und wie heizt man in Zentraleuropa sein Elektroauto?
Ich möchte mich nicht im Skianzug ins Auto setzen....
Von Oktober bis April ist es bei uns schon recht frisch
bist du wirklich so ideenlos oder tust jetzt nur trollen?
die frage ist doch berechtigt. bisher nutzt man im wesentlichen die abwärme des motors oder die von ihm erzeugte elektr. energie. ein wohlig warmes auto mit frischluftzuführ würde einen haufen strom kosten, der bekanntlich knapp ist.
erzähl doch mal was du so für lösungen hast außer einem in alufolie gwickelten bricket in der hosentasche.
@firefucker
... und dies war deine Antwort auf eine gute Frage. Wie sinnlos das Du da bist.
ne elektr. sitzheitzung?
100 zigarettenanzünder parallel? lol . garantiert in 3 sekunden heiss
mit strom kann man viel machen ...
...und nicht zu vergessen die paar kw, die eine Klimaanlage verbraucht - im Sommer zur Kühlung, im Winter (zum Teil) zur Entfeuchtung.
Die heutigen Nebenverbraucher erreichen allesamt reichlich hohe Strom- und somit Leistungsaufnahme. - Navi-Radio inkl PA, Lüfter, Heizbare Scheiben, Sitzheizung auf vier Sitzen, Fensterheber, Memory-Sitze usw...
Nicht selten sind in modernen Fahrzeugen Lichtmaschinen mit weit mehr als 100 - z.T. >150 Ampere bei 14V verbaut... - zuzüglich der mechanischen oder neuerdings elektrischen Nebenantriebe für Servolenkung, Kühlung (auch des Klimaanlagenwärmetauschers vorne im Motorraum) u.v.m.
cronograph schrieb:
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> @firefucker
> ... und dies war deine Antwort auf eine gute
> Frage. Wie sinnlos das Du da bist.
und was bitte bringt uns dein sinnloses posting?
k9 schrieb:
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> ...und nicht zu vergessen die paar kw, die eine
> Klimaanlage verbraucht [...]
>
Ein berechtigter Einwand. Aber wie hat das GM nur mit dem EV1 [1] gemacht? Das Teil fuhr nun schon vor fast 20 Jahren in den USA im nicht gerade angenehm warmen Kalifornien - und die Leute waren begeistert. Lies mal im Link die Ausstattungsmerkmale durch und staune! Diese Ausstattung und dann 140km Reichweite mit einem völlig veralteten Blei-Akku!
[1] http://www.elweb.info/data/ev1/datenblatt.htm
ja, mag sein, dass der auch einen Teil der modernen Ausstattung hatte.
Schalte bei dem Fahrzeucg doch mal tatsächlich die Sachen im Fahrbetrieb ein, benutze die anderen Stromverbraucher in typischer Weise (bsp. Licht, Scheiben- und Sitzheizung im Winter plus Defrost mit Klimaanlage usw...), Stereoanlage mit CD-Wechsler an, Navi an....
Dann Testfahrt im Stop-and-Go Berufsverkehr.
Ich bin mal gespannt, was da noch von den angegebenen 90km Innerorts Reichweite übrig bleibt...
Was ich nicht verstehe:
Verbrauch bei 100km/h: 18kw/h
Gesamtkapazität Batt: 16,3 kw/h
Wie kommt das Auto dann bei 100km/h auf eine Reichweite von 140km?
Sind die ohne Verbraucher bergab bis Mexiko gefahren???
Zudem: Schau mal in die technischen Daten, welcher Aufwand beim Gewichtsparen an der Karosserie getrieben wurde, um die mehr als eine halbe Tonne wiegenden Batterien auszugleichen.
Induktive Ladestecker für 6,6kw bei 220Volt...
Dazu sage ich mal: Experimentierstadium... - weit entfernt von Alltagstauglichkeit...
Ich finde die Dinger ja garnicht so schlecht.
Nur kommt für mich eine Reichweite bei zügiger Überlandfahrt von unter 650km nicht in Frage, da ich beruflich mit drei weiteren Passagieren und Gepäck zweimal wöchentlich über 300 km fahren muss und zwischen den beiden Fahrten wochentags keine Steckdose habe...
Exakt!
Für mich auch der Punkt, warum das Elektro-Auto scheitern wird: Luxus!
Ich meine, hallo? Da werden Karossen gebaut, die haben mehr technischen Krams drin, als ich zu Hause im Computerzimmer stehen habe und brauchen für diesen dann mal eben zwei Batterien. Außerdem wiegt der Luxus nicht wenig. Eins der Hauptprobleme. Denn die E-Autos müssen leicht sein.
Was zum nächsten Problem führt: Leichtes Auto = Anderes Fahrverhalten. Daran müssen sich auch erstmal einige gewöhnen. Vor allem Anfahren und Kurvenverhalten etc. sind "anders".
