Bei Autos find ich einen E-Motor OK, aber bei Motorrädern passts für MICH irgendwie nicht zum gewünschten Fahrerlebnis. Ich möchte nicht auf das poltern eines schönen V2 zwischen meinen Beinen verzichten müssen.
Ein Auto ist für mich ein Nutzgegenstand, dort würde ich mir sofort ein Modell mit E-Motor kaufen, wenn die Technik ausgereift ist und der Preis stimmt. Motorradfahren ist hingegen Leidenschaft.
Wie seht ihr das?
A car moves my body, a bike moves my soul.
Vorne weg: Ich besaß mal ein Motorrad, nun weder Auto noch Motorrad. Ich hatte interessanterweise für einen kurzen Moment einen entgegengesetzten Gedankengang bevor ich Deinen Beitrag las. Bei einem E-Auto erwarte ich Zuverlässigkeit und hohe Reichweite. Daher würde ich mir wie Du ein solches nur kaufen, wenn es ausgereift ist.
Beim Motorrad gibt es zwar auch solche, die damit zur Arbeit oder auf langen Touren in den Urlaub fahren, aber bei vielen ist es ein Hobby - ein Fahrzeug, auf das sie nicht zwingend brauchen und mit dem eher mal kurze bis mittlere Strecken gefahren werden. Außerdem verbinde ich mit einem Motorrad eher Abenteuer und Entdeckergeist, sowie den Drang sich ein wenig von der Masse bzw. dem grauen Alttag abzusetzen. Da hinein passt eine neue Fortbewegungstechnik eigentlich ganz gut.
Ein Problem ist vermutlich nur, dass man an den E-Motorrädern wohl auch nicht mehr selber herum schrauben kann.
Welcher von beiden Ansätzen mehr Sinn ergibt, kann ich nicht abschließend sagen. Im Zweifelsfall keiner. ;) Von der Vernunft her sollte die Technik in beiden Geräten effizient und fehlerfrei arbeiten und ein solches Fahrzeug nur gekauft werden, wenn man es auch braucht. Aber....ach egal.
DiscoVolante schrieb:
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> Bei Autos find ich einen E-Motor OK, aber bei Motorrädern passts für MICH
> irgendwie nicht zum gewünschten Fahrerlebnis. Ich möchte nicht auf das
> poltern eines schönen V2 zwischen meinen Beinen verzichten müssen.
>
> Ein Auto ist für mich ein Nutzgegenstand, dort würde ich mir sofort ein
> Modell mit E-Motor kaufen, wenn die Technik ausgereift ist und der Preis
> stimmt. Motorradfahren ist hingegen Leidenschaft.
>
> Wie seht ihr das?
>
> A car moves my body, a bike moves my soul.
Hängt immer vom jeweiligen Fahrzeug ab. Für mich war mein Motorrad eine unbequeme Art und Weise von A nach B zu kommen, weil ich mir zu der Zeit einfach nichts anderes leisten konnte, mein Roadster bietet auf jeden Fall ein deutlich besseres Fahrerlebnis als mein alter Bock.
Auf der anderen Seite muß man fairerweise auch sagen daß der Roadster locker das 10-fache gekostet hat. Aber pauschalisieren sollte man solche Aussagen lieber nicht.

Ich bin Motorradfahrer aus Leidenschaft, besitze selbst kein Auto. Meine Frau fährt nur desshalb seit kurzem Auto, weil wir ein kleines Kind haben. ( Interessanterweise finde ich im gegensatz zu Johnny Cache ein Motorrad deutlich bequemer. Aber das ist ja Ansichtssache. )
Ich fahre mit dem Motorrad ganzjährig zur Arbeit und mache Touren. Ich würde mir dennoch sofort ein E-Motorrad kaufen Wenn:
1. Sie ausgereift sind.
2. Die Reichweite erhöht ist, oder besser noch der Akku an Wechselstationen in wenigen Minuten austauschbar ist. Eine kurze Tages-Tour hat ja mal sehr schnell die 300km erreicht.
Ich fahre lieber viele kleinere Zylinder, bei denen die Vibrationen deutlich geringer sind. Das erhöht für mich den Fahrkompfort. Mit einem E-Motorrad wäre das Fahrverhalten dnochmals deutlich ruhiger, und die Beschleunigung konstanter. Für mich echte Vorteile.
Zingel schrieb:
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> Ich bin Motorradfahrer aus Leidenschaft, besitze selbst kein Auto. Meine
> Frau fährt nur desshalb seit kurzem Auto, weil wir ein kleines Kind haben.
> ( Interessanterweise finde ich im gegensatz zu Johnny Cache ein Motorrad
> deutlich bequemer. Aber das ist ja Ansichtssache. )
Wie gesagt, das hängt immer vom Fahrzeug ab. Meine XV535 Virago war deutlich bequemer als die GS500 von meinem Schwesterlein, auf der ich wie ein Affe auf nem Schleifstein gesessen habe. Allein beim Gedanken daran tut mir jetzt schon wieder das Kreuz weh. Bei Autos ist das auch nicht viel anders, aber wenn man sich ein Sofa auf vier Rädern (bei mir einen alten R129) kauft, machst sogar im Stau stehen noch Spaß. ;)
> Ich fahre lieber viele kleinere Zylinder, bei denen die Vibrationen
> deutlich geringer sind. Das erhöht für mich den Fahrkompfort. Mit einem
> E-Motorrad wäre das Fahrverhalten dnochmals deutlich ruhiger, und die
> Beschleunigung konstanter. Für mich echte Vorteile.
Irgendwie paßt für mich Laufruhe und Leidenschaft nicht so richtig zusammen, aber was den Komfort angeht hast du vollkommen recht. Schade ist nur daß man mit einem Motorrad nur einen Bruchteil der Bremsenergie zurück gewinnen kann, was sich aber Konstruktionsbedingt wohl kaum vermeinden läßt.

