Die höheren Atmosphärenschichten würden durchaus schon reichen für allerlei Projekte.
Und was die mangelnde technische Machbarkeit angeht, das liegt vor allem daran, dass schlicht und ergreifend keiner damit anfängt.
Siehe bemannte Mars-Projekte - wenn's keiner in irgendeiner Form angeht, kann's auch definitiv nichts werden.
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Du brauchst das andere Ende aber im geostationären Orbit damit das Teil nicht abstürzt oder davonschießt.
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providus schrieb:
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> Du brauchst das andere Ende aber im geostationären Orbit damit das Teil
> nicht abstürzt oder davonschießt.
Genau das ist für mich das Unlogische an dem Projekt, wie soll das denn funktionieren mit 2 befestigten Seilenden? Der Mond dreht sich ja um die Erde und die Erde dreht sich eben nicht passend mit, das Seil würde wild in der Luft rumfliegen und je nach Mondposition sogar die Erdoberfläche mehr oder wneiger fest berühren, vielleicht rollt es sich sogar um die Erde herum auf (hab jetzt keine genauen Umlaufbahnen analysiert).
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Die beiden Enden sollen nicht an irgendwelche Steinbrocken befestigt werden, der Mondaufzug geht nur von Mond bis wohl zu seinem Geostationären Orbit, und bei der Erde das gleiche.
Mond <-> Erde würde aus den von dir genannten Gründen kaum funktionieren und das ist auch nicht das Ziel.
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Also in der Atmosphäre würde das seil einfach abstürzen wegen der Reibung. Sogar die ISS hat sogar mit dem Einfluss der Atmosphäre zu kämpfen (ja auch so weit oben noch) und muss oft den Kurs korrigieren (jaja _auch_ wegen Weltraumschrott).
Also MUSS das seil in den Orbit. Wie definierst du den Orbit? Durch ein Gewicht der das Ganze seil auf der entsprechenden Geschwindigkeit hält.
Hier ist aber das Problem. In niedrigen Orbits muss die Geschwindigkeit höher sein als die Erdrotation um im Orbit zu bleiben. Es bleibt als einzige möglichkeit der geostationäre Orbit übrig. Es ist nicht möglich permanent am anderen Enden Rakteten am laufen zu halten, warum kann sich wohl jeder denken. Das Gewicht hält dann auch das restliche Seil auf geschwindigkeit... sicherlich muss hin und wieder Schub gegeben werden, aber eben nicht unaufhörlich.
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2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.12 20:09 durch ap (Golem.de).
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Für mich kann das rein logisch nicht funktionieren.
Die ersten paar hundert Kilometer dürfte das Seil aufgrund zu geringer Beschleunigung, da NICHT geostationär deutlich nach unten ziehen. Der Gegenpunkt kann eigentlich nicht im Geostationären Punkt liegen, da diese Kraft dann den Gegenpunkt von dort wegziehen würde.
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es ist immer auch geplant ein zweites Seil, das von dem Geostationären Orbit aus nochmal 33.000km rausgeht, zu spannen. Dieses wird dann den Lift spannen.
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providus schrieb:
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> Also in der Atmosphäre würde das seil einfach abstürzen wegen der Reibung.
Quatsch, es würde abstürzen wegen der Erdanziehungskraft, nix Reibung.
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Naja, die Idee ist ja, dass man eine Art Turm baut, der sich zu einem großen Teil selbst halten muss. Erst in sehr großen Höhen merkt man überhaupt was von der Fliehkraft.
Das ist schon von den Materialien her ein Problem. Diamant ginge, ist aber relativ teuer. Zur Not gingen auch Kohlenstoff Nanoröhren. Damit könnte man eventuell solch einen "Turm" aufbauen. Das dauert aber noch.
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cljk schrieb:
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> Die ersten paar hundert Kilometer dürfte das Seil aufgrund zu geringer
> Beschleunigung, da NICHT geostationär deutlich nach unten ziehen.
Was für eine merkwürdige Beschreibung für "runterfallen". Wenn ich vom Dach meines Hauses springe, würde ich... "aufgrund zu geringer Beschleunigung, da NICHT geostationär deutlich nach unten ziehen".
> Der
> Gegenpunkt kann eigentlich nicht im Geostationären Punkt liegen, da diese
> Kraft dann den Gegenpunkt von dort wegziehen würde.
Also im geostationären Punkt könnte so viel Masse liegen, wie es will, die würde m.M.n. nichts bewirken, da die Eigenschaft "Zentrifugalkraft - Zentripetalkraft = 0" dort unabhängig von der Masse sein müsste (wenn ich nicht irr). Alles, was unterhalb des geostationären Orbits liegt, strebt Richtung Erde, also muss so ein Aufzug über diesen Punkt hinausgehen.