Punkt 3: Lautstärke! Jemand den Bericht über den Londoner gesehen, der in seiner Stadt seit Jahren mit einem E-Auto unterwegs ist? Auf die Frage, was ihm mit dem Auto am meisten Probleme bereitet kam nicht etwa die Reichweite oder so auf, nein, er meinte, das größte Problem sei, dass die Autos nahezu keinen Laut von sich geben und er somit öfter ungewollten "Kontakt" mit Fahrradfahrern und Fußgängern hat. Man glaubt nämlich gar nicht, wie sehr wir im Verkehr auf das Gehör angewiesen sind, bzw. wie stark es Einfluss hat. Und ein Auto, das niemand hört, ist zumindest im Moment eher ein Verkehrsrisiko.
Punkt 4: Sicherheit! Auch die vielen Airbags und sonstigen Sicherheitssysteme brauchen Strom und haben ihr Gewicht.
Aber im Endeffekt ist der Hauptpunkt der Luxus. Vom DVD-Player, über die DolbySurround Anlage bis hin zu den elektrischen Seitenspiegeln: Alles braucht Strom und hat Gewicht. Und die Menschen vom gegebenen Luxus wegzubekommen und, Umwelt hin oder her, in E-Autos ohne elektrische Fensterheber zu stecken, dürfte wohl die größte Herausforderung sein!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.08 16:21 durch magic23.
Ich hab's Erderwärmung!
k9 schrieb:
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> Ich finde die Dinger ja garnicht so schlecht.
> Nur kommt für mich eine Reichweite bei zügiger
> Überlandfahrt von unter 650km nicht in Frage, da
> ich beruflich mit drei weiteren Passagieren und
> Gepäck zweimal wöchentlich über 300 km fahren muss
> und zwischen den beiden Fahrten wochentags keine
> Steckdose habe...
Das ihr auch immer alles auf eine Karte setzen wollt.
Der eine sagt, mit Windenergie geht es nicht.
Der andere sagt, mit Solaranlagen geht es nicht.
Noch einer sagt, mit Wasserenergie geht es nicht.
und so weiter
Es geht nicht alleine, egal was, es wird immer ein Mix aus allem sein.
Und jetzt kannst du mal selber Googlen, warum die Schweizer dreimal mehr Bahn fahren als wir deutschen.
Dafür gab es ja mal die Idee, dass alle E-Autos der Zukunft nur noch kleine Stadtwagen sind. Für eine Fahr von Hamburg nach München stellt man sein Auto dann quer auf einen Wagon der Eisenbahn und kann dort während der Fahrt Strom laden.
So ein Auto darf nicht mehr als 500 kilo wiegen und sollte nur Stadtgeschwindigkeit erreichen. Im Winter wird man sicher nicht ohne dicken Mantel fahren können, an wohlige 21 Grad ist nicht zu denken.
Die 4 kW Musikanlage dürfte dann auch der Vergangenheit angehören :-)
Ich behaupte mal, selbst in 20 Jahren wird nicht jedes Auto ein E-Auto sein.
Sinnvoller wäre da schon der Betrieb eines E-Autos mit einem Verbrennungsmotor als "Helfer". Die Kombination aus beidem scheint mir sinnvoller zu sein. Ferner könnte jedes Autodach als Solarfläche arbeiten, Bremsen sind elektrisch und laden den Akku wieder ein wenig auf.
Wenn es ein Energiesparauto geben sollte, dann nur in dieser Mischform.
k9 schrieb:
>
> Was ich nicht verstehe:
> Verbrauch bei 100km/h: 18kw/h
> Gesamtkapazität Batt: 16,3 kw/h
Mal abgesehen davon, dass die Kapazität in kW * h, nicht in kW / h angegeben wird und ist, steht auf der Webseite nicht "Verbrauch bei 100km/h", sondern "Verbrauch 18 kWh/100km" also "Verbrauch *für* 100km".
Da dadrüber steht "Reichweite Stadtverkehr 90km, Reichweite bei 100km/h 140km", folgt, dass die Verbrauchsangabe "18 kWh/100km" gemittelt ist.
> Wie kommt das Auto dann bei 100km/h auf eine
> Reichweite von 140km?
Es verbraucht zwar im Schnitt 18kWh/100km, aber bei 100km/h eben nur 16,3 kWh / 140 km == 11,6kWh/100km.
Im Stadtverkehr sind es dann 16,3 kWh / 90 km == 18,7kWh/100km
Und lange hält dann der Akku? Mehr als 15 Minuten?
Ok, natürlich kosten die ganzen zusätzlichen verbraucher alle Strom. Was du dabei aber komplett unter den Tisch fallen läst ist, das diese ganzen Zubehöhrteile bei einem Verbrennungsmotor ebenfalls für zusätzlichen Verbrauch sorgen.
Schalt mal das Navi komplett aus
Lass das Radio aus
Klimaanlage abschalten
Elektr. Sitze raus
etc.
Nicht nur das diese ganzen Verbraucher alle an der 1 Autobatterie ihren Strom raus ziehen und bei laufendem Motor die Lichtmaschiene und damit den Verbrennungsmotor belasten (sorgt für zusätzlichen Spritverbrauch), sondern auch noch gleich 200 Kilo und mehr an gewicht sparen könnte.