das kann ich net nachvollziehen das du sagst ein roadster bietet ein besseres fahrerlebniss, denn schon die beschleunigung einen bikes ist deinem roadster so überlegen, das das schonr eicht um den fahrspaß zu überbieten ;)
flasherle schrieb:
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> das kann ich net nachvollziehen das du sagst ein roadster bietet ein
> besseres fahrerlebniss, denn schon die beschleunigung einen bikes ist
> deinem roadster so überlegen, das das schonr eicht um den fahrspaß zu
> überbieten ;)
Zugegeben, die 7,2s sind jetzt keine berauschende Beschleunigung, aber sie ist in jedem Fall ausreichend um in allen Verkehrssituationen keinem im Weg zu sein. Für mich war der Fahrspaß immer sehr vom Wetter abhängig, was mit einem Roadster kein Problem mehr ist. Und wenn man mal ganz hart ist und von allen blöd anschaut werden möchte muß man einfach mal mit einem Roadster bei Regen oben ohne fahren... ab rund 60km/h geht sogar das ohne nass zu werden. ;)
Fahrspaß wird von jedem anders definiert. Die einen schalten sich gerne zu Tode während andere lieber eine Automatik haben, die einen möchten eine perfekt klimatisierte Kiste während ich lieber oben ohne durch die Gegend düse. Wichtig ist nur daß es für jeden was gibt, und ein e-Motorrad ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

DiscoVolante schrieb:
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> Ich möchte nicht auf das
> poltern eines schönen V2 zwischen meinen Beinen verzichten müssen.
Was soll dieser merkwürdige zweite Zylinder zwischen Deinen Beinen? Der zerstört Fahrgefühl und Poltern zugleich. Wer Zweizylinder fährt kann auch gleich nen Elektroroller nehmen....
RK
rolf_kah schrieb:
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> DiscoVolante schrieb:
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> > Ich möchte nicht auf das
> > poltern eines schönen V2 zwischen meinen Beinen verzichten müssen.
>
> Was soll dieser merkwürdige zweite Zylinder zwischen Deinen Beinen? Der
> zerstört Fahrgefühl und Poltern zugleich. Wer Zweizylinder fährt kann auch
> gleich nen Elektroroller nehmen....
>
> RK
na, das will ich doch mal überlesen habe ;-)
wir können ja mal den wasserglastest machen: einzylinder (2-takter?) gegen ne alte panhead.
was mich dabei aber generell etwas verwirrt ist, wie schaltet man beim elektromotorrad, bzw. wie erkennt man den schaltzeitpunkt? da ich am motorrad keinen drehzahlmesser habe, schalte ich ausschließlich nach geräusch und popometer (auch dafür sind die vibrationen gut).
ob man durch einen integralhelm das pfeiffen des e-motors und getriebe noch so gut hört um dadurch den schaltzeitpunkt zu bestimmen? ich hätte auch keine lust andauernd den drehzahlmesser oder tachometer im auge behalten zu müssen.
und ausserdem riechen die ebikes bestimmt nicht so schön nach sprit und öl wie ein richtiges mopped!
also wir sind mal bei -12 grad im winter offen durch die gegend geblasen mit nem cabrio, da schauen auch mal alle zeimlich dämlich ;)
flasherle schrieb:
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> also wir sind mal bei -12 grad im winter offen durch die gegend geblasen
> mit nem cabrio, da schauen auch mal alle zeimlich dämlich ;)
Oben ohne ist halt nur was für die ganz harten... für Biker is das nix. ;)

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