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Rechnet sich E-Auto oder nicht,

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  1. Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: derdiedas 09.08.13 - 12:23

    also ich habe da mal gerechnet, und bin auf folgende Ergebnisse gekommen.

    Um ein "E"-Auto zu bewegen benötigst man realistisch zwischen 3500 und 7000 KW/per Anno also das gleiche was ein typischer 4 Personenhaushalt auch so als "Hausstrom" verballert.

    Beispielrechnung für zwei äußerlich und bei den Fahrleistungen ähnliche Autos:

    Tesla Modell S 85KWh Batterie maximal 480km sollten also 300km realistisch sein.

    300km mit 85KWh machen also 0,28KWh/km * 20000km im Jahr etwa 5600KWh
    Wenn ich die aktuellen Angebote (Verivox -6000KWh) Rechne macht das Rund 1500 bis 1600Euro/Anno(ÖkoStrom!) (Wenn ich 10000Kwh rechne weil mein Haus ja auch Strom benötigt wird es noch günstiger)

    Porsche Panamera Durchnittlich 10l/100km macht bei 1,6Euro/Liter 3200Euro Sprit.

    Also haben wir bei gleichen Fahrleistungen und Anschaffungspreis 50% weniger "Treibstoff"kosten beim Stromer wie beim Benziner. Und ich habe hier den Tesla durch die "nur" 300km etwa 40% schlechter gerechnet, während ich beim Porsche deren ebenfalls wahrscheinlich unrealistischen 10Liter genommen habe.

    Und das die Autos vergleichbar sind belegen auch auch aktuelle Testergebnisse:
    http://www.goingelectric.de/2012/08/31/news/tesla-model-s-vs-porsche-panamera-gts-inside-line/

    Für den Akku gewährt Tesla übrigens eine 8Jahre/200.000km Garantie!

    BMW's Hybrid Konzept finde ich ehrlich gesagt weniger toll...


    Just my2cent

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  2. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: slashwalker 09.08.13 - 13:00

    Die Rechnung mag bei Tesla vs Porsche aufgehen, aber jetzt nimm mal "normale" Fahrzeuge.
    http://www.focus.de/auto/neuheiten/kompakte/opel-ampera-elektro-opel-rentiert-sich-erst-nach-30-jahren_aid_571173.html

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  3. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: enteKross 09.08.13 - 13:00

    Im Moment lohnt es sich wahrscheinlich durch die höheren Anschaffungskosten und dadurch, dass alles noch in einem ziemlich Beta-Status hängt trotzdem nicht. Wer weiß wie lange diese Akkus im Realbetrieb wirklich halten oder was so alles an diesen neuen Fahrzeugen kaputt geht.. Langzeittests vom ADAC o.ä. habe ich noch nicht gesehen.

    Allerdings wird die Zeit kommen in der es (theoretisch) günstiger ist als ein Verbrennungsmotor. Man weiß allerdings nicht was sich die Politik einfallen lässt, wenn ihr die Milliarden ¤ irgendwelcher Steuern auf Benzin und Diesel flöten gehen.. Wahrscheinlich gibts dann eine Mit-euch-kann-mans-ja-machen-Steuer auf Auto-Strom und dann isses genau so teuer.

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  4. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: slashwalker 09.08.13 - 13:04

    Wenn der Staat keine Mineralöl- und Ökosteuer kassieren kann, dann kommt halt eine Elektro-Smog-Steuer oder ähnlicher Quark. Der Autofahrer wird weiterhin gemolken wo es nur geht.

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  5. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: derdiedas 09.08.13 - 13:26

    Opel Ampera ist auch im vergleich zum Tesla irgendwie "überteuert". Und der einzige Unterschied der sich zeigen muss ist die Lebensdauer des Akkus und die ist mir bei 8 Jahren Garantie irgendwie Hupe.