Also erst einmal nachdenken bevor man Unsinn schreibt.
> Was zum nächsten Problem führt: Leichtes Auto = Anderes
> Fahrverhalten. Daran müssen sich auch erstmal einige gewöhnen.
> Vor allem Anfahren und Kurvenverhalten etc. sind "anders".
Leg deinen Wagen mal 2cm tiefer. Wirst staunen wie sich die Fahrdynamic dadurch verändern wird. Es zählen Abstimmung des Fahrwerks, Reifen, Gewichtsverteilung und Gewichtsschwerpunkt und nicht einfach nur das Gesamtgewicht.
> Punkt 3: Lautstärke!
Ist genau wo das Problem? Wenn jemand unbedingt eine Donnerkiste haben will, kann man diese einfach per Soundanlage herstellen. Das mal echt kein Grund.
> Punkt 4: Sicherheit!
Sorgen auch bei einem Verbrennungsmotor durch ihr Gewicht für zusätzlichen Spritverbrauch.
> Luxus
Und? Meinst das kostet nicht auch alles Benzin?
magic23 schrieb:
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> Was zum nächsten Problem führt: Leichtes Auto =
> Anderes Fahrverhalten. Daran müssen sich auch
> erstmal einige gewöhnen. Vor allem Anfahren und
> Kurvenverhalten etc. sind "anders".
und wo ist das Problem?
>
> Punkt 3: Lautstärke! Jemand den Bericht über den
> Londoner gesehen, der in seiner Stadt seit Jahren
> mit einem E-Auto unterwegs ist? Auf die Frage, was
> ihm mit dem Auto am meisten Probleme bereitet kam
> nicht etwa die Reichweite oder so auf, nein, er
> meinte, das größte Problem sei, dass die Autos
> nahezu keinen Laut von sich geben und er somit
> öfter ungewollten "Kontakt" mit Fahrradfahrern und
> Fußgängern hat. Man glaubt nämlich gar nicht, wie
> sehr wir im Verkehr auf das Gehör angewiesen sind,
> bzw. wie stark es Einfluss hat. Und ein Auto, das
> niemand hört, ist zumindest im Moment eher ein
> Verkehrsrisiko.
Deswegen muss keiner auf ein Fahrrad achten, und darf einfach so über die Strasse rennen weil er dieses ja nicht gehört hat.
Ich fahre mehr als 30000km im Jahr mit dem Radel, und ich kann dir genau die gleichen Geschichten erzählen.
Je teuer der Benzin, und so mehr Radeln auch wieder. Sollen die Radler denn jetzt auch krach machen?
Das ist nicht ein Problem der leisen
Elektroautos.
> Punkt 4: Sicherheit! Auch die vielen Airbags und
> sonstigen Sicherheitssysteme brauchen Strom und
> haben ihr Gewicht.
Einfach vernünftiger und besonnener fahren, dann braucht es weder Airbags noch sonst was.
Je mehr Sicherheit die Leute haben, um so bekloppter fahren diese.
> Aber im Endeffekt ist der Hauptpunkt der Luxus.
> Vom DVD-Player, über die DolbySurround Anlage bis
> hin zu den elektrischen Seitenspiegeln: Alles
> braucht Strom und hat Gewicht. Und die Menschen
> vom gegebenen Luxus wegzubekommen und, Umwelt hin
> oder her, in E-Autos ohne elektrische Fensterheber
> zu stecken, dürfte wohl die größte Herausforderung
Es ist einfach eine Frage des Preises.
Wenn die Steuern für Verbrennerfahrzeuge so teuer sind, das die sich nur sehr wenige leisten können, so das dann auch die Produktinszahlen runtergehen, so das es noch teuer wird,
dann werden die sich sehr schnell daran gewöhnen.
dummgelaufen schrieb:
> Je mehr Sicherheit die Leute haben, um so bekloppter fahren diese.
Ach übrigens, für alle die das für Käse halten:
Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen.
In den 80er (oder waren es die 90er?!) hat ein Wissenschaftler untersucht, warum nach Einführung der neuen Bindungssysteme bei Skiern (die ja für mehr Sicherheit sorgen sollten) die Anzahl an schweren Verletzungen im Fußbereich stark zugenommen haben.
Man kam zu dem Ergebniss, dass dieses beworbene "Sicherheitsfeature" die Leute dazu verleitete unbesonnener und "agressiver" zu fahren.
Ähnliches war/ist übrigens ebenfalls bei der Geschwindigkeit der Skier zu beobachten gewesen.
Je schneller Sie wurden, desto mehr Verletzungen im Beinbereich.
Nicht etwa weil die Leute auf einmal nicht mehr fahren konnten, sondern weil die Skier aus dem Hochleistungssport kamen.
Leider übt Otto Normalverbraucher nunmal nicht wie ein Profisportler regelmäßig (von aufwärmen vor der Abfahrt ganz zu schweigen).
Dies führte dazu, dass der untrainierte Körper diesen "neuen" höheren Belastungen nicht mehr gewachsen war.
Mehr Sicherheit ist also nicht immer ein "Segen"...
Denn dadurch wird oft der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet.
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