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Casandro schrieb:
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> Naja, die Idee ist ja, dass man eine Art Turm baut, der sich zu einem
> großen Teil selbst halten muss. Erst in sehr großen Höhen merkt man
> überhaupt was von der Fliehkraft.
>
> Das ist schon von den Materialien her ein Problem. Diamant ginge, ist aber
> relativ teuer. Zur Not gingen auch Kohlenstoff Nanoröhren. Damit könnte man
> eventuell solch einen "Turm" aufbauen. Das dauert aber noch.
Ich glaube, so ein "Turm" soll von den Kräften her komplett neutral sein, d.h. wenn man am Ende, dass im "Weltraum hängt" noch mehr Gewicht ranhängen würde, würde der Turm quasi wie ein Heliumballon abheben. Der Turm sollte wie ein Heissluftballon, kurz vor dem Abheben sein. Die seitlichen Kräfte sind aber bestimmt problematisch, sowie die "Aufbauphase". Im Grunde müsste man den vom geostationären Orbit aus anfangen zu bauen, in beide Richtungen gleichzeitig. Aber es gibt ja noch andere Kräfte, die daran wirken, Wind, Regen etc.
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Den Wikipedia-Eintrag dazu finde ich sehr interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumlift
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cljk schrieb:
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> Für mich kann das rein logisch nicht funktionieren.
> Die ersten paar hundert Kilometer dürfte das Seil aufgrund zu geringer
> Beschleunigung, da NICHT geostationär deutlich nach unten ziehen. Der
> Gegenpunkt kann eigentlich nicht im Geostationären Punkt liegen, da diese
> Kraft dann den Gegenpunkt von dort wegziehen würde.
Entscheidend ist, das der Schwerpunkt des gesamten Gespanns im geostationären Orbit liegt: Entweder reicht das Seil also vom geostationären Orbit also nochmal genauso weit in die andere Richtung hinaus oder man nutzt ein entsprechend massereiches Objekt als Gegenlager, dieses kann sich dann auch näher am geostationären Orbit befinden.
Zum Aufbau des ganzen kann man natürlich kein Seil von unten anfangend senkrecht in die Höhe spannen sondern muss das Seil vom Endpunkt bzw. einer in der Mitte liegenden Station absenken.
Bisher gibt es allerdings kein Material, welchen den Belastungen die auf das Seil eines Weltraumaufzugs wirken würden standhält.
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Doch, das Material gibt es: Kohlenstoffnanoröhrchen hält der Belastung theoretisch stand. Mann hat sogar schon ein Seil von 80m Länge aus diesem exotischen Material hergestellt :]. Daneben ist das Problem der Umweltbeständigkeit noch im keinster Weise gelöst. Hört sich also alles sehr dramatisch an, aber ich finde die Forschung daran sollte auf jeden Fall weiter gehen, auch wenn es noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Forschung an dem Seil natürlich, der Mondfahrstuhl hat damit, so wie ich das verstehe aber kaum was zu tun. Deshalb finde ich den doof.
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Hässliches Kind schrieb:
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> Den Wikipedia-Eintrag dazu finde ich sehr interessant:
> de.wikipedia.org
Also dann doch keine Nannoröhrchen und dafür Grafen. Spannende Sache!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.08.12 00:01 durch Ach.
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Wie das gehen soll kann man z.B. hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumlift
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wie löst son lift eigentlich das problem mit dem ganzen müll in der atmosphäre? ich mein, k, aufm mond wirds da keine großen probleme geben (überhaupt gibts da nicht viele probleme, der mond hat geringe anziehung, kein dreck, keine lästigen flugzeuge oder sonst was das im weg wäre) aber was genau will man dabei für die erde lernen, wenn man die geschichte in nem ganz anderen system testet?
is für mich das selbe wie ein auto in nem befüllten schwimmbad gegen ne wand rasen zu lassen
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Seasdfgas schrieb:
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> is für mich das selbe wie ein auto in nem befüllten schwimmbad gegen ne
> wand rasen zu lassen
Das ist auch für mich der Grund warum ich diesem Kickstarter kaum eine Chancen einräume. Selbst ein ideeller Wert ist schwer auszumachen.
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Seasdfgas schrieb:
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> is für mich das selbe wie ein auto in nem befüllten schwimmbad gegen ne
> wand rasen zu lassen
Ist aber immer noch besser, als das Auto gar nicht gegen die Wand fahren zu lassen.
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476f6c656d schrieb:
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> von Mond bis wohl zu seinem Geostationären Orbit
Wenn schon dann Lunastationäres Orbit - Sonst wickelt es sich wirklich ;-)
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