    Was aber für E-Auto spricht sind:
    - Abgase werden nicht mehr überall verteilt, damit "gesünderes" Autofahren und weniger Dreck in den Städten. Autos müssen keine "Dezentrale" Entgiftungsanlage mit sich führen und Warten lassen. Was etwa bei BlueMotion an Aufwand getrieben wird (Harnstoff) ist schon "Bemwerkenswert"

    ASU fällt damit auch weg :-)

    - Unabhängigere Energieversorgung - Es gibt Millionen Möglichkeiten Strom zu Erzeugen, aber Verbrennungsmotoren benötigen zwangsweise Fossile Brennstoffe oder müssen Nahrungsmittel verheizen.

    - Dezentrale Energieversorgung, ich kann mit Solarkollektoren auf meinem Dach Energie erzeugen, und wenn ich das Auto wieder auflade gibt es auch weniger Überkapazitäten. Es mag sein das sich das bei aktuellen Benzin/Energiepreisen nicht Rechnet. Aber möglicherweise schaut die Rechnung in mittlerer Zukunft schon ganz anders aus. Und das der Sprit grade vergleichsweise billig ist haben wir der noch anhaltenden weltweiten Rezession zu verdanken.

    - Verschleiss: Weniger sich bewegende Teile machen automatisch weniger Verschleiss, und die Standzeit von E.Motoren schaut immer besser aus als die Leistungsgleicher Verbrenner.

    - Tanken, ich denke es wird in Zukunft überall Stromtankstellen geben. Denn die Einzurichten ist genauso kompliziert wie eine Parkuhr. Und evtl. ein lohnendes Zusatzgeschäft für die Parkhausbetreiber.

    - Tankzeiten, die sind neben den derzeitigen Akkupreisen der einzige Wermutstropfen an der ganzen Geschichte.

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  6. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: Anonymer Nutzer 09.08.13 - 14:05

    Du vergisst die folgenden (Noch-)Nachteile der reinen Elektromobilität:
    - Es gibt noch nicht genügend Lademöglichkeiten unterwegs; wenn der Akku leer ist, bleibst du stehen.
    - Akkus verlieren bei jedem Ladezyklus Kapazität. Moderne Akkus sind zwar weit besser als frühere Akkus, aber das Auto-Laden ist von der Häufigkeit dann wohl eher mit nem Smartphone-Ladeintervall vergleichbar und da schwächelt der Akku bereits nach gut einem Jahr selbst bei modernsten Modellen. Ergo: Die Reichweite nimmt dann deutlich ab. Nach einer gewissen Zeit muss der Akku ersetzt werden und der ist bei einem E-Auto richtig(!) teuer.
    - Die gesamte Technik steckt mehr oder weniger noch in den Kinderschuhen (auch wenn es früher schon Elektroautos [mit ganz anderen Anforderungen] gab) - Kinderkrankheiten sind hier noch mehr als wahrscheinlich, wie man speziell auch beim Tesla-Roadster regelmäßig mal wieder laß...
    - Leider sind reine Elektroautos noch viel zu teuer, als dass sie sich wirklich rechnen könnten - es sind derzeit praktisch nur Prestigeobjekte, auch wenn sich das mglw. mit der Zeit ändern könnte. Noch ist es definitiv nicht soweit.

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  7. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: enteKross 09.08.13 - 14:12

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Opel Ampera ist auch im vergleich zum Tesla irgendwie "überteuert". Und der
    > einzige Unterschied der sich zeigen muss ist die Lebensdauer des Akkus und
    > die ist mir bei 8 Jahren Garantie irgendwie Hupe.

    Also ich hab mir die Garantiebedingungen jetzt nicht durchgelesen aber in der Regel dürfte die normale "Abnutzung" also der Verlust von Kapazität bei einem Akku als Verschleiß gewertet werden und somit nicht unter die Garantie fallen.

    Auf normale Auto hat man ja auch zwischen 2 und 5 Jahren Garantie. Wenn in der Zeit aber zum Beispiel die Kupplung eine Gretsche macht, Bremsen verschleißen, etc. ist das auch nicht durch eine Garantie gedeckt.

