeugt, kann das nie im Leben erfolgrreich sein. Lustig ist ja auch das sie betonen, keine teuren Materialien zu verwenden ... aber wo kommt dann nur dieser Abenteuerliche Preis her.
Der Preis kommt zu einem großem Teil durch die Entwicklungskosten, die muss man nämlich wieder einspielen, ist doch wohl logisch.
Des Weiteren ist es etwas "Neues" und man will, solange man der einzige Anbieter eines solchen Produktes ist, möglichst viel Geld verdienen, unteranderem wegen dem zuvor genanntem Einspielen der Entwicklungskosten.
Nicht zu vergessen ist auch, dass es sich hier um die erste Version handelt, spätere werden effektiver sein. Jede "Stromerzeugunstechnik" hat sich im Laufe der Zeit verbessert, diese wird es auch tun, wenn man sie weiter entwickelt.
höre ich da etwa "Technologiegläubigkeit" raus? tststs ...
Wenn sich tatsächlich alles realisieren lässt wie die Herren es angepriesen haben, wäre das durchaus eine Verbesserung. Es geht hier nicht ausschließlich um "billiger" sondern um effizienter, dezentraler, flexibler, sauberer und nicht zu letzt zukunftssicherer.
Ein Bloom-Server muss kein unendlich langes Stromnetz unterhalten und deshalb auch die damit einhergehenden Verluste nicht einkalkulieren. Ein Bloom-Server ist nicht anfällig für Blizzards die in den USA schon mal Tagelang den Strom ausfallen lassen (immer brav die Lüftngsschlitze freihalten =)). Ein Bloom-Server kann auch da eingesetzt werden wo (wie zum Beispiel im tiefsten Afrika) ein Stromnetz einfach undenkbar ist. Damit darf man dann offiziell auf Dieselgeneratoren verzichten. Ein Bloom-Server KANN CO2-neutral arbeiten. Biogas aus Landwirtschaftsafällen ist zum Beispiel in Deutschland schon bekannt, wenn auch bei weitem nicht flächendeckend eingesetzt. Und wie schon oben gesagt, ein Bloom-Server produziert im Gegensatz zu dem oben genannten Atomkraftwerk auch keine Radioaktiven Abfälle.
Technologischer Fortschritt findet nicht selten in kleinen Schritten statt. 50% mehr Effizienz bei der Verbrennung von Erdgas ist lange nicht "umweltFREUNDLICH", aber es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Fragt sich nur noch, wie hoch der Wirkungsgrad ist, denn davon ist nirgendwo die Rede.
laut http://de.wikipedia.org/wiki/Atomkraftwerk
kostet ein 1600MW Kernkarftwerk derzeit 5,47 Millarden Euro = 7,43*10^9$
also kostet 1MW : 7430/1600*10^6$ = 4,6*10^6$
die Brennstoffzelle: 1MW : 8*10^6$
Wenn man jetzt die Urangewinnung und die Probleme mit der Endlagerung einberechnet sind die Brennstoffzellen durchaus konkurenzfaehig...
in den präsentationsslides konnte man grob einen wirkungsgrad von ca. 55% ablesen, das datenblatt spricht von >50%, wenn man anhand des angegebenen verbrauchs und der leistung nachrechnet kommt man auf 51,6%
http://de.wikipedia.org/wiki/Marktpreis
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechter_Preis
http://www.google.de/search?q=Marktpreis
- KarlDAV -
ign schrieb:
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> da ist ja sogar ein Kernkraftwerk billiger.
Klar. Besonders da ja der Steuerzahler für sowas wie die (Nicht-)Endlagerung bezahlt.
> Bei 700-800T USD für ein System das 100KW/h erzeugt, kann das
> nie im Leben erfolgrreich sein.
Und weil "sowas" nie im Leben erfolgreich sein kann ist die Computer Industrie in den USA vor Jahren pleite gegangen, werden in Asien keine MP3 Player hergestellt, Flugzeuge fahren nur auf der Autobahn da zu schwer, Katalysatoren in Autos gibt es nicht da zu teuer und Wechselstrom ist ja auch zu gefährlich wie Edison nachgewiesen hat.
Nebenbei in unwirklichen Gegenden, also im Forschungsbereich oder auch (nun ja) militärischem ist eine wartungsarme Technik sehr interessant.
> Lustig ist ja auch das sie betonen, keine teuren Materialien zu
> verwenden ... aber wo kommt dann nur dieser Abenteuerliche
> Preis her.
Der erste VW Polo Prototyp war auch zu teuer. Wurde gleich wieder eingestellt.
Echt aber Du solltest BWLer werden. Dein Horizont reicht jedenfalls auch gerade bis vor den Rand der Designerbrille von Mielfann.
biogas aus "landwirtschaftsabfällen"...
von abfällen kann nicht die rede sein, es wird extra zur biogasproduktion mais etc angebaut, und der anteil ist nicht gerade wenig..
Was schon ziemlich gut ist für ein nicht-thermisches Verfahren.
Inzwischen hat man kapiert, dass das nicht die Lösung sein kann (zumindest in Europa). Man versucht es jetzt mit Algen in grossen geschlossenen Systemen.
Und es entsteht genügend Methangas an allen möglichen Stelle - man müsste es nur einfangen...
hm, interessant, die von dir angesprochene US-Computerindustrie hatte also damals schon Konkurrenz ? Und die Produktion des VW Polo Blue Motion wurde ja auch wegen seines geringen Verbrauches wieder eingestellt und nicht etwa, weil er zu teuer, und damit für den Verbraucher nicht wirtschaftlich war ?
Ist schon dumm, wenn man mit einem Äpfel-Birnen Vergleich argumentieren will ... und das hat nix mit BWL zu tun.
1. sagte er das in ironie
und
2. Nicht der blue motion sondern der aller erste polo ist gemeint, lern lesen alter
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