Kennen die keine Akkus?
Für Hörgeräte gibt es keine Akkus.
Mir sind zumindest keine Knopfzellen-Akkus bekannt.
2 Hörgeräte (Ohr links - Ohr rechts) - da sind 60 Knopfzellen p.a. eher zu wenig!
es gibt sehr wohl Knopfzellenakkus nd natürlich auch Ladegeräte dafür. Ein BLick in den Conrad Profikatalog sorgt dabei für Klarheit.
Oh ja natürlich Akkus - warum ist da vorher noch keiner drauf gekommen? Knopfzellenakkus in der häufig benötigten Grösse 312 (für HDO-Geräte) oder gar 10 (für CICs) gibt es gar nicht, oder wenn, dann mit viel zu geringer Kapazität und / oder Spannung. Die halten dann gerade mal 1 oder 2 Stunden, sofern sie das Gerät überhaupt zum laufen bekommen.
Bei Conrad seh ich gerade mal den Typ 2016: 2cm Durchmesser, 1,6mm hoch. Klemmt euch sowas mal hinters Ohr...
Sowas in der Art 5mm Durchmesser und 1,6mm dick - DAS wäre die Zielgrösse.
Und 60 Batterien im Jahr sind definitiv zu wenig. Die meisten Hörgeräteträger benötigen ca. 1-2 Sätze pro Woche also sagen wir eher so um die 150 Batterien pro Jahr.
AndyMt schrieb:
-------------------------------------------------------
> [...]
>
> Und 60 Batterien im Jahr sind definitiv zu wenig.
> Die meisten Hörgeräteträger benötigen ca. 1-2
> Sätze pro Woche also sagen wir eher so um die 150
> Batterien pro Jahr.
Im Artikel steht, dass _pro_ Hörgerät bis zu 60 Batterien im Jahr verbraucht werden, also wenn beidseitig, dann also bis zu 120 Batterien im Jahr, demzufolge schon relativ realitätsnah und von der Statistik betrachtet vorsichtig ausgedruckt richtig. Und bedenke bitte, in Wirklichkeit sind die meisten Menschen alters- oder berufsbedingt Hörgeräteträger geworden und nicht die Menschen, die schon vom Geburt an oder im frühen Kindesalter sind.
Denn ich spreche aus meiner persönlichen Erfahrung als vom Geburt an Taubheit grenzender Schwerhöriger und benutze daher beidseitig HdO-Hörgeräte mit starker Leistung. Aus diesem Grunde wechsle ich die Batterien (B.größe 13, also ca. 290 mAh) ca. 8-10 Tage aus. Also verbrauche ich pro Jahr ca. 80 Batterien (365 Tage pro Jahr geteilt durch Batteriedauer mal 2 wg. beidseitiger Nutzung). Von daher würde ich vorsichtig sagen, dass die etwas leicht- oder mittelgradig Hörgeschädigte weniger Batterien brauchen, wenn die Hörgeräte nicht so viel Leistung wie meine verlangen. Gut, es kommt auch auf die Größe der Batterien an, je kleiner desto weniger Energie stehen zur Verfügung, ergo könnten sie schon durchaus mehr als 60 Batterien (pro Hörgerät im Jahr) benötigen. Das gilt dann wiederum auch für die Cochlea-Implant-Hörgeräteträger, da diese ca. 3-5 Batterien pro Hörgerät brauchen und das für jeden Tag, so habe ich von einem Betroffenen erfahren. Aber er benutzt dafür die Akkubatterien und besorgt erst dann neue, sobald diese das "Durchhaltevermögen" verloren haben und abgenutzt sind.
Wie man sieht: Es kommt auf die Personen, Hörgerät-Leistung und Batterietyp an. Also würde ich um den Daumen herum schätzen, dass daher 60 Batterien _pro_ Hörgerät im Jahr wie oben bereits erwähnt gar nicht so falsch bzw. "zu wenig" sein kann.
Gruß,
Martin Z.
Ja richtig, sorry das "Pro Gerät" hatte ich überlesen. Im Moment arbeite ich bei einem Hörgerätehersteller und kenne mich mit dem Thema sehr gut aus.
Gerade bei den kleinen voll-digitalen High-End HdO Geräten mit 312er Batterie kämpfen alle Hersteller mit der Batterielaufzeit. Funktionen wie Direktionalität, Rückkopplungsunterdrückung, Bluetooth Schnittstelle oder drahtlose binaurale Synchronisation schlagen auf den Energieverbrauch.
An vernünftig nutzbaren Akku-Lösungen mit z.b. induktiver Aufladung arbeiten glaube ich alle Hersteller. Bisher sind diese aber noch kaum praktikabel. Es gibt erste Geräte, aber die erlauben kaum einen Tagesbetrieb. Ich bin aber sicher, dass es irgendwann so weit sein wird.
Würde das Gerät aber wie im Artikel beschrieben auf anderen Weise aufgeladen - das wäre natürlich super.
das "kind"-Hörgerät "switsch" ist mit einem "Batterie-Verkaufs-Förder-Programm" ausgestattet. Obwohl die Battereie noch lange nicht leer (= keine Verstärkung mehr) ist, ertönen im Minutenrhythmus Pieptöne, die unerträglich sind.
Man soll wechseln, obwohl das noch gar nicht nötig ist.
O.g. Gerät erzeugt in allen Programmen abklingende Heultöne, ebenfalls unerträglich sind.
Wer hat etwas Ähnliches festgestellt?
winurl
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 82 | letzter Beitrag 01:42 Uhr
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 65 | letzter Beitrag 01:41 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.