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  8. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: Ach 09.08.13 - 14:24

    Der "Verschleiß" des Akku ist doch sauber definiert in Form einer Prozentangabe zur verbleibenden Maximalkapazität. Ich weiß jetzt nicht wo genau der Grenzwert bei Tesla liegt, aber in der Regel sind es 80%. Kann dein Akku innerhalb der Garantiezeit keine 80% der Nennleistung mehr halten, gilt er als kaputt und wird ausgetauscht. Von daher verstehe ich deine Sorge nicht.

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  9. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: enteKross 09.08.13 - 14:34

    Ah wenn das so ist, ist es gut. Wie gesagt hab mir keine Garantie-Bedingungen durchgelesen aber hätte mir vorstellen können, dass es so ist.
    Danke für die Info.

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  10. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: Ach 09.08.13 - 14:57

    Nicht nur das. Es gibt unzählige Verschleißteile die beim Elektroauto wegfallen, selbst der Bremsverschleiß wird durch das elektrische verzögern mal eben geviertelt. Wenn man also Panik hat vor unvorhergesehenen Reparaturkosten bei seinem Wagen, dann sind die sorgenfreien Stromer das Mittel der Wahl, wenn, ja wenn man sich den höheren Anschaffungspreis leisten kann und mit der Reichweite klar kommt. Aber Stromer werden eben auch billiger, gerade in 2014 fallen der Volt und der Leaf erheblich im Preis, und dann gibt es da noch ein weiteres Fahrzeug am Horizont: den Zoe. Der könnte auch dem I3 schon mal etwas Angst einjagen, auch wenn er viel schwächer ist, er ist witzig, geschickt gemacht, tatsächlich bezahlbar und sieht noch dazu ziemlich futuristisch und trotzdem cool aus.

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  11. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: slashwalker 09.08.13 - 15:01

    Der Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst die folgenden (Noch-)Nachteile der reinen Elektromobilität:
    > - Es gibt noch nicht genügend Lademöglichkeiten unterwegs; wenn der Akku
    > leer ist, bleibst du stehen.
    > - Akkus verlieren bei jedem Ladezyklus Kapazität. Moderne Akkus sind zwar
    > weit besser als frühere Akkus, aber das Auto-Laden ist von der Häufigkeit
    > dann wohl eher mit nem Smartphone-Ladeintervall vergleichbar und da
    > schwächelt der Akku bereits nach gut einem Jahr selbst bei modernsten
    > Modellen. Ergo: Die Reichweite nimmt dann deutlich ab. Nach einer gewissen
    > Zeit muss der Akku ersetzt werden und der ist bei einem E-Auto richtig(!)
    > teuer.
    > - Die gesamte Technik steckt mehr oder weniger noch in den Kinderschuhen
    > (auch wenn es früher schon Elektroautos gab) - Kinderkrankheiten sind hier
    > noch mehr als wahrscheinlich, wie man speziell auch beim Tesla-Roadster
    > regelmäßig mal wieder laß...
    > - Leider sind reine Elektroautos noch viel zu teuer, als dass sie sich
    > wirklich rechnen könnten - es sind derzeit praktisch nur Prestigeobjekte,
    > auch wenn sich das mglw. mit der Zeit ändern könnte. Noch ist es definitiv
    > nicht soweit.

    Dazu kommt das gefühlt 99% der Stromer einfach nur hässlich sind! Bis auf einige Ausnahmen bekommt es irgendwie kein Hersteller gebacken schöne Stromer zu bauen.
    Und solange Strom nicht zu 100% aus EE kommt, ist die Ökobilanz auch nur Augenwischerei.

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  12. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: derdiedas 09.08.13 - 16:36

    >Du vergisst die folgenden (Noch-)Nachteile der reinen Elektromobilität:
    >- Es gibt noch nicht genügend Lademöglichkeiten unterwegs; wenn der Akku leer ist, >bleibst du stehen

    Also ich kenne kaum Landstriche in denen Strom noch per Lastwagen verteilt wird :-)
    Wie gesagt Stromtankstellen einzurichten ist für jeden der Strom verkaufen möchte problemlos möglich. Im einfachsten Fall 240V Steckdose mit Stromzähler, und eine Stromtankstelle mit 400V ist auch nicht wesentlich komplizierter.

    Und bis dahin freundlich fragen, da wird kaum einer jemanden vom Hof jagen...
    Und so schlecht schaut es aktuell auch nicht aus:
    http://e-tankstellen-finder.com/at/de/elektrotankstellen

    Wie gesagt ist der einzige Wermutstropfen sind die 3h Ladezeit. Wer aber das Auto nicht oder selten für die Langstrecke verwendet und damit nachts oder auf der Arbeit das Auto laden kann der kann damit Leben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.13 16:37 durch derdiedas.

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  13. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: KarlSpaat 09.08.13 - 20:19

    Innerhalb von Städten sollte man nur ÖPNV nehmen und außerhalb von Städten schlägt nichts einen guten Diesel oder Autogasmotor. Diese ganze E und Hybridscheisse bringt nur in Städten etwas und dort fährt man einfach kein Auto.

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  14. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: enteKross 09.08.13 - 20:50

    Genau! Verbieten, einsperren, hinrichten!

    Gibt ja keine Leute die mit viel Ausrüstung unterwegs sind (z.B. Fotografen), schweres Gerät dabei haben (z.B. Bauarbeiter), unabhängig, schnell und trocken sein müssen (z.B. Vertreter (Zugausfälle etc.)), eine schlechte Anbindung haben oder einfach ihr Recht, zu leben wie sie wollen, in Anspruch nehmen.

    Gibt nur schwarz und weiß, gute und schlechte, kluge und dumme Menschen. So ist es. Amen. Verbreite deinen Dung ruhig weiter - ist ja dein Recht. Wie es meinst ist mit dem Auto durch die Stadt zu fahren ;)

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  15. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: Klausens 09.08.13 - 22:47

    Mir gehn diese in-der-stadt-fährt-keiner-auto-laberer auch irgendwann auf den keks.
    ich frag mich, warum wir dann keine 3spurigen fahrradwege haben. alle, die in foren posten sind zumindest nur mit bus oder rad unterwegs

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  16. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: Ach 09.08.13 - 23:48

    Jetzt stell dir mal vor, du hast nun mal ein Elektroauto in der Garage stehen und du willst noch schnell zwei Straßen weiter die neue CT kaufen. Wenn du mit dem Bus fährst, dann trägst du zur Verbrennung von Dieselspritt bei, gehst du zu Fuß, dann verbrennst du dein Mittagessen, und zwar ziemlich ineffektiv, der Mensch hat ja nur einen Wirkungsgrad von +- 20% als Maschine, was wiederum unsere Atmosphäre mit in einem erhöhtem CO² Ausstoß tangiert. Nimmst du dagegen das Elektroauto für die 250m, mit 85% Wirkungsgrad, oder auch 100% bei Aufladung über die eigenen Solarzellen, dann bist du theoretisch am umweltfreundlichsten unterwegs :]. Ich find E-Autos gut.

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  17. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: DSLfan 10.08.13 - 01:31

    Das ist völliger Quatisch.
    Ein denken der Strom kommt ja aus der Steckdose und was davor ist weiß keiner.
    Der Strom muss erzeugt werden oft noch durch sehr ineffektive Kohle Kraftwerke und auch Atomkraftwerke sind nicht besser usw.
    Wenn man das rechnet und dann auch noch die Übertragungsverlust (Leitungen Speicherverluste usw)
    Ist das fahren mit dem Elektroauto gar nicht so sauber im moment noch.
    Ich denke am besten wäre da das laufen.

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  18. Re: der eine rechnet am Preis der andere an der Umwelt

    Autor: Kasabian 10.08.13 - 04:42

    aber auch dort schon es nicht viel besser aus. Zum Teil sogar negativer, weil ansonsten müsste die Energie ausschließlich aus regenerativer Energie erzeugt werden.

    Alles eher ernüchternd.

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  19. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: elend0r 10.08.13 - 05:07

    Hast schon irgendwie Recht, aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Sonst kann man es gleich lassen mit dme Ökö-Strom weil ja die Bauteile dafür derzeit immer noch mit Kohle/Atomstrom hergestellt werden. Und die Autos werden auch alle mit dem Strom hergestellt usw.

    Wenn man immer nur wartet, bis sich die nächste Technologie-Generation lohnt, dann würde man doch kaum voran kommen, weil jeder immer auf den sicheren, risikofreien Deal wartet.

    Ich glaub grad mit den E-Autos könnte man die Emissionen senken. Man hat ja nicht nur Industrie-Emissionen für deren Herstellung sondern noch zusätzlich durch das Fahren. Es geht ja darum, dass die Emissionen, die normalerweise durch Benziner/Diesel anfallen würden dann einfach wegfallen (selbst wenn es nur ein kleiner Prozentsatz ist).

    Und man baut ja nicht doppelt so viele Autos, sondern die Produktion der Benziner/Diesel wird dann etwas runtergefahren, während mehr E-Autos gebaut werden, dh in der Industrie sollte die Emission dann kaum schwanken.

    Und beim Strom, da müsste man wirklich mal Fakten haben, wie hoch die Emissionen sind für die Stromherstellung und wie das dann effektiv aussieht im Vgl zum Benziner/Diesel. Aber hier gibts ja immer nur Mutmaßungen ohne Zahlen - auch, weil viele Leute gar nicht wissen wollen was Sache ist, weil man ja sonst sein heiles Weltbild zerstört.

    Ist wie immer (nicht in Bezug auf die Diskussion hier, sondern allgemein bei dem Thema), mehr eine emotionale Debatte, als eine rationale.

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  20. Re: Rechnet sich E-Auto oder nicht,

    Autor: elend0r 10.08.13 - 05:32

    Also ich wohn in der Stadt, hab nen Rad und fahre Bus/Straßenbahn. Aber ich geh zB auch nicht jeden Tag einkaufen, sondern eher einmal die Woche. Heißt im Klartext ich fülle meinen 80 Liter Rucksack mit Einkäufen und weil die Läden so blöd liegen muss ich auch noch laufen. Alles kein Thema hält fit.

    Aber wenn ich zB Getränke kaufen will, mal zwei Kisten Bier oder so, dann müsste ich schon zwei Mal zum Laden laufen. Da wäre ein Auto schon mal ganz praktisch. Ausm Laden gemütlich raus, alles in Kofferraum geworfen, zu Hause gemütlich ausgepackt. Zeitlich vermutlich etwa das selbe (Parkplatzsuche, Verkehr) aber dafür weniger anstrengend. Grade jetzt im Sommer bei 25+ Grad hat man absolut kein Bock den ganzen Kram zu schleppen.

    Oder man muss mal schnell zum Baumarkt und irgendwas größeres kaufen. Das immer mit dem Bus zu machen ist ewig ätzend. Dann muss man auch noch aussteigen, weil Radfahrer unbedingt Bus fahren wollen (ist mir auch schon paar Mal passiert).

    Oder wenn man mal übers Wochenende Leute besuchen fahren will die außerhalb wohnen. Kannst auch net ewig bleiben, weil aus den Vororten die Busse um 10 das letzte Mal in die City fahren.
    Oder einfach nur mal raus aus der Stadt - ist mit dem Öffentlichen grade am Wochenende mehr Stress als Spaß. Ist ja nicht so, dass man als Städter entweder die ganze Zeit in der Kneipe hockt oder die ganze Zeit um die Stadt herum Fahrrad fahren will. Manchmal will man mal 100km anderswo hinfahren, Ausstellung, besonderes Museum, Freunde, Verwandte, sonstige kulturelle Veranstaltungen.
    Da ist Bus nicht immer ne Option und die Bahn macht da eher nen Scheiß-Job.

    Ich weiß ja nicht, ob du nen Auto hast - aber erst wenn man keins mehr hat, fällt einem auf, wo es überall fehlt. Klar, irgendwie gehts immer. Ich hab jetzt fast 5 Jahre ohne Auto überlebt und werds auch weiterhin schaffen. Aber so pauschal zu sagen, dass nen Auto in der Stadt unnötig ist, halte ich für übertrieben